StagePool - Aktuelle News von StagePool! http://de.stagepool.com/ Aktuelle News der Branche und von StagePool! Thu, 23 May 2013 06:09:32 +0200 http://de.stagepool.com/backstage_mit/rss http://de.stagepool.com/backstage_mit/6839/mit_stagepool_zum_videostar http://de.stagepool.com/backstage_mit/6839/mit_stagepool_zum_videostar Mit StagePool zum Videostar Durchbruch zum Videostar: StagePoolerin Anni Salander glänzt als Fabian Reichmanns (wieder)gefundene Liebe im neuen Video zur Single "Sag mir". Tue, 21 May 2013 13:00:00 +0200 2013-05-21T14:33:04+02:00 <p>Die 22-J&auml;hrige ist seit etwa einem halben Jahr Premium Member bei StagePool &ndash; und gerade ist ihr der gro&szlig;e Coup gegl&uuml;ckt: Anni Salander spielt die Hauptrolle in DSDS-Kandidat Fabian Reichmanns neuem Musikvideo "Sag mir", das seit Mitte Mai 2013 auf allen Downloadportalen zu finden ist:</p> <p><iframe src="http://www.myvideo.de/embed/9098602" width="425" height="260"></iframe><br /><a title="Fabian Reichmann -- Sag mir - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/9098602/Fabian_Reichmann_Sag_mir" target="_blank">Sag mir - mit Anni Salander</a></p> <h3><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Anni Salander Portr&auml;t" src="/images/anni_salander_portraet1.jpg" alt="Anni Salander Portr&auml;t 1" width="270" height="216" />Casting im Vorbeiflug</h3> <p>F&uuml;r die zierliche Schauspielerin mit dem dunklen Lockenkopf war es der erste Musikvideodreh. Ihre eChiffre-Bewerbung f&uuml;rs Video hatte augenblicklich Erfolg: "Das eChiffre-System hat mir die Bewerbung erleichtert, da ich nur noch eine kurze pers&ouml;nliche Nachricht schreiben musste und alle anderen Dinge wie Vita, Link zum Showreel und Fotos automatisch mitgeschickt wurden."</p> <p>Das Casting absolvierte Anni so gut wie im Vorbeiflug: "Es gab ein kurzes pers&ouml;nliches Kennenlernen mit der Agentur und deren Mitarbeitern &ndash; dann war alles klar. Es wurde nach Typ entschieden."</p> <h3>Dreh unter Zeitdruck</h3> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Anni Salander mit Fabian Reichmann" src="/images/anni_salander_reichmann-sag-mir_1.jpg" alt="Anni Salander im Video &quot;Sag mir&quot; mit Fabian Reichmann" width="360" height="203" />Fabian Reichmann, Superstar-Kandidat in Staffel 9, hat in diesem Video seine eigene Geschichte verarbeitet: "Bei den Texten spielen meine eigenen Erlebnisse eine gro&szlig;e Rolle", sagt er. "Ich kann durch das Schreiben meine Gef&uuml;hle verarbeiten &hellip; so kann ich das beim Singen glaubhafter r&uuml;berbringen." Anni traf nicht nur den richtigen Typ f&uuml;r die Rolle seiner Freundin, sondern empfand den Job auch als tolle Erfahrung f&uuml;r sich selbst: "Mir hat es viel Spa&szlig; gemacht, weil es ein echt lustiges Team war und Fabi ein sehr netter Mensch ist. Ich hoffe, er schafft es weit mit seiner Musik!"</p> <p>Ganz leicht war es nat&uuml;rlich nicht, auf dem unbekannten Musikdreh-Terrain zu bestehen: "Drehs f&uuml;r Musiker unterscheiden sich sehr stark von der Arbeit zum Beispiel f&uuml;rs Fernsehen, da der Zeitdruck noch gr&ouml;&szlig;er ist", berichtet Anni. "Ein Musikvideo entsteht meistens in nur einem Drehtag. Da man nicht spricht, kommt es umso mehr auf die Mimik an." Und die beherrscht sie wie ein alter Profi.</p> <h3>Starke Mimik, starke Stimme</h3> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Anni Salander im Video &quot;Sag mir&quot;" src="/images/anni_salander_reichmann-sag-mir_2.jpg" alt="Anni Salander im Video &quot;Sag mir&quot; mit Fabian Reichmann" width="350" height="254" />Dabei verlief Annis Werdegang durchaus nicht ohne Hindernisse &ndash; sie besuchte eineinhalb Jahre das Deutsche Zentrum f&uuml;r Schauspiel und Film bei K&ouml;ln. Da ihr jedoch, wie sie berichtet, "das Ganze zu schulisch war und mir den Spa&szlig; am Spielen genommen hat", brach sie die Ausbildung dort ab und arbeitet seitdem selbstst&auml;ndig als Schauspielerin. Ihr Erfolg aber spricht f&uuml;r sich. Etlichen Kurz- und Werbefilmen oder Radioproduktionen lieh Anni w&auml;hrend der vergangenen zwei Jahre ihre ausdrucksstarke Mimik und Stimme, in vorwiegend dramatischen Szenen mit tiefem Gef&uuml;hlsausdruck. Vielleicht haben sich die Caster von "Sag mir" sich auch deshalb so rasch f&uuml;r sie als hauptamtlich betr&uuml;bte Freundin in "Sag mir" entschieden.</p> <h3>Schauspielberuf ist der Wahnsinn</h3> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Anni Salander Portr&auml;t" src="/images/anni_salander_portraet2.jpg" alt="Anni Salander Portr&auml;t 2" width="260" height="391" />Aber sobald sie einmal l&auml;chelt, strahlt sie gleich &uuml;bers ganze Gesicht. Die Lebensfreude funkelt ihr unverkennbar aus den braunen Augen, wenn sie eifrig von ihren Zukunftspl&auml;nen berichtet: "Ich habe vor Kurzem meine erste Schauspielagentur gefunden, die mich sehr unterst&uuml;tzt. Da stehen in der n&auml;chsten Zeit einige spannende Castings an und ich freue mich auf alles, was kommt!" Was m&ouml;chte sie im Leben auf jeden Fall noch erreichen? "Mein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch ist es, von meinem Traumberuf Schauspielerin leben zu k&ouml;nnen!", kommt es entschieden zur&uuml;ck. "Wenn ich allein durch diesen Job leben k&ouml;nnte, w&auml;re das der Wahnsinn!"</p> <p>Und diesen speziellen Wahnsinn w&uuml;nschen wir ihr von Herzen!</p> <p><br />Mehr &uuml;ber Anni Salander findet ihr <br />auf ihrer <a href="http://www.anni-salander.de/" target="_blank">Website &gt;&gt;</a></p> <p>Mehr &uuml;ber Fabian Reichmann <br />auf dessen <a href="https://www.facebook.com/FabianReichmann.music" target="_blank">Facebook-Seite &gt;&gt;</a></p> <p><span style="color: #888888;">Fotos: <br />https://www.facebook.com/FabianReichmann.music, <span style="color: #888888;">Daniel R&uuml;dell</span><br /></span></p> <p><span style="color: #888888;">Agentur: Globus Exclusiv Consulting GmbH, K&ouml;ln</span></p> <p>&nbsp;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6819/stagepooler_rocken_essen http://de.stagepool.com/backstage_mit/6819/stagepooler_rocken_essen StagePooler rocken Essen Gerade hatte die neue "We Will Rock You"-Produktion in Essen Premiere. Viele StagePooler rocken kräftig mit. StagePool gratuliert den erfolgreichen Darstellern zu ihren volltönenden Rollen. Sat, 13 Apr 2013 22:00:00 +0200 2013-04-13T22:37:34+02:00 <p><img title="Cast We Will Rock You" src="/images/cast_wewillrockyou.jpg" alt="Cast We Will Rock You Essen" width="700" height="359" />Das Queen-Musical <em>We Will Rock You</em> der Fandango Musical / BB Promotion geht in eine neue deutsche Runde. Mit dabei sind etliche StagePooler, die in Haupt- und Nebenrollen nun bis Ende Juni im Essener Colosseum-Theater die B&uuml;hnenbretter wackeln lassen!<strong>&nbsp;</strong>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">StagePooler in den Hauptrollen</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Jeannine-Michele Wacker als Scaramouche" src="/images/jeannine-wacker-Nilz_Boehme.jpg" alt="Jeannine-Michele Wacker als Scaramouche" width="187" height="280" /></p> <p>Unter anderem haut neben "Killer Queen" Brigitte Oelke und Martin Berger als Kashoggi auch <strong>Jeannine-Michele Wacker</strong> als Scaramouche (Foto rechts) in die Saiten. Der u. a. in New York ausgebildete und Off-Broadway-erfahrene Shooting-Star aus Z&uuml;rich ist genau die Richtige f&uuml;r die freche Scaramouche, die mit ihrer dunklen Rockstimme zusammen mit Au&szlig;enseiter Galileo gegen eine Welt der k&uuml;nstlich vorfabrizierten Popkultur antritt.&nbsp;</p> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Martin Werth" src="/images/martin_werth.jpg" alt="Martin Werth" width="173" height="220" /></p> <h3><span style="color: #006699;">Profi mit passendem Portal</span></h3> <p>Die Rolle des Dieter verk&ouml;rpert mit viel Witz der Italiener <strong>Martin Werth</strong> (Foto links). Martin, der laute Rhythmen schon im <em>Kleinen Horrorladen</em> und in der <em>Rocky Horror Show</em> b&uuml;hnentauglich unter Beweis stellte, nutzt StagePool seit Jahren &ndash; mit gro&szlig;em Erfolg: "Das Portal ist sehr professionell. &Uuml;ber StagePool habe ich eigentlich <em>immer</em> eine Einladung bekommen", berichtet er. Auch bei <em>We Will Rock You</em> ging alles ganz schnell. Einfach per eChiffre beworben und "nach zwei, drei Tagen haben die sich gemeldet." F&uuml;r den langj&auml;hrigen Musical-Profi, der zudem noch die Coverrolle des Kashoggi &uuml;bernimmt, war das ganze Casting ein gutes Erlebnis: "Bei dieser Produktion ist es &uuml;berhaupt angenehm. Das ganze Team hat uns immer das Gef&uuml;hl gegeben, dass wir hier wie zuhause sind &ndash; was bei anderen Auditions nicht immer so ist."&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Viele Optionen f&uuml;r ein Multitalent</span></h3> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Andrea Sanchez del Solar und Martin Werth" src="/images/andrea-sanchez_martin-werth.jpg" alt="Andrea Sanchez del Solar und Martin Werth" width="290" height="195" />Gleich zwei Alternate-Rollen auf einmal sowie den Einsatz im Ensemble muss StagePoolerin <strong>Andrea Sanchez del Solar</strong> (Foto links neben Martin) stemmen: Die zierliche Berlinerin covert sowohl die Scaramouche als auch die Ozzy: "Ich hatte das nicht erwartet. Es war super, gleich alle drei Funktionen &uuml;bernehmen zu k&ouml;nnen." Nicht auch super viel Arbeit? "Ja auch", gibt sie zu, "Es ist schon ein bisschen Extra-Lernpensum f&uuml;r mich."</p> <p>Aber vor allem freut sie sich dar&uuml;ber doch. Auch sie f&uuml;hlt sich bei den Produzenten sehr gut aufgehoben: "Sie wollen hier, dass du es bist! Sie wollen mit dir arbeiten und dich nicht fertigmachen", beschreibt sie ihren Eindruck von der t&auml;glichen B&uuml;hnenarbeit. An StagePool gef&auml;llt Andrea vor allem die Vielfalt der Angebote auf dem Portal: "Ich finde da immer viele verschiedene Jobs. Nicht nur f&uuml;r Theater und nicht nur f&uuml;r Schauspieler, ich kann immer auch mehrere Optionen sehen."&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Plus f&uuml;r Produzenten</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Nadine Sieber und Susanne Ortner" src="/images/nadine-sieber_susanne-ortner.jpg" alt="Nadine Sieber und Susanne Ortner" width="260" height="177" />Auch aus Produzentensicht ist StagePool f&uuml;r <em>We Will Rock You</em> ein echtes Plus. Susanne Ortner von BB Promotion (Foto rechts mit StagePools Casting-Expertin Nadine Sieber) ist von den Talenten, die &uuml;ber StagePool bequem per eChiffre auf ihrem Castingtisch landen, &uuml;berzeugt: "Wir inserieren immer auf StagePool. Egal ob Backstage oder Onstage, wie geben unsere Jobs jedes Mal dorthin." Wie wir sehen, wurde sie auch diesmal nicht vom K&ouml;nnen unserer Mitglieder entt&auml;uscht.&nbsp;</p> <p>Wer sich davon live &uuml;berzeugen will, sollte sich jetzt <a href="http://www.wewillrockyou.de/index.php/tickets" target="_blank">Karten sichern</a>!</p> <p><a href="http://www.wewillrockyou.de" target="_blank">Mehr zu <em>We Will Rock You</em>&nbsp;in Essen &gt;&gt;</a></p> <p><span style="color: #888888;">Foto Jeannine Wacker: Nilz Boehme</span></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6825/erfolgsstory_christian_schoene http://de.stagepool.com/backstage_mit/6825/erfolgsstory_christian_schoene Erfolgsstory Christian Schoene Für die Bühne geboren und mit StagePool auch wieder beim Musical angekommen – Ex-DSDS-Kandidat Christian Schoene berichtet über seinen Wiedereinstieg mit Hauptrollen in "Kiss Me Kate" und "3 Musketiere". Mon, 01 Apr 2013 10:00:00 +0200 2013-04-17T10:23:22+02:00 <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Christian Schoene 1" src="/images/christian-schoene_portraet-lachend.jpg" alt="Christian Schoene Potr&auml;t lachend" width="200" height="300" /></p> <p>Jetzt strahlt er wieder: Zehn Jahre lang&nbsp;stand&nbsp;Christian Schoene auf der B&uuml;hne, legte dann mit der Casting-Show <em>Deutschland sucht den Superstar</em> eine Pause f&uuml;rs Fernsehen ein &ndash; und ist heute zur&uuml;ck auf deutschen Musical-B&uuml;hnen. Und wie! Diesen Sommer gl&auml;nzt er dank Bewerbung &uuml;ber StagePool sowohl als Bill Calhoun in <em>Kiss Me Kate</em> bei den Burgspielen Lahnstein als auch als Alternate D'Artagnan in der Tourproduktion <em><a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere" target="_blank">3 Musketiere</a></em>.</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Abwechslungsreiche Stationen</span></h3> <p>Eine bewegte berufliche Reise f&uuml;r den geb&uuml;rtigen Hessen und gelernten Zahntechniker. Mit klassischer Ballettausbildung und einem Abschluss an der Stage and Musical School Frankfurt legte er die Grundlagen f&uuml;r seine eigentliche Passion: "Ich wollte niemals etwas anderes tun, als auf der B&uuml;hne zu stehen. Als Kleinkind wollte ich T&auml;nzer werden, sp&auml;ter Schauspieler und schlie&szlig;lich Musicaldarsteller. Das ist einfach mein Schicksal, meine Bestimmung &ndash; mein Leben!"&nbsp;Dass es ihm ernst war mit dieser Leidenschaft bewies er auch: <em>Rocky Horror, Evita, Les Mis&eacute;rables, Elisabeth, Die P&auml;pstin</em> &ndash; die Liste seiner Rollen in Erfolgsmusicals ist lang. Aber etwas st&ouml;rte ihn &ndash; zu oft sollte er den Antagonisten verk&ouml;rpern, den &uuml;blen Burschen, den Verbrecher. "In <em>Die P&auml;pstin</em> habe ich z. B. t&auml;glich in Doppelshows den M&ouml;rder gegeben", erz&auml;hlt er. "Ohne Pause. Das frisst dich irgendwann auf." Sein "B&ouml;sewicht-Abo" wollte er gern loswerden und endlich mehr Facetten seines K&ouml;nnens unter Beweis stellen.</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">DSDS &ndash; vielleicht ein Fehler</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Christian Schoene in Anastasius" src="/images/christian-schoene_anastasius.jpg" alt="Christian Schone - Anastasius" width="206" height="270" />Da kam der Anruf von <em>DSDS</em>. Und Christian sagte zu. "Ich habe das als Chance gesehen, mich von den festgefahrenen B&ouml;sewicht-Rollen zu befreien." Als "Herr Sch&ouml;ne" gab er in dem beliebten TV-Format 2012 alles, um das Rollenfach zu wechseln. Hier waren nun einmal seine Entertainer-Qualit&auml;ten gefragt &ndash; Gl&uuml;ck gebracht hat ihm das nicht nur. Aber er kam doch bis auf Platz 11: "Als <em>einziger</em> &Uuml;-30 Teilnehmer von mehr als 35.400 Bewerbern &ndash; das soll erst mal jemand nachmachen", res&uuml;miert er die Erfahrung nicht ohne Stolz. "Es war vielleicht ein Fehler", r&auml;umt er nach einigem Nachdenken ein. "Doch wie ein Zitat aus meiner Lieblings-Kindheits-Serie <em>Anna</em> besagt: "Es war vielleicht ein Fehler &hellip; aber zu diesem Zeitpunkt war es richtig!"</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Neuanfang mit StagePool in Riesenschritten</span></h3> <p>Danach beschloss der Musicaldarsteller die R&uuml;ckkehr zu seinem eigentlichen Element, der B&uuml;hne. Erst Anfang 2013 richtete er sich sein Premium-Profil bei StagePool ein. Aus gutem Grund: "Ich kann hier mein bisheriges k&uuml;nstlerisches Schaffen ideal potenziellen Arbeitgebern pr&auml;sentieren. Besonders durch die Audio- und Videofunktionen bekommt der Betrachter einen m&ouml;glichst authentischen Eindruck vom K&uuml;nstler." Mit bestens ausstaffierter Vita zeigte er sich also wieder den deutschen B&uuml;hnenproduzenten.</p> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Christian Schoene 3" src="/images/christian-schoene_anzug.jpg" alt="Christian Schoene 3" width="179" height="250" />Und der Plan ging auf: "Schon wenige Tage nach meinen ersten Bewerbungen habe ich Rollenangebote erhalten. Es sind von Anfang an hoch interessante Kontakte zu Theatern und Regisseuren entstanden. Und ich konnte mir gleich aus mehreren gro&szlig;en Rollen meinen Favoriten ausw&auml;hlen. Das ist einfach nur eine fantastische Situation!"&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Festspielsaison mit <em>Kiss Me Kate</em></span></h3> <p>Seine Wahl fiel auf den Bill Calhoun in Cole Porters <em>Kiss Me Kate</em>. "Diese Rolle bietet mir die M&ouml;glichkeit, neben Gesang und Schauspiel auch t&auml;nzerisches und kom&ouml;diantisches K&ouml;nnen zu zeigen", freut sich der stimmstarke Tenor, der neben Gesang auch Klavier und Gitarre beherrscht. "Die Burgspiele Lahnstein sind f&uuml;r mich zwar zun&auml;chst Neuland, aber der erste Eindruck von der Region und vom gesamten Team dort ist wirklich sehr, sehr gut."</p> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Christian Schoene als Lumiere" src="/images/christian-schoene_lumiere2.jpg" alt="Christian Schoene - Lumiere" width="218" height="290" />"Und als Sahneh&auml;ubchen bieten sich mir noch drei gro&szlig;e Musical-Galas." (Das Foto rechts zeigt ihn als Lumi&egrave;re aus <em>Die Sch&ouml;ne und das Biest.</em>) "Ein rundum gelungenes Engagement-Paket!", freut sich Christian. Und dabei soll es nicht bleiben. "F&uuml;r mich als K&uuml;nstler ist StagePool eine ideale Plattform. Nicht nur f&uuml;r den Bereich Musical, sondern auch im Sprech-Theater, Oper/Operette und Film/Fernsehen ..."&nbsp;Wir sind sicher, dass f&uuml;r Christian noch viele neue Chancen im Jobticker stehen werden!&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;"><em>3 Musketiere</em> &ndash; Casting-Odyssee mit Hauptrolle</span></h3> <p>Die erste solche Chance ergriff Christian gleich darauf: Zwar hatte er das erste gro&szlig;e Casting zu der gro&szlig;en Tourproduktion von der Stage-Lizenzproduktion <em>3 Musketiere</em> Ende letzten Jahres schon verpasst, war aber "durch die tolle <a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere" target="_blank">Berichterstattung bei StagePool</a> bestens &uuml;ber die Produktion informiert." Und so griff er proaktiv und blitzschnell zu, als "pl&ouml;tzlich der Aufruf f&uuml;r ein ganz kurzfristiges Nach-Casting zu bestimmten Cover-Parts kam.</p> <p><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: left;" title="Christian Schoene 4" src="/images/christian-schoene_ganzportraet.jpg" alt="Christian Schoene 4" width="201" height="280" />Ich glaube es waren nur zwei oder drei Tage vor der eigentlichen Audition. Da habe ich sofort geschaltet und mich per eChiffre beworben ... Am Sonntagabend war eine Nachricht mit einer Einladung f&uuml;r den n&auml;chsten Mittag da. Ich hatte also nur ca. zw&ouml;lf Stunden Zeit zur Vorbereitung." Und die hat er vorbildlich genutzt: "Ich habe das mitgeschickte Material bis 5 Uhr morgens gepaukt. Dann knapp drei Stunden Schlaf &ndash; Hinfahrt &ndash; Audition! Das Team dort war super-freundlich es herrschte eine so positive Stimmung, dass das Casting f&uuml;r mich dann ganz konzentriert und auch irgendwie entspannt verlief." Und erfolgreich!</p> <p>Die Caster waren so von Christian angetan, dass er gleich zwei Alternate-Hauptrollen bekam &ndash; und zwar <em>keinen</em> B&ouml;sewicht: "den D'Artagnan und den Athos &ndash; unfassbar genial, oder?!" Als I-T&uuml;pfelchen auf Christians Erfolg kam jetzt noch die aktuellste Neuigkeit: Er wird den draufg&auml;ngerischen jungen Degenschwinger D'Artagnan gleich bei der Premiere in Saarbr&uuml;cken geben! "Das geht einfach nicht besser!", freut er sich.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <h3><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Christian Schoene 5" src="/images/christian-schoene_portraet-ernst.jpg" alt="Christian Schoene 5" width="193" height="290" /><br /><span style="color: #006699;">Keine Cinderella-Story</span></h3> <p>"Das h&ouml;rt sich vielleicht alles gerade nach einer Cinderella-Story an ... aber es ist doch Realit&auml;t", sagt Christian ernst und m&ouml;chte "allen Kolleginnen und Kollegen ans Herz legen: Seid spontan, risikobereit und flexibel!" Diesen Tipp rundet er mit guten W&uuml;nschen an alle StagePooler ab: "Hoffentlich werde ich in Zukunft noch ganz viele Erfolgsstorys bei StagePool zu lesen bekommen." Da sind wir mit unseren vielen tausend Talenten hier bei StagePool wirklich zuversichtlich, lieber Christian!</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr &uuml;ber Christian Schoene erfahrt ihr auf seiner <a href="http://www.christianschoene.de/" target="_blank">Website</a> &gt;&gt;</p> <p><span style="color: #888888;">Portr&auml;tfotos: Tobias Kromke</span><br /><span style="color: #888888;">Lumiere-Foto: Thomas Juerning &nbsp;</span><br /><span style="color: #888888;">Anastasius-Foto: Michael Eloy Werthm&uuml;ller &nbsp;</span><br /><span style="color: #888888;">Foto wei&szlig;er Anzug: Karin Wittke</span></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6803/von_der_buhne_zum_fernsehen_dannie_lennertz http://de.stagepool.com/backstage_mit/6803/von_der_buhne_zum_fernsehen_dannie_lennertz Von der Bühne zum Fernsehen: Dannie Lennertz Das neue Gesicht des Burger-Genusses: StagePooler Dannie Lennertz glänzt ab April im McDonalds-TV-Spot. Wie das bühnenerprobte Multitalent das geschafft hat, erfährst du hier. Wed, 13 Mar 2013 09:30:00 +0100 2013-03-13T10:22:59+01:00 <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Dannie Lennertz Potraet 1" src="/images/DannieLennertz_potraet1.jpg" alt="Dannie Lennertz Potraet 1" width="370" height="247" /></p> <p>Wuschelkopf, Waschbrettbauch und ein jungenhaftes L&auml;cheln aus freundlichen braunen Augen: Dannie Lennertz ist ganz der Mann, den sich Schwiegerm&uuml;tter und ihre T&ouml;chter gleicherma&szlig;en ertr&auml;umen. Bald wird er nun auch Fast-Food-Fans im ganzen Land Appetit machen: Ab Ende April 2013 wird Dannie dank seiner StagePool-Bewerbung f&uuml;r McDonalds auf landesweiten Bildschirmen zu sehen sein. Und er ist sichtlich begeistert.</p> <p>&nbsp;</p> <p><em>Freut sich &uuml;ber den gro&szlig;en TV-Auftritt: Dannie Lennertz</em></p> <h3>&nbsp;</h3> <h3><span style="color: #006699;">Einfach und schnell zum TV-Casting</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Dannie Lennertz Portraet 2" src="/images/DannieLennertz_potraet2.jpg" alt="Dannie Lennertz Portraet 2" width="267" height="400" />Der langj&auml;hrig erprobte B&uuml;hnenschauspieler feilt an seinem &bdquo;eigentlichen Weg zu Film und Fernsehen&ldquo;, wie er uns berichtet. Daf&uuml;r nimmt er gern seine StagePool-Mitgliedschaft in die Pflicht: &bdquo;Der Ablauf der Bewerbung ist bei StagePool einfach und geht schnell&ldquo;, meint er. &bdquo;Und auch beim Casting oder Dreh bleibt der pers&ouml;nliche Service auf gleichbleibend gutem Level. Das wei&szlig; ich jedes Mal zu sch&auml;tzen.&ldquo; Per eChiffre bewarb sich Dannie auf den j&uuml;ngsten Aufruf zum Casting des Fast-Food-Riesen.&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Viel Spa&szlig; ohne Stress</span></h3> <p>Von da an ging alles ganz schnell: &bdquo;Bei Werbung und Film ist ja immer alles sehr kurzfristig &ndash; deshalb kam sofort die Einladung und dann ebenso rasch das Ja vom Caster.&ldquo; Beim Casting wurde viel gelacht, so dass gro&szlig;er Druck gar nicht erst aufkam. &bdquo;Wir hatten wirklich viel Freude und keinen Stress&ldquo;, bekr&auml;ftigt Dannie.&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Entspannt dazugelernt</span></h3> <p>Den Dreh verbucht der Absolvent der Theaterschule Aachen als &bdquo;sehr entspannte Lernerfahrung. Durch den professionellen Ablauf am Set habe ich wieder das ein oder andere gelernt.&ldquo; Gut f&uuml;rs Ego war die Rolle aber auch: &bdquo;Ich habe auch erkannt, dass ich doch schon einiges wei&szlig; und die Anforderungen der Regisseure leicht und schnell umsetzen kann. Das ist das wichtigste.&ldquo;&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Ein-Mann-Show</span></h3> <p>Zurzeit lebt Dannie vom Theater, vor allem von seinem Ein-Mann-St&uuml;ck <em>Die 9. Sinfonie der Tiere</em>, mit dem er&nbsp;gerade quer durch Deutschland tourt und in dem er s&auml;mtliche Rollen &uuml;bernimmt.&nbsp;Regelm&auml;&szlig;ig zu sehen ist er auch in Hildesheim, wo er beim "Zuckerhut Theaterprodukt" in B&uuml;chners Satire <em>Leonce und Lena</em> &ndash; passend zur neuesten Rolle &ndash; den hei&szlig;hungrigen Genie&szlig;er Valerio gibt.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Dannie Lennertz Portraet 3" src="/images/DannieLennertz_potraet3.jpg" alt="Dannie Lennertz Portraet 3" width="330" height="220" /></p> <h3><span style="color: #006699;">Cobra und Iron Man</span></h3> <p>&bdquo;Aber sobald ich Zeit habe, versuche ich, meinen Weg vor der Kamera weiterzugehen&ldquo;, erz&auml;hlt Dannie mit leuchtenden Augen. Ein gro&szlig;er Wunsch w&auml;re f&uuml;r ihn zum Beispiel der Part von Tom Beck in <em>Alarm f&uuml;r Cobra 11</em>: &bdquo;Da k&ouml;nnte ich endlich mal meine k&ouml;rperlichen St&auml;rken unter Beweis stellen!&ldquo;&nbsp;</p> <p>Was er sonst noch im Leben erreichen will? Er &uuml;berlegt kurz. &bdquo;Tatortkommissar w&auml;re mein Traum. Ansonsten meinen Iron Man machen &ndash; und trotzdem gesund bleiben.&ldquo;</p> <p>Und das w&uuml;nschen wir Dannie nat&uuml;rlich auch!</p> <p>&nbsp;</p> <p><a href="http://dannie-lennertz.castforward.de/" target="_blank">Mehr &uuml;ber Dannie Lennertz</a>&nbsp;</p> <p><span style="color: #888888;">Fotos: Joyce ilg</span></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6796/tonkunstlerverband_im_interview http://de.stagepool.com/backstage_mit/6796/tonkunstlerverband_im_interview Tonkünstlerverband im Interview Eine gute Idee für alle, die mit Musik arbeiten: der Deutsche Tonkünstlerverband (DTKV) setzt sich mit vielen Vergünstigungen und Förderungen für seine Mitglieder ein. Eckhart Fischer vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg erklärt uns im Interview, warum sich der Beitritt lohnt. Tue, 26 Feb 2013 18:00:00 +0100 2013-02-27T14:12:00+01:00 <p><em><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="dtkv_eckhart_fischer" src="/images/dtkv_eckhart_fischer.jpg" alt="Eckhart Fischer vom DTKV" width="155" height="215" /><span style="color: #006699;">Herr Fischer, wen vertreten Sie und Ihr Verband?</span></em></p> <p>Wir vertreten die Interessen <strong>aller</strong>, die <strong>in Musikberufen</strong> t&auml;tig sind. Dazu geh&ouml;ren Studierende und Lehrende der Musik ebenso wie BerufsmusikerInnen, FreiberuflerInnen, Kunst- und Kulturschaffende, Existenzgr&uuml;nderInnen oder auch branchennahe Unternehmen.</p> <p><span style="color: #006699;"><em>Wie viele Mitglieder hat Ihr Verband bundes- und landesweit?</em></span></p> <p>Hier in in Baden-W&uuml;rttemberg haben sich dem Verband 2100 Mitglieder angeschlossen, bundesweit sind es ca. 7500 Mitglieder.</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="color: #006699;"><em>Was ist f&uuml;r Sie pers&ouml;nlich das wichtigste Anliegen bei Ihrer Verbandsarbeit?</em></span></p> <p>Die <strong>pers&ouml;nliche Betreuung</strong> der Mitglieder ist mir sehr wichtig. Ich m&ouml;chte den Berufsverband f&uuml;r seine Mitglieder als modernen Dienstleister erfahrbar machen. Das hei&szlig;t, der Berufsverband sollte Ansprechpartner f&uuml;r alle Bereiche des Berufslebens sein: <strong>Rechtsfragen</strong>, <strong>Steuerfragen, Versicherungsfragen</strong>, etc. Hier l&auml;sst sich durch eine Mitgliedschaft <strong>bares Geld sparen</strong>.</p> <p><img title="dtkv_sticker" src="/images/DTKV_claim-sticker_head.jpg" alt="DTKV Sticker" width="724" height="127" /></p> <p><span style="color: #006699;"><em>Warum w&uuml;rden Sie z. B. einem freiberuflichen Musiker zum Beitritt raten?</em></span></p> <p>Zun&auml;chst einmal deshalb, weil er mit dem Mitgliedsbeitrag bereits eine weltweit g&uuml;ltige <strong>Berufshaftpflichtversicherung</strong> erh&auml;lt. (Mehr dazu <a href="http://de.stagepool.com/news/6788/tonkunstlerverband_baden_wurttemberg_stellt_sich_vor" target="_blank">hier</a>.)<br />Und weil Mitglieder die M&ouml;glichkeit haben, g&uuml;nstige <strong>Versicherungsangebote mit erheblichen Rabatten</strong> zu nutzen: Instrumentenversicherungen, Equipmentversicherungen, Berufsrechtsschutz, Berufsunf&auml;higkeitsversicherungen, Altersvorsorge.</p> <p><span style="color: #006699;"><em>Wie setzen Sie sich politisch und &ouml;konomisch f&uuml;r die Interessen der Musiker ein?</em></span></p> <p>Der Tonk&uuml;nstlerverband ist in wichtigen Gremien vertreten. Dort werden die Interessen des Berufsstandes der MusikerInnen vertreten: in Landesmusikr&auml;ten, in den Verb&auml;nden der freien Berufe, im Deutschen Musikrat, im Beirat der K&uuml;nstlersozialkasse usw. So arbeitet der Verband st&auml;ndig an der <strong>Verbesserung der Einkommenssituation</strong> der selbstst&auml;ndigen sowie der angestellten MusikerInnen.</p> <p><span style="color: #006699;"><em>Und welche zus&auml;tzlichen F&ouml;rderungen gibt es &uuml;ber den Verband?</em></span></p> <p>Der Tonk&uuml;nstlerverband f&uuml;hrt <strong>eigene Fortbildungen</strong> (Instrumentalkurse/Gesangskurse) durch. Au&szlig;erdem f&uuml;hrt der Verband einen j&auml;hrlichen Jugendwettbewerb f&uuml;r die Sch&uuml;lerInnen unserer Mitglieder durch. Es gibt Seminare <strong>Ensemblekurse</strong> f&uuml;r Kinder und Jugendliche sowie f&uuml;r &bdquo;Rechtsfragen im Musikberuf&ldquo;. (Mehr dazu <a href="http://www.dtkv-bw.de/index.php/fortbildungen" target="_blank">hier</a>.)</p> <p><span style="color: #006699;"><em>Sie schreiben auch Wettbewerbe f&uuml;r Musiker aus, die zum Teil mit Geldpreisen notiert sind. Wer kann sich daf&uuml;r bewerben?</em></span></p> <p>F&uuml;r den <strong>Jugendwettbewerb</strong> k&ouml;nnen sich Verbandsmitglieder mit TeilnehmerInnen melden, die dann in Preistr&auml;gerkonzerten landesweit pr&auml;sentiert werden. (Mehr dazu <a href="http://www.dtkv-bw.de/index.php/jugendwettbewerb/ausschreibung" target="_blank">hier</a>.)</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="color: #888888;">Foto: Eckhart FIscher</span></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6794/a http://de.stagepool.com/backstage_mit/6794/a <description /> <pubDate>Tue, 26 Feb 2013 13:00:00 +0100</pubDate> <a10:updated>2013-02-26T13:34:36+01:00</a10:updated> <a10:content type="text"></a10:content> </item> <item> <guid isPermaLink="true">http://de.stagepool.com/backstage_mit/6786/prachtiger_held_magische_karriere</guid> <link>http://de.stagepool.com/backstage_mit/6786/prachtiger_held_magische_karriere</link> <title>Prächtiger Held, magische Karriere Zwei Bewerbungen, zwei Hauptrollen: StagePooler Peter Bold, gerade noch in „Barbarossa - das Musical“ auf der Bühne, bekam eben seine zweite Musical-Hauptrolle als Gemüts-Musketier Porthos. Wie er das geschafft hat und ob er sich je die wallende Mähne kürzen ließe, verrät der freundliche Hüne hier. Tue, 05 Feb 2013 18:00:00 +0100 2013-04-29T11:10:38+02:00 <p><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: left;" title="Peter Bold Portr&auml;t" src="/images/peter_kuhn.jpg" alt="Peter Bold Portr&auml;t" width="231" height="280" /></p> <p>Einmeterneunzig, Vollbart, pr&auml;chtige Lockenm&auml;hne &ndash; nein, es ist nicht der Highlander, sondern ein sanfter Bariton, der in seiner Musicalkarriere auf dem Weg nach oben ist: Peter Bold hat den Zuschlag f&uuml;r eine Hauptrolle in der neuen Tour-Produktion der <a href="http://de.stagepool.com/news/6781/abenteuer_casting_3_musketiere" target="_blank"><em>3 Musketiere</em></a> bekommen. Bereits zwei Tage nach seiner Bewerbung per StagePool eChiffre kam die Einladung zum Casting und nach dem Recall dann der erl&ouml;sende Anruf: Peter hat es geschafft. Aus fast 100 Mitbewerbern wird er der neue Porthos!</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Spontaner Einsatz</span></h3> <p>Nicht unerheblich f&uuml;r seinen Erfolg beim Casting war ein spontaner <a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6780/casting_3_musketiere_der_recall" target="_blank">Einfall bei einer Menuett-Szene</a>, der ihm besondere Aufmerksamkeit der Jury und begeisterten Szenenapplaus einbrachte. Den Part des auf dem Hofball balzenden testosteronstarken Musketiers schm&uuml;ckte Peter mit einer Schauspieleinlage aus: Nach dem Menuett warf er seine &uuml;berraschte Dame kurzerhand &uuml;ber die Schulter und st&uuml;rmte mit ihr hinaus.</p> <h3><span style="color: #006699;">Klasse Stimmung</span></h3> <p>Solch selbstbewusste B&uuml;hnenpr&auml;senz verfehlte ihre Wirkung nicht. Eingeladen hatte man den treuen StagePooler urspr&uuml;nglich f&uuml;r die Rolle des Priesters Aramis, dann aber schnell gemerkt, dass er genau die richtige Statur und Ausstrahlung f&uuml;r den Porthos besitzt.</p> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Casting 3 Musketiere" src="/images/peter_kuehn_porthos_1.jpg" alt="Casting 3 Musketiere" width="300" height="213" />Nachdem er nun so witzigen und authentischen Einsatz gezeigt hatte, war den Regisseuren Sascha Pazdera und Kirstin Hesse bald klar, dass er ihr zweiter Musketier wird. Peter selbst am&uuml;sierte sich gut dabei. "Ich denke, dass diese spontane Aktion gut zur Rolle gepasst hat. Das ganze <em>Musketier</em>e-Casting hat extrem viel Spa&szlig; gemacht. Es ging ja um Gesang, Schauspiel, Tanzen und Fechten. Die Stimmung war echt klasse und das gesamte Team sehr nett."</p> <h3><span style="color: #006699;">Prachtvolle Helden</span></h3> <p>Im letzten Jahr hatte Peter noch einen anderen b&auml;rtigen Musicalhelden verk&ouml;rpert. In <em>Barbarossa &ndash; das Musical</em> gab er bei den Festspielen Adelberg &uuml;ber die Sommermonate den rotb&auml;rtigen Helden. Bekommen hatte er diese Hauptrolle auch &uuml;ber StagePool. "Es war um genau zu sein meine erste Bewerbung &uuml;ber StagePool", erz&auml;hlt er, "und ich habe sofort die Titelrolle bekommen." &nbsp;</p> <p>Auf prachtvolle Heldenrollen scheint sich der ausgebildete S&auml;nger mittlerweile zu spezialisieren. Eine Fortsetzung mit ihm als Barbarossa ist schon in Planung, "und au&szlig;er Porthos werde ich in diesem Jahr auch noch Erik den Roten im Musical <em>Erik</em> spielen."</p> <h3><span style="color: #006699;">Magische Karriere</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Peter Bold als Magier" src="/images/peter_kuhn_magier.jpg" alt="Peter Bold als Magier" width="231" height="280" /></p> <p>Daneben ist Peter auch noch erfolgreich als Magier unterwegs, unter anderem mit <em>My Big Fat Magische Musical Show</em>. F&uuml;r seine Zauberkunst erhielt er schon verschiedene Auszeichnungen, darunter die "Silberne Magica". Auf die Frage, was er denn lieber mache, antwortet er diplomatisch: "Zaubern beinhaltet ja das Schauspiel. Am Theater reizt mich eher das Zusammenspiel mit den anderen Darstellern, in einer Zaubershow ist man nun einmal Einzelk&auml;mpfer. "</p> <p>Dass bei Live-Shows nicht alles immer nach Plan geht, findet Peter reizvoll.&nbsp; An eine Begebenheit erinnert er sich noch besonders lebhaft: "Es ging um die Moderation einer Musicalgala; die erste Nummer gleich mit mir als Solo und Chor. Der Techniker hatte nicht auf das Go gewartet, sondern die Show einfach gefahren. Ich h&ouml;rte aus der Garderobe den Chor und bin ohne Schuhe auf die B&uuml;hne gerannt. Ich hab dann aber den Einsatz noch bekommen &ndash; das war klasse!"</p> <h3><span style="color: #006699;">Lernen auf der Insel</span></h3> <p>Peter verbringt einen gro&szlig;en Teil des Jahres auf Teneriffa. In El M&eacute;dano hat er beneidenswerterweise einen zweiten Wohnsitz. "Meine Jobs in Deutschland erm&ouml;glichen es mir, auf der Insel nur f&uuml;r meine Rollen zu lernen und B&uuml;cher zu schreiben", freut er sich. Noch eine letzte Frage: W&uuml;rde er sich die Haare je kurz schneiden lassen? "F&uuml;r eine gute Rolle ja", lacht er. "Aber dann w&uuml;rden sie schleunigst wieder wachsen."</p> <p>Mehr &uuml;ber Peter Bold auf seiner <a href="http://www.peterbold.de/" target="_blank">Website</a></p> <p>und auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Bold" target="_blank">Wikipedia</a></p> <p>Lust auf <em>3 Musketiere</em>? Den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">Trailer </a>seht ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">hier &gt;&gt;</a></p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="color: #888888;">Foto oben links: J&uuml;rgen Schall</span></p> <p><span style="color: #888888;">Foto unten rechts:&nbsp;Werner Prix</span></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>&nbsp;</strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6780/casting_3_musketiere_der_recall http://de.stagepool.com/backstage_mit/6780/casting_3_musketiere_der_recall Casting "3 Musketiere": Der Recall Erfolgsmusical "3 Musketiere" in einer neuen Inszenierung. Am Recall-Tag steigt die Spannung. Jetzt dürfen weder die Kondition noch die Nerven schlappmachen. Den tänzerischen Wettkampf mit schauspielerischen Überraschungseinlagen verfolgte Susanne Lück. Tue, 22 Jan 2013 18:15:00 +0100 2013-04-29T11:13:45+02:00 <p><a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere">Hier geht's zum Anfang der Reportage</a> &gt;&gt;</p> <p>Donnerstag, 11.00 Uhr. Trotz der K&auml;lte drau&szlig;en ist es furchtbar warm &ndash; kein Wunder, fast 30 Bewerber und Bewerberinnen bev&ouml;lkern einen anderen, kaum gr&ouml;&szlig;eren Saal im Stollwerck und lassen sich von den gleichen Juroren wie am Vortag beobachten. Heute zum Recall sind nur noch die Auserw&auml;hlten da, die gestern die ersehnte Einladung per Telefon erhalten haben. Aber noch ist nichts gesichert. Noch einmal m&uuml;ssen sie den aufmerksamen Blicken der kritischen Jury standhalten.</p> <p>&nbsp;</p> <h3><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="T&auml;nzer beim Aufw&auml;rmen" src="/images/aufwaermen.JPG" alt="T&auml;nzer beim Aufw&auml;rmen" width="300" height="224" /><span style="color: #006699;">Besser zu fr&uuml;h &hellip;</span></h3> <p>Heute geht es ums Tanzen. Es herrscht aufgekratzte Nervosit&auml;t. Emsig w&auml;rmen sich die T&auml;nzer und T&auml;nzerinnen auf, dehnen die Glieder und proben Grundschritte. Noch wei&szlig; niemand, welche Choreografie ihn heute erwartet. Atemlos trifft ein T&auml;nzer in letzter Minute ein. Er murmelt eine Entschuldigung &uuml;ber die K&ouml;lner Verkehrsbetriebe &hellip; und hat nun einen noch hibbeligeren Start als die anderen. Sich fr&uuml;hzeitig auf den Weg zu machen, lohnt sich bei jedem Casting, merke ich. Bei ungewohnten &Ouml;rtlichkeiten und Verkehrsverh&auml;ltnissen muss man nun einmal mit Aufhaltungen rechnen. Besser etwas zu fr&uuml;h da sein &hellip;</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Disziplin und Leidenschaft</span></h3> <p><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Choreografin Bernadette Dengler" src="/images/bernadette.JPG" alt="Choreografin Bernadette Dengler" width="300" height="225" />11.15 Uhr. Es geht los. Zun&auml;chst treten T&auml;nzer und T&auml;nzerinnen in getrennten Gruppen auf und zeigen zum aufpeitschenden Rhythmus von <em>Vive le Roi</em>, was sie k&ouml;nnen. Unter Anleitung der energischen Choreografin Bernadette Dengler wird eine kleine Schritt- und Figurenfolge einstudiert und nachgetanzt <em>(Foto rechts in der MItte)</em>. Ich staune. Trotz der beengten Platzverh&auml;ltnisse geht es sehr konzentriert zu. Fast alle finden sich schnell damit ab, im engsten Radius ihr Bestes zu geben.&nbsp;</p> <p>Die Konzentration ist es auch, auf die es der Jury ankommt. "So k&ouml;nnen wir am besten sehen, wer diszipliniert bei der Sache bleibt&nbsp; und sich nicht von &Auml;u&szlig;erlichkeiten ablenken l&auml;sst", verr&auml;t Bernadette. Besonderen Wert auf Disziplin und Leidenschaft legt auch Regisseur Sascha Pazdera. "Es gibt viel zu selten Bewerber, die da vorne wirklich um ihr Leben tanzen", findet er.</p> <h3><span style="color: #006699;">Gewinn durch Erfahrung</span></h3> <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="T&auml;nzer im Sprung" src="/images/tanz_sprung2.jpg" alt="T&auml;nzer im Sprung" width="300" height="191" />11.30 Uhr. Die Jungs sind dran. So eine Tourproduktion, die nicht nur alte Business-Hasen besetzt, ist <em>die</em> Chance f&uuml;r Newcomer. Unter den T&auml;nzern ist beispielsweise auch ein gelernter Werkzeugmechaniker. Er hat &uuml;ber StagePool von dem Casting erfahren und &ndash; nach anf&auml;nglichem Z&ouml;gern best&auml;rkt von einer Freundin &ndash; sein Gl&uuml;ck beim Schopf gepackt. Er hat nur wenig Vorkenntnisse, h&auml;lt aber tapfer mit den geschulteren T&auml;nzern durch. "Ich bin hier, um etwas zu lernen", erkl&auml;rt er &uuml;berzeugt. "Ich will vor allem Erfahrung sammeln. Es ist also auf jeden Fall ein Gewinn f&uuml;r mich." Und seine positive Einstellung bleibt nicht unbemerkt.</p> <h3>&nbsp;</h3> <h3><span style="color: #006699;">Richtig Gas geben</span></h3> <p>Bernadette bewertet seine Einsatzfreude hoch. Sonst w&auml;re er hier auch nicht beim Recall dabei. "Power" findet sie generell das Wichtigste bei ihren Bewerbern. "Darsteller, die richtig Gas geben, sind das, was wir suchen. <img style="float: right; margin: 5px 10px;" title="Menuett-Probe" src="/images/menuett.JPG" alt="Menuett-Probe" width="300" height="233" />Technik ist nicht so wichtig, das l&auml;sst sich trainieren, aber sie m&uuml;ssen auf der B&uuml;hne was r&uuml;berbringen. Sie brauchen jede Menge Energie, die bis zum Publikum ausstrahlt."</p> <p>12.30 Uhr. Mittlerweile ist man zum gemischten Menuett &uuml;bergegangen. Kaum jemand wusste vorher, was das &uuml;berhaupt ist. (Ein Volks- und Hoftanz, der in gemessener Schrittfolge solch geringen K&ouml;rperkontakt zwischen den Geschlechtern erm&ouml;glicht, wie er bei Hofb&auml;llen des 17. Jahrhundert eben m&ouml;glich war.) Aber die Bewerber, deren elektrisierter Spannung die unvermeidliche erste Ersch&ouml;pfung noch nichts anhaben kann, scheinen die neuen Schritte in Minutenschnelle zu lernen. Respekt.</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Ausgefallener Einfall</span></h3> <p>13.00 Uhr. Zur Tanzleistung kommt eine darstellerische Herausforderung dazu. In einer Szene sollen T&auml;nzer, die f&uuml;r den Porthos infrage kommen, ihrer Hofdame deutliche Avancen machen &ndash; der Tanz soll als Aufrissritual erkennbar werden und die st&uuml;rmische Natur des kr&auml;ftigsten Musketiers voll zur Geltung bringen. Ein H&uuml;ne mit wallender M&auml;hne tanzt buchst&auml;blich aus der Reihe, wirft seine zierliche Lady nach getaner Szene kurzerhand &uuml;ber die Schulter und stolziert mit ihr zum Ausgang. Er erntet spontanen Applaus, selbst von seiner &uuml;berraschten Partnerin.</p> <h3><span style="color: #006699;">&Uuml;berraschungsmoment</span></h3> <p>Drau&szlig;en frage ich den H&uuml;nen nach seinem originellen Aus- bzw. Einfall. "Mit der t&auml;nzerischen Eleganz hab ich es nicht so", r&auml;umt er mit ruhiger Freim&uuml;tigkeit ein, und ich wei&szlig; sp&auml;testens jetzt, warum dieser Mann auf der B&uuml;hne gut ankommt.</p> <h3><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: left;" title="Casting-Szene mit Peter Bold" src="/images/peter2.jpg" alt="Casting-Szene mit Peter Bold" width="300" height="214" /></h3> <p>Er grinst. "Da musste ich mir schnell was Besonders einfallen lassen, was davon ablenkt."</p> <p>Der pr&auml;chtige Porthos hei&szlig;t Peter Bold <em>(Foto links ganz vorn)</em>, ist seit Jahren treuer StagePooler, au&szlig;erdem der Titelheld aus <em>Barbarossa &ndash; das Musical</em> und nebenberuflicher Magier. Was immer ihm an Schritteleganz mangeln mag, macht er durch Pr&auml;senz und Ausstrahlung wett. Peter bekommt die Rolle als Porthos. Er hat nicht nur die passende Statur und das n&ouml;tige Talent: Er hat auch das, was der Regisseur vorher als das "&Uuml;berraschungsmoment" bezeichnet hatte, perfekt umgesetzt. Gl&uuml;ckwunsch!</p> <p>&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Jedes Mal eine Herausforderung</span></h3> <p><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: right;" title="Tanzszene mit Iris Makris und Gabriel Skowerski" src="/images/iris1.JPG" alt="Tanzszene mit Iris Makris" width="300" height="216" />13.30 Uhr. Das Augenmerk richtet sich auf die Damen. Als besonders anmutig f&auml;llt eine dunkle Sch&ouml;nheit auf, die mit perfekter K&ouml;rperspannung und traumwandlerischer Sicherheit agiert. Eine absolute Augenweide. Das ist Iris Makris <em>(Foto rechts im Vordergrund mit Gabriel Skowerski hinten)</em>, kurz zuvor noch die Kala aus <em>Tarzan</em> in Hamburg.</p> <p>Auf dem Flur erz&auml;hlt sie mir, dass auch f&uuml;r sie als erfahrenen Profi jedes neue Casting noch spannend ist. "Die Herausforderung ist doch jedes Mal eine andere." Diese meistert sie jedenfalls bravour&ouml;s: Sie wird die neue K&ouml;nigin Anna.</p> <h3><span style="color: #006699;">Spannende Zeit</span></h3> <p>14.00 Uhr. Ich verlasse den Saal. Die endg&uuml;ltige Entscheidung &uuml;ber die Besetzungsliste wird ohne mich fallen. Die Juroren haben noch manche schwere Wahl vor sich. Und die Bewerber noch ein paar Stunden Hochspannung. Aber ich habe den Eindruck, schon viel &uuml;ber diese besondere Produktion erfahren zu haben. Und &uuml;ber das gro&szlig;e, hoffnungsfrohe und aufregende Abenteuer, das so ein Casting bietet.</p> <p>Auf die Premiere am 4. Oktober in Saarbr&uuml;cken freue ich mich heute schon. Es bleibt spannend &hellip;</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Lust auf <em>3 Musketiere</em>? Den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">Trailer </a>seht ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">hier &gt;&gt;</a><br /></strong></p> <p><strong><a href="http://www.ticket-regional.de/events.php?mysearchEventseries=339&amp;eventcategoryName=3%20Musketiere%20-%20Das%20Musical%20on%20Tour" target="_blank">Tickets </a>k&ouml;nnte ihr hier <a href="http://www.ticket-regional.de/events.php?mysearchEventseries=339&amp;eventcategoryName=3%20Musketiere%20-%20Das%20Musical%20on%20Tour" target="_blank">bestellen &gt;&gt;</a><br />oder bei Ticket Regional: (0651) 9790777</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Wie fing es an beim Casting?</p> <p><a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere">Weiterlesen auf der ersten Seite</a> &gt;&gt;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere http://de.stagepool.com/backstage_mit/6779/abenteuer_casting_3_musketiere Abenteuer Casting: "3 Musketiere" Im Oktober geht das Erfolgsmusical "3 Musketiere" in einer neuen Inszenierung auf Tour. Jetzt wurden 11 Haupt- und 12 Ensemble-Rollen in Köln besetzt. Es kamen einige Hundert hoffnungsfrohe Bewerber und Bewerberinnen – die meisten davon StagePooler. Wie aufregend so ein Casting sein kann und welche Chancen es bietet, berichtet Susanne Lück. Tue, 22 Jan 2013 18:15:00 +0100 2013-04-29T11:14:45+02:00 <p>Mittwoch, 13.00 Uhr: Die Holzdielen des kleinen Tanzsaals knarzen. Gespanntes Schweigen. Der gro&szlig;e S&auml;nger mit dem ungestutzten Vollbart steht den vier Juroren am Tisch nerv&ouml;s gegen&uuml;ber. Er bekommt zwei Takte Vorgabe vom Pianisten. Dann holt er tief Luft &hellip;</p> <p>Wir sitzen im dritten Stock des K&ouml;lner Stollwerck. Dort haben die Regisseure Sascha Pazdera und Kirstin Hesse ausgew&auml;hlte Kandidaten und Kandidatinnen zur Besetzung der 11 Hauptrollen geladen. Die meisten hatten sich &uuml;ber StagePool per eChiffre auf einen Part als degenschwingender Gardist oder heroische Edelfrau beworben.</p> <p><img style="float: left; margin-right: 10px; margin-left: 10px; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Casting-Jury 3 Musketiere" src="/images/jury3.jpg" alt="Casting-Jury am Tisch" width="300" height="217" /></p> <h3><span style="color: #006699;">Echte Chance f&uuml;r Newcomer</span></h3> <p>Hinter dem langen Tisch am Ende des Saals sitzt zwischen einem Haufen Bewerbungsunterlagen und Donut-Kartons die Jury: Choreografin Bernadette Dengler, Produzent Michael Thinnes, Regisseur Sascha Pazdera und seine Co-Regisseurin Kirstin Hesse <em>(Foto links, von links nach rechts)</em>. Sie haben von Stage Entertainment die Lizenz zu einer deutschen Tourproduktion des niederl&auml;ndischen Hits bekommen.</p> <p>Gro&szlig;e Musicalstars&nbsp;sind bereits mit an Bord:&nbsp;<strong>Patrick Stanke</strong>, der schon in der Berliner Auff&uuml;hrung als D&rsquo;Artagnan gl&auml;nzte, und <strong>Maricel</strong>, zuletzt im Bonner <em>Hair</em> zu bewundern. Aber neben den voll ausgebildeten Profis bekommen hier auch viele, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben oder nicht hauptberuflich auf der B&uuml;hne stehen, eine echte Chance.&nbsp;Eine tolle Gelegenheit f&uuml;r alle, denen es vor allem um den Spa&szlig; und die Leidenschaft am Singen und Tanzen geht!</p> <h3><span style="color: #006699;">"Mal bitter und mal zuckers&uuml;&szlig; &hellip;"</span></h3> <p>So ist es auch bei dem kr&auml;ftig gebauten S&auml;nger, der gerade die vorgegebene Strophe aus <em>Paris</em> schmettert, um damit als Schwergewicht Porthos zu &uuml;berzeugen <em>(Foto rechts)</em>. Er studiert Musical am IfM Osnabr&uuml;ck und hat sich den Vollbart extra in der Hoffnung auf seine Traumrolle wachsen lassen. "Trostlos und wundervoll zugleich. Mal bitter und mal zuckers&uuml;&szlig; &hellip;", singt er &ndash; und irgendwie trifft das ja auch auf so ein Casting zu. Einerseits die Sorge, vor der Jury nicht zu bestehen, andererseits der Triumph, wenn man die Herausforderung meistert &hellip;</p> <p><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: right;" title="J&ouml;rn Seelscheid" src="/images/joern2.jpg" alt="Saenger" width="221" height="260" />Porthos wird verabschiedet &ndash; eine definitive Entscheidung wird erst sp&auml;ter gegen Abend fallen. Der n&auml;chste Kandidat wartet schon vor der T&uuml;r. Er hofft auf den Part des Priesters Aramis. Der schmale junge Mann mit dem Wuschelkopf, der seit 13 Jahren auf kleineren B&uuml;hnen steht, ist gelernter Schreiner. Er wirkt ruhig und gefasst. Als ich ihn aber frage, ob er nerv&ouml;s ist, gesteht er doch seine Angst vor Texth&auml;ngern &ndash; "&hellip; oder dass ich ohnm&auml;chtig werde."</p> <h3><span style="color: #006699;">Die Jury ist kein Strafgericht</span></h3> <p>Solche &Auml;ngste m&ouml;chte Kirstin Hesse den Bewerbern am liebsten ganz nehmen. "Die Jury ist kein Strafgericht", erkl&auml;rt sie mit so einnehmendem L&auml;cheln, dass es leichtf&auml;llt, ihr zu glauben. "Wir freuen uns &uuml;ber jeden Kandidaten hier und dass er bei unserem St&uuml;ck dabei sein will." Sie betont, dass Regisseure grunds&auml;tzlich bem&uuml;ht sind, "ihre" S&auml;nger und T&auml;nzer auf deren beruflichem Weg zu f&ouml;rdern &ndash; und nicht etwa einzusch&uuml;chtern.</p> <h3><span style="color: #006699;">Eine spannende Reise</span></h3> <p>Ein gro&szlig;es Abenteuer scheint die Castingphase f&uuml;r alle Beteiligten zu sein, ob vor oder hinter dem Jury-Tisch. Es herrscht eine Atmosph&auml;re angeregter Erwartung und Konzentration. "Es ist f&uuml;r alle eine spannende Reise", sagt Regisseur Sascha &uuml;ber sein Wunschprojekt. F&uuml;r ihn, der auch den Athos spielen wird, ist das St&uuml;ck eine echte Herzensangelegenheit, in deren Verwirklichung er schon viel Vorbereitung investiert hat. Die Musketiere m&uuml;ssen h&auml;ufiger die Degen kreuzen. Bei der Auswahl der Eingeladenen waren F&auml;higkeiten wie Fechten oder Kampfsport daher besonders gefragt. Das eChiffre-System von StagePool war dabei eine "gro&szlig;e Erleichterung. Bei Hunderten Bewerbern spart das eine Menge M&uuml;he; wir konnten in den Viten ja viel gezielter und schneller nach entsprechenden F&auml;higkeiten suchen."</p> <h3><span style="color: #006699;">Strahlende Karriere</span></h3> <p><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: left;" title="Kirstin Hesse" src="/images/kirstin.JPG" alt="Regisseurin Kirstin Hesse" width="224" height="300" />14.00 Uhr. Pause. Ich schnappe mir Regisseurin Kirstin Hesse <em>(Foto links)</em>. Das optimistische Energieb&uuml;ndel ist selbst seit vielen Jahren StagePoolerin und blickt zu recht strahlend auf eine gro&szlig;artige Showbiz-Karriere als Schauspielerin und S&auml;ngerin. Sie kann von ihrer Kunst mittlerweile leben &ndash; keineswegs eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. <em>3 Musketiere</em> ist nicht nur Kirstins erste gro&szlig;e Regiearbeit, sie gibt auch selbst die Constanze. Was muss ein idealer Kandidat f&uuml;r sie mitbringen?</p> <h3><span style="color: #006699;">Pers&ouml;nlichkeit und Ausstrahlung</span></h3> <p>Kirstin z&ouml;gert keine Sekunde. "Au&szlig;er Singen und Tanzen &ndash; vor allem Pers&ouml;nlichkeit. Wir halten nach dem besonderen Etwas Ausschau. Der Auftritt muss authentisch r&uuml;berkommen, eine bestimmte Ausstrahlung muss sp&uuml;rbar sein." Sascha erg&auml;nzt: "Die Bewerber sollen mich &uuml;berraschen. Sie m&uuml;ssen Spa&szlig; haben auf der B&uuml;hne und sich voll einbringen." Au&szlig;erdem sollten sie nat&uuml;rlich vom Typ her passen. "Ein 1,90 gro&szlig;er Porthos mit Bauch &ndash; sowas gef&auml;llt mir", sagt er. Dass das nicht gerade der T&auml;nzertyp ist, der im Musical am h&auml;ufigsten anzutreffen ist, ist ihm klar. "Deshalb suchen wir ja auch das Besondere."</p> <h3><span style="color: #006699;">Was darf nicht passieren?</span></h3> <p>Und was darf einem Kandidaten auf keinen Fall passieren? "Das gr&ouml;&szlig;te NoGo ist Nichterscheinen ohne Absage", sind sich alle einig. Dass so ein unangek&uuml;ndigtes Fernbleiben beim Casting allen Schwierigkeiten verursacht und den Ablauf empfindlich st&ouml;rt, sei Bewerbern oft nicht klar, erfahre ich. Auch Versp&auml;ten ist ung&uuml;nstig, vor allem ohne Entschuldigung. "Produzenten merken sich solche Unzuverl&auml;ssigkeit und sagen es weiter", erkl&auml;rt Sascha. "Wer so was macht, wird nicht wieder eingeladen." Fatal ist nat&uuml;rlich auch eine schlechte Vorbereitung. "Wenn die Dialoge, die wir zum Vorsprechen versendet haben, nicht gut gelernt wurden &ndash; das macht einen denkbar schlechten Eindruck."</p> <h3><span style="color: #006699;">Problem Akzent</span></h3> <p>14.30 Uhr. Als eine Kandidatin nicht nur viel zu sp&auml;t erscheint, sondern auch mit starkem osteurop&auml;ischem Akzent vorspricht, zeigt sich ein weiteres Problem. Nicht geeignet f&uuml;rs Frankreich des 17. Jahrhunderts. "In so einem Fall m&uuml;ssen die Dialoge zumindest so gut geprobt worden sein, dass man sie noch gut verstehen kann", fordert Sascha. "Wir hatten einen Italiener mit heftigem Akzent hier f&uuml;r den Buckingham. Das ging auch nicht &ndash; schlie&szlig;lich spielt unser St&uuml;ck in Paris, und der Mann ist Engl&auml;nder." Nicht geschadet hat einem anderen Bewerber &uuml;brigens seine sprachliche Herkunft. SIe war f&uuml;r das franz&ouml;sisches Setting nun wieder eher ein Plus. Wie ich sp&auml;ter erfahre, bekommt der geb&uuml;rtige Franzose und StagePooler Gabriel Marian Skowerski die Rolle! Gratulation.</p> <h3><span style="color: #006699;">Riesenchance f&uuml;r jeden</span></h3> <p>15.00 Uhr. Der n&auml;chste B&auml;rtige. Eigentlich sollte der Kandidat, seit langem schon StagePooler, f&uuml;r den Aramis vorsingen. Vom Typ her passt er aber eher f&uuml;r die Rolle des K&ouml;nigs Ludwig, befindet die Jury. Man schickt ihn mit neuem Text vor die T&uuml;r. Zwei Stunden bekommt er Zeit, um in der anderen Rolle zu &uuml;berzeugen. Eifrig macht er sich an den neuen Stoff. Ich hake kurz nach &ndash; entt&auml;uscht? "Nein, das ist auf jeden Fall ein Erfolg", versichert er mir. "Es ist immer gut, wenn die Produzenten Potenzial f&uuml;r anderes in einem entdecken." Ich dr&uuml;cke ihm die Daumen.</p> <p>Alles ist offen bei so einem Casting, so viel ist mir mittlerweile klar. Wenn aus dem erhofften Part nichts wird, dann vielleicht aus einem ganz anderen. "Manchmal passt jemand zwar nicht auf die Hauptrolle, f&uuml;r die er vorgesprochen hat", sagt Kirstin, "daf&uuml;r entdecken wir aber, dass er f&uuml;r eine Ensemble-Rolle geeignet w&auml;re." Andersherum auch? Sie lacht "Nicht oft." Sascha versichert mir aber, es habe schon Ensemble-Bewerber gegeben, die zum Recall f&uuml;r eine Hauptrolle eingeladen wurden. "Es ist wirklich eine Riesenchance f&uuml;r jeden! Uns ist wichtig, dass Kandidaten offen bleiben und Flexibilit&auml;t zeigen."</p> <h3><span style="color: #006699;">Selbstsicherheit punktet</span></h3> <h3><img style="margin-left: 10px; margin-right: 10px; float: right;" title="Janina Keppel" src="/images/janina.JPG" alt="Darstellerin" width="223" height="300" /></h3> <p>15.30 Uhr: Die zartgliedrige Blondine, die strahlend den Saal betritt, hat das Cover f&uuml;r eine Hauptrolle im Blick. Scheinbar m&uuml;helos und vollkommen selbstsicher tr&auml;gt sie ihren Song <em>Kein geteiltes Leid</em> vor und agiert im Dialog mit Kirstin so reizend und selbstverst&auml;ndlich, dass alle Mienen sich erhellen. Von der jungen S&auml;ngerin erfahre ich, dass sie Janina Keppel hei&szlig;t (Foto rechts), nach ihrer Musical-Ausbildung bereits voll im Gesch&auml;ft ist und die Erfahrung ebenfalls sehr positiv verbucht: "Megageil", freut sie sich, "das war noch viel besser, als ich erwartet habe."</p> <p>Die Jury ist sich einig. Ein sehr guter Eindruck. Wenn nicht f&uuml;rs Hauptrollen-Cover, kommt sie auf jeden Fall f&uuml;rs Ensemble in Frage. In fast drei Stunden werden die Kandidaten angerufen und erfahren, ob sie morgen wiederkommen d&uuml;rfen. Janina wird dabei sein.&nbsp;</p> <h3><span style="color: #006699;">Es lohnt sich immer</span></h3> <p>Die Entscheidung machen die vier sich nicht leicht. Die unvermeidlichen Absagen, die folgen m&uuml;ssen, freuen niemanden. "Absagen ist immer schade", sagt Kirstin. "Aber es gibt auch Bewerber, die wir jetzt und hier zwar leider nicht einsetzen k&ouml;nnen, deren Talent uns aber trotzdem auff&auml;llt. Solche Namen merken wir uns nat&uuml;rlich, und sie bekommen beim n&auml;chsten Mal wieder eine Chance. Es lohnt sich also auf jeden Fall. "</p> <p>Wie geht es weiter beim Recall?</p> <p><a href="http://de.stagepool.com/backstage_mit/6780/casting_3_musketiere_der_recall">Weiterlesen auf der n&auml;chsten Seite </a>&gt;&gt;</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Lust auf <em>3 Musketiere</em>? Den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">Trailer </a>seht ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=L_esFDcsvss" target="_blank">hier &gt;&gt;</a><br /></strong></p> <p><strong><a href="http://www.ticket-regional.de/events.php?mysearchEventseries=339&amp;eventcategoryName=3%20Musketiere%20-%20Das%20Musical%20on%20Tour" target="_blank">Tickets </a>k&ouml;nnte ihr hier <a href="http://www.ticket-regional.de/events.php?mysearchEventseries=339&amp;eventcategoryName=3%20Musketiere%20-%20Das%20Musical%20on%20Tour" target="_blank">bestellen &gt;&gt;</a><br />oder bei Ticket Regional: (0651) 9790777</strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6748/licht_kamera_action_vladimir_gunjic http://de.stagepool.com/backstage_mit/6748/licht_kamera_action_vladimir_gunjic Licht Kamera Action: Vladimir Gunjic Durchbruch zum Film: StagePooler Vladimir Gunjic ergatterte seine erste Kinorolle in weniger als einer Woche! Die Erfahrungen des wandlungsfähigen Models und Schauspielers am Set des ambitionierten Kurzfilms "A58" waren für ihn Gold wert. Tue, 27 Nov 2012 13:00:00 +0100 2012-12-20T09:18:52+01:00 <p><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Vladi_Clapper-Board" src="/images/vladi_A58_klappe.jpg" alt="Vladimir Gunjic holding clapper board" width="280" height="225" /></p> <h2>In 3 Tagen zum Final Casting</h2> <p>Der junge Mann mit den sanften braunen Augen strahlt mit ansteckender Fr&ouml;hlichkeit &ndash; aus gutem Grund: Vladimir Gunjics erste Filmrolle ist im Kasten.Er hat den Sprung ins Filmgesch&auml;ft geschafft!</p> <p>Die KHM K&ouml;ln suchte auf StagePool f&uuml;r den kurzen Kinofilm "A58" einen jungen Mann mit t&uuml;rkischem Aussehen. Vladimir, der viel lieber Vladi hei&szlig;t, bewarb sich per eChiffre auf die Sprechrolle des partyfreudigen Yusuf. Und schon drei Tage sp&auml;ter hatte er die Einladung zum Final Casting in seinem Nachrichteneingang.</p> <p>&nbsp;</p> <h2>Flirt-N&ouml;te beim Vorsprechen</h2> <h3><img style="float: right; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Vladi_Flirt_Scene" src="/images/vladi_A58_kasten.jpg" alt="Behind the Scenes of A58" width="371" height="220" /></h3> <p>"Au&szlig;er mir waren nur etwa zehn Leute beim Casting in Neuss", erz&auml;hlt Vladi. "Ich war schon durch die Vorauswahl der Produzenten in den Top Ten der 100 Bewerber gelandet." Das Vorsprechen war eine Szene beim ersten Date &ndash; mit viel Kuscheln. "Solche Intimit&auml;t mit einem v&ouml;llig Fremden herzustellen, und das vor lauter anderen wildfremden Leuten &ndash; echt schwer", erinnert er sich. "Es hatte schon etwas Be&auml;ngstigendes."</p> <p>Aber aufregend war es auch. "Richtig cool fand ich, dass ich beim Flirten so gut ankam. Ich lebte schon lange in einer festen Beziehung und f&uuml;rchtete, ich w&uuml;sste gar nicht mehr so recht, wie das geht."</p> <p>&nbsp;</p> <h2>Voll umgarnt beim Dreh</h2> <p>&Uuml;berzeugen konnte der ehemalige T&auml;nzer mit dem athletischen Body dann aber doch auf ganzer Linie. Er bekam das ersehnte Ja f&uuml;r "A58" und durfte seine Wandlungsf&auml;higkeit in der Rolle des genussfreudigen Draufg&auml;ngers Yusuf unter Beweis stellen. Eineinhalb Monate sp&auml;ter traf man sich zum Dreh &ndash; unter anderem in einem Jette-Joop-Designerhaus und im Marriott-Hotel in Bonn.</p> <h3><img style="float: left; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Vladi_CreditCard" src="/images/vladi_A58_karte.jpg" alt="Film Still A58 - Pool Scene" width="270" height="338" /></h3> <p>"Das war toll. Ich wurde perfekt umgarnt", berichtet Vladi mit leuchtenden Augen. "Das Catering war super und &uuml;berhaupt alles vom Feinsten bei wunderbar warmem Wetter."</p> <p>&nbsp;</p> <h2>Partylaune am Pool</h2> <p>Etwas Nervosit&auml;t geh&ouml;rte nat&uuml;rlich auch hier dazu. Bei einer Pool-Party-Szene im Tank Top wollte Vladi um keinen Preis Bauch zeigen &ndash; "also hatte ich schon seit dem Vortag nichts mehr gegessen." Beim Dreh wollte Regisseur Florian Forsch dann aber, dass alle Darsteller statt Apfelschorle echtes Bier tranken, um die Anspannung zu lockern." Vladi: "Das schlug nat&uuml;rlich durch." Aber der Trick wirkte. Statt eines Schwips-Desasters gab es echte Partylaune. Und Vladi ist &uuml;berzeugt davon, f&uuml;r einen authentischen Auftritt alles zu geben: "Nach dem zweiten Bier kam mir diese Rolle des Partyk&ouml;nigs immer nat&uuml;rlicher vor. Es hat einfach nur noch Spa&szlig; gemacht!"</p> <p>&nbsp;</p> <h2>Wertvolle Erfahrung</h2> <p>Der schnelle Erfolg mit StagePool hat Vladimir Gunjic darin best&auml;rkt, sein Talent, das er schon lange als Model zur Geltung bringt, weiter in Filmrollen zu investieren, die hier angeboten werden. "Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so wichtige Erfahrungen sammeln k&ouml;nnen. Die Routine Warten-auf-Take, Ready, Vor-der-Kamera-Gl&auml;nzen habe ich beim Dreh richtig perfektioniert. Das konnte mir die Schauspielschule nicht bieten." Seine n&auml;chste Rolle ist bereits in Arbeit &ndash; und den Dreh kann er kaum erwarten.</p> <p>Hier erfahrt ihr <a href="http://www.facebook.com/artist.vladi" target="_blank">mehr &uuml;ber Vladimir Gunjic</a>.</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="color: #888888;">Fotos: Jennifer Zumbusch, Merle Forschmann</span></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6682/schauspiel_coach_kristiane_kupfer_im_interview http://de.stagepool.com/backstage_mit/6682/schauspiel_coach_kristiane_kupfer_im_interview Schauspiel Coach Kristiane Kupfer im Interview Gründerin des Special Coaching Actors Studio in Berlin. Thu, 04 Oct 2012 00:00:00 +0200 2012-12-20T10:59:20+01:00 <p><strong><img style="float: right;" src="/images/Kristiane_Kupfer_0822.jpg" alt="" width="375" height="250" />Kristiane, du hast dir in der Musical- und Schauspielbranche einen Namen gemacht und dich bereits als Coach etablieren k&ouml;nnen. Mit Herzblut bist du bei deiner Arbeit und hilfst den Menschen, &uuml;ber sich hinauszuwachsen. Doch wie bist du dazu gekommen, dich als Schauspiel-Coach selbstst&auml;ndig zu machen?</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Ganz einfach: Ich habe bis ca. Drei&szlig;ig sehr, sehr viel Theater gespielt. Interessante Produktionen wie Brechts "Dreigroschenoper", Shakespeare, Tschechow, usw. Ab Anfang Drei&szlig;ig war ich mit Swing- und Popmusik unterwegs, mit dem Kleinen K&uuml;nstlerorchester Berlin im 20er- und 30er-Jahre-Stil in Los Angeles, im Friedrichstadtpalast, in der Alten Oper Frankfurt a. M. usw. Und daneben hab ich damals viel gedreht. Mit Vierzig sollten die ersten Mutti-Rollen kommen, darauf hatte ich &uuml;berhaupt keine Lust. Vor ca. zehn Jahren gab es in Deutschland so gut wie noch gar kein Coaching, und da habe ich meine Methode aufbauend auf meinen eigenen Erfahrungen zusammen mit meinen K&uuml;nstlern selbst entwickelt. Ich bin sehr freiheitsliebend und versuche, dieses Freiheitsgef&uuml;hl weiterzugeben.</p> <p>&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Wie wichtig ist es f&uuml;r die Aus&uuml;bung deines Berufes als Coach, dass du selbst 15 Jahre Praxiserfahrungen als Schauspielerin am Theater, bei Film- und Fernsehproduktionen hast?</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Das ist f&uuml;r mich eine Art Grundvoraussetzung. Da ich sehr praxisnah arbeite, wei&szlig; ich, wie es sich anf&uuml;hlt, aufgeregt zu sein vor einem Casting, einer Audition, einem Drehtag, einem Auftritt ... 15 Stunden Arbeit, wund gestandene F&uuml;&szlig;e, schlecht oder gut gelaunte Kollegen, zu hei&szlig;es oder zu kaltes Wetter etc. Ich kann nur jemandem etwas &uuml;ber den Beruf erz&auml;hlen, wenn ich es selbst nachf&uuml;hlen kann.</p> <p>&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Kannst du uns einen kleinen Einblick in die Vor- und Nachbereitung von Szenen mit den Schauspielern geben? Wie sieht ein Coaching bei dir aus und was ist &bdquo;special&ldquo; im Gegensatz zu anderen Coaches?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich versuche mich immer ganz konkret auf das konkrete Projekt, den konkreten Schauspieler/S&auml;nger/Darsteller einzustellen. Kritik an anderen und Kleinmacherei sind mir zuwider, ich m&ouml;chte motivieren, best&auml;rken, die Fl&uuml;gel sollen wachsen. Ich verstecke mich nicht hinter irgendwelchen Methoden, ich denke f&uuml;r jede Audition, jeden Film, jeden Darsteller neu nach. Jedes Talent bringt etwas sehr Wertvolles mit, das nicht zerst&ouml;rt werden darf. Deshalb arbeite ich zeiteffizient. Ich arbeite "mit", nicht "gegen". Und ich versuche immer, Druck und Frustrationen ganz schnell abzubauen. Bei mir herrschen eine sehr produktive Atmosph&auml;re und ein lockerer, freundschaftlicher Ton.&nbsp;</p> <p class="s2"><img style="float: left;" src="/images/Kristiane_Kupfer_0922.jpg" alt="" width="375" height="250" /><strong>Wie lange begleitest du die K&uuml;nstler? Ist es ein andauernder Prozess oder besteht das Training aus mehreren Einheiten?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich bin kein Freund von Massenabfertigung. Wenn das Vertrauen zwischen mir und einem K&uuml;nstler gewachsen ist, erm&ouml;glicht das eine langfristige Zusammenarbeit. Die kennt dann oft keine Stadt- und L&auml;ndergrenzen und kann sich &uuml;ber viele Projekte und lange Zeitr&auml;ume erstrecken.</p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Gibt es f&uuml;r dich eigentlich Unterschiede in der Arbeit mit Schauspielern und mit Musicaldarstellern? Mit welchen von beiden macht dir die Arbeit mehr Spa&szlig;?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Zuerst zum zweiten Teil der Frage. Ich bin ein Mensch, der sich sehr schnell langweilt und unterfordert f&uuml;hlt. Darum liebe ich Abwechslung. Und kommen Talent und Motivation zusammen, macht mir die Arbeit automatisch Spa&szlig;, das Genre ist dann absolut sekund&auml;r. Der entscheidende Unterschied zwischen Film und Musical: hier das Spiel f&uuml;r die Kamera - dort der gro&szlig;e Theaterraum. Emotionalit&auml;t und Wahrhaftigkeit erfordert beides. Mit der Kamera bin ich sozusagen oft in ganz allt&auml;glichen Situationen auf der Stra&szlig;e, im Restaurant, im Supermarkt usw. Im Theater hat auch der Zuschauer im 2. Rang den berechtigten Anspruch, verstehen zu k&ouml;nnen, worum es geht. Form und Dimension sind ganz verschieden, den klaren Gedanken erfordern Film und Musical gleicherma&szlig;en.</p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Oft sind es Blockaden, die es den K&uuml;nstlern erschweren, aus sich herauszukommen. In was f&uuml;r unterschiedliche Rollen musst du schl&uuml;pfen, um das &bdquo;gewisse Etwas&ldquo; aus ihnen herauszukitzeln? Kann es sein, dass du dich manchmal auf die Ebene eines Psychologen begeben musst, um zu ihnen durchzudringen?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich glaube, es ist viel einfacher. Blockaden, &Auml;ngste, das ganze Negative, der Druck bei Auditions, die 5-Minuten-Chance nicht beim Schopf packen zu k&ouml;nnen, die kommen ja nicht aus dem Nichts. Meist sind sie das Ergebnis vorangegangener negativer Erfahrungen. Ich gehe da v&ouml;llig vorurteilsfrei und - ich w&uuml;rde sagen - naiv ran. Wenn ein Musicaldarsteller sich mir anvertraut und wenn ich da gleichzeitig Talent und Willen sp&uuml;re, muss ich nicht erst zum Psychologen werden, um an ihn ranzukommen. Ich denke, ich habe genug Arbeits- und Lebenserfahrung. um eins zu eins mit dem K&uuml;nstler zu arbeiten.</p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Musicaldarsteller und Schauspieler, mit denen du gearbeitet hast, w&uuml;rden deine Arbeitsweise wie folgt beschreiben: spontan, direkt, verr&uuml;ckt, k&uuml;nstlerisch, intensiv, locker, entspannend, eigen, vertrauensvoll &hellip; Inwiefern kannst du dich mit diesen Begriffen identifizieren und was steckt aus deiner Sicht dahinter?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich liebe es, und es bedarf keines Kommentars. Meine K&uuml;nstler haben mir wundervolle Credits geschrieben, vielleicht m&ouml;chtet ihr da mal reinlesen: <a href="http://www.special-coaching.de/credits-coaching-film-musical.html">http://www.special-coaching.de/credits-coaching-film-musical.html</a></p> <p class="s2"><img style="float: right;" src="/images/Kristiane_Kupfer_1022.jpg" alt="" width="375" height="244" /></p> <p class="s2"><strong>Nimmst du eigentlich selbst Weiterbildungsma&szlig;nahmen wie Workshops und Seminare in Anspruch, um deine Techniken zu verbessern? Oder wie versuchst du, dich selbst weiterzuentwickeln?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich arbeite sehr viel, und ich arbeite sehr gern. Da die Anforderungen mitunter hart und extrem, auf alle F&auml;lle aber sehr vielf&auml;ltig sind, lerne ich bei der Arbeit st&auml;ndig dazu und sp&uuml;re, dass ich im Lauf der Jahre effektiver geworden bin. Meine bunt gef&auml;cherten pers&ouml;nlichen Kontakte in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereiche regen mich an, immer wieder neu nachzudenken. Meine "Coaches" sind &Auml;rzte, Polizisten, Drogenberater, Historiker, Juristen, Million&auml;re und Hartz-IV-Empf&auml;nger. Ich weiche auch einem Besuch von Gedenkst&auml;tten und KZs nicht aus. Privat habe ich einen Fitnesscoach, eine hervorragende asiatische Masseurin, inspirierende Freunde und einen tollen Schokolabrador, die erden mich.</p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Bis zum 28. Oktober 2012 ist noch das Musical "Cats" im Theaterzelt K&ouml;ln zu bewundern. Sogar einer deiner Sch&uuml;tzlinge ist dort vorzufinden, Robert D. Marx als Munkustrap. Magst du uns erz&auml;hlen, was die Arbeit mit ihm besonders kennzeichnet?</strong></p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2">Ich habe die Show vor drei Tagen in K&ouml;ln gesehen, und war total begeistert, wie viel Energie, Professionalit&auml;t und Freude alle Katzen ausstrahlen. Mit Robert habe ich in Berlin w&auml;hrend seiner Arbeit in "Tanz der Vampire" &uuml;ber ein Jahr lang kontinuierlich gearbeitet. Im Zentrum stand immer die Selbstverst&auml;ndlichkeit des Spielens, der konkrete Ausdruck und die Verbindung von Gesang und Tanz. Ich freue mich, dass es so engagierte und motivierte K&uuml;nstler wie Robert gibt. Und ich werde ihn logischerweise freundschaftlich und professionell bei seiner Karriere weiter begleiten.</p> <p class="s2">&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>Kannst du unseren Mitgliedern einen Rat mit auf den Weg geben: Ist es ein &bdquo;Muss&ldquo;, eine Schauspielschule zu besuchen, oder reicht es, als &bdquo;Naturtalent&ldquo; zu einem Casting zu gehen?</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Da w&uuml;rde ich einen gro&szlig;en Unterschied machen zwischen Schauspielern, die ausschlie&szlig;lich drehen wollen und parallel zum Beispiel etwas anderes studieren - da reicht intensives Coaching, weil sie keine B&uuml;hnenpr&auml;senz brauchen. F&uuml;r Musicaldarsteller ist eine professionelle Ausbildung Grundvoraussetzung. Singen und Tanzen muss &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum erlernt werden. Dass der schauspielerische Aspekt in der Musicalausbildung &ouml;fter auf der Strecke bleibt, ist schade, weil es nat&uuml;rlich die Gesamtwirkung des K&uuml;nstlers und einer Auff&uuml;hrung oft kleiner macht als n&ouml;tig. Und genau hier liegt auch ein Ansatz f&uuml;r meinen Musical-Workshop.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Was sollten Musicaldarsteller, die sich zu deinem Workshop am Montag den 12. und 13. November in Berlin anmelden wollen, dahin mitbringen?</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>Wir sind zwar schon fast ausgebucht, aber drei Pl&auml;tze haben wir noch zu vergeben. Diejenigen, die sich anmelden sollten auf jeden Fall Freude, Kreativit&auml;t, Neugier, Fragen, geklebte Noten, wenn vorhanden Halbplaybacks (Piano und Musikanlage vorhanden), Monologe - also das gesamte Audition-Repertoire, sportliches Grundoutfit, eventuell Requisiten, Kleidungsdetails, mitbringen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Und mit der Bewerbung bitte angeben: E-Mail-Adresse und Handynummer, damit ich vorher mit jedem Einzelnen telefonieren kann.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Interview, liebe Kristiane, und weiterhin viel Erfolg bei der deiner Arbeit.</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p class="s2"><strong>N&auml;here Infos zu Kristiane Kupfer: </strong><a href="http://www.special-coaching.de/"><strong>http://www.special-coaching.de/</strong></a></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6676/frank_nimsgern http://de.stagepool.com/backstage_mit/6676/frank_nimsgern Frank Nimsgern Im Gespräch mit dem vielseitigen Musiker, Komponisten und Produzenten über seine aktuellen Projekte, bei denen auch StagePooler mit dabei sind. Tue, 25 Sep 2012 00:00:00 +0200 2012-12-20T09:53:00+01:00 <p><strong>Lieber Herr Nimsgern,</strong></p> <p><strong>Sie sind Musiker, Komponist und Produzent, Sie wurden bereits mit dem ARD Fernsehpreis &ldquo;Die Goldene Europa&rdquo; ausgezeichnet, haben f&uuml;r 2 Millionen verkaufte Tickets Ihrer Werke gesorgt und setzen stetig neue Musik- und Werkimpulse. Wenn man schon so viel erlebt hat, was f&uuml;r Ziele steckt man sich dann noch, was m&ouml;chten Sie erreichen?</strong></p> <p>Ich lebe f&uuml;r meine Kinder. Meine leibliche Tochter Kim und meine B&uuml;hnenwerke, Alben und Filme sind mein Herzblut. Man hat eine unabdingbare Verantwortung f&uuml;r seine &ldquo;Kinder&rdquo; und das sch&ouml;ne an Neu-Inszenierungen,&nbsp; wie z.B. &ldquo;SnoWhite&rdquo; an der Oper Bonn, ist , dass man sein Werk immer wieder verbessern und &ldquo;updaten &ldquo;kann.</p> <p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img src="/images/frank_nimsgern.png" alt="" width="250" height="315" />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <img src="/images/562897_191323887665165_1577026123_n.jpg" alt="" width="300" height="315" /></p> <p><strong>Am 2. September 2012 war die Premiere Ihres Musicals &bdquo;SnoWhite&ldquo; am Opernhaus Bonn, das aktuell in einer kompletten Relaunch-Version aufgef&uuml;hrt wird. Bis zum 27.04.2013 hat das Publikum, die Chance sich Ihr St&uuml;ck anzuschauen. Was f&uuml;r ein Gef&uuml;hl ist es eigentlich, sein eigenes Musical bei der Premiere auf der B&uuml;hne das erste Mal aufgef&uuml;hrt zu sehen? Genie&szlig;t man dann diese Stunden oder ist man durch die Gedanken an den organisatorischen Ablauf abgelenkt?</strong></p> <p><strong>&nbsp;</strong>Da ich selbst spiele und dirigiere, erlebt man das St&uuml;ck als Pulsschlag. Daher lass ich jede Vorstellung filmen, um mir sp&auml;ter im Apartment eine Auditorium-Zweit-Perspektive zu schaffen. Erst danach versuche ich Kritik und Verbesserungen vorzuschlagen.</p> <p><strong>An dieser Stelle, was genau unterscheidet die Relaunch-Version von &bdquo;SnoWhite&ldquo;&nbsp; von der Vergangenen &bdquo;SnoWhite 2000&ldquo;, auf welche neuen Elemente d&uuml;rfen sich die Zuschauer freuen?</strong></p> <p>Ganz einfach: 2012 ..Wir &auml;nderten alle Stilelemente, welche zeitgen&ouml;ssisch RAP, R&amp;B, Breakdance etc. bedienen, um wirklich hip zu sein. Wir versuchen immer im Team einen Fuss in der Vergangenheit ( daher mein klassischer Opern Background) und einen im Pr&auml;senz zu haben. Das macht &ldquo;SnoWhite&rdquo; so alterskompatibel und wirklich zeitgen&ouml;ssisch!<br />Die Zwerge sind nun aus der K&ouml;lner HipHop Szene getypecasted und sind wirklich (siehe Kritiken) dank auch Oberzwerg Felicetti mehr als &ldquo;Kleindarsteller&rdquo; :-)</p> <p>&nbsp;<img src="/images/523426_200542146743339_831420218_n.jpg" alt="" width="270" height="180" />&nbsp;<img src="/images/Image_17.jpg" alt="" width="150" height="225" /> <img src="/images/408272_200542280076659_1555108633_n.jpg" alt="" width="270" height="180" /><br /><br /><strong>Parallel zu &bdquo;SnoWhite&ldquo; haben Sie auch noch das Musical &bdquo;Play Me &ndash; The Musical Game&ldquo; als Deutsche Erstauff&uuml;hrung in Chemnitz laufen. Die Premiere fand erst am 22. September 2012 statt und ist noch bis zum 17.03.2013 zu bewundern. Wie w&uuml;rden Sie sagen, unterscheiden sich diese beiden St&uuml;cke in der Produktion und welche Punkte sind bei dem einen St&uuml;ck zu beachten, die bei dem anderen gar keine Rolle spielen?</strong></p> <p>&ldquo;SnoWhite&rdquo; ist unser Baby und ich bin der Vater der Idee, Musik, Arrangement und Produktion! <br />Weiterhin ist &ldquo;SnoWhite&rdquo; die erste Koproduktion meiner Firma &ldquo;ON stage&rdquo; mit einem staatlichen Opernhaus. <br />Elmar Ottenthal hat das Werk auch hinsichtlich weiterer &ldquo;Verwertung&rdquo;in h&ouml;chster Qualit&auml;t inszeniert.</p> <p>&ldquo;Play me&rdquo; ist ein Auftrag f&uuml;r die Oper Chemnitz und dem Verlag Gallissas Berlin. Es beinhaltet zwei meiner Songs und ich habe das musikalische Arrangement geschrieben. Weiterhin ist PLAY ME ein komplett frei gecastetes Musical via Internet .Das Werk war ein grosser Erfolg in Helsinki. <br /><br /><strong>Ein Unterschied zwischen den beiden St&uuml;cken ist unter anderem, dass die Bewerber bei&nbsp; &bdquo;PlayMe&ldquo; ein Online-Bewerbungsverfahren durchlaufen mussten, bei dem auch der Zuschauer Mitspracherecht hatte.&nbsp; Was f&uuml;r Vor- oder Nachteile sehen Sie in dieser Art des Castings?</strong></p> <p>Man findet keine &ldquo;Stars&rdquo;, aber man kann &ldquo;Talente&rdquo; f&ouml;rdern und Ihnen die Wege zum Theater zeigen. Aber auch hier : es ist ein Beruf, den man erlernen sollte. Disziplin, Kreativit&auml;t und Leidenschaft zum Rollen &ldquo;spielen und singen&rdquo; ist eine Lebensaufgabe und lernt man auch nicht bei 2 Minuten-Auftritten bei DSDS.</p> <p>Ich habe mit 8 Jahren als Pianist Bach gespielt, mit 12 &ldquo;The Who&rdquo;, mit 15 Jazz-Gitarre und mit 30 schrieb ich meine erste OrchesterSuite und &ldquo;SnoWhite&rdquo; brach alle Besucherrekorde. Meine Eltern haben mich gef&ouml;rdert und mein Talent zum richtigen Zeitpunkt ernst genommen. Das z&auml;hlt mehr als alles andere!<br />Der Voting Prozess ist zwar hip, kann aber auch fatale Folgen f&uuml;r die Selbsteinsch&auml;tzung haben.<br /><br /><strong>Zum Abschluss: K&ouml;nnen Sie als Experte unseren Mitgliedern vielleicht ein paar Tipps geben, wie eine optimale Castingbewerbung in Ihren Augen auszusehen hat? Vielleicht zun&auml;chst ganz allgemein: Was unterscheidet eine gute Bewerbung von einer schlechten?</strong></p> <p>Ganz einfach am Beispiel von SnoWhite Choreographin Brigitte Breternitz: Sie nahm sich eine Komposition von mir &ldquo;Wings of Death&rdquo; (Berlin Friedrichstadtpalast zu finden auf youtube) und choreographierte das Werk mit Ihrer Crew und lie&szlig; es gut filmen. Ihre Leidenschaft und Einsatz f&uuml;r meine Musik hatte mich &uuml;berzeugt. Ich liebe Menschen, die f&uuml;r etwas brennen.<br />Ich brauche es heiss oder kalt, aber niemals lauwarm!<br /><br />Lieber Herr Nimsgern, wir danken Ihnen sehr f&uuml;r das Interview!</p> <p><strong><span style="text-decoration: underline;">ANMERKUNG DER REDAKTION:</span></strong>&nbsp; In der Titelrolle der "SnoWhite" ist StagePoolerin <strong>Michaela Kovarikova</strong> zu sehen, sowie <strong>Sandra Malik</strong> als eine der Hexen!</p> <p>Weitere Informationen zu dem Musical SnoWhite unter <a href="http://www.snowhite-musical.de/snowhite/">http://www.snowhite-musical.de/snowhite/</a><br />Tickets f&uuml;r &bdquo;SnoWhite&ldquo; unter <a href="http://www.snowhite-musical.de/tickets/">http://www.snowhite-musical.de/tickets/</a></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6607/uli_pingel_tv_moderator_coach_im_interview http://de.stagepool.com/backstage_mit/6607/uli_pingel_tv_moderator_coach_im_interview Uli Pingel (TV-Moderator + Coach) im Interview Das Seminar: Professionelles TV-Training und Casting-Vorbereitung für Schauspieler, Künstler & Moderatoren. Wed, 25 Jul 2012 00:00:00 +0200 2012-12-20T10:02:13+01:00 <p><strong>Was k&ouml;nnen die Teilnehmer in dem Seminar lernen?</strong></p> <p>Unsere Teilnehmer erhalten einen sehr detaillierten Einblick in die Arbeit in einem TV-Studio und vor der Kamera. Sie haben beim Einsteiger-Training die M&ouml;glichkeit erste eigene Erfahrungen vor der Kamera zu machen, arbeiten mit einer kompletten Fernsehcrew zusammen und werden von professionellen Make-up Artists in die Tricks des Stylings eingewiesen. Beim Profi-Training geht der Einblick sehr viel tiefer. Hier werde ich zusammen mit den Teilnehmern Texte erarbeiten, die sie dann live vor der Kamera moderieren. Wir analysieren die Aufnahmen gemeinsam und ich gebe viele Tipps aus meinen eigenen Erfahrungen im Bereich Casting und Arbeit vor der Kamera.</p> <p><strong>Was macht einen guten Moderator aus?</strong></p> <p>Ich denke, ein guter Moderator sollte die Themen, die er anmoderiert, seri&ouml;s und informativ anbieten. Ein Moderator sollte souver&auml;n, in sich ruhend agieren, stets den Themen gegen&uuml;ber kompetent wirken. In Interviewsituationen sollte er sehr gut &uuml;ber seinen Gespr&auml;chspartner informiert sein. Er sollte herausfordernd, aber nie aggressiv sein. Er muss in dem Gespr&auml;ch immer &bdquo;die Z&uuml;gel in der Hand&ldquo; halten. Und die n&ouml;tige Lockerheit, Humor und Spontaneit&auml;t d&uuml;rfen nat&uuml;rlich auch nicht fehlen &ndash; und dazu geh&ouml;ren neben Talent auch das richtige Training und eine entsprechende Kamera-Erfahrung.</p> <p><strong>Was sollte man als Moderator auf jeden Fall vermeiden?</strong></p> <p>Als Moderator darf man nie unkonzentriert oder schlecht informiert wirken. Das Auftreten an sich sollte immer gepflegt sein. Die Arbeit mit der Kamera, die richtige Haltung und die perfekte Arbeit mit dem Mikrofon und seinem Gespr&auml;chspartner sollten absolut routiniert ablaufen, so dass es locker und ungezwungen wirkt und man sich voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren kann.</p> <p><strong>Worin unterscheidet sich das Einsteiger- von dem Profiseminar?</strong></p> <p>Das Einsteiger-Seminar soll einen ersten, guten Einblick in die TV-Arbeit &ndash; auch hinter den Kulissen - vermitteln. Dazu geh&ouml;ren Tipps von mir und anderen TV- und Medienexperten aber auch von der kompletten Fernsehcrew. So sehen alle Teilnehmer, wie die Arbeit beim Fernsehen wirklich abl&auml;uft und k&ouml;nnen dann entscheiden, ob und wenn ja, welcher Bereich f&uuml;r sie der richtige ist. Die Teilnehmer erhalten am Ende eine pers&ouml;nliche TV-Aufnahme von sich. Das Profi-Seminar ist auf die Personen zugeschnitten, die im Bereich Fernsehen vor oder hinter der Kamera professionell arbeiten m&ouml;chten. Hier gebe ich zahlreiche individuelle Tipps und erarbeite mit den Teilnehmern eigene Texte, die wir gemeinsam analysieren. Au&szlig;erdem erarbeiten wir im Team eine Spielszene, die den Teilnehmern h&ouml;chste Konzentration abverlangt. Dazu gibt es noch ein professionelles Fotoshooting. Auch hier erhalten die Teilnehmer am Ende eine DVD als Beleg Ihrer Arbeit. Diesen k&ouml;nnen sie f&uuml;r die eigene Bewerbungsmappe oder das Showreel nutzen. Das allein kostet oftmals schon so viel, dass man es sich in dieser Qualit&auml;t am Anfang kaum leisten kann</p> <p><strong>Wie sind Sie selbst zur Moderation gekommen? Was war Ihr Motivation?</strong></p> <p>Schon als Kind hatte ich immer einen Berufswunsch &ndash; Sportreporter. Noch w&auml;hrend der Schulzeit habe ich als freier Redakteur und Fotograf f&uuml;r verschiedene Hamburger Tageszeitungen gearbeitet. &Uuml;ber diverse Praktika im Print-, Radio- und TV-Bereich bin ich dann bei Hamburg 1 Fernsehen gelandet. Dort wurde ich nach meinem Volontariat als Redakteur &uuml;bernommen und habe erste Erfahrungen vor der Kamera sammeln k&ouml;nnen. Nach 2 Jahren habe ich dann die Leitung der Sportredaktion &uuml;bernommen und moderiere seitdem jegliche Sportsendungen bei Hamburg1. Zus&auml;tzlich moderiere ich eine Woche im Monat bei SPORT1 die Sendung &bdquo;Bundesliga Aktuell&ldquo;</p> <p><strong>Was sollte man, Ihrer Meinung nach, auf dem Weg zur Moderatoren-Karriere mitbringen?</strong></p> <p>Man braucht vor allem viel Geduld. Zuerst sollte man die journalistischen Grundlagen erlernen. Wenn man dann mal die Chance bekommt, sich vor der Kamera auszuprobieren, - dann z&auml;hlt es, dann muss man Gas geben. Man sollte selbstsicher und selbstbewusst sein, ohne dabei Arroganz auszustrahlen. Man sollte immer so gut vorbereitet sein, dass einen spontane &Auml;nderungen des Ablaufs nicht aus der Bahn werfen. Wenn etwas &bdquo;schief geht&ldquo;, darf man sich dies nicht anmerken lassen, sondern muss die Panne souver&auml;n und unaufgeregt bew&auml;ltigen. Ein guter Moderator sollte immer vermitteln, dass die Moderation f&uuml;r ihn keine Belastung ist, sondern Spa&szlig; bringt. Er sollte jederzeit eine lockere und sympathische Ausstrahlung haben. Deshalb ist es auch so wichtig, m&ouml;glichst viele Erfahrungen unter &sbquo;Real-Bedingungen&rsquo; vor der Kamera zu sammeln. Und genau das war auch die Motivation f&uuml;r uns, unsere Seminare anzubieten. Je mehr Praxis, desto besser...</p> <p><a class="blueButton" href="http://de.stagepool.com/news/6598/professionelles_tv_training_und_casting_vorbereitung_fur_schauspieler_kunstler_moderatoren_im_groen_tv_studio">Mehr Informtionen zum Seminar, Preise und Buchung</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>Kontakt f&uuml;r Presseanfragen:</p> <p>TELEGENial</p> <p>Hauptstrasse 68b</p> <p>21224 Rosengarten</p> <p>Germany</p> <p>Phone: +49 (0) 4108 590 688</p> <p>Fax: +49 (0) 4108 590 689</p> <p>E-Mail: info@telegenial.com</p> <p>Website: http://www.telegenial.com</p> <p>&nbsp;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6590/queensberry http://de.stagepool.com/backstage_mit/6590/queensberry Queensberry Im Gespräch mit der beliebten Girl-Band Queensberry über ihr neues Album „Chapter 3“ und all die vielen anderen spannenden Aktivitäten der Girls. Wed, 20 Jun 2012 10:00:00 +0200 2012-12-20T10:04:43+01:00 <p>&nbsp;</p> <p style="margin-bottom: 0px;"><strong>Hallo liebe Queensberry,<br /></strong></p> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong>Viel ist bei euch passiert nach eurem Gewinn der POPSTARS-Staffel &bdquo;Just 4 Girls&ldquo;. Bevor ihr uns von ein paar besonders aufregenden Highlights erz&auml;hlt, sagt doch erst einmal ein paar Worte zu eurem neuen Album, das jetzt im Juni herausgekommen ist. Was ist das Thema und wie viel Arbeit war es?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Unser Album &bdquo;Chapter 3&ldquo; kommt am 22. Juni raus und wir sind sehr stolz auf das inzwischen 3. Album. Deshalb hei&szlig;t es auch &bdquo;Chapter 3&ldquo;, weil es Album Nummer 3 ist und wir zu 3. sind. Au&szlig;erdem f&auml;ngt mit diesem Album definitiv ein neues Kapitel an. Man hat musikalisch lange nichts von uns geh&ouml;rt und jetzt sind wir zur&uuml;ck. Es ist auch ein kleiner Neustart f&uuml;r uns.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Wir haben lange und intensiv an dem Album gearbeitet und auch das erste Mal selber mitgeschrieben, was uns sehr viel bedeutet. Es ist deutlich erwachsener geworden (wahrscheinlich so wie wir auch), die Beats sind etwas danciger und die Vocals etwas souliger als vorher. <br />Es ist definitiv f&uuml;r jeden etwas dabei.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br /><img style="float: right; margin: 10px;" title="Queensberry" src="/images/article/QB2.jpg" alt="Queensberry" width="250" height="167" />Im letzten Jahr seid ihr mit &bdquo;Holiday On Ice&ldquo; durch Deutschland getourt. Wie kam es dazu und wie kommt es, dass ihr so gut Eiskunstlaufen k&ouml;nnt?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Die Kooperation mit &bdquo;Holiday on Ice&ldquo; war super. Speziell f&uuml;r Leo ist ein riesen Traum in Erf&uuml;llung gegangen, weil sie als Kind immer Eiskunstl&auml;uferin werden wollte. Als Stage Entertainment auf uns zugekommen ist, haben wir sofort zugestimmt, weil die Show einfach super zu Queensberry passt &ndash; sie verstr&ouml;mt Lebensfreude und das versuchen wir auch zu tun. Wir haben 3 Monate vorher dann mit dem Training angefangen und hatten in Marina Kiehlmann einen echten Profi an unserer Seite.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br />Auch Vox hat euch in der beliebten Sendung &bdquo;Auf und Davon&ldquo; durch die USA begleitet. Da sah man aber noch vier von euch &ndash; wieso seid ihr jetzt zu dritt?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br /><strong><img style="float: right; margin: 10px;" title="Queensberry Leo" src="/images/article/QB3.jpg" alt="Queensberry Leo" width="250" height="375" /></strong>Selina hat sich entschieden, die Schule zu Ende zu machen. Das l&auml;sst sich mit unserem vollen Terminplan nat&uuml;rlich nicht vereinbaren. Wir akzeptieren deshalb auch ihre Entscheidung. Trotzdem sind wir wie immer K&auml;mpferinnen und lassen uns von nichts und niemandem unseren Traum zerst&ouml;ren. Zu dritt schauen wir jetzt sehr positiv auf alles, was vor uns liegt.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br />Beim Film &bdquo;Alvin and the Chipmunks&ldquo; habt ihr wieder mitgewirkt und den Titelsong eingesungen, wie auch die weibliche Hauptrolle &bdquo;Chipettes&ldquo; synchronisiert. Eher aus Spa&szlig; oder ist das doch nicht so leicht, wie man vielleicht denken w&uuml;rde?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />&bdquo;Alvin und die Chipmunks&ldquo; ist inzwischen schon fast zu einem Teil von Queensberry geworden, seit die Chipettes im Film auftauchten, sprechen wir ihre Stimmen.... nat&uuml;rlich macht das mega viel Spa&szlig;, vor allem jetzt, wo man schon den 2. Film synchronisiert hat, f&auml;llt es einem schon viel leichter.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br />Bald stehen auch spezielle Douglas Style Nights an. Was kann man sich denn darunter verstehen?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Wir haben inzwischen mit &bdquo;LA Girl&ldquo; unsere eigene Make up Linie exklusiv im Douglas, was toll ist. Es sind Produkte vor allem f&uuml;r junge M&auml;dchen und Frauen, die sehr farbenfroh und vor allem auch erschwinglich sind. Bei den Douglas Style nights kann jeder vorbei schauen und sich mal pers&ouml;nlich Schminktipps von uns abholen. Au&szlig;erdem legen wir auch selber den Pinsel bei unseren Fans an und spielen Make up Artist.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br /></strong><strong><img style="float: right; margin: 10px;" title="Queensberry3" src="/images/article/QB4.jpg" alt="Queensberry3" width="250" height="330" /></strong><strong>Ihr seid ja immer unheimlich besch&auml;ftigt. Macht es immer noch so viel Spa&szlig; wie am Anfang oder verliert man langsam den Elan?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Den Elan verlieren wir auf gar keinen Fall, vor allem weil der Job sehr abwechslungsreich ist und immer neue Herausforderungen bietet. Queensberry ist f&uuml;r uns nicht nur eine Band, sondern ein Lebensgef&uuml;hl, das man gar nicht ablegen kann.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Sicherlich hat sich in den letzten 4 Jahren einiges ver&auml;ndert und es ist inzwischen vielleicht alles routinierter als am Anfang, aber wir haben noch so viele Tr&auml;ume und Pl&auml;ne, f&uuml;r die wir jeden Tag hart arbeiten.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br />Was war das sch&ouml;nste Kompliment was ihr von einem Fan je bekommen habt?</strong></div> <div style="margin-bottom: 0px;"><br />Das sch&ouml;nste Kompliment war, als mal ein M&auml;dchen gesagt hat: &bdquo;Ihr habt mir die Kraft und das Selbstbewusstsein gegeben zu dem zu stehen, was ich bin und stolz auf mich zu sein.&ldquo; Wenn man in so einer Art und Weise Vorbild sein kann, ist das einfach unbeschreiblich.</div> <div style="margin-bottom: 0px;"><strong><br /><br />Liebe Queensberry, vielen Dank f&uuml;r das Interview und weiterhin viel Spa&szlig; und Erfolg bei all euren Aktivit&auml;ten!</strong></div> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6529/peter_manitz http://de.stagepool.com/backstage_mit/6529/peter_manitz Peter Manitz Seit vielen Jahren erfolgreich durch StagePool... Im Interview erklärt er, worauf es ankommt. Tue, 17 Apr 2012 08:00:00 +0200 2012-10-08T14:42:47+02:00 <p><strong><br />Lieber Peter,</strong></p> <p><strong>Seit mehreren Jahren bist Du nun schon erfolgreich bei StagePool.&nbsp;Wie viele Jobs hast Du denn bislang bekommen k&ouml;nnen?</strong><br /><br /> Meine Jobs die ich &uuml;ber Stagepool bekommen habe sind nicht wirklich z&auml;hlbar, es sind schon ziemlich viele die letzten Jahre gewesen. Stagepool ist immer ein Garant f&uuml;r gute Jobs. Gerade habe ich die offizielle Zusage f&uuml;r einen Werbespots eines sehr bekannten Produkts bekommen. Dreh ist schon kommenden Montag und Dienstag. Das Ganze wird dann im Internet zu sehen sein.<br /><br /><br /><strong>Was ist das Geheimnis f&uuml;r deine hohe Erfolgsquote? Hast Du einen besonderen Tipp, den Du uns verraten kannst?<br /><br /></strong>Ich glaube, dass nicht unbedingt ein Geheimnis darin liegt ob man einen Job bekommt oder nicht. Manchmal vergeht auch sehr viel Zeit bis ein Angebot kommt. Ich finde, der richtige Weg ist durchhalten und auch R&uuml;ckschl&auml;ge zu verarbeiten. Nicht aufgeben und immer am Ball bleiben! Meiner Meinung nach sollte man auch immer daf&uuml;r sorgen, dass die Vita aktuell ist. Die richtige Vorbereitung auf das aktuelle Casting ist nat&uuml;rlich das Wichtigste.<br /><br /><br /><strong><strong><img style="float: right; margin: 10px;" title="Peter Manitz" src="/images/article/Peter_Manitz_3.JPG" alt="Peter Manitz" width="250" height="166" /></strong><br />Welches Casting ist dir am meisten in Erinnerung geblieben und warum?<br /><br /></strong>Das Casting f&uuml;r das interaktive Theaterst&uuml;ck Horrodonien. Es war das erste Mal, dass ich mich auf so ein Experiment eingelassen habe. Mit Experiment meine ich das Zusammenspiel mit dem Publikum. Es wurde beispielsweise jeder Zuschauer von mir pers&ouml;nlich per Handschlag begr&uuml;&szlig;t und immer wieder ins Spiel mit eingebunden. Das war oft eine gro&szlig;e Herausforderung, da jeder anderes reagiert.&nbsp;Zun&auml;chst war ich ein wenig skeptisch doch schon w&auml;hrend des Castings war mir klar, dass ich das unbedingt spielen m&ouml;chte. Ich war erfolgreich und habe die Hauptrolle (Raphael) bekommen.</p> <p><br /><br /><strong>Auf welche Jobs blickst Du besonders gerne zur&uuml;ck?<br /><br /></strong>Genau auf dieses St&uuml;ck Horrodonien. Es war zwar eine Menge Vorbereitung n&ouml;tig, aber das Spielen und Agieren mit dem Publikum war einfach gro&szlig;artig. Es gab jeweils 5 Vorstellungen am Abend, die doch sehr anstrengend waren aber ich w&uuml;rde es jederzeit wieder machen.<br /><br /><br /><strong>Hast Du schon einmal einen Bewerbungs-Faux-Pas mitbekommen? Was w&auml;re so ein absolutes No-Go in der Bewerbung oder im Casting?<br /><br /></strong><strong><img style="float: right; margin: 10px;" title="Peter Manitz" src="/images/article/Peter_Manitz_4.JPG" alt="Peter Manitz" width="250" height="444" /></strong>Naja, was immer wieder zu bem&auml;ngeln ist, ist die Tatsache, dass die Casting Agenturen nicht immer eine R&uuml;ckmeldung geben. Sicher gibt&rsquo;s auch sogenannte schwarze Schafe in der Branche, aber da ich mittlerweile schon 16 Jahre dabei bin kann ich das sehr gut unterscheiden. Eigentlich l&auml;uft immer alles rund. Ich muss immer wieder betonen dass die richtige Vorbereitung auf ein Casting die halbe Miete ist.<br /><br /><strong><br />Welche Highlights stehen in diesem Jahr noch an f&uuml;r dich?</strong></p> <p><strong>&nbsp;</strong>Im Sommer steht ein Kinoprojekt an. Dazu darf ich allerdings noch nicht viel sagen, nur soviel das es sich um ein Historiendrama handelt. Dann hatte ich eine Anfrage f&uuml;r eine Spielfilmproduktion, die von Juni bis Oktober stattfinden wird (&uuml;ber Stagepool). Au&szlig;erdem habe ich mir noch ein zweites Standbein aufgebaut: Mit einem Kollegen bin ich auf Veranstaltungen aller Art als Spa&szlig;kellner unterwegs. Unseren letzten gro&szlig;en Auftritt hatten wir bei der Charity Wintergala von Ickler&amp; Friends im Barcelo Hotel.<br /><br /><br /><strong>Vielen Dank, Peter, f&uuml;r deine Zeit! F&uuml;r deine weiteren Bewerbungen w&uuml;nschen wir dir alles Gute!<br /><br />&nbsp;</strong></p> <div><strong style="font-style: inherit; font-weight: bold;"><br /></strong></div> <div><strong style="font-style: inherit; font-weight: bold;"><br /></strong></div> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6525/stagepool_grunderin_anna_clara_blixt_modin_im_gesprach http://de.stagepool.com/backstage_mit/6525/stagepool_grunderin_anna_clara_blixt_modin_im_gesprach StagePool-Gründerin Anna-Clara Blixt Modin im Gespräch Anna-Clara Blixt Modin gründete im Jahr 2000 StagePool zunächst in Schweden und brachte das Konzept dann nach Deutschland. Über die Entstehungsgeschichte von StagePool erzählt sie uns hier... Tue, 10 Apr 2012 09:00:00 +0200 2012-10-08T14:44:35+02:00 <p><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/Anna_Clara_Blixt_Modin.jpg" alt="" width="250" height="375" />Liebe Anna,</strong></p> <p><strong>Vor einigen Jahren hast Du StagePool gegr&uuml;ndet und wenige Zeit sp&auml;ter erfolgreich nach Deutschland gebracht. Wie kamst Du auf die Idee eine solche Plattform aufzubauen? Kam die Idee eher &uuml;ber Nacht oder war es ein langandauernder Prozess?</strong></p> <p>Ich war Schauspielerin in einem kleinen Theater in Schweden. Und ich bin auf diese Idee gekommen, weil ich selber auf der Suche nach Arbeit war &ndash; im Prinzip stand ich etwa 10% meiner Zeit auf der B&uuml;hne und zu 90% habe ich eigentlich immer nach Arbeit gesucht.</p> <p>Dann habe ich mir gedacht, dass ich bestimmt nicht allein mit diesem Problem bin und habe mir Papier und Stift genommen und mit zwei Jobs angefangen&hellip; Im Jahr 2000, zu Beginn der Internet-Phase, habe ich dann Thomas Flores getroffen und wir haben beschlossen, unsere Idee &uuml;ber eine Internetplattform anzubieten. Wenige Zeit sp&auml;ter bin ich &uuml;ber Deutschland geflogen und dachte mir, in Schweden gibt es nur B&auml;ume und rote H&auml;user &ndash; hier wohnen ja wirklich viele Menschen, hier muss ein besserer Markt sein! J</p> <p>Ich mag die Deutschen sehr gerne. Nachdem ich die M&ouml;glichkeit hatte Bj&ouml;rn Ulvaeus von ABBA zu sprechen und ihn als Investor zu gewinnen, bin ich nach Deutschland gekommen und habe angefangen. Es l&auml;uft wirklich gut in Deutschland und ich freue mich immer wieder sehr darauf, in K&ouml;ln bei meinem deutschen Team zu sein und auch den deutschen Mitgliedern bei der Erf&uuml;llung ihrer Tr&auml;ume zu helfen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Was macht f&uuml;r dich StagePool aus?</strong></p> <p>Es ist einfach mein Baby, es bedeutet alles f&uuml;r mich. Ich lebe, esse und bin StagePool&hellip; Nat&uuml;rlich erfordert es viel Geduld und Leidenschaft aber es ist einfach unglaublich motivierend diese tolle Entwicklung zu sehen &ndash; es gibt eigentlich nichts Sch&ouml;neres!</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Was waren die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten auf dem Weg, StagePool zu gr&uuml;nden?</strong></p> <p>Also man sollte nicht untersch&auml;tzen, dass es l&auml;nger dauert als man denkt und dass es viel mehr Geld kostet. Zudem muss man die Mentalit&auml;t der Kunden und Partner verstehen und versuchen Kommunikationsschwierigkeiten zu bew&auml;ltigen. Nur dann kann man zum Kunden und in den Markt kommen. Man muss die richtigen Leute finden. Das dauert zwar sehr lange aber ist eine notwendige Investition und die einzig wahre M&ouml;glichkeit um erfolgreich zu sein! Es geht darum, dass dein Team die passende Art hat und die richtigen Bausteine f&uuml;r StagePool legt&hellip; Das ist sehr wichtig und nicht zu untersch&auml;tzen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/Anna_Clara_Blixt_Modin_2.jpg" alt="" width="250" height="372" />Was war dein sch&ouml;nster Moment als Gr&uuml;nderin von StagePool?</strong></p> <p>Es gibt viele... Einer war, als Bj&ouml;rn Ulvaeus zu uns nach Hamburg kam und das StagePool Stipendium in H&ouml;he von 1000 Euro an unsere besten Mitglieder verliehen hat.</p> <p>Und eigentlich ist es immer etwas Besonderes, wenn wir die beiden Teams aus Schweden und Deutschland zusammenbringen und merken, was f&uuml;r tolle Leute es sind&hellip;</p> <p>Genauso, wie ich auch jeden Augenblick genie&szlig;e, wenn Produzenten anrufen und uns erz&auml;hlen, dass sie die beste Person f&uuml;r ihren Job gefunden haben oder unsere Mitglieder berichten, dass sie jetzt eine Arbeit gefunden haben. Daf&uuml;r bin ich da und ich m&ouml;chte gerne so vielen K&uuml;nstlern wie m&ouml;glich helfen. Daf&uuml;r sind wir alle da. Wir m&ouml;chten auf unsere Mitglieder und Produzenten h&ouml;ren, wir m&uuml;ssen herausfinden, was sie sich w&uuml;nschen. Wenn wir nicht auf sie h&ouml;ren, k&ouml;nnen wir nach Hause gehen. Es ist ein immerw&auml;hrender Prozess, sich zu entwickeln, konstant dazu zu lernen und wir m&uuml;ssen uns immer und immer weiter verbessern. Das ist unglaublich wichtig!</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Woher kommen eigentlich die ganzen Inserate? Und woher wei&szlig; man, dass das auch seri&ouml;se Angebote sind?</strong></p> <p>Wir stehen in Kontakt mit &uuml;ber 3500 Produzenten. Alle Inserate werden von unserem Content-Team eingeholt und wir sprechen t&auml;glich mit hunderten Produzenten um die richtigen Leute zu finden. Wir wollen die richtigen Menschen f&uuml;r die Jobs finden, nicht einfach nur eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Anzahl an Bewerbern haben. Daher legen wir wert auf gute Ausschreibungen mit einer m&ouml;glichst gro&szlig;en Vielfalt &ndash; von Musical-Hauptrollen zu Kino-Jobs, top bezahlte Werbevertr&auml;ge oder Abschlussfilme &ndash; alles ist dabei.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Was ist deine Vision von StagePool f&uuml;r die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre?</strong></p> <p>Mein Fokus und meine Vision ist es, die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r K&uuml;nstler und Produzenten stets zu entwickeln und zu verbessern. Und die Gesch&auml;ftsidee ist es, die beste Job-Plattform f&uuml;r Menschen in der Unterhaltungsindustrie zu sein.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Was machst Du gerne, wenn Du abends das B&uuml;ro verl&auml;sst und am Wochenende mal etwas Zeit f&uuml;r dich hast?</strong></p> <p>In einem Sommerhaus in Schweden mit meiner Familie Zeit verbringen&hellip;</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Interview, Anna!</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><br /></strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6465/sylvania_pens_spielfilm_1_minut_1_gleich_0 http://de.stagepool.com/backstage_mit/6465/sylvania_pens_spielfilm_1_minut_1_gleich_0 Sylvania Pen's Spielfilm "1 Minut 1 Gleich 0" StagePoolerin Sylvania Pen berichtet von der Produktion ihres ersten eigenen Spielfilms! Mon, 13 Feb 2012 08:00:00 +0100 2012-10-08T14:51:29+02:00 <p><strong>Liebe Sylvania,</strong></p> <p><strong>aktuell arbeitest Du an einem neuen wichtigen Projekt: Einem Spielfilm. Erz&auml;hl uns doch erst einmal von der Entstehungsgeschichte des Films?</strong></p> <p>Der Film &bdquo;1 Minus 1 Gleich 0&ldquo; ist entstanden, nachdem ich in April das B&uuml;hnest&uuml;ck&nbsp;&bdquo;1 Minus 1 Gleich 0&ldquo; am Staatstheater Cottbus choreographiert habe. W&auml;hrend der Arbeitsphase f&uuml;r das B&uuml;hnenst&uuml;ck habe ich st&auml;ndig Filmbilder vor den&nbsp;Augen gehabt. Diese wurden immer st&auml;rker. Da habe ich mich dann dazu entschieden ,sobald das B&uuml;hnest&uuml;ck seine Premi&egrave;re gefeiert hat, mit der Produktion des Kurzfilms &bdquo;1 Minus 1 Gleich 0&ldquo; anzufangen. Dazu habe ich ein Konzept geschrieben, ein Drehbuch und damit bin ich zu einem Kollegen gegangen und habe gefragt, ob er mir technisch bei der Umsetzung dieser Idee helfen k&ouml;nnte. 2 Monate sp&auml;ter war der Kurzfilm fertig produziert. Das Feedback zu meinem Kurzfilm, sowohl von Kunstinteressierten als nicht Kunstinteressierten war &auml;hnlich; alle wollten wissen, was mit der Hauptfigur im Kurzfilm passiert ist. Als mir die Frage immer wieder gestellt wurde, und ein Filmliebhaber mir sagte; ich sollte doch mal &uuml;berlegen, die Vorgeschichte zu schreiben, habe ich diese Herausforderung angenommen und angefangen das Drehbuch zu schreiben.</p> <p>2011 habe ich das Drehbuch auf Spielfilml&auml;nge fertig geschrieben. Neben den ganzen Vorbereitungen f&uuml;r den Piloten zum Spielfilm nehme ich das Drehbuch immer wieder zur Hand, um kleine und auch gr&ouml;&szlig;ere &Auml;nderungen vorzunehmen.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong><img style="float: right; margin: 10px;" title="Sylvania Pen Film b" src="/images/Sylvania_Pen_2012b.jpg" alt="" width="250" height="140" />Worum geht es in dem Film?<br /><br /></strong>Der Spielfilm &bdquo;1 Minus 1 Gleich 0&ldquo; ist ein Liebesdrama, zwischen einer professionellen Ballettt&auml;nzerin und einem freiberuflichen Architekten.&nbsp;</p> <p>Neben der Beziehung zwischen den Protagonisten verfolgt der Film leicht dokumentarisch das Leben von K&uuml;nstlern, insbesondere T&auml;nzern, in Berlin.<br /><br />Ich m&ouml;chte sozusagen auch ein Sprachrohr sein f&uuml;r K&uuml;nstler. Ich m&ouml;chte den Zuschauern zeigen, was wirklich in uns K&uuml;nstlern/T&auml;nzern vorgeht, sobald der Vorhang f&auml;llt. Wie schwer dieser Beruf tats&auml;chlich ist und was wir dabei alles einstecken m&uuml;ssen. Das Alles aber auf einer realen Ebene (authentic Fiction)</p> <p>Au&szlig;erdem involviert der Film soziale Netzwerke, eine Aff&auml;re, Angst, Ego(ismus), Gef&uuml;hle, Verletzbarkeit, Obsession, sexuelle Begierde, Einsamkeit, Unsicherheit, innere Konflikte und Sehns&uuml;chte. Also jeder Geschmack ist auf gewisse Art und weise abgedeckt.<br /><br /><br /><strong>Wie weit seid ihr bereits mit dem Film?</strong></p> <p>Also die Produktion steht. Vom 7. April bis 11. April sind 5 Drehtage in Berlin angesetzt. Locations wie u.a &ldquo;Das Wohnzimmer&rdquo;,und der &ldquo;Admiralspalast&rdquo;, unterst&uuml;tzen das Projekt. Auch unterst&uuml;tzen mich K&uuml;nstler, die Ihre Wohnung f&uuml;r den Dreh zur Verf&uuml;gung stellen. &ldquo;Atelier Filmreif&rdquo; unterst&uuml;tzt mich mit dem Kost&uuml;mbild, ein Film Catering in Berlin, &ldquo;The ultimate wild Honey&rdquo;, subventioniert das Essen am Set, ich bin wirklich sehr dankbar, dass so viele Leute mir bei der Umsetzung meiner Vision helfen.<br /><br /><br /><strong>Und was fehlt Euch noch zum Starttag?</strong></p> <p>Ich bin noch dabei, das beste Angebot f&uuml;r das Equipment zu bekommen, das ist wirklich nicht so ganz einfach, denn das Equipment ist mit am Teuersten. Auch muss die technische Crew passend zusammengestellt werden. Diese Leute arbeiten ja alle freiwillig und aus &Uuml;berzeugung an dem Projekt mit, da muss man halt schauen, dass man das Team f&uuml;r 5 Drehtage passend zusammen kriegt.<br /><br /><br /><strong>Auf welche Schwierigkeiten seid ihr bisher gesto&szlig;en?<br /><br /></strong>Keine Schwierigkeiten. Das Projekt steht wirklich unter einem guten Stern und ich bin sehr dankbar dar&uuml;ber, dass viele Leute hinter diesem Projekt stehen und zusammen mit mir, meinem Traum verwirklichen m&ouml;chten. Das ist wirklich ganz toll!</p> <p>Klar ist es mit dem Geld und Sponsoring/Finanzierung nicht ganz einfach, besonders f&uuml;r die Produktion eines Piloten. Man muss echt unheimlich viel machen und organisieren, vieles auch selbst in die Hand nehmen, damit es auch passiert und umgesetzt wird, aber im Grunde genommen wei&szlig; ich, wof&uuml;r ich es tue, und ich stehe 100% hinter dem. Ich habe es angefangen, bin dabei momentan so weit gekommen und ich werde es vollbringen.<br /><br /><br /><strong>Was denkst Du, sind die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines Films?<br /><br /></strong>Geld und Organisation. Film ist sehr teuer und Zeit ist Geld. Ich kannte den Spruch schon lange, aber jetzt lebe ich den Spruch KOMPLETT.</p> <p>Bei einer Filmproduktion m&uuml;ssen alle Kosten genau &uuml;berwacht werden, damit das Budget am Ende nicht in die H&ouml;he schie&szlig;t. Da m&uuml;ssen alle Kosten genau geplant und m&ouml;glichst so fr&uuml;h wie m&ouml;glich gemietet/gekauft werden, ansonsten zahlt man am Ende das Doppelte. Und man muss sich wirklich Leute suchen, die in die gleiche Richtung blicken und die gleiche Vision haben. Wenn nicht, ist die Zusammenarbeit schon gescheitert bevor sie angefangen hat.<br /><br /><br /><strong>Was ist der Augenblick, auf den Du dich am meisten freust? Die Filmpremiere?<br /><br /></strong>Ah! Ich freue mich, wenn ich im Produktionsauto auf dem Weg zum Dreh sitze.</p> <p>Der Dreh wird das Sch&ouml;nste sein von Allem. Die gemeinsame Arbeit am Set; alle arbeiten intensiv miteinander, man gibt alles, was man kann, man schwei&szlig;t zusammen.</p> <p>Jede einzelne Person am Set ist wichtig, denn wenn eine Schaltung nicht richtig funktioniert , k&ouml;nnen die anderen auch nicht optimal funktionieren.<br /><br /><br /><strong>Was sind deine Ziele f&uuml;r das restliche Jahr?</strong></p> <p>Meine Ziele sind, dieses Projekt &bdquo;Piloten zum Spielfilm 1 Minus 1 Gleich 0&ldquo;&nbsp; fertig zu produzieren und damit zur Filmf&ouml;rderung und zu Produzenten in den Niederlanden und Deutschland zu gehen. Durch Zufall habe ich Kontakt mit einer Produzentin bekommen, die mir bei der Filmf&ouml;rderung helfen wird, sobald der Pilot steht. Ich erhoffe mir, dass ich 2013 ein Budget habe, um den kompletten Spielfilm dann auch finanziert zu bekommen.&nbsp;</p> <p>Wenn ihr das Projekt verfolgen m&ouml;chtet, k&ouml;nnt ihr <a href="http://www.1minus1gleich0-derfilm.de/">www.1minus1gleich0-derfilm.de</a> besuchen. Bald werden da alle Infos bez&uuml;glich des Film und alles Weitere zu sehen sein.</p> <p><strong><br />Sylvania, wir dr&uuml;cken dir alle Daumen und w&uuml;nschen dir und deinem Team alles Gute f&uuml;r das Gelingen des Films!</strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6406/interview_mit_playme_produzentin_bettina_migge http://de.stagepool.com/backstage_mit/6406/interview_mit_playme_produzentin_bettina_migge Interview mit PlayMe Produzentin Bettina Migge Das einzigartige Musical-Konzept "PlayMe" - jetzt auch mit offenen Castings in Deutschland! Mon, 23 Jan 2012 10:00:00 +0100 2012-10-08T14:52:52+02:00 <p style="text-align: justify;"><strong>Liebe Bettina,</strong></p> <p style="text-align: justify;"><strong>In Finnland bist Du das erste Mal auf &bdquo;PlayMe&ldquo; gesto&szlig;en und hast es daraufhin nach Deutschland geholt. Was hat dich so an dem Konzept fasziniert, dass Du auch f&uuml;r Deutschland ein Erfolgspotential siehst?</strong></p> <p style="text-align: justify;">Ich habe in Finnland ja kein einziges Wort verstehen k&ouml;nnen, mich hat seinerzeit einfach die Reaktion des Publikums neugierig gemacht, und so habe ich mich an das Werk herangetastet. Das Sch&ouml;ne bei PlayMe ist der Talentwettbewerb, der sowohl online stattfindet und sp&auml;ter dann auf der B&uuml;hne im Musical selbst. Wir haben seit dem 20. Januar die eingereichten Clips online gestellt und verfolgen seither das Voting. Das macht einfach nur Spa&szlig;, es ist mal etwas anderes und es h&auml;lt unseren Verlagsjob sehr lebendig. Ich konnte in Finnland miterleben, was diese Show f&uuml;r einen Hype in der Bev&ouml;lkerung ausgel&ouml;st hat, PlayMe war in aller Munde. Nun ist Finnland nicht so bev&ouml;lkert wie Deutschland, aber mein Ziel w&auml;re es schon, da&szlig; auch hierzulande zumindest jeder wei&szlig;, da&szlig; es PlayMe gibt. Es ist ja heutzutage nicht mehr so leicht, neue Musicals zu platzieren, die nicht vom Broadway kommen. Wenn ich nun sehe, wie viele Zugriffe die Website hatte, seit der Wettbewerb gestartet ist, dann sind wir auf dem richtigen Weg.<br /><br /><strong><br />War es schwer, &bdquo;Die Theatern Chemnitz&ldquo; zu &uuml;berzeugen, mit euch zusammen dieses Projekt zu beginnen?</strong></p> <p style="text-align: justify;"><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/PlayMe_035.JPG" alt="PlayMe_2" width="250" height="187" /></strong>Nein, das war alles andere als schwierig. Herr Dr. Helmich, der Intendant des Hauses, rief mich gleich, nachdem er die Show in Helsinki gemeinsam mit seinem Operndirektor, Michael Heinicke, gesehen hatte an, und sagte mir, das w&uuml;rde er sehr gerne machen. Das reizt ihn f&uuml;r sein Haus. Wir haben uns dann mehrfach zusammengesetzt &ndash; und siehe da &ndash; auch bei den Mitarbeitern der Theater Chemnitz stie&szlig; PlayMe auf gro&szlig;e Gegenliebe und vor allem auf die Lust, PlayMe zu realisieren.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong>Ab dem 28. Januar 2012 werden 10 Musicaltalente f&uuml;r gro&szlig;e Rollen in eurer Show &bdquo;PlayMe&ldquo; gesucht. Wieso habt ihr euch f&uuml;r ein Online-Casting entschieden?</strong></p> <p style="text-align: justify;"><br /><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/PlayMe_Helsinki_2.jpg" alt="PlayMe_3" width="250" height="159" />Das haben nicht wir entschieden, sondern das Online-Casting ist Teil des Konzeptes der Show. Wir haben die Rechte sowohl des Musicals als auch des dazugeh&ouml;ren Talentwettbewerbs von der Finnischen Produktionsfirma <br />ACE erworben.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong>Was versprecht ihr euch von den Online-Bewerbungen? Was f&uuml;r Bewerbertypen erwartet ihr?</strong></p> <p style="text-align: justify;">Wir versprechen uns die Entdeckung neuer Talente &ndash; so wie wir das bei jeder anderen Audition, die live stattfindet auch tun. Wir gehen davon aus, <br />da&szlig; sich eine Menge professioneller <strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/PlayMe_Helsinki_8.jpg" alt="PlayMe_4" width="250" height="149" /></strong>Musicaldarsteller bewerben werden, aber auch Leute, die einfach&nbsp; nur talentiert sind, aber bisher keinerlei Gelegenheit hatten, dieses Talent &ouml;ffentlich vorzustellen. Es wird &ndash; denke ich &ndash; eine recht bunte Mischung.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong><br />Welche Schwierigkeiten seht ihr bei einer solchen Online-Bewerbung &uuml;ber Youtube? Besteht nicht doch auch ein gewisses Risiko, immerhin geht es ja um wichtige Rollen und ihr verlasst euch auf das Urteil von registrierten, anonymen Nutzern. <br />Die Jury schaltet sich ja erst im Finale ein...</strong></p> <p style="text-align: justify;"><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/PlayMe_Helsinki_10.jpg" alt="PlayMe_7" width="250" height="166" />Zum einen haben wir ja eine Cast, die im Vorfeld gesetzt ist durch das Theater. &Uuml;ber den Talentwettbewerb kommen dann die restlichen Darsteller hinzu. Selbstverst&auml;ndlich verlassen wir uns nicht nur auf das Voting der registrierten Nutzer, sondern wir haben von Beginn an sogenannte&nbsp; &bdquo;Wild Cards&ldquo;, die von der Jury verwendet werden k&ouml;nnen, und so hat auch das Theater die M&ouml;glichkeit, von Beginn an mit dabei zu sein. Es ist ein Musical Game, da gibt es ein gro&szlig;es Spa&szlig;- und Unterhaltungspotential im Internet im Vorfeld und nat&uuml;rlich durchaus eine Menge Spannung. Die hat sich schon in den letzten Tagen bei uns eingestellt, seit die Clips online sind. Wenn es so l&auml;uft wie in Finnland, dann werden wir eine tolle Cast zusammenbekommen, die dann auch eine tolle Show garantiert. Derzeit zeichnet sich ab, da&szlig; wir weit mehr Bewerbungen von professionellen Darstellern haben als in Finnland seinerzeit, <br />und dann sollte das doch auch bei uns funktionieren.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/PlayMe_Helsinki_5.jpg" alt="PlayMe_5" width="250" height="166" />Worauf freust Du Dich in den n&auml;chsten Wochen am meisten?</strong></p> <p style="text-align: justify;">Am meisten freue ich mich auf die tolle Zusammenarbeit mit Michael Heinicke, dem Regisseur des St&uuml;ckes. Jeder Tag bringt etwas Neues, und das gemeinsam mit einem sehr engagierten Theater betreuen zu d&uuml;rfen, ist eine Ehre f&uuml;r meinen Verlag. Stolz bin ich auch, da&szlig; Frank Nimsgern die musikalische Umsetzung &uuml;bernimmt. In der Show mu&szlig; es rocken, und daf&uuml;r ist er der Garant. Und nat&uuml;rlich freue ich mich &uuml;ber das Engagement meiner Mitarbeiter. Die &uuml;berwachen Tag und Nacht den Eingang neuer Clips oder Emails seitens der Bewerber. Soviel Einsatz ist nicht selbstverst&auml;ndlich, l&auml;&szlig;t aber darauf schlie&szlig;en, da&szlig; alle eine Menge Spa&szlig; an dem Projekt haben.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zum St&uuml;ck und zum Bewerbungsverfahren f&uuml;r die Online-Audition auf <a href="http://www.playme-the-musical.de">www.playme-the-musical.de</a> und auf Facebook unter <a href="http://www.facebook.com/playmede">www.facebook.com/playmede</a>. Live-Audition in Berlin am 28. Januar 2012. Deutsche Premiere am 22. September 2012 im Opernhaus Chemnitz.</p> <p style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p style="text-align: justify;"><strong>&Uuml;ber BETTINA MIGGE</strong></p> <p style="text-align: justify;">Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Gallissas Theaterverlags sah &bdquo;PlayMe - Das Musical&ldquo; in Helsinki und war begeistert. Sie sicherte sich die Auff&uuml;hrungsrechte f&uuml;r die deutschsprachigen L&auml;nder und konnte die Theater Chemnitz f&uuml;r die Erstauff&uuml;hrung gewinnen. Neben der Vermarktung vieler Erfolgsmusicals wie My Fair Lady, Hello Dolly, La Cage Aux Folles, Hair, Monty Phyton&acute;s Spamalot, und Xanadu hat sich Gallissas auf die Entwicklung neuer Shows spezialisiert. In 2012 werden zwei davon uraufgef&uuml;hrt: &bdquo;Tell - Das Musical&ldquo;&nbsp;auf der Seeb&uuml;hne in Walenstadt und &bdquo;Santa Maria&ldquo; im Alten Schlachthof in Dresden.</p> <div style="text-align: justify;"><strong style="font-style: inherit; font-weight: bold;"><br /></strong></div> http://de.stagepool.com/backstage_mit/6227/moritz_sachs http://de.stagepool.com/backstage_mit/6227/moritz_sachs Moritz Sachs Im Gespräch mit Moritz Sachs, bekannt aus der Serie "Lindenstraße", über das größte internationale Kurzfilmfestival shnit. Fri, 07 Oct 2011 09:00:00 +0200 2012-10-08T14:54:03+02:00 <p class="Text"><strong><br />Lieber Moritz,</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;"><strong>Du bist Festival Director vom international Shortfilmfestival shnit in K&ouml;ln. Was genau ist shnit und wie hebt es sich von anderen Filmfestivals ab?</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Shnit ist ein Festival das au&szlig;erhalb der Standards arbeitet. Die Blockzusammenstellung ist gewitzt. Es wird stark auf die Kombination geachtet, um einen m&ouml;glichst hohen Vielseitigkeitsgrad zu erreichen. Themenbl&ouml;cke gibt es bei shnit zwar, diese stehen aber im Hintergrund. Die Preise richten sich nach der Dauer eines Films und nicht nach dem Gerne. Shnit in vielen L&auml;ndern laufen zu lassen entspricht der Haltung, den kurzen Film einem m&ouml;glichst breiten Publikum nahe zu bringen. Das wichtigste: Kurzfilm macht Spa&szlig;, und dass soll auch jeder merken!</p> <p class="Text" style="text-align: justify;"><br /><strong>Die hohe Beliebtheit von shnit spricht f&uuml;r sich: Neben Bern, Kapstadt und K&ouml;ln gibt es nun auch neue Austragungsorte in Wien, San Jose (Costa Rica) und Singapore. Aber was ist genau deine Aufgabe?</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Meine Aufgabe ist es, das Fesitval hier in K&ouml;ln umzusetzen, ich bin Quasi der Produzent oder der Event Manager wenn man so will. Ich plane, strukturiere und organisiere Team, Technik, Partner, Pressearbeit und Marketing in diesem Playground. Nat&uuml;rlich bin ich auch in die Auswahl der Filme in K&ouml;ln und Deutschland mit zust&auml;ndig, sofern es die Zeit erlaubt. Wir stehen da mit der k&uuml;nstlerischen Leitung in regem Kontakt.</p> <p class="Text"><br /><strong><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/Moritz_Sachs.jpg" alt="" width="250" height="265" /></strong>shnit K&ouml;ln wird vom 5. bis 9. Oktober 2011 stattfinden und das Beste aus &uuml;ber 4000 Einreichungen aus &uuml;ber 100 L&auml;ndern zeigen. Auf was kann man sich noch in diesen f&uuml;nf Tagen freuen?</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Durch die steigende Menge an Filmen k&ouml;nnen wir jedes Jahr eine noch dichtere Qualit&auml;t bieten. Jedes Jahr nach dem sichten stellt sich die Frage, welche Themen wir herausstellen. Meist wird dies im gro&szlig;en un ganzen von den Filmen vorgegeben. Israel/Pal&auml;stina ist ein solcher Themenbreich, der in &bdquo;Hummus&ldquo; umgesetzt wurde. Aber es war in diesem Jahr auf zu sp&uuml;ren, dass die Kurzfilme etwas d&uuml;sterer geworden sind. Lange nicht alle, aber doch in h&ouml;herer Zahl. Daher entstanden die drei &bdquo;six feet under&ldquo; Bl&ouml;cke. In K&ouml;ln wird das Festival zus&auml;tzlich durch die Kooperation mit dem Urban Media Festival befruchtet, wo viele Junge Medienk&uuml;nstler an Workshops teilnehmen und anschlie&szlig;end bei shnit Inspiration finden. Ihre Filme werden am Sonntag im Rahmen von shnit gezeigt.</p> <p class="Text" style="text-align: justify;"><br /><strong>Was ist dein pers&ouml;nliches Highlight in diesen f&uuml;nf Tagen?</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Im Kino sind es immer die &bdquo;open&ldquo; Bl&ouml;cke des internationalen Wettbewerbs, das knallt richtig. Und nat&uuml;rlich die &ouml;ffentliche Awards Night, mit der Siegerpr&auml;sentation und den auf dem Festival hergestellten REATIME Filmen.</p> <p class="Text" style="text-align: justify;"><br /><strong><img style="float: right; margin: 10px;" src="/images/article/MoritzSachs2.jpg" alt="" width="250" height="166" />Worum machst Du dir beim diesj&auml;hrigen Festival besonders Gedanken?</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Immer um die Zuschauer. Kommen sie, sind sie zufrieden, m&ouml;gen sie das Programm etc... das ist ja am Ende auch meine Aufgabe.</p> <p class="Text" style="text-align: justify;"><br /><strong>Moritz, wir wollen dich in der hei&szlig;en Phase zur Vorbereitung von shnit K&ouml;ln 2011 nicht l&auml;nger st&ouml;ren und freuen uns sehr auf das Festival, wo StagePool nat&uuml;rlich ebenfalls anwesend sein wird. Vielen Dank f&uuml;r deine Zeit und die Beantwortung der Fragen!</strong></p> <p class="Text" style="text-align: justify;">Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.shnit.org">www.shnit.org</a>.</p> <p class="Text" style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p class="Text" style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <p class="Text" style="text-align: justify;">&nbsp;</p> <div><strong style="font-style: inherit; font-weight: bold;"><br /></strong></div> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5755/katharina_schwarz http://de.stagepool.com/backstage_mit/5755/katharina_schwarz Katharina Schwarz Erhielt Job und Angebote bereits in der 10-Tage Probezeit von StagePool! Thu, 08 Sep 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T14:56:03+02:00 <p><strong>Liebe Katharina,<br /><br />Du hast dich f&uuml;r unsere 10-t&auml;gige kostenlose Probemitgliedschaft angemeldet. Woher hattest Du von StagePool geh&ouml;rt und was hatte dich zur Anmeldung bewogen?</strong><br /><br />Ich war schon vor vielen Jahren, gleich nach Abschluss meiner Schauspielschule bei Euch Mitglied. Damals hattet Ihr nicht so viele Angebote in meiner Stadt Berlin, weshalb ich meine Mitgliedschaft k&uuml;ndigte. Ich bin vor kurzem mit meiner Familie nach M&uuml;nchen gezogen und mal wieder dabei, mein Businessnetz neu zu kn&uuml;pfen, da seid Ihr mir wieder eingefallen. In einem sehr netten Telefonat habt Ihr mir erz&auml;hlt, dass StagePool mittlerweile sehr viel besser ausgebaut ist und mir angeboten doch mal 10 Tage reinzuschnuppern.<br /><br /><strong>Und allein in diesen 10 Tagen hast Du auch schon direkt einen Job erhalten! Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch nochmals dazu! :) Erz&auml;hl uns doch einmal, was das f&uuml;r eine Ausschreibung war...</strong><br /><br />Das war ein Industriefilm. Da geht's f&uuml;r mich als Schauspielerin haupts&auml;chlich darum, Geld zu verdienen. Was ja nicht ganz unwichtig ist ;-) Es gibt nicht ann&auml;hernd so viel Geld wie bei einem TV-Werbespot, daf&uuml;r sieht es meist nur die Firma. In diesem Fall war es ein sehr nettes junges Team und eine wirklich interessante Rolle. Ich spielte eine Professorin, hatte sehr viel medizinischen Fachtext und bewegte mich in einem virtuellem Studio. Es war eine ziemliche Herausforderung und am Ende waren alle (auch der Kunde) sehr zufrieden - ich auch - mit meiner Leistung. Bin schon gespannt auf den Film :-)<br /><br /><strong>Hattest Du damit gerechnet, den Job zu erhalten?</strong><br /><br />So was wei&szlig; man nie. Ich sehe das ganz pragmatisch. Ich bin sehr gut ausgebildet in Moderation und Schauspiel und f&uuml;r wirklich anspruchsvolles "Arbeiten" (musste &uuml;ber Nacht sehr viel sehr schwierigen Text k&ouml;nnen...) wahrscheinlich eine gute Wahl. Meine Erfahrung gibt mir da ein gewisses Selbstbewusstsein. Wenn ich nicht ausgesucht werde, war ich ein anderer Typ, als vorgestellt, das ist dann auch ok.<br /><br /><strong>Man hat dich schon in vielen Fernsehserien, wie &bdquo;Soko K&ouml;ln&ldquo;, &bdquo;Der Bulle von T&ouml;lz&ldquo; oder &bdquo;Gro&szlig;stadtrevier&ldquo; gesehen. Was fasziniert dich besonders an diesen Serien? Wo liegt die besondere Herausforderung?</strong><br /><br />Ich liebe es, immer wieder in neue Rollen zu schl&uuml;pfen. Neulich spielte ich in einer Episodenhauptrolle f&uuml;r Die Rosenheimcops eine urbayerische Frau, die sehr verwickelt und verwirrt war. Der Regisseur Walter Bannert lie&szlig; mich richtig bayerisch spielen (kein TV-bayerisch) und das hat viel Spa&szlig; gemacht. Ich w&uuml;rde gerne mehr bayerische Rollen spielen. Gerne auch eine bayerische Kommissarin.<br /><br /><strong>Im letzten Jahr hast Du auch in einem Kinofilm mitgewirkt, namens &bdquo;Ein Liebesspiel&ldquo;. Was war deine Rolle und ab wann ist der Kinofilm zu sehen?</strong><br /><br />In "Ein Liebesspiel" spielte ich eine Karrierefrau, die von ihrem Mann fast betrogen wird. Sie arbeitete und dachte f&uuml;r ihn mit, immer mit ihrem Wunsch, ihrer Traumphantasie verhaftet, er m&ouml;ge sich so &auml;ndern, wie sie es gern h&auml;tte und dann w&auml;re alles gut... Hier waren es die kleinen, feinen T&ouml;ne einer Koabh&auml;ngigen und auch das war toll.<br /><br /><strong><br />Womit besch&auml;ftigst Du dich denn gerne in deiner Freizeit, wenn Du mal nicht vor der Kamera stehst?</strong><br /><br />Ich bin Mutter und wachse jeden Tag an meiner kleinen Tochter, die mich sehr herausfordert. Au&szlig;erdem interessiere ich mich schon immer f&uuml;r das was uns von innen tr&auml;gt. Das Etwas, was Wunder vollbringt. Das Leiden und Dar&uuml;berhinauswachsen. Das Sichverlieren und Wiederfinden kurz: Das Mensch sein. Ich habe einen Roman geschrieben und ein paar Drehb&uuml;cher. Ich gebe gerne weiter, was ich wei&szlig; und unterrichte auch Schauspiel. Hier entwickeln wir gemeinsam St&uuml;cke, &uuml;ber das was meine Sch&uuml;ler bewegt, die sie dann auff&uuml;hren.<br /><br /><strong>Kannst Du uns schon verraten, welche Projekte f&uuml;r Ende des Jahres geplant sind?</strong><br /><br />Ich werde bis Ende diesen Jahres mein Buch "Besser" verlegen. Davor werde ich es aber noch einmal &uuml;berarbeiten. Au&szlig;erdem schreibe ich an einer TV-Serie und bearbeite meine Drehb&uuml;cher. Mein Partner und Vater unserer kleinen Tochter ist auch Schauspieler und Produzent und gemeinsam machen wir eine Lesung und ein TV-Format, woran ich auch beteiligt bin. Er hat &uuml;brigens auch eines seiner Projekte bei StagePool inseriert, als ich ihm von Euch vorschw&auml;rmte. Ich halte StagePool f&uuml;r &Uuml;bersichtlich und wirklich funktionierend. Ich habe au&szlig;er vorhin genanntem Job noch mehrere interessante Angebote bekommen, wovon ich eines sicher machen werde. Dreharbeiten f&uuml;r ein Forschungsunternehmen in M&uuml;nchen. Auch bei so was geht es nicht um das gro&szlig;e Geld, sondern darum, dass ich das Projekt f&uuml;r sehr sinnvoll halte. Bin schon gespannt.<br /><br /><strong>Hast du einen kleinen Bewerbungstip f&uuml;r unsere Jungschauspieler?</strong><br /><br />Wir Schauspieler sind Tr&auml;umer. Wenn man bedenkt, dass nur ein ganz kleiner Prozentsatz von uns von seinem Beruf leben kann, ist es doch bemerkenswert, wie viel junge Menschen Schauspieler sein wollen. Das Tr&auml;umen ist wichtig, doch ich finde es genauso wichtig, auf dem Boden zu bleiben und den Beruf als Handwerk zu begreifen. Ich f&uuml;hle mich als Arbeiterin unter Arbeitern und denke oft an meine Theaterzeit in der Schauspielschule zur&uuml;ck. Da haben wir alles selbst gemacht. Die B&uuml;hne gebaut, die Lampen aufgestellt, die Kost&uuml;me gen&auml;ht....jede Schraube war genau gleich wichtig. Es ist nat&uuml;rlich toll, eine Hauptrolle zu bekommen, aber besser, voll Demut eine Nebenrolle zu spielen, als in einer Traumblase zu verzweifeln. <br /><br />Und wenn ich mal einen anderen Job neben bei mache, lerne ich ja auch wieder was f&uuml;r meinen Beruf. Eine neue Rolle, in die ich schl&uuml;pfen kann. Ich denke das Wichtigste bei der Schauspielerei ist Durchhalteverm&ouml;gen und Demut, aber das Tr&auml;umen geh&ouml;rt nat&uuml;rlich auch dazu. Ich w&uuml;rde immer empfehlen, sich nicht klein zu machen, aber ganz ehrlich zu bleiben. Anfangs kann es n&uuml;tzlich sein, jemandem mit mehr Erfahrung die Bewerbung zu zeigen, bevor man sie los schickt. Auf dem Boden bleiben und in die Aktion gehen, das ist bei mir immer am Effektivsten. "Arbeit zieht Arbeit nach sich" hat mal eine sehr kluge Person gesagt. Das kann ich nur best&auml;tigen. Deshalb finde ich StagePool auch gut. Hier gibt es Arbeit, die mich in Bewegung h&auml;lt.<br /><br /><strong><br />Katharina,&nbsp;</strong><strong>Vielen, vielen Dank f&uuml;r deine Zeit und das Interview. Wir w&uuml;nschen dir alles, alles Gute und Erfolg f&uuml;r deine berufliche Zukunft!</strong><br /><br />Mehr &uuml;ber Katharina und ihre Projekte unter <a href="http://www.katharinaschwarz.net" target="_blank">www.katharinaschwarz.net</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2193/julie_pecquet http://de.stagepool.com/backstage_mit/2193/julie_pecquet Julie Pecquet Choreographin und Jury- Mitglied auf der Bühne und im Fernsehen Fri, 19 Aug 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T14:58:58+02:00 <p>&nbsp;<br /><br />Julie Pecquet ist eine absolut vielseitige K&uuml;nstlerin. Viele werden entweder sie selbst oder eines ihrer vielen Werke bereits bewundert haben.<br /><br />Beschreibe uns doch einmal die Anf&auml;nge deiner Karriere. Wie hat alles begonnen?<br /><br />Ich habe mit 5 Jahren angefangen zu tanzen. Mein Vater war ein Multi-Talent: K&uuml;nstler, Musiker, Choreograph, Fotograf, T&auml;nzer, Philosoph... er hat mir sowohl das Interesse f&uuml;r alle K&uuml;nste wie auch das Rhythmusgef&uuml;hl (er war Trommler) in die Wiege gelegt.... von da aus habe ich immer getanzt &ndash; sogar Wasserballett ein paar Jahre. Wir sind fast jedes Jahr umgezogen, so dass ich viele verschiedene Tanzschulen besucht habe. Allerdings habe ich in den Ferien Workshops genommen bei den heute noch ber&uuml;hmten Tanzmeistern aus Frankreich (Bruno Vandelli f&uuml;r Jazz, Dominique Lesdema f&uuml;r Hip Hop, Bruno Agati f&uuml;r Modern). Au&szlig;erdem habe ich mit 6 Jahren angefangen Klavier zu lernen, leider nur 5 Jahre, und war in kleinen Theatergruppen.<br /><br />Du bist unheimlich vielseitig. T&auml;nzerin, Songtexterin, Choreographin, Coach, Schauspielerin &ndash; in welchem <br /><br />Bereich f&uuml;hlst Du dich am wohlsten oder sind dir alle Bereiche gleich wichtig?<br /><br />Da ich vielf&auml;ltig erzogen wurde, liebe ich sie auch, und brauche ich sie... allerdings muss ich sagen, dass ich <br /><br />Choreographieren liebe, da ich meine Kreativit&auml;t voll los lassen kann und alle meine k&uuml;nstlerischen Einfl&uuml;sse zusammen bringen kann. Am liebsten arbeite ich mit meiner Truppe "Circa del Arte" (<a href="http://www.circadelarte.com" target="_blank">www.circadelarte.com</a>) wir sind eine junge K&uuml;nstlertruppe von Zirkusk&uuml;nstlern, T&auml;nzern, Musikern, S&auml;ngern und Maskenbildnern (Richtung Cirque du Soleil, aber mit mehr tanzen). Wenn ich ein Projekt bekomme wie eine Gala, eine Messe oder eine Preisverleihung mit einem speziellen Motto, habe ich erst richtig Spa&szlig; mir&nbsp; Gedanken zu machen &uuml;ber die Umsetzung, eigentlich bin ich auch Regisseurin :-)<br /><br />Au&szlig;erdem liebe ich das Schauspielern, da kann mich l&ouml;sen von meinem eigenen Leben und gleichzeitig die emotionalen Erfahrungen nutzen. Ich liebe das spielen und eintauchen in verschiedene Rolle. Daf&uuml;r habe ich leider aber zu selten zeit und viele wissen auch nicht, dass ich auch schauspiele. Wie gesagt man denkt gerne &bdquo;schubladen-m&auml;ssig&ldquo;: eine Choreographin kann keine Schauspielerin sein. Nur in Amerika ist diese<br /><br />Multitalent-M&ouml;glichkeiten anerkannt.<br /><br />Zu sehen warst Du ja zuletzt als Jury-Mitglied in &bdquo;You can dance&ldquo; auf Sat.1. Dort haben wir auch deine unglaublichen Choreographien bewundert. Was hat &bdquo;You can dance&ldquo; f&uuml;r dich bedeutet? Wird es eine Fortsetzung geben?<br /><br />"u can dance" hat eben diese Vielf&auml;ltigkeit im Bereich Tanz gezeigt. Ich konnte endlich beweisen, dass man sowohl Hip Hop, Modern, Jazz und Krumping choreographieren kann. Und das die Jahre Unterricht und Erfahrung in den Bereich mir ein ,hoffentlich, gutes Urteilsverm&ouml;gen gegeben haben. "u can dance " hat mir erm&ouml;glicht, sowohl meine Kompetenz zu beweisen wie auch meine &Uuml;berzeugung &uuml;ber den vielf&auml;ltigen T&auml;nzer. Ein T&auml;nzer muss verschiedene Stile beherrschen. Vielleicht gibt es eine zweite Staffel.<br /><br />Auf welche Engagements blickst Du heute am liebsten zur&uuml;ck? Wobei hast Du am meisten gelernt? Welches war das h&auml;rteste Projekt deines Lebens?<br /><br />Alle Projekte, die ich gemacht habe. Es klingt cheesy - ist aber so. Als T&auml;nzerin habe ich es genossen, den Druck der Choreographin ablegen zu k&ouml;nnen&hellip; sehen k&ouml;nnen, wie andere arbeiten&hellip; als Choreographin dem Ganzen den richtigen Schliff geben zu k&ouml;nnen&hellip; ein Auge f&uuml;r das vollendete Werk und seine Entwicklung... als Coach und Lehrerin die<br /><br />Verbesserung der K&uuml;nstler oder Sch&uuml;ler zu beobachten&hellip; als Schauspielerin die emotionale Reise, die man macht.<br /><br />Jeder Job ist anders: anderes Team, ein anderer Ort; ich habe so viel Unterschiedliches gemacht und ich liebe es :-)<br /><br />Einige meiner Lieblings-Projekte:<br /><br />Im Fernsehen: "u can dance "und "Die Deutsche Stimme" und im Theater: "Carmen 2000" und "Antonius und Cleopatra"...<br /><br />Das h&auml;rteste Projekt meines Lebens? Bei "Carmen 2000", musste ich f&uuml;r ein paar Vorstellungen die Hauptrolle, den Clown, vertreten. Er war die ganzen zwei Stunden auf der B&uuml;hne, kein Akt ging weiter ohne seinen Eingriff, stumm, nur durch Mimik und Bewegung. Es sangen Solisten von Metropolitan, New York, und auch der Dirigent war weltbekannt. Ich hatte noch nie so einen Druck!<br /><br />Wie siehst Du deinen weiteren beruflichen Weg? In welchem Bereich m&ouml;chtest Du verst&auml;rkt t&auml;tig sein?<br /><br />Ich m&ouml;chte in der Zukunft verst&auml;rkt in Richtung Schauspiel&nbsp; im Bereich Film arbeiten. Viele Jahre habe ich damit verbracht, andere zu coachen damit sie besser vor der Kamera<br /><br />stehen, ob S&auml;nger, T&auml;nzer sogar Schauspieler (einige wollen durch besseres K&ouml;rpergef&uuml;hl besser in ihre Rolle sein). Das eigene Performen vor der Kamera ist auf der Strecke geblieben. Ich tanze selbst nur noch selten, <br /><br />habe aber mehr denn je das Bed&uuml;rfnis mich im Schauspielbereich auszutoben... ich bin ein extremer Mensch, der viel Gutes und Schlechtes schon erlebt hat. Der Wechsel der Gef&uuml;hle ist mir bekannt und das Spiel vor der Kamera mit allen Disziplinen &ndash; die F&auml;higkeit auf Knopfdruck extreme emotionale Situationen wie auch allt&auml;gliche Sachen darszustellen liebe ich...&nbsp;<br /><br />Es verlangt viel Sensibilit&auml;t, Spontanit&auml;t und auch die F&auml;higkeit, die Vorstellung der Regisseure ganz wiederzugeben. All das habe ich die Jahre schon ausge&uuml;bt -&nbsp; in einem anderen Bereich. Feinf&uuml;hligkeit, Aufmerksamkeit, der Drang zu extremen Situationen (kann auch extrem z&auml;rtlich sein, muss nicht nur agressiv sein) und harte Arbeit findet man in beiden K&uuml;nsten: Tanz und Schauspiel.<br /><br />Aus welchem Grund bist Du StagePool-Mitglied geworden? Was denkst Du &uuml;ber StagePool?<br /><br />Ich habe mich damals bei StagepPool angemeldet um zu erfahren, was in der K&uuml;nstlerszene passiert. Habe mich mehr als Schauspielerin beworben da ich, wie schon gesagt, eher als Choreografin und Coach bekannt bin. Ich finde dieses Portal super und extrem wichtig. Der Erfolg die Expansion mit einem neuen Bereich, M&ouml;glichkeiten&nbsp; (backstage), mit neuen Kunde (cirque du soleil) und Jobangeboten in der ganzen Welt wundert mich nicht. Denn StagePool f&uuml;llt eine L&uuml;cke, die lebenswichtig ist f&uuml;r uns K&uuml;nstler: Wissen, wo was gesucht wird........<br /><br />Zuletzt: Julie Livia Piroska Liza Pecquet &ndash; ein sehr langer und au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Name. Ist das dein Geburts- oder ein K&uuml;nstlername? :)<br /><br />Es ist kein K&uuml;nstlername, eigentlich fehlt sogar "Grichka", ein russischer junger Name, aber man darf nur vier Vorname haben auf einem franz&ouml;sischen Pass... Ich<br /><br />habe kreative Eltern gehabt... :-)<br /><br />Vielen Dank f&uuml;r das Interview, Julie. Wir w&uuml;nschen dir alles Gute weiterhin!<br /><br />Vielen dank fur euer Interesse. Es lebe die Vielfalt! :-)<br /><br />Mehr &uuml;ber Julie unter <a href="http://www.juliepecquet.com" target="_blank">www.juliepecquet.com</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5713/thomas_christ http://de.stagepool.com/backstage_mit/5713/thomas_christ Thomas Christ Hauptdarsteller im Rock-Musical RENT in Ettlingen Tue, 05 Jul 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:00:15+02:00 <p><strong>Lieber Thomas,</strong><br /><br /><strong>Du spielst die Hauptrolle im hei&szlig;en Rock-Musical RENT: Mark, einen Filmemacher in New York. Was w&uuml;rdest Du sagen, ist das Besondere an RENT und warum ist es eines der erfolgreichsten Musicals am Broadway?</strong><br /><br />Ich denke RENT ist eine Ausnahmeerscheinung. Es schildert das Leben und die K&auml;mpfe, denen wir alle uns stellen m&uuml;ssen. Es handelt davon, jeden Tag so zu verleben, als sei er dein letzter. Und es handelt von dir und mir und den Orten, die wir Zuhause nennen. RENT hat einen lange vermissten Enthusiasmus zur&uuml;ckgegeben und durch seine Ehrlichkeit ein neues, junges Publikum ins Theater gezogen. Und es hat nat&uuml;rlich geile (darf man das Wort hier sagen?) Musik.<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Die Premiere war Ende Juni 2011 und das St&uuml;ck wird noch einige Wochen lang gespielt. Wie empfandest Du die Premiere? Bist Du zufrieden mit ihr?</strong><br /><br />Die Premiere war sehr emotional, das bringt das St&uuml;ck nat&uuml;rlich auch mit sich. Wir haben bisher nur positives Feedback bekommen, aus allen Richtungen. Wir merken nat&uuml;rlich auch jeden Abend, wie das Publikum mitgeht und mitlebt. Das ist eine tolle Erfahrung. <br />Dar&uuml;ber kann man doch nur zufrieden sein.<br /><br /><strong></strong><br /><br /><strong>Gibt es eine besonders schwierige Szene f&uuml;r dich im Musical?</strong><br /><br />Es gibt da nicht eine spezielle Szene. Grunds&auml;tzlich muss ich als Mark aufpassen immer den richtigen Mittelweg zwischen den komischen Szenen (z.B. &bdquo;Tango&ldquo; oder &bdquo;Selbsthilfegruppe&ldquo;) und den dramatischen zu finden. Aber genau das macht ja unseren Beruf als Schauspieler so interessant.<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Bei den Schlossfestspielen in Ettlingen bist Du ja nicht zum ersten Mal dabei. Wobei hast Du denn in vergangenen Jahren mitgewirkt?</strong><br /><br />Das stimmt, das erste Mal war ich 2005 und 2006 bei den Schlossfestspielen in Ettlingen. Damals war ich Erich Collin in &bdquo;Die Comedian Harmonists&ldquo;. Letztes Jahr wurde ich dann f&uuml;r &bdquo;Dracula&ldquo; engagiert. Die Rolle des Hofnarren hat wahnsinnig viel Spa&szlig; gemacht&hellip;<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Neben deiner B&uuml;hnent&auml;tigkeit bist Du auch immer wieder als Dozent f&uuml;r Schauspiel und Gesang engagiert. Worin liegt die Herausforderung im Unterrichten? <br />War das schon immer ein Traum f&uuml;r </strong><strong></strong><strong>dich?</strong><br /><br />Ein Traum war es vielleicht nicht gleich, aber es hat mir immer schon Spa&szlig; gemacht. Ich finde es toll, jungen Menschen das weiterzugeben, was man selbst schon als Erfahrung gelernt hat. (Oh Gott, ich klinge wie ein alter Mann!) Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereitet mir besonders viel Freude, sie sind noch so unbefangen. Etwas von dem auch wir Erwachsenen viel lernen k&ouml;nnen.<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Was k&ouml;nntest Du als Tipp weitergeben an diejenigen K&uuml;nstler, die nach einer erfolgreichen Karriere ebenfalls als Dozent t&auml;tig werden m&ouml;chten? Was sind die Voraussetzungen?</strong><br /><br />Das wichtigste ist, dass man es gerne tut, aus &Uuml;berzeugung. Und dann muss man nat&uuml;rlich wissen, was man unterrichtet, man muss seine eigenen F&auml;higkeiten immer wieder hinterfragen.<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Was sind deine Gr&uuml;nde daf&uuml;r gewesen, dich bei StagePool anzumelden?</strong><br /><br />Ich habe eine M&ouml;glichkeit gesucht, mich &uuml;ber Jobs zu informieren, die nicht nur mit Theater zu tun haben. <br /><br />Da hat sich StagePool nat&uuml;rlich angeboten&hellip;<br /><br /><strong>Thomas, wir w&uuml;nschen dir noch ganz viel Spa&szlig; mit dem tollen Musical RENT und weiterhin viele begeisterte Fans!</strong><br /><br />Danke Dir, den Spa&szlig; werden wir haben. Und das mit den Fans liegt an euch allen. Also, alle ab nach Ettlingen&hellip;<br /><br />Mehr &uuml;ber Thomas unter <a href="http://www.thomas-christ.com" target="_blank">www.thomas-christ.com</a>. <br /><br />Karten f&uuml;r RENT sind noch <a href="http://www.schlossfestspiele-ettlingen.de/servlet/PB/menu/1121916/index.html" target="_blank">hier</a> erh&auml;ltlich.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5692/wolfgang_welter http://de.stagepool.com/backstage_mit/5692/wolfgang_welter Wolfgang Welter Erhält Hauptrolle in "My Fair Lady" über StagePool Wed, 22 Jun 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:01:50+02:00 <p><strong>Lieber Wolfgang,</strong> <strong>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu der sch&ouml;nen Hauptrolle des Alfred Doolittle im Musical &bdquo;My Fair Lady&ldquo;. Worauf freust Du dich am meisten bez&uuml;glich der Musical-Tour und deiner Rolle?</strong><br /><br />Auf eine aufregende Produktion, neue Kollegen, open-air-Publikum, Arbeit mit gro&szlig;em Orchester und eine geile Zeit einfach<br /><br /><strong>Neben unz&auml;hligen Fremdproduktionen, hast Du auch ein paar eigene Produktionen erfolgreich auf die Beine stellen k&ouml;nnen. Welche Herausforderungen sind dabei besonders gro&szlig;?</strong><br /><br />Es ist wie die Arbeit durch die Dornenhecke bei Dornr&ouml;schen mit der Erwartung, etwas Wunderbares zu erreichen. Ich lasse mich bei meiner Arbeit, sei Sie als Schauspieler oder Regisseur immer von meinem Bauchgef&uuml;hl f&uuml;hren. Das Begl&uuml;ckende ist, die Verabredung mit Kollegen etwas zu formen, diese &nbsp;Verabredungen wahr werden zu lassen, und ersthaften Spa&szlig; zu einem gro&szlig;artigen Ergebnis zu f&uuml;hren.<br /><br /><strong>Welche eigene Produktion bleibt dir besonders in Erinnerung?</strong><br /><br /><strong></strong>Es waren alles meine geliebten Babies, aber besonders geliebt habe ich die Arbeit an "Die Sternstunde des Josef Bieder", weil ich da viel Pers&ouml;nliches einflie&szlig;en lassen konnte. Auch "Monsieur Ibrahim oder die Blumen des Koran" war eine wundervolle Arbeit, weil es einfach ein wunderbares Buch ist.<br /><br /><strong>Du bist schon so lange im Gesch&auml;ft -&nbsp; wird es eher einfacher, gute Rollen zu bekommen oder schwerer?</strong><br /><br />Nat&uuml;rlich bringt ein gewisses Bekanntsein mehr Kontakte. Es ist wie ein Stein, einmal ins Wasser geworfen, macht er Wellen.<br /><br /><strong>&nbsp;<br /></strong><br /><br /><strong></strong><strong>Ist dir StagePool dabei eine Unterst&uuml;tzung?</strong><br /><br />Ja, unbedingt.<br /><br /><strong>Wenn man sich deinen Terminplan f&uuml;r das Jahr 2011 anguckt, hast Du fast jede Woche einen Auftritt, teilweise sogar mehrfach in der Woche. Wie schaffst Du das alles? Hast Du ein Geheimrezept um alle Anfragen zu bew&auml;ltigen?</strong><br /><br />Ich bin aufgrund meiner "Rentenposition" in der gl&uuml;cklichen Lage, nur das zu tun, wo ich hinter stehe und was mir Spa&szlig; macht. Und es gibt viel, was noch zu spielen ist.<br /><br /><strong>Da Du schon so viel Erfahrung als Schauspieler und Produzent gesammelt hast: Was w&auml;re der wichtigste Rat, den Du Jungschauspielern mit auf den Weg geben kannst?</strong> <br /><br />Geduld, Flei&szlig; und Bodenhaftung und nicht den Mainstream des Gek&uuml;nstelten oder des schnellen Ruhms oder Geld im Blick zu haben. Demut ihrem Beruf gegen&uuml;ber. Und - nie zufrieden sein. Ausserdem immer Menschen beobachten, und diese Beobachtungen in die Schubladen des Herzens einladen.<br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Wolfgang, wir w&uuml;nschen dir ganz viel Spa&szlig; auf der Tournee und viele begeisterte Zuschauer!</strong><br /><br />Mehr &uuml;ber Wolfgang unter <a href="http://www.wolfgangwelter.de/" target="_blank">www.wolfgangwelter.de</a>.<br /><br />Tourdaten von &bdquo;My Fair Lady&ldquo;:<br /><br />23. Juli, Losheim<br /><br />24. Juli, Pirmasens<br /><br />28. Juli, Wetzlar<br /><br />29. &ndash; 31. Juli, Wiltz, Luxemburg<br /><br />2. August, Kaltern, S&uuml;dtirol<br /><br />19.-21. August, Augsburg<br /><br />24. August, Stade<br /><br />26.-28. August, Xanten</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5687/anna_von_funk http://de.stagepool.com/backstage_mit/5687/anna_von_funk Anna von Funk Vielen wohlbekannt aus dem Fernsehen Tue, 14 Jun 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:08:15+02:00 <p><strong>Liebe Anna,<br /><br />Du hast wohl schon so ziemlich jeden Bereich ausprobiert, sei es modeln, tanzen oder moderieren. <br />Bist Du ein Allround-Talent oder probierst Du dich einfach gerne in allen Bereichen aus?</strong><br /><br />Was das Arbeiten vor der Kamera bzw. mittlerweile auch hinter der Kamera angeht, bin ich an vielen unterschiedlichen Bereichen interessiert.<br /><br /><strong>Im Fernsehen warst Du auch schon in einigen Produktionen zu sehen, sei es &bdquo;Frauentausch &ndash; Das Aschenputtel Experiment&ldquo;, &bdquo;Das Supertalent&ldquo; oder Musikvideos mit beispielsweise Lenny Kravitz. Was ist dir von allen Projekten am meisten in Erinnerung geblieben und warum?</strong><br /><br />Am meisten in Erinnerung geblieben ist mir meine eigene Sendung, die ich zwei Jahre lang in der Schweiz hatte.<br />Eigentlich bleiben mir aber fast alle Drehs in positiver Erinnerung, da ich es liebe zu drehen. Vor allem bleibe ich als exotische Minderheit den meisten Produktionen in Erinnerung!<br /><br /><strong>Bei &bdquo;Germany&rsquo;s next Topmodel&ldquo; hast Du es sogar unter die Top 25 geschafft! Bist Du stolz darauf oder w&auml;rst Du schon gerne noch weiter gekommen?</strong><br /><br />Vor zwei Jahren war ich die 16 te. Naja, was heisst stolz, man kann immer noch weiter kommen,<br />wenn man das wirklich m&ouml;chte, oder mit den darauffolgenden Vertr&auml;gen einverstanden sein sollte.<br /><br /><strong>Was w&uuml;rdest Du sagen, ist das Geheimnis hinter deinem Erfolg? </strong><br /><br />"Der Weg ist das Ziel..!"<br />Nicht nur davon tr&auml;umen ber&uuml;hmt und erfolg'reich' zu werden und das als Hauptgrund zu sehen. Sondern vor allem die Zeit und den Weg dorthin schon mit Fleiss und sich gegen die anderen durchzusetzen zu geniessen.<br /><br />Aus R&uuml;ckschl&auml;gen und Fehltritten lernen, weil einem oft dann erst die T&uuml;r daneben auff&auml;llt, die einem den besseren Weg weisst.<br />Um so l&auml;nger es braucht, umso mehr weiss man seinen 'eigenen' Erfolg zu sch&auml;tzen.<br />(Sonst k&ouml;nnte man auch direkt denselben Weg wie Naddel, Verona Feldbusch, Liliana Matth&auml;us, Jenny Elvers, Lilly Becker, Sandy Pocher, Verena Kerth usw. usw. gehen, um mit weniger Aufwand und kaum Arbeit nur durch den Mann bekannt zu werden)<br /><strong></strong><br />Zu jedem freundlich sein, egal wer er ist, oder was er macht und zu sagen hat. (GANZ WICHTIG!!)<br />Sehr viel lachen, sich nicht zu erst nehmen und immer an sich selber und seine F&auml;higkeiten glauben.<br /><br /><strong><br />Was w&auml;re denn karrierem&auml;&szlig;ig dein gr&ouml;&szlig;ter Traum? </strong><br /><br />Meine eigene Dokusoap, in jedem Bereich, der mir gef&auml;llt!<br /><br /><strong>Wie gef&auml;llt dir die Plattform von StagePool? Findest Du attraktive Jobangebote und w&uuml;rdest Du es deinen Bekannten weiterempfehlen?</strong><br /><br />Ich habe die Seite schon an Bekannte &amp; Freunde weiterempfohlen. <br />Mir gef&auml;llt sehr gut, dass es in diversen Bereichen jeden Tag immer wieder neue Angebote gibt, die es vielen unterschiedlichen K&uuml;nstlern erm&ouml;glicht, sich f&uuml;r die Engagements zu bewerben.<br /><br /><strong>Anna, vielen Dank f&uuml;r das Interview und weiterhin viel Erfolg bei deiner Karriere!</strong><br /><br />Sehr gerne! Danke, gleichfalls.&nbsp; ;)<br /><br /><a href="http://de.sevenload.com/videos/rpId4AO-Anna-von-Funk" target="_blank">Hier</a> ein Video von Anna.<br /><br />? Fotos: Christian Lautz, Bruno Nicard, Jens Koch, Stefan Imielski.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5671/4_stagepoolern_im_semi_finale_des_mut_wettbewerbs http://de.stagepool.com/backstage_mit/5671/4_stagepoolern_im_semi_finale_des_mut_wettbewerbs 4 StagePoolern im Semi-Finale des M.U.T. Wettbewerbs Anna Christiana Hofbauer, Elissa Huber, Judith Peres & Nicky Wuchinger Sun, 22 May 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:09:18+02:00 <p>Vier StagePooler haben es in das Semi-Finale des M.U.T. Wettbewerb f&uuml;r Musikalisches Unterhaltungstheater geschafft: Anna Christiana Hofbauer, Elissa Huber, Judith Peres und Nicky Wuchinger sprechen mit uns &uuml;ber ihre Freude, Erwartung und Tr&auml;umen, die sie sich vom Preisgeld erf&uuml;llen k&ouml;nnten.<br /><br />Wir w&uuml;nschen allen vier noch viel Durchhalteverm&ouml;gen, viel Spa&szlig; und nat&uuml;rlich ganz viel Erfolg im Finale! <br /><br /><strong><br /> </strong><br /><br /><strong>PERES Judith</strong><br /><br /><strong><br />Liebe Judith, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, dass Du es ins Semi-Finale geschafft hast! Was &uuml;berwiegt momentan - Freude oder Nervosit&auml;t?</strong><br />Momentan freue ich mich und hoffe &nbsp;das ich mein Programm so hinkriege wir ich mir das vorstelle.<br /><br /><strong>Was war deine Reaktion, also Du die Ausschreibung zum &ouml;sterreichischen Wettbewerb f&uuml;r Musikalisches Unterhaltungstheater sahst? Warst Du direkt begeistert, oder war deine Bewerbung eher eine spontane Idee kurz vor der Bewerbungsdeadline?</strong><br />Ich war ja schon letztes Jahr dabei und habe es bis ins Semifinale geschafft. Und obwohl ich eigentlich kein grosser Fan bin von Wettbewerben oder "&ouml;ffentlichen Auditions" habe ich das Gef&uuml;hl das es bei diesem Wettbewerb wirklich um Theater mit seinen drei Sparten geht, und das finde ich toll.<strong><br /><br />Mit welchen Erwartungen bist Du in den Wettbewerb gegangen?</strong><br />Ganz ehrlich: ich hatte gar keine Zeit mich vorzubereiten und war am Morgen der ersten Runde noch soweit dass ich nicht hin wollte weil ich auch physisch so fertig war. Aber irgendwie wollte ich doch...<strong><br /><br />Bei welchem Teil der Vorrunde (Gesang: 1 Song aus dem Pflichtprogramm, 1 Song Operette oder Chanson, 2 Songs in deutscher Sprache; Schauspiel: 1 Monolog) warst Du besonders nerv&ouml;s?<br /></strong>Ich war glaube ich zu m&uuml;de um nerv&ouml;s zu sein....:) <strong><br /><br />Falls Du einen der Preise erh&auml;ltst, h&auml;ttest Du schon eine Idee, was Du mit dem Preisgeld machen w&uuml;rdest?</strong><br />Nat&uuml;rlich! ich w&uuml;rde wieder (dann schon zum vierten mal) nach New York fahren, Unterricht nehmen und mir mit meinem Freund einen sch&ouml;nen Urlaub machen.<br /><br /><strong>Kurzbiografie Judith Peres<br /></strong>geb. 1984 in M&uuml;nchen; im Juli 2010 Abschluss ihres Studiums an der Theaterakademie August Everding, M&uuml;nchen, als Joanne im Musical Rent und mit ihrer One-Woman-Show Undine; im freien Engagement Auftritte als Sally Bowles im Musical Cabaret, als auch als Sandy in Grease bei der Liechtenstein Musical Company; anschlie&szlig;end war sie als Sandys Gegenpart Rizzo im Le Th&eacute;&acirc;tre Kriens in Luzern zu sehen; bevor sie im Herbst 2011 nach Luzern als Sheila in Hair zur&uuml;ckkehrt, ist sie im Sommer als Cover Maureen in Rent bei den Schlossfestspielen Ettlingen engagiert.<br /><br /><strong>HOFBAUER Anna Christiana</strong><br /><br /><strong><br />Liebe Anna, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, dass Du es ins Semi-Finale geschafft hast! Was &uuml;berwiegt momentan - Freude oder Nervosit&auml;t? </strong><br />Vielen Dank! :) Momentan &uuml;berwiegt ganz klar die Freude!! Aber die Aufregung kommt.. Zum einen, wenn ich auf dem Weg nach Klagenfurt bin und dann noch einmal kurz vor dem Auftritt. Wenn ich dann aber auf der B&uuml;hne stehe und &uuml;berwiegt wieder ganz klar die Freude!!<br /><br /><strong>Was war deine Reaktion, also Du die Ausschreibung zum &ouml;sterreichischen Wettbewerb f&uuml;r Musikalisches Unterhaltungstheater sahst? Warst Du direkt begeistert, oder war deine Bewerbung eher eine spontane Idee kurz vor der Bewerbungsdeadline? </strong><br />Ich war komplett begeistert und wollte von Anfang an gleich sofort mitmachen.. Dann hatte ich aber so viel um die Ohren, dass ich beinahe den Anmeldeschluss verpasst h&auml;tte.. Und so wurde daraus eine Kurz-Vor-Knapp-Bewerbung.<br /><br /><strong>Mit welchen Erwartungen bist Du in den Wettbewerb gegangen?</strong><br />Ich hatte mich damals einfach total auf den Wettbewerb gefreut und wollte mich nicht verr&uuml;ckt machen.. Ich hatte ge&uuml;bt, konnte meine Sachen und sagte mir: &bdquo;Anna, du kannst das!! Und du schaffst das!! Und egal wie es kommt, es ist alles f&uuml;r was gut!!!&ldquo; :)<br /><br />Ich glaube, es w&auml;re falsch gewesen, total verbissen mit den Gedanken &bdquo;ICH MUSS GEWINNEN&ldquo; in den Wettbewerb zu gehen.. Denn dann funktioniert in der Kunst einfach gar nichts mehr!!?<br /><br /><strong>Bei welchem Teil der Vorrunde (Gesang: 1 Song aus dem Pflichtprogramm, 1 Song Operette oder Chanson, 2 Songs in deutscher Sprache; Schauspiel: 1 Monolog) warst Du besonders nerv&ouml;s?</strong><br />W&auml;hrend meines Programms gar nicht.. Ich habe jede Minute genossen, die ich auf dieser unglaublichen B&uuml;hne des Prinzregententheaters in M&uuml;nchen singen und spielen durfte! <br /><br />Nerv&ouml;s war ich in dem Moment, als ich zum ersten Mal vor der Jury stand, mich vorstellte und ihnen mein Programm aufz&auml;hlen musste. :)<br /><br /><strong>Falls Du einen der Preise erh&auml;ltst, h&auml;ttest Du schon eine Idee, was Du mit dem Preisgeld machen w&uuml;rdest? </strong> <br />JA :) Ich m&ouml;chte mir mit dem Gewinn mein Demotape finanzieren.<br /><br /><strong>Kurzbiografie Anna Christiana Hofbauer<br /> </strong>geb. 1988; erster Schauspielunterricht mit sechs Jahren; musische Gymnasialausbildung mit Schwerpunkt Gesang und Klavier; Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der Joop van den Ende Academy, Hamburg, mit Abschluss im Jahr 2010; bereits w&auml;hrend ihrer Ausbildung Mitwirkung an mehreren Produktionen u. a. in You drive me crazy with love (Gl&auml;serne Manufaktur Dresden) und in Kehrwieder 201.0 FM &ndash; Die Live Radioshow (Kehrwieder Theater Hamburg); Engagements an den Schauspielb&uuml;hnen Stuttgart und am Theater Heilbronn; im Sommer 2011 Auftritt als Sophie und Sissi in Ludwig <br /><br /><a href="http://www.anna-christiana-hofbauer.com" target="_blank">www.anna-christiana-hofbauer.com</a><br /><br /><strong>HUBER Elissa&nbsp;</strong><br /><br /><strong><br />Liebe Elissa, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, dass Du es ins Semi-Finale geschafft hast! Was &uuml;berwiegt momentan - Freude oder Nervosit&auml;t?</strong><br />Freude. Das ist ja nicht mein erster Wettbewerb. Ich freue mich auf das Publikum, den Auftritt an sich und auf die anderen Teilnehmer, von denen ich einige sehr gut kenne.<strong><br /><br />Was war deine Reaktion, also Du die Ausschreibung zum &ouml;sterreichischen Wettbewerb f&uuml;r Musikalisches Unterhaltungstheater sahst? Warst Du direkt begeistert, oder war deine Bewerbung eher eine spontane Idee kurz vor der Bewerbungsdeadline?</strong><br />Ich habe eine paar bekannte, die schon letztes Jahr teilgenommen haben. Leider war ich zu dieser Zeit im Musicalwettbewerb &bdquo;Jugend kulturell&ldquo; der Hypovereinsbank so mit meinem Finalprogramm besch&auml;ftigt, dass ich beschlossen habe bei MUT erst dieses Jahr mitzumachen. Daher habe ich mich schon fr&uuml;h beworben und auch fr&uuml;h mein Programm festgelegt!<br /><br /><strong>Mit welchen Erwartungen bist Du in den Wettbewerb gegangen?</strong><br />Ich wollte mich den &Ouml;sterreichen bzw. der &ouml;sterreichischen Jury mit einer m&ouml;glichst gro&szlig;en Bandbreite pr&auml;sentieren. Daher habe ich versucht mein Repertoire so breit wie m&ouml;glich zu f&auml;chern. Im Endeffekt z&auml;hlt die Leistung in jeder einzelnen Runde. Ich wollte bleibenden Eindruck hinterlassen, mehr eigentlich nicht. Das Gewinnen steht dabei im Hintergrund, wichtig ist eine gute Show vor allem f&uuml;r das Publikum zu machen, zu dem in meinen Augen auch die Jury z&auml;hlt!<br /><br /><strong>Bei welchem Teil der Vorrunde (Gesang: 1 Song aus dem Pflichtprogramm, 1 Song Operette oder Chanson, 2 Songs in deutscher Sprache; Schauspiel: 1 Monolog) warst Du besonders nerv&ouml;s?</strong><br />Am ersten Teil: Gesang, hatte ich eigentlich ziemlich viel Spa&szlig;. Nerv&ouml;s war ich vor meinem Monolog, da ich eigentlich meinen lustigen Monolog pr&auml;sentieren wollte. Da der aber einem Roman und keinem B&uuml;hnenst&uuml;ck entspringt, musste ich auf die Rolle der Popova aus Tschechovs &bdquo;Der B&auml;r&ldquo; zur&uuml;ckgreifen. Diese Rolle war dramatischer angelegt und bei tragischen Monologen finde ich es immer besonders schwer, die Reaktion der Zuschauen zu deuten.... Ein Lachen ist eben eindeutiger. Daher war ich w&auml;hrend der Schauspielrunde besonders aufgeregt.<br /><br /><strong>Falls Du einen der Preise erh&auml;ltst, h&auml;ttest Du schon eine Idee, was Du mit dem Preisgeld machen w&uuml;rdest?</strong><br />Allerdings, das Preisgeld w&uuml;rde direkt auf mein Sparkonto wandern, das ich angelegt habe um mich als K&uuml;nstlerin mit meiner eigenen Musical/Chanson Show &bdquo;Elissa, gesch&uuml;ttelt &ndash; nicht ger&uuml;hrt&ldquo; selbstst&auml;ndig zu machen. So ein Schritt will gut geplant sein. ;-)<br /><br /><strong><br />Kurzbiografie Elissa Huber</strong><br /> geb. 1987; 2. Platz beim bundesweiten Wettbewerb Jugend musiziert; Ausbildung zur Musical-Darstellerin an der Bayrischen Theaterakademie August Everding, M&uuml;nchen; 2009 Preistr&auml;gerin des Musical-Wettbewerbes Jugend kulturell, sowie Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin; im Dezember 2009 Auftritt im Prinzregententheater mit den M&uuml;nchner Symphonikern als Solistin; erste Engagements als Maureen Johnson in Rent (Deutsches Theater M&uuml;nchen, 2010), als Esther/Daisy in Fletsch und Anita in West Side Story; zur Zeit verk&ouml;rpert Elissa im Operettenhaus Hamburg die Rolle der La Rosa im Musical Sister Act<br /><br /><a href="http://www.elissa-huber.de" target="_blank">www.elissa-huber.de</a><br /><br /><strong>WUCHINGER Nicky<br /></strong><br /><br /><strong><br />Was war deine Reaktion, also Du die Ausschreibung zum &ouml;sterreichischen Wettbewerb f&uuml;r Musikalisches Unterhaltungstheater sahst? Warst Du direkt begeistert, oder war deine Bewerbung eher eine spontane Idee kurz vor der Bewerbungsdeadline?</strong><br /> Da es im Gegensatz zur Oper eher wenige gr&ouml;&szlig;ere Musical-Gesangswettbewerbe gibt, habe ich mich nat&uuml;rlich gefreut und es als eine Chance wahrgenommen. Die Bewerbung hatte ich dann auch relativ fr&uuml;h fertig nur mit der Entscheidung welche Titel und Monologe ich in der Vorrunde singe/spiele habe ich bis auf den letzten Dr&uuml;cker gehadert.<br /><br /><strong>Mit welchen Erwartungen bist Du in den Wettbewerb gegangen?</strong><br /> Ich habe von mir selbst erwartet dass ich unter einer Stressituation das gesanglich und schauspielerisch Erlernte solide &uuml;ber die B&uuml;hne bringe. Bis jetzt lief das dank der tollen Unterst&uuml;tzung aus der Uni auch ganz gut!<br /><br /><strong>Bei welchem Teil der Vorrunde (Gesang: 1 Song aus dem Pflichtprogramm, 1 Song Operette oder Chanson, 2 Songs in deutscher Sprache; Schauspiel: 1 Monolog) warst Du besonders nerv&ouml;s?</strong><br /> Bei meinem ersten Song (eine Ballade aus dem Musical Floyd Collins) h&auml;tte ich mir fast in die Hose geschissen. Beim zweiten Lied und den beiden Schauspielmonologen war ich dann zum Gl&uuml;ck etwas entspannter.<br /> Ich war mit der Songauswahl auch sehr zufrieden. Erst eine moderne Ballade und dann eine klassische Up-Tempo Nummer mit Charaktertyp ("Ich" aus Die Sch&ouml;ne und das Biest).<br /><br /><strong>Falls Du einen der Preise erh&auml;ltst, h&auml;ttest Du schon eine Idee, was Du mit dem Preisgeld machen w&uuml;rdest?</strong><br /> Hm, das wei&szlig; ich jetzt noch nicht! Vielleicht ein Trip ans West End da ich mir dort noch nie etwas gesehen habe, vielelicht wird aber einfach nur spie&szlig;ig gespart.<br /><br /><strong>Kurzbiografie Nicky Wuchinger<br /> </strong>geboren 1988 in Berlin; seit 2008 Studium an der Universit&auml;t der K&uuml;nste, Berlin; momentan ist Nicky Wuchinger als Roderich de Weert in der Operette Der Vetter aus Dingsda am Bremer Stadttheater zu sehen</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5646/martin_markert http://de.stagepool.com/backstage_mit/5646/martin_markert Martin Markert Über seine Hauptrolle im Schweizer Musical "Space Dream" Fri, 06 May 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:12:58+02:00 <p><strong>Lieber Martin,</strong> <strong>Aktuell bist Du noch bis zum 22. Mai 2011 als Hauptdarsteller in &bdquo;Space Dream&ldquo; zu sehen, einem Welt(t)raum Musical. Was hat man sich darunter vorzustellen und was macht dieses Musical so besonders?<br /><br /></strong><br /><br />Das besondere an diesem Musical ist, dass wir alle gemeinsam einen gro&szlig;en Traum leben. Die Grundaussage des St&uuml;ckes ist &bdquo;Tr&auml;ume nicht dein Leben - Lebe deinen Traum&ldquo;.<br /><br />Das mache ich quasi jeden Abend auf der B&uuml;hne. Denn auf der B&uuml;hne zu agieren und zu singen war immer mein gr&ouml;&szlig;ter Traum.<br /><br />Noch etwas besonderes ist der Auff&uuml;hrungsort. Wir spielen in einer denkmalgesch&uuml;tzten Fabrikhalle. Alles ist erhalten und gibt dem Musicalbesuch eine ganz besondere Note.<br /><br />Space Dream ist eine Show, in der f&uuml;r jeden was dabei ist. Die Musik bewegt sich von <br />Klassik bis zu echtem Rock. Es gibt viel zu lachen, aber auch eine gro&szlig;e Portion Romantik.<br /><br />Wir haben eine spektakul&auml;re Lichtshow, einen richtigen Sternenhimmel und eine gro&szlig;e Lasershow. Wir haben eine klasse Rockband und ein echte Tanzcompany. Hinzu kommen die Profi-Solisten und das Ensemble.<br /><br /><strong>Welche Rolle spielst Du hier und welche Leistung wird dir hier besonders abverlangt?</strong><br /><br />Ich spiele den Weltraumprinzen &bdquo;Rodin&ldquo;. Dies ist die gr&ouml;&szlig;te Rolle die ich bisher spielen durfte. Da wird mir einiges abverlangt. Ich bin eigentlich die ganze Show auf der B&uuml;hne. Habe sehr viel zu singen und zu spielen. Gerade im Gesang muss ich eine gro&szlig;e <br />Bandbreite zeigen. Es ist eine echte Herausforderung diese Rolle jeden Abend in Top-<br />Qualit&auml;t abzuliefern.<br /><br />Es macht mir riesen Spa&szlig;! Ich kann mich richtig ausleben. <br />Und das Tolle ist, es geht nicht nur um den Gesang. Rodin hat im St&uuml;ck einiges zu <br /><strong></strong>bew&auml;ltigen - ich habe also auch sehr viele Schauspielszenen.<br /><br /><strong>Gab es in den vergangenen Auff&uuml;hrungen mal einen Moment, der dich besonders ber&uuml;hrt hat?</strong><br /><br />Da gab es einige! Zum Beispiel, als ich die Show das erste Mal als Zuschauer erleben konnte. Ich habe eine Zweitbesetzung, dadurch war dies m&ouml;glich. Wenn du in so einer gro&szlig;en Rolle auf der B&uuml;hne stehst, bekommst du vom St&uuml;ck, wie es nach Au&szlig;en wirkt, weniger mit. Gerade die Lichtshow und die Effekte bemerkst du erst wenn du selber schaust. Da gibt es zum Ende des 2. Akts mein Hauptlied. In diesem Lied ist das komplette Licht auf meine Bewegungen abgestimmt. Schon auf der B&uuml;hne ist das ein unglaubliches Gef&uuml;hl, fast wie in einem Stadion bei einem Rockkonzert. Ja, und dann habe ich das als Zuschauer gesehen. Hab mittendrin gesessen und hautnah die Reaktionen im Publikum mitbekommen. Man war das toll...<br /><br /><strong>Mit dem Musical &bdquo;Elisabeth&ldquo; warst Du sogar in Asien auf Tournee. <br />Was war das f&uuml;r </strong><strong></strong><strong>eine Erfahrung? An was denkst Du noch gerne zur&uuml;ck?</strong><br /><br />Das war etwas so besonderes, es war einmalig! Was ich dort erlebt habe, werde ich f&uuml;r immer bei mir haben. Alle Shows waren ausverkauft. Es war immer einer meiner gr&ouml;&szlig;ten W&uuml;nsche einmal in &bdquo;Elisabeth&ldquo; zu spielen. Und dann wurde es tats&auml;chlich wahr! Und das dann auch noch in Japan. Die Japaner lieben dieses St&uuml;ck. Sie verehren die Elisabeth, vor allem die Frauen. Wir haben die komplette Show auf Deutsch gespielt, weil sie das so wollten. Sie wollten das echte &bdquo;Orginal&ldquo; aus Wien in Japan. Es war dort schon alles ein wenig anders. Ist ja eine ganz andere Kultur. Wir konnten das alles richtig kennenlernen, da wir ja zwei Monate da waren. Sie haben uns teilweise wie Popstars behandelt. Da war ein Massenauflauf an der Stagedoor. Wow...<br /><br />Meine Premiere als Kronprinz Rudolf, werde ich nie vergessen. Ich stand in Osaka vor 2000 Japanern auf der B&uuml;hne und durfte diese Rolle singen und spielen. Das war unbeschreiblich! Oder die letzte Show in Tokio. <br />Ein Erlebnis, was es wohl kaum ein zweites Mal gibt.<br /><br /><strong>Wei&szlig;t Du schon, wie es im Sommer f&uuml;r dich weitergehen wird?</strong><br /><br />Ja, ich bleibe den Prinzen treu! Ich werde den &bdquo;Prinz Otto von Bayern&ldquo; im Musical &bdquo;Ludwig2 - Der K&ouml;nig kehrt zur&uuml;ck&ldquo; spielen. Darauf freue ich mich schon sehr. Ludwig2 in F&uuml;ssen war damals mein erster gro&szlig;er Job. Und Otto war meine erste Rolle auf einer B&uuml;hne. Diese Rolle ist wieder eine echte Herausforderung. Otto hatte Klaustrophobie. Er war einer der Ersten, an dem psychiatrische Experimente ausprobiert worden. Also das totale Gegenteil zum Helden &bdquo;Rodin&ldquo;. Nachdem ich nun Erfahrungen in anderen Rollen sammeln konnte, kehre ich quasi zur&uuml;ck. Diesmal allerdings in die BigBox nach Kempten. Ein tolles Gef&uuml;hl! Es wird eine neue Produktion mit einer super Cast und neuen Kreativteam. Wir werden alles neu erarbeiten. Dies ist spannend und aufregend. Es werden sich sicher viele neue Wege er&ouml;ffnen.<br /><br /><strong>Hast Du vielleicht noch einen Tipp f&uuml;r Jungk&uuml;nstler, die im Musicalbereich beginnen m&ouml;chten? Welche Qualit&auml;t ist unerl&auml;sslich und zeichnet einen <br />guten K&uuml;nstler aus?</strong> <br /><br /><strong></strong>Zu allererst sollte er sich fragen, ob er das wirklich will! Vor allem, warum er das will. Das Leben eines K&uuml;nstlers hat n&auml;mlich am wenigsten mit riesen Rollen und viel Ruhm zu tun. Man wird dadurch nicht zum Star. Er sollte auf jeden Fall viel Durchhalteverm&ouml;gen, Disziplin und einen ganz starken Willen mitbringen. Und dann nat&uuml;rlich ganz viel Leidenschaft f&uuml;r diesen Beruf. Es sollte eigentlich eine Berufung sein. Au&szlig;erdem w&uuml;rde ich schon eine professionelle Musicalausbildung empfehlen. Denn der Job ist ziemlich hart und so hat man eine gute Grundlage auf die man aufbauen kann.<br /><br /><strong>Lieber Martin, wir w&uuml;nschen Dir und dem restlichen Team noch viel Spa&szlig; bei den letzten Auff&uuml;hrungen von Space Dream und viele, begeisterte Zuschauer! Vielen Dank f&uuml;r deine Zeit!</strong><br /><br />Weitere Informationen &uuml;ber das Musical Space Dream, in der City Halle Winterthur, Schweiz und Karten unter <a href="http://www.spacedream.ch/" target="_blank">www.spacedream.ch</a>.<br /><br />? Fotos der Auff&uuml;hrung "Space Dream": Frank Schwarzbach und Regula Kehrli, Z&uuml;rich. <br /><br />? Portraitfotos:&nbsp;<a href="http://www.schlaeper.net" target="_blank">www.schlaeper.net</a>.&nbsp;</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5643/susanne_mayer http://de.stagepool.com/backstage_mit/5643/susanne_mayer Susanne Mayer In der Uraufführung "20000 Meilen unter dem Meer" Wed, 04 May 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:21:01+02:00 <p><strong>Liebe Susanne,&nbsp; <br />Im Landestheater Eisenach probt Ihr momentan flei&szlig;ig f&uuml;r die Urauff&uuml;hrung des neuen Musicals &bdquo;20.000 Meilen unter dem Meer&ldquo;. Worum geht es in dem St&uuml;ck und welche Rolle spielst Du?</strong><br /><br />Das St&uuml;ck ist frei nach Jules Vernes Buch. Es ist die Geschichte eines vermeintlichen Tiefseeungeheuers, was sich als fortschrittlich entwickeltes Unterseeboot Nautilus von Kapit&auml;n Nemo rausstellt. Mit diesem Boot taucht er in die Tiefsee und entdeckt unbekannte Welten.<br />Ich werde den weiblichen Maat spielen. Ein Teil der Nautilusmannschaft und eine der wenigen "Frauen" an bord.? <br /><br /><strong>Wie kamst Du an diese Rolle?</strong><br /><br />Ich hatte schon vor einiger Zeit mit Thomas Fiedler und Jan Dvor&aacute;k gearbeitet, was damals auch &uuml;ber&nbsp;StagePool ausgeschrieben war. In diesem Falle hatten sie mich direkt angefragt.<br /><br /><strong>Wir k&ouml;nnen ja schon einmal verraten, dass es atemberaubende Unterwasserweltkulissen und Kost&uuml;me geben wird &ndash; insgesamt wird das aufw&auml;ndig inszenierte Musical bestimmt ein Musical Highlight, die Premiere am 28. Mai 2011 ist ja bereits ausverkauft. Worauf d&uuml;rfen sich Zuschauer noch freuen?</strong><br /><br />Man darf sich besonders auf die vielseitige Musik freuen, die alles enth&auml;t, von der&nbsp;Bach Fuge bis zum Popsong. Dazu ein tolles Ensemble mit Chor und Ballett, welches die Zuschauer in die unbekannten Tiefen mitnimmt. Es sollte also f&uuml;r jeden etwas dabei sein um sich verzaubern zu lassen von der Nautilus und seiner Mannschaft.&nbsp;&nbsp;<br /><br /><strong>An welche Stationen in deiner bisherigen Karriere denkst Du besonders gerne zur&uuml;ck?</strong><br /><br />Ich denke eigentlich an alle Projekte gerne zur&uuml;ck, da ich bei jedem Neues gelernt habe. Aber ein Highlight war definitiv 'The Himmelfahrt Radio Show' im Berliner HAU 1 Theater.&nbsp; Das war eine Mischung aus B&uuml;hnenst&uuml;ck und Live H&ouml;rspiel, auch aus der Feder von Jan Dvor&aacute;k und Thomas Fiedler. Dazu kam die tolle Atmosph&auml;re des Theaters. Das war schon ein Ereignis.<br /><br /><strong>Was w&auml;re eine Traumrolle f&uuml;r dich?</strong><br /><br /><strong></strong>Auf der B&uuml;hne ist die Magenta aus der Rocky Horror Show ganz oben als Traumrolle f&uuml;r mich. Au&szlig;erdem w&uuml;rde ich gerne mal als Mordkommissarin oder Hobbyschn&uuml;fflerin in einem Film ermitteln. <br /><br /><strong>Wie gef&auml;llt dir die Plattform von StagePool?</strong><br /><br />Mir gef&auml;llt bei StagePool, dass es immer vielseitige Angebote gibt. Man kann schnell und &uuml;bersichtlich sehen was gesucht wird und sich daraufhin bewerben. Und wenn man noch mehr Informationen f&uuml;r etwas will, st&ouml;bert man eben in den verschiedenen Rubriken. So kommt ein sch&ouml;ner Austausch zustande.&nbsp; <br /><br /><strong>Susanne, f&uuml;r die Auff&uuml;hrungen w&uuml;nschen wir dir und dem Team alles Gute, viel Spa&szlig; und viele begeisterte Zuschauer!</strong><br /><br />Die Premiere am 28. Mai&nbsp; 2011 ist bereits ausverkauft, weshalb geraten wird, nicht mehr allzu lange zu warten <br />schon jetzt Karten f&uuml;r die Folgevorstellungen zu sichern.<br /><br />Kartenbestellungen nehmen die Vorverkaufsstellen<br />des Landestheaters (03691 / 256 -219 oder -232) und<br />die Eisenacher Tourist-Information (03691 / 792 323) entgegen.<br /><br />Alle Auff&uuml;hrungstermine sowie weitere Kartenbestellm&ouml;glichkeiten finden sich auf der Startseite <br />des Landestheaters <a href="http://www.theater-eisenach.de" target="_blank">www.theater-eisenach.de</a>, auf der auch ein erstes H&ouml;rbeispiel ver&ouml;ffentlicht ist. <br />Weitere Informationen unter <a href="http://www.theater-eisenach.de" target="_blank">www.theater-eisenach.de</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5620/oliver_fischer http://de.stagepool.com/backstage_mit/5620/oliver_fischer Oliver Fischer Mitinitiator und Hauptdarsteller im Benefiz- Musical "Barbarossa" Mon, 18 Apr 2011 00:00:00 +0200 2012-10-08T15:23:25+02:00 <p><br /><br /><strong>Lieber Oliver,<br /><br /></strong><br /><br /><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Du bist Mitinitiator und Hauptdarsteller der Benefiz-Veranstaltung &bdquo;Barbarossa &ndash; Das Musical&ldquo;, das am 4. und 5. Juni 2011 unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier aufgef&uuml;hrt wird.</strong><br /><br /></strong></strong></strong></strong><strong>&nbsp;<br /><br /><strong><strong><strong><strong>Erz&auml;hl uns doch einmal ein wenig von dem Musical. Worum geht es da genau und f&uuml;r welche Zielgruppe ist das Musical bestimmt?<br /><br /></strong><br /><br /></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><strong><strong>Das Musical kn&uuml;pft an historische Tatsachen wie den zentralen Konflikt Barbarossas mit dem Papst, die Trennung von seiner ersten Frau Adela nach kinderloser Ehe und die intensive Beziehung zu seiner zweiten Frau Beatrix an. Lebendig und modern wird es jedoch durch die Interpretation, fiktive Figuren und Musik vom B&auml;nkellied bis hin zum Rock. Zielgruppe ist eigentlich jeder, der gerne Musicals mag - hier vermischt sich Tradition mit Moderne.<br /><br /></strong></strong></strong></strong></strong><strong><strong><strong><br /><br /></strong></strong></strong><strong><strong><strong>Es geht besonders um die Suche nach dem Gral, der Barbarossa als Knabe begegnet ist und den er wieder f&uuml;r sich gewinnen will, um Intrigen, den Tod, Vergebung, die Suche nach sich selbst und den Frieden der in einem ruht. Das wirklich einmalige hier ist, dass jeder, der das St&uuml;ck gesehen hat, seinen ganz pers&ouml;nlichen Gral finden kann, denn er steht f&uuml;r Symbolik, f&uuml;r die Ruhe und Kraft, die wir in unserer schnelllebigen Zeit nur allzu gerne vergessen.<br /><br /></strong></strong>&nbsp;<br /><br /></strong><strong><strong> <strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong>Wie kam die Idee, das Musical als Benefizveranstaltung zu konzipieren und f&uuml;r welchen </strong><strong>Zweck sind die Erl&ouml;se bestimmt?</strong><br /><br />Angesto&szlig;en durch Hans Ulrich Pohl, der mir die Idee gab, ich k&ouml;nnte doch vor Ort so eine Art Benefizabend veranstalten, fing es in meinem Hirn an zu arbeiten. Ich wollte gerne etwas tun, und was ist besser f&uuml;r eine Benefizveranstaltung gedacht, als die Botschaft von Barbarossa "Da ist etwas, das gr&ouml;&szlig;er ist", also hab ich den Floh, der mir im Ohr schwirrte wieder nach Heiningen geschickt, wo er dann den Uli infiziert hat, und die Sch&uuml;ler waren ja eh alle traurig das es vorbei war. Seither w&auml;chst es unaufhaltsam.<br /><br /><strong>Wie kamst Du zu deiner Hauptrolle als Barbarossa?</strong><br /><br />Es gibt keine Zuf&auml;lle, alles kommt so wie es kommen soll. Hier hat das Schicksal den Hans Ulrich Pohl nach Cuxhaven zum Urlaub gef&uuml;hrt, und er wollte eigentlich schon wieder heim, seine Familie wollte jedoch gerne St&ouml;rtebeker gucken, wo ich den St&ouml;rte spielte, <br />da war dann f&uuml;r ihn klar, so'n b&auml;rtiger Seemann macht sich bestimmt auch als Kaiser nicht <br />schlecht!<br /><br /><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong><strong>Was machst Du denn, wenn Du nicht gerade das Musical vorbereitest?</strong><br /><br />Ich trete &uuml;berall dort auf, wo man gute Laune haben m&ouml;chte..... :)<br /><br />Nein im Ernst, ich bin als S&auml;nger unterwegs, auf Hochzeiten und Firmenjubil&auml;en genauso auch f&uuml;r kleine Geburtstagsfeiern buchbar. Ich habe einfach ein gro&szlig;es Bed&uuml;rfnis, in die doch oft schweren Gem&uuml;ter einen Funken Liebe, Hoffnung und Zuversicht zu projizieren. Der einzige Nachteil ist, dass ich auch leben muss, sonst w&uuml;rd ich es &uuml;berall tun. Es gibt nichts sch&ouml;neres als seine Mitmenschen Gl&uuml;cklich zu machen und daf&uuml;r mit einem L&auml;cheln belohnt zu werden<br /><br /><strong><strong><strong></strong></strong></strong><strong>&Uuml;ber StagePool hast Du auch einen anderen Job erhalten. Was war das f&uuml;r eine Rolle?</strong><br /><br />Das war der oben erw&auml;hnte Seer&auml;uber Nikolaus St&ouml;rtebeker. Auch hier hat mir, dank eurer tollen Seite, das Schicksal die Anzeige zugespielt. Aus dem Krankenhaus hab ich mich zum Casting angemeldet (ich hatte grad einen &auml;u&szlig;erst Schmerzhaften kleinen Eingriff hinter mir) dann auf nach Cuxhaven und alles geben. Das allerwichtigste ist jedoch, das man immer man selbst bleibt, ohne irgendwelche Umschweife oder Versch&ouml;nerungen, nur du selbst, alles andere kommt dann...<br /><br /><strong><strong></strong></strong><strong><br /></strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong><strong>Wie gef&auml;llt dir das Angebot von StagePool?</strong><br /><br />Toll, einfach klasse! Ohne das w&auml;re vieles heute nicht so, daf&uuml;r vielen Dank. F&uuml;r mich als K&uuml;nstler die Sammelstelle f&uuml;r Angebot und Nachfrage!<br /><br />Aber wenn ich darf, hier auch ein Tipp an meine lieben Kollegen, grad auch J&uuml;ngere: Hier ist nur der erste Schritt, ein wichtiger, aber nur ein erster - die Arbeit beginnt danach, deswegen finde ich auch die M&ouml;glichkeit hier ein Interview zu geben so richtig super, so kann man vielen zeigen, dass Kontinuit&auml;t sich auszahlt.<br /><br /><strong>Oliver, f&uuml;r Eure Auff&uuml;hrungen w&uuml;nschen wir dir und deinem Team viel Erfolg und eine unvergessliche Zeit!</strong><br /><br />Ich bedanke mich und werde die W&uuml;nsche an alle weiterleiten und hoffe mit eurer Hilfe &uuml;ber noch viele Projekte berichten zu k&ouml;nnen.<br /><br />Mehr Informationen zum Musical unter&nbsp;<a href="http://www.barbarossa-musical.de/" target="_blank"><strong>http://www.barbarossa-musical.de</strong></a>.<br /><br />Barbarossa &ndash; Das Musical<br /><br />Samstag 4. Juni 2011 um 19.00 h,&nbsp;Sonntag 5. Juni 2011 um 17.00 h<br /><br />Werfthalle im Stauferpark, 73037 G&ouml;ppingen<br /><br />Beginn des Kartenvorverkaufs voraussichtlich Mitte April,&nbsp;Vorbestellungen m&ouml;glich unter <a href="mailto:info@musekater.de" target="_blank">info@musekater.de</a>.<br /><br /><strong><strong>&nbsp;<br /><br /><strong><strong>&nbsp;<br /><br /></strong></strong></strong></strong><strong><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <br /><br /></strong></strong>&nbsp;<br /><br /></strong>&nbsp;<br /><br /></strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5586/mark_janicello http://de.stagepool.com/backstage_mit/5586/mark_janicello Mark Janicello über sein neues Buch "Nackt im Rampenlicht" Mon, 21 Mar 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:25:29+02:00 <p><strong>Lieber Mark,</strong><br /><br /><strong>Als neuer StagePool Charakter kommst Du gerade von unserem Shooting wieder. Hat es dir Spa&szlig; gemacht? </strong><br /><br />Es war ganz toll.&nbsp; Leider war ich ziemlich verk&uuml;hlt und jedes mal, wenn ich lachen wollte, habe ich husten m&uuml;ssen...&nbsp; Aber vor allem Anna-Clara Blixt Modin, <a href="/docs/about/presentation.asp" target="_blank">Gr&uuml;nderin von StagePool</a>, hat mir sehr imponiert.&nbsp; Was f&uuml;r eine TOLLE Frau.&nbsp; Schade, dass sie schon vergeben ist :)<br /><br /><strong>Deine Biografie liest sich wie eine Filmbeschreibung, wahnsinn! Nachdem Du schon seit Kindesalter erfolgreich gesungen hast, mit zehn Jahren ein eigenes Buch geschrieben hast und auf der B&uuml;hne standest, kam dein gro&szlig;er Durchbruch: In einer New Yorker U-Bahn hast Du Opernarien ge&uuml;bt und wurdest prompt von einer Dirigentin entdeckt. Kurz darauf standest Du in der Carnegie Hall mit Donizetti&rsquo;s Roberto Devereux. Wenn Du daran zur&uuml;ckdenkst, was geht dir durch den Kopf?</strong><br /><br />Ehrlich gesagt bin ich eine zukunftsorientierte Person und denke nie an meine Vergangenheit.&nbsp; Ich besitze selbst keine Kamera und schaue mir keine Fotos an, wenn sie nicht direkt mit einem Projekt verbunden sind.&nbsp;&nbsp; Aber nat&uuml;rlich, wenn du es so beschreibst, denke ich mir, &bdquo;Na ja, klingt nicht schlecht&ldquo;. Ich habe sehr hart gearbeitet und habe jeden einzigen Tag mein allerbestes gegeben.&nbsp; Noch dazu suchte ich, und suche ich noch immer, Herausforderungen aus &ndash; und irgendwie, finden sie mich auch. Auch wenn ich mehr als 40 Jahre meines Lebens in den darstellenden K&uuml;nsten verbracht und die meisten meiner Kindheitstr&auml;ume verwirklicht habe, habe ich immer noch das Gef&uuml;hl, dass ich gerade erst am Anfang stehe.<strong><br /><br />W&uuml;rdest Du sagen, dass Du Gl&uuml;ck hattest? Oder sollte jeder S&auml;nger anfangen, in der U-Bahn zu singen? Was sind deine Tipps f&uuml;r Nachwuchsmusiker um &bdquo;entdeckt&ldquo; zu werden?<br /><br /></strong>Ich glaube nicht am Gl&uuml;ck. Gl&uuml;ck f&uuml;r mich bedeutet, &bdquo;Vorbereitung trifft auf eine M&ouml;glichkeit&ldquo;.&nbsp;&nbsp; <br /><br />Meine Tipps? <br /><br />1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &Uuml;berlege weniger und arbeite mehr, l&auml;nger und h&auml;rter.&nbsp; <br /><br />2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sei dein eigener schlimmster Kritiker.&nbsp; <br /><br />3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Anfang einer Karriere muss man ALLES probieren.&nbsp; Um in diesem Gesch&auml;ft zu &uuml;berleben muss man VIELSEITIG sein.&nbsp; Dadurch ist man mehr einsetzbar.&nbsp; <br /><br />4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; F&uuml;r mich war es ganz normal als Operns&auml;nger in den U-Bahn zu singen.&nbsp; Ich wollte singen, und hatte zu dieser Zeit keine andere M&ouml;glichkeit gehabt.&nbsp; So habe ich meine eigenen M&ouml;glichkeiten selbst kreiert.&nbsp;&nbsp; So war es, und so ist es geblieben.&nbsp; <br /><br />5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich fragte nie &bdquo;Darf ich?&ldquo;, sondern hab's einfach getan.<br /><br />6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mein allerwichtigster Tip:&nbsp; Werfe keine Auftritt weg.&nbsp; Ob du f&uuml;r 5 oder 5000 singst oder spielst, spiel und bereite dich vor, als ob du &bdquo;on Broadway&ldquo; bist.&nbsp; Dadurch lernt man die Professionalit&auml;t und die Disziplin, die n&ouml;tig sind um zu &uuml;berleben.&nbsp; <br /><br /><strong>Ein weiterer Durchbruch f&uuml;r dich war sicherlich die Rolle als &bdquo;Elvis&ldquo; in &bdquo;Elvis: A musical biography&ldquo;. Erz&auml;hl doch mal, wie Du die Rolle bekommen hast. </strong><br /><br />Das Stadttheater Klagenfurt suchte einen Herzog f&uuml;r &bdquo;Rigoletto&ldquo; Von einem Freund hatte ich davon erfahren und habe mich daf&uuml;r beworben.&nbsp; Ich hatte zu dieser Zeit schon mit Ben Weisman (Komponist von 57 Elvis Liedern) gearbeitet und war im Studio um einige Demos aufzunehmen.&nbsp; Eines meine Lieblings Elvis Lieder (von Ben Weisman) heisst: &bdquo;Fame and Fortune.&ldquo; Ich habe ein Demo davon gemacht und in meiner Aufnahme des Lieds ein hohes &bdquo;D&ldquo; hineingegeben. <br /><br />Auf meinen Demoband, neben Arien von &bdquo;Rigoletto&ldquo; &bdquo;Tosca&ldquo; und &bdquo;La Boh&eacute;me&ldquo; habe ich dann auch &bdquo;Fame and Fortune&ldquo; aufgespielt, weil der Herzog in &bdquo;Rigoletto&ldquo; auch ein hohes &bdquo;D&ldquo; singen muss.&nbsp; Statt mir den Herzog anzubieten, haben Sie mich dann gefragt, ob ich f&uuml;r Elvis vorsingen wollte. <br /><br /><strong>Wie hat dir die Rolle als Elvis gefallen, nachdem Du vorher ja vor allem als klassischer Operns&auml;nger bekannt geworden bist?&nbsp; <br /> </strong><br /> Es war seltsam. Ich war, und bin immer noch kein Elvis Fan. Ich respektiere ihn und seinen Musik, aber war nie ein Fan.&nbsp; Ich besa&szlig; keine einzige Elvis CD, und sah NIE einen Elvis Film. Ich war 35, &uuml;bergewichtig und hatte seit einigen Jahren in keiner Produktion mehr tanzen m&uuml;ssen.&nbsp; Aber, unsere Pers&ouml;nlichkeiten sind uns schon sehr nah, und wenn ich Pop singe, klinge ich Elvis verdammt &auml;hnlich.&nbsp; Es zeigt einem, dass man seinen Instinkten folgen muss. Jeder meiner Kollegen aus den Opernwelt sagte mir, dass ich meine Karriere damit ruinieren w&uuml;rde.&nbsp; Aber, ich wusste, dass genau das Gegenteil der Fall sein w&uuml;rde.&nbsp; Und ich hatte, letztendlich, recht.<br /><br /><strong>Im April ver&ouml;ffentlichst Du deine Biografie mit dem provokanten Titel &bdquo;Nackt im Rampenlicht: Mein Leben mit Sex, Singen und Scientology&ldquo;. Zeitgleich kommt deine neue Single &bdquo;Push it now&ldquo; heraus. Sag doch mal ein paar Worte &uuml;ber beide Projekte... F&uuml;r wen ist dein Buch besonders geeignet?<br /><br /></strong>Mein Buch ist zun&auml;chst ein K&uuml;nstlerautobiografie.&nbsp; Ich habe eine sehr besondere, unheimlich vielseitige Karriere und ein &auml;u&szlig;erst seltsames Leben gehabt.&nbsp; Dazu kommt meine Erfahrung als Aush&auml;ngeschild von Scientology.&nbsp; In meinem Buch erz&auml;hle ich, WIE ich mit Scientology in Verbindung kam, WAS w&auml;hrend seiner Zeit bei der Organisation geschehen ist und WARUM ich diese 2003 verlassen hat.&nbsp; Ich kenne die internen Vorg&auml;nge bei dieser umstrittenen Organisation in- und auswendig.&nbsp;&nbsp; Mein Leben war bizarrer als jede Fiktion.<br /><br />Gleichzeitig mit dem Buch wird &bdquo;Push it Now&ldquo; in Deutschland, Schweiz, &Ouml;sterreich und in den Niederlanden ver&ouml;ffentlicht, und wird dem Werk &bdquo;NACKT IM RAMPENLICHT&ldquo; hinzugef&uuml;gt.&nbsp; Ich schrieb den Song in Zusammenarbeit mit Grammy-Award Winning Produzent GEORG LUKSCH (bekannt als Co-Partner im Erfolgs-Produzententeam &bdquo;Club 69&ldquo;), der den Grammy f&uuml;r seinen Re-Mix von Chers<br /><br />&bdquo;Believe&ldquo; gewann. Der Song versteht sich als eine textliche und musikalische Interpretation, angelehnt an das vergangene Geschehen im meinen Leben und letztendlich als Befreiung davon.<br /><br /><strong>Warum bist Du StagePool Mitglied geworden?<br /><br /></strong>Weil es schneller, g&uuml;nstiger und erfolgreicher ist, als Bewerbungen per Post zu schicken. Statt stundenlang Auditions in Zeitungen und Zeitschrifften zu suchen, hat Stagepool alle meine &bdquo;Hausaufgaben&ldquo; gemacht.&nbsp; Ich bin eine Mitglied seit der ersten Stunden von StagePool, und habe VIELE Jobs und Auditions dadurch bekommen.<br /><br /><strong>Lieber Mark, vielen herzlichen Dank f&uuml;r deine Zeit und deine Antworten. Wir freuen uns sehr, bald mehr von dir zu h&ouml;ren!<br /><br /></strong>Mehr &uuml;ber Mark unter <a href="http://www.markjanicello.net" target="_blank">www.markjanicello.net</a>.<br /><br />Das Buch &bdquo;Nackt im Rampenlicht&ldquo; kann <a href="http://www.amazon.de/Nackt-im-Rampenlicht-Mark-Janicello/dp/3850521001/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1300721829&amp;sr=8-1" target="_blank">hier</a> (vor)bestellt werden. Die Single &bdquo;Push it Now&ldquo; gibt es <a href="http://www.amazon.de/Push-It-Now-Single/dp/B004MXHVGM/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1300721876&amp;sr=8-3" target="_blank">hier</a> als MP3.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5563/den_stagepool_charakteren http://de.stagepool.com/backstage_mit/5563/den_stagepool_charakteren den "StagePool Charakteren" Catherin Wehner im Steckbrief Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:28:59+02:00 <p><strong>Liebe Catherin,<br /><br />Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, Du wurdest im Rahmen unserer Aktion "StagePool Charaktere" ausgew&auml;hlt. Welchen Charakter spielst Du und wie passt das zu dir?</strong><br /><br />Danke :) Ich spiele die Schauspielerin/ Muscials&auml;ngerin.<br />Das passt einfach super zu mir, denn Schauspielerin&nbsp;ist mein Beruf und vor allem meine Leidenschaft. Die Seele liegt in der Stimme, und Singen ist f&uuml;r mich ganz wichtig. Wenn ich singe, geht es mir gut. Und gute Laune kommt&nbsp;mit dem Singen. <br /><br /><strong>Wie w&uuml;rdest du dich und deinen k&uuml;nstlerischen Werdegang in wenigen S&auml;tzen beschreiben?</strong><br /><br />Also das Theater hat schon immer einen Platz in meinem Leben gehabt. Angefangen hat es in der Grundschule, wo ich Hauptrollen in Theaterst&uuml;cken spielen und singen durfte, wie z.B. den Mond in Peter Maffays "Tabaluga", worauf mich heute noch ehemalige Mitsch&uuml;ler begeistert ansprechen.<br />Als Teenager habe ich dann j&auml;hrlich in einem Jugend Theater Projekt in Berlin in Theaterst&uuml;cken immer Hauptrollen und gro&szlig;e Rollen gespielt. Die Regisseurin, mit der ich heute auch&nbsp;nach wie vor arbeite, hat mich darauf gebracht, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. <br />Dann kamen die Aufnahmepr&uuml;fungen an Schauspielschulen, harte Pr&uuml;fungen f&uuml;r Nerven Seele. Irgendwann hat es dann geklappt. Ich habe in Berlin erfolgreich meine Schauspielausbildung gemacht, dann habe ich ein paar Sachen f&uuml;r das Fernsehen gedreht, Theater gespielt. 2009 habe ich dann eine Prinzessin im M&auml;rchenfilm "Rapunzel" gespielt. Das war eine super Film Erfahrung! Ein ganz tolles Team, und es ist ein wirklich sch&ouml;ner Film entstanden. Ich w&uuml;rde gern mehr solcher Filme drehen! <br />Jetzt bin ich gerade dabei das Synchronsprechen f&uuml;r mich zu entdecken. <br /><br /><strong>Was war dein bislang sch&ouml;nstes Erlebnis in deiner K&uuml;nstlerkarriere?</strong><br /><br />In einem Theaterst&uuml;ck in meiner Schulzeit hatte ich einmal eine ganz kleine, stumme&nbsp;Rolle. Als das St&uuml;ck&nbsp;zu Ende&nbsp;war,&nbsp;kam eine Zuschauerin zu mir und sagte: "Das St&uuml;ck war schrecklich. Aber da im Hintergrund, wie Du die Erdbeeren&nbsp;gegessen hast, das war wunderbar! Das hat mir so gut gefallen, ich konnte meine Augen nur darauf richten." Da war ich sehr stolz und ger&uuml;hrt. <br /><br /><strong><br />Worauf freust Du dich beim Fotoshooting am meisten?</strong><br /><br />Ich liebe es vor der Kamera zu stehen und mich auszuprobieren. Ich freue mich auf die Arbeit! Ich bin schon ganz aufgeregt. Und ich freue mich auf das Team und lauter nette, neue Leute kennenzulernen! <br /><br /><strong>------------------------- Charlotte Lam ------------------------------------</strong>&nbsp;&nbsp; <br /><br /><strong>Liebe Charlotte, <br /></strong><br /><br /><strong>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, Du wurdest im Rahmen unserer Aktion "StagePool Charaktere" ausgew&auml;hlt. Welchen Charakter spielst Du und wie passt das zu dir?</strong><br /><br />Musicaldarstellerin: Als Musicaldarstellerin habe ich die M&ouml;glichkeit meine vielseitigen Talente in einer Rolle zu zeigen. Singen und Tanzen sind meine gro&szlig;e Leidenschaft, ich stehe gerne auf der B&uuml;hne und genie&szlig;e es voll und ganz, zusammen mit meinen Kollegen, vor Publikum eine gute und sch&ouml;ne Show zeigen zu k&ouml;nnen.<br /><br /><strong><br />Wie w&uuml;rdest du dich und deinen k&uuml;nstlerischen Werdegang in ein paar S&auml;tzen beschreiben?</strong><br /><br />Meine Ausbildung habe ich anhand eines vierj&auml;hrigen Studiums zur Musicaldarstellerin in Amsterdam abgeschlossen. Meine ersten Erfahrungen habe ich als Revuet&auml;nzerin und S&auml;ngerin in einer gro&szlig;en Revue Show &bdquo;Andre's Nieuwe Revue&ldquo; gesammelt. Au&szlig;erdem habe ich in kleineren Produktionen als S&auml;ngerin gearbeitet.&nbsp;Auch arbeite ich als Dozentin und Choreografin f&uuml;r Tanz.<br /><br /><strong>Was war dein bislang sch&ouml;nstes Erlebnis in deiner K&uuml;nstlerkarriere?</strong><br /><br />Eines meiner sch&ouml;nsten Erlebnisse meiner bisherigen Karriere war die Theatertournee durch die Niederlande und Belgien. Besonders die Zusammenarbeit im Team und die sch&ouml;nen und gro&szlig;en Theater waren f&uuml;r mich sehr beeindruckend und einfach nur fantastisch.<br /><br /><strong>Worauf freust Du dich beim Fotoshooting am meisten?</strong><br /><br />Ich freue mich sehr auf das Shooting und bin gleichzeitig sehr neugierig und gespannt auf die Ideen des Teams und auf die Ausf&uuml;hrung, Location und nat&uuml;rlich auf die Resultate des Shootings.&nbsp; <br /><br /><strong>------------------------- Christine Gerstenberger ------------------------------------</strong>&nbsp; <br /><br /><strong>Liebe Christine,</strong><br /><br /><strong>Welchen Charakter spielst Du?</strong><br /><br />Ich spiele eine Schauspielerin bzw Musicaldarstellerin, also wie im echten Leben auch.<br /><br /><strong>Wie w&uuml;rdest du dich und deinen k&uuml;nstlerischen Werdegang in ein paar S&auml;tzen beschreiben?</strong><br /><br />Schon in der Schule damals hatte ich immer den gro&szlig;en Traum irgendwann mal auf der B&uuml;hne zu stehen. Als Teenager nahm ich dann an ersten Gesangs-Projekten teil, ging zu diversen Castings und bekam hin und wieder kleine Rollen im Fernsehen.<br />Durch die Teilnahme an einer Castingshow 2008 wurde ich das erste Mal mit Fans und Autogramme-Schreiben konfrontiert. <br />Danach stand ich dann f&uuml;r einige Zeit mit meinem Kollegen und unserem eigenen Kabarettprogramm auf der B&uuml;hne und neben der Schauspielausbildung, die ich 2009 anfing, drehe ich au&szlig;erdem regelm&auml;&szlig;ig kleinere Sachen f&uuml;r das Fernsehen - wie auch Werbespots.<br />Mein Ziel, f&uuml;r das ich seit Jahren k&auml;mpfe und klar vor Augen f&uuml;hre, ist nur eins: HOLLYWOOD erobern! :-)<br /><br /><strong>Was war dein bislang sch&ouml;nstes Erlebnis in deiner K&uuml;nstlerkarriere?</strong><br /><br />Auf der Stra&szlig;e erkannt und nach Autogrammen gefragt zu werden, aber auch das&nbsp; ausverkaufte Kabarettprogramm von meinem Kollegen und mir, bei dem wir mit Standing-Ovations verabschiedet wurden.<br /><br /><strong>Worauf freust Du dich beim Fotoshooting am meisten?</strong><br /><br />Auf ein professionelles Make-Up, ein tolles Team und Ramba-Zamba vor der Kamera!<br /><br />Mehr &uuml;ber Christine unter <a href="http://www.christine-gerstenberger.de/" target="_blank">www.christine-gerstenberger.de</a>.<br /><br /><strong>------------------------- Brandon Delagraentiss ------------------------------------</strong> <br /><br /><strong></strong><strong>Dear Brandon,</strong><br /><br /><strong>Congratulations on being chosen for our "StagePool Characters" series. Which character do you represent and how does it fit you? </strong><br /><br />I am a character lead.&nbsp; I enjoy playing different characters, whether they be in a feature or lead role and whether the show involves music or not.<br /><br /><strong>How would you describe you and your professional career in some sentences? </strong><br /><br />I am an artist.&nbsp; I act, sing, write, direct and do commercial print modeling.&nbsp; I love being a part of the creative process.&nbsp; For me, the work I do is therapeutic.&nbsp; It is my intention to influence every person I meet in a positive way. <br /><br /><strong>What has been your most memorable incident during your career so far? </strong><br /><br />My most memorable incident so far was forgetting to bring a (prop) gun onstage in a scene that climaxed with pointing the gun.&nbsp; I didn't realize I forgot it until I pulled an empty hand out of my pocket.&nbsp; The scene changed immediately from a dramatic one to a comedic one with me taking a "bad karate kid pose" instead.&nbsp; The audience laughed and we brought the gun out later and saved the story :)<br /><br /><strong>What are you most looking forward to in the shooting? </strong><br /><br />I am most looking forward to the actual photoshoot.&nbsp; I like taking pictures and I enjoy being in them in a controlled environment.<br /><br />More about Brandon, you'll find under <a href="http://www.brandondelagraentiss.com/" target="_blank">www.brandondelagraentiss.com</a>. <br /><br /><strong>------------------------- Aviva Joel ------------------------------------<br /></strong><br /><br /><strong>Liebe Aviva,<br />Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch, Du wurdest im Rahmen unserer Aktion "StagePool Charaktere" ausgew&auml;hlt. Welchen Charakter spielst Du und wie passt das zu dir?<br /><br /></strong> So, wie auch im echten Leben, bin ich die einf&uuml;hlsame, sorgende, liebende, offene Frau (Rolle der Schauspielerin).???<strong><br /><br />Wie w&uuml;rdest du dich und deinen k&uuml;nstlerischen Werdegang in ein paar S&auml;tzen beschreiben???<br /><br /></strong>Bin in Israel geboren, wollte Tanzkarriere machen, hatte die Chance nach N.Y. zum Balanchin zu gehen, aber weil meine Mutter Opers&auml;ngerin war und das k&uuml;nstlerische Leben kannte sollte ich lieber das Abitur machen. Nach dem Abitur liess mich jedoch die Leidenschaft zur B&uuml;hne nicht los und so entschied ich mich f&uuml;r die Schauspielerei.???<strong><br /><br />Was war dein bislang sch&ouml;nstes Erlebnis in deiner K&uuml;nstlerkarriere???<br /><br /></strong>Eines meiner sch&ouml;nsten Erlebnisse war in Israel zu drehen, in meiner eigenen Sprache ?(Hebr&auml;isch), <br />nachdem ich jahrelang in fremden Sprachen drehen musste.???<strong><br /><br />Worauf freust Du dich beim Fotoshooting am meisten???<br /><br /></strong>Beim Fotoshooting freue ich mich am meisten auf neue Bekanntschaften und auf eine ?kreative Arbeit. <br /><br />Mehr &uuml;ber Aviva unter <a href="http://www.avivajoel.com/" target="_blank">www.avivajoel.com</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5553/asita_djavadi http://de.stagepool.com/backstage_mit/5553/asita_djavadi Asita Djavadi Spielt die Hauptrolle in "The Scarlet Pimpernel" Tue, 08 Mar 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:31:25+02:00 <p><strong>Liebe Asita,</strong><strong><br /><br />Am 25. Februar 2011 ist die Premiere des Musicals &bdquo;The Scarlet Pimpernel&ldquo; / &bdquo;Das scharlachrote Siegel&ldquo; in Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd, in der Du die weibliche Hauptrolle der Marguerite St. Just spielen wirst. Bist Du schon sehr nerv&ouml;s? Worauf freust Du dich in der Premierennacht am meisten?</strong><br /><br />Ich bin schon etwas nerv&ouml;s. Es ist ja eine neue Rolle in einer anderen Zeit und die Figur der Marguerite ist gerade deswegen sehr komplex. Nat&uuml;rlich freue ich mich am meisten wenn das St&uuml;ck einfach glimpflich verl&auml;uft und alle &Uuml;berg&auml;nge und alle Umbauten gut klappen. Es ist ein gro&szlig;es St&uuml;ck und wir hatten nur eine sehr kurze Probenzeit, erst in der letzten Woche wurde das St&uuml;ck wirklich zusammengesetzt und die Intensit&auml;t ist momentan nat&uuml;rlich enorm. Wir proben momentan bis sp&auml;t in die Nacht. Wenn daher einfach alles gut klappt bin ich sehr zufrieden! &nbsp; <br /><br /><strong>Gibt es auch etwas, das dir Sorge bereitet?</strong><br /><br />Das St&uuml;ck wurde f&uuml;r die S&auml;nger schon sehr grenzwertig komponiert. Das St&uuml;ck ist sehr emotional und mit halber Kraft bei den Proben zu singen, funktioniert bei diesem St&uuml;ck sehr schlecht. Ich muss daher einfach stimmlich fit bleiben und hoffen, dass mich die <br />Erk&auml;ltungswelle nicht erwischt. <strong></strong><br /><br /><strong>Das Musical basiert ja auf einem Mantel-und-Degenroman und spielt w&auml;hrend der franz&ouml;sischen Revolution. Was ist das Besondere an einem solchen historischen Drama?</strong><br /><br />Allein eine Guillotine auf der B&uuml;hne stehen zu haben ist schon sehr heftig und erinnert an die Tragik aus der damaligen Zeit. K&ouml;pfe wurden gerollt, man fragt sich, ob es richtig ist, die Aristokratie zu k&ouml;pfen; die Herrschaftsverh&auml;ltnisse ver&auml;ndern sich, genauso wie die Menschheit, die auf der Suche nach der Wahrheit ist. <br /><br />Auf der anderen Seite hat man einfach dieses tolle St&uuml;ck. Die Kost&uuml;me sind supersch&ouml;n.<br />Es hat wirklich Herzschmerz mit der Liebesgeschichte, aber es geht auch um politische Gegebenheiten und Intrigen. Es hat viele Facetten, die ich auch meiner Rolle verleihen m&ouml;chte.<br /><br />Auch das Ensemble ist toll. Mit Mischa Mang habe ich damals vier Jahre lang studiert und <br />jetzt treffen wir uns wieder, was einfach sehr angenehm ist. Man merkt, dass wir beide &bdquo;aus dem selben Stall&ldquo; kommen :) Man muss nicht viel reden und trotzdem funktioniert das Zusammenspiel einfach sehr harmonisch. Auch mit Michael Schaumann, der die Regie f&uuml;hrt, passt es einfach und macht daher so viel Spa&szlig;!<br /><br /><strong>In deiner Karriere hast Du schon viele Hauptrollen im Musical gespielt, so beispielsweise in &bdquo;Cabaret&ldquo;, &bdquo;Jesus Christ Superstar&ldquo; oder &bdquo;Kleiner Horrorladen&ldquo;. Du hast aber auch einige Soloprogramme, wie &bdquo;Dedicated to love &ndash; Ein Abend rund um die Liebe...&ldquo;, &bdquo;Liza &ndash; Life is a Cabaret&ldquo; oder &bdquo;Piaf &ndash; die Suche nach der Liebe&ldquo;. Worin siehst Du die Herausforderungen, mit einem Soloprogramm aufzutreten, worin die Bereicherung?</strong><br /><br />Bei einem Soloprogramm ist man schon verdammt allein auf der B&uuml;hne, was nat&uuml;rlich auch Vorteile hat... Es hatte angefangen mit Edith Piaf, einem St&uuml;ck &uuml;ber Ihr Leben auf verschiedenen Ebenen und nat&uuml;rlich mit ihren gr&ouml;&szlig;ten Songs. Das war so der Anfang. Als sich das mit dem Pianisten als gutes Team herausgestellt hat, haben wir weiter gemacht.<br /><br />In einem Soloprogramm bist Du nat&uuml;rlich flexibel. Du bist quasi dein eigenes kleines Wandertheater. Als eingespieltes zweier-Team kann man das Programm auf bestimmte Anl&auml;sse zuschneiden; die B&uuml;hnenausstattung hat nicht die gr&ouml;&szlig;te Bedeutung denn es geht vor allem um den Inhalt. Ein Soloprogramm ist sehr pur. Und es ist sehr menschennah &ndash; man kann eine wirklich hautnahe Beziehung zum Publikum entstehen lassen. Man kann sich ausprobieren und sich weiterentwickeln.<br /><br />Dennoch liebe ich es genauso, auf einer gro&szlig;en B&uuml;hne zu stehen und in das Dunkle zu sehen wo man das Publikum vermutet. Aber es ist etwas vollkommen anderes.<br /><br /><strong>Was war deine Motivation daf&uuml;r, dich bei StagePool anzumelden?</strong><br /><br />Ich bin erst ganz kurz dabei. Der Grund der Anmeldung f&uuml;r mich pers&ouml;nlich war, dass ich viele bekannte Gesichter gesehen habe und mich sehr gefreut habe, sie wieder zu treffen. Das ist mir sehr viel wert :)<br /><br /><strong>Liebe Asita, vielen Dank f&uuml;r dieses Interview so kurz vor der Premiere. <br />Wir w&uuml;nschen dir viel Erfolg f&uuml;r die Auff&uuml;hrungen und ein begeistertes Publikum!</strong><br /><br /><strong></strong>Premiere mit gro&szlig;er After-Show Party mit DJ Toba ist am 25. Februar um 20.00 Uhr im Congress Centrum Stadtgarten Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd.<br /><br />Weitere Auff&uuml;hrungen <br /><br />Samstag 26.02.2011 15 Uhr, <br /><br />Sonntag 27.02.2011 19 Uhr,?<br /><br />Freitag 04.03.2011 20 Uhr, ?<br /><br />Samstag 05.03.2011 15 Uhr,?<br /><br />Samstag 05.03.2011 20 Uhr, ?<br /><br />Sonntag 06.03.2011 18 Uhr <br /><br />Kartenpreise zwischen 15 und 35 Euro. Karten beim i-Punkt in Schw&auml;bisch Gm&uuml;nd, Tel. 07171-603-4250 und an der Abendkasse. <br /><br />Infos unter <a href="http://www.kolping-musiktheater.de" target="_blank">www.kolping-musiktheater.de</a>.<br /><br />Mehr &uuml;ber Asita unter <a href="http://www.asita-online.de/" target="_blank">http://www.asita-online.de</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5544/daniela_glunz http://de.stagepool.com/backstage_mit/5544/daniela_glunz Daniela Glunz Fotografin der neuen SP-Kampagne „StagePool-Charaktere“ Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:35:57+02:00 <p>&nbsp;<br /><br /><strong><strong>Liebe Daniela,</strong><br /><br /><strong>Erz&auml;hle uns doch einmal ein wenig von deinem Werdegang... Was waren die Stationen in deinem Leben, die besonders ausschlaggebend f&uuml;r deine heutige Karriere als Fotografin gewesen sind?</strong><br /><br /></strong>Eigentlich habe ich mich nie f&uuml;r Fotografie interessiert, gelegentlich habe ich ein paar Blumen oder meine Haustiere geknipst. Meine Kinderg&auml;rtnerin bemerkte bereits, dass ich ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches "Auge" besitze. Meine Eltern schickten mich seitdem in eine Malschule und ich liebte es. Ich malte eigentlich zu jeder Tageszeit und war kein sonderlich geselliges Kind.<br /><br />Nat&uuml;rlich &uuml;berlegte man sich &ouml;fter gemeinsam, was das "Kind" ohne ein ausgepr&auml;gtes Faible f&uuml;r Mathematik, Ordnung, Rechtschreibung und Logik wohl werden kann. Logisch klang Kommunikationsdesign, was ich nach meinem Fachabitur in Gestaltung letztendlich studiert habe. Doch da mir Logik nicht liegt, probierte ich mich w&auml;hrend eines Praktikums bei Fritz Brinckmann neben Grafikdesign auch in der Fotografie aus. <br />Mein Chef war begeistert von den ersten Ergebnissen und sein Enthusiasmus steckte an...<br /><br />Es war eine tolle Zeit und ich habe viel gelernt. Jedoch ging mir das Grafikdesign nie wirklich leicht von der Hand. Ich brauchte immer einen guten Tag, bei der Fotografie war es anders. Das gelang mir unabh&auml;ngig von Laune und Wohlbefinden - ich kann dabei abschalten. <br /><br />Ich dachte mir, wenn ich etwas wirklich will, kann ich es auch schaffen und machte mich nach meinem Praktikum selbstst&auml;ndig. Dies ist nun etwas &uuml;ber f&uuml;nf Jahre her.<strong> <br /><br /><strong>Wodurch zeichnen sich deine Fotos so aus?</strong><br /><br /></strong>Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich erkenne mich in meinen Arbeiten wieder, was mich allerdings auch oft frustriert hat. Ich bin selbst mein gr&ouml;&szlig;ter Kritiker, und zu erkennen, dass ich an meinem Stil und nicht gegen ihn arbeiten muss, war f&uuml;r mich nicht leicht. <br /><br />Andere Fotografen haben mir beispielsweise vor einiger Zeit gesagt: &bdquo;Daniela, Neon-Pink und Glitzer funktionieren in Deutschland &uuml;berhaupt nicht!&ldquo;. Das war mir egal, irgendwann werde ich Neon-Pink und Glitzer so gut hinbekommen, dass ich damit auch in Deutschland eine Chance bekomme.<strong> <br /><br /><strong>Was fasziniert dich an der Fotografie so sehr?</strong><br /><br /></strong>Es kommt mir einfach nicht wirklich vor wie Arbeit. Eigentlich mache ich jetzt genau das, was ich fr&uuml;her schon immer machen wollte: Ich mache Bilder.<strong> <br /><br /><strong>Gearbeitet hast Du unter anderem f&uuml;r Vogue Online... Wie kam das eigentlich zustande? Erh&auml;lt man als Selbstst&auml;ndige direkt solche Auftr&auml;ge?</strong><br /><br /></strong>Am Anfang ist nat&uuml;rlich nicht so viel passiert, da waren es eher mittelst&auml;ndische Unternehmen, Privatkunden, und kleine Grafikdesign Auftr&auml;ge. Als Fotograf kann man nicht erwarten nach einem Jahr ein "Star" zu sein.<br /><br />Vogue Online war bisher die gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berraschung: Mir fiel alles aus dem Gesicht, als ich auf meinem Handy die E-Mail mit dem Betreff "Vogue.com" las, in der ich gefragt wurde, ob sie mich f&uuml;r eine Online Bilderstrecke vorschlagen k&ouml;nnten. Keine Ahnung wie man das Gef&uuml;hl beschreiben soll, Weihnachten als neunj&auml;hriges Kind ist nichts dagegen :)<strong><br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Am 15. und 16. M&auml;rz 2011 wirst Du f&uuml;r StagePool die 13 neuen Gesichter f&uuml;r die neue StagePool Kampagne fotografieren. <a href="/docs/news/news_detail.asp?id=5512" target="_blank">Bewerbungen</a> sind bis zum 28. Februar 2011 m&ouml;glich. Was erwartest Du von den Bewerbungen f&uuml;r die Kampagne und worauf freust Du dich besonders?</strong><br /><br /></strong>Sie m&uuml;ssen gar nicht einem bestimmten Profil entsprechen. Ich w&uuml;nsche mir einfach interessante Menschen, die Lust dazu haben, fotografiert zu werden, denn mit Spa&szlig; wird es einfach sch&ouml;ner.<strong> <br /><br /><strong>Was kannst Du Fotografie-Newcomern noch als Tipps auf ihren Weg mitgeben?</strong><br /><br /></strong>Man muss es wirklich wollen. Eine Ausbildung braucht man meiner Meinung nach nicht, gut ist jedoch, wenn man die Grundlagen bei Assistenzen etc. erlernen kann. Ein Fotograf ist nicht in zwei Jahren "fertig", dar&uuml;ber muss man sich im Klaren sein.<strong><br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Liebe Daniela, wir freuen uns schon sehr auf das Shooting mit dir im M&auml;rz!&nbsp;</strong><br /><br />Mehr &uuml;ber Daniela's Arbeit auf <a href="http://www.dglunz.de" target="_blank">www.dglunz.de</a> und&nbsp;<a href="http://danielaglunz.tumblr.com/" target="_blank">danielaglunz.tumblr.com</a>.<br /><br />Die Casting-Ausschreibung "StagePool-Charaktere" gibt es <a href="/docs/news/news_detail.asp?id=5512" target="_blank">hier</a>.<br /><br /><br /><br /></strong></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5504/musicalstar_carsten_lepper http://de.stagepool.com/backstage_mit/5504/musicalstar_carsten_lepper Musicalstar Carsten Lepper StagePooler Carsten als Chris in "Miss Saigon" Wed, 09 Feb 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:37:54+02:00 <p><strong>Lieber Carsten,</strong><br /><br /><strong><br /></strong><br /><br /><strong>Eine tolle Rolle in einem beeindruckenden Musical: Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu &bdquo;Chris&ldquo; in &bdquo;Miss Saigon&ldquo;! Was gef&auml;llt dir an diesem Part besonders? Worin siehst Du eine besondere Herausforderung?</strong><br /><br />Vielen Dank f&uuml;r die Gl&uuml;ckw&uuml;nsche!&nbsp;<br /><br />Chris ist ein Part, der erst einmal nat&uuml;rlich wundersch&ouml;ne Lieder zu singen hat. In der Probenzeit und Arbeit mit dem Regisseur Matthias Davids wurde mir allerdings schnell und immer mehr klar, das sehr viel mehr als&nbsp; &bdquo;nur&ldquo; ein liebender GI in dieser Figur zu finden ist. Sehr emotionale Szenen, die mich schauspielerisch sehr fordern, sind f&uuml;r mich die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung in diesem Part: Er muss in manchen Szenen &bdquo;loslassen&ldquo;, ich als Schauspieler versuche komplett im Moment zu sein. Das erinnert mich sehr stark an meine Arbeit in der Schauspielschule &ndash; und das ist gro&szlig;artig &ndash; da Matthias eine sehr genaue Vorstellung von seiner Inszenierung hat, aber uns Darsteller genug Freiraum l&auml;sst, selbst und miteinander zu entwickeln. Genauso stelle ich mir Theaterarbeit vor.&nbsp;WUNDERBAR!<br /><br /><strong>Auf was freust Du dich in der Premierennacht am meisten? <br />Welcher Augenblick kann besonders spannend werden?</strong><br /><br /><strong></strong>Ich denke der &bdquo;spannendste&ldquo; Moment f&uuml;r mich ist nat&uuml;rlich der Moment &bdquo;davor&ldquo; &ndash; danach bin ich sehr konzentriert auf meine Arbeit und versuche in meinem Charakter zu denken.<br /><br />Da darf keine &bdquo;An&ldquo;spannung mehr auftreten.<br /><br />Da darf ich das Publikum und mein Lampenfieber vergessen und einfach nur Chris sein. Darauf freue ich mich sehr. Bis dahin ist allerdings noch ein Weg zu gehen und es ist sch&ouml;n diesen,&nbsp; in einem wunderbaren Theater wie Klagenfurt es hat,&nbsp; bestreiten zu d&uuml;rfen.<br /><br />Nach der Vorstellung freue ich mich meine Freunde wiederzusehen, denn ein paar wenige und f&uuml;r mich sehr wichtige Menschen besuchen mich bei dieser Premiere.&nbsp;<br /><br />Das sind immer wunderbare und sch&ouml;ne Momente an solch einem Tag.<br /><br />Aber das Wichtigste ist nat&uuml;rlich:&nbsp;<br /><br />Den Zuschauer hoffentlich ber&uuml;hren zu k&ouml;nnen mit unserer Version von &bdquo;Miss Saigon&ldquo;. So ist ein Premierentag f&uuml;r uns Darsteller auch in jeder Hinsicht ein sehr emotionaler Tag.<br /><br /><strong>Du kannst ja auf ein ziemlich stolzes Repertoire zur&uuml;ckblicken. Highlights in deiner Karriere soweit waren sicherlich die Rollen des Luigi&nbsp;Lucheni&nbsp;in &bdquo;Elisabeth&ldquo; (Stuttgart und Essen), Raoul in &bdquo;Das Phantom der Oper&ldquo; (Stuttgart) und Tony in &bdquo;West Side Story&ldquo; (Magdeburg).&nbsp;</strong><br /><br /><strong>Welches Engagement hat dir besonders viel Freude bereitet und warum?</strong><br /><br />Jetzt kommt so die obligatorische Antwort: &ldquo;Jede Rolle hat mir Spass gemacht.&ldquo; :) Das w&auml;re allerdings etwas unehrlich. Es gibt Charakter die man selber mag (weil sie vielleicht viel von einem selbst haben und diese sofort auf Anhieb versteht) und dann gibt es solche Figuren, die auf <br />der Probe emotional hart erarbeitet werden m&uuml;ssen &ndash; auch das ist ein spannender und f&uuml;r mich <br />lehrreicher Prozess, obwohl diese mir weniger nahe sind. Nat&uuml;rlich ist eine Rolle wie der Luigi <br />Lucheni einer meiner Favouriten in meiner bisherigen Laufbahn: <br />Erste Worte auf einer deutschen Stage Holding-(heute Stage Entertainment) B&uuml;hne: &bdquo;Ala maloooora!&ldquo; :) Ein wunderbar schr&auml;ger Charakter mit dem ich mich gut identifizieren konnte.<br /><br />Viele ausverkaufte Vorstellungen von &bdquo;Elisabeth&ldquo; in Essen und f&uuml;r mich ein grosser Erfolg. Eine sehr sch&ouml;ne Zeit.<br /><br />Rein schauspielerisch ist ein Alex in &bdquo;Aspects of love&ldquo;, Valentin in &bdquo;Kuss der Spinnenfrau&ldquo; und jetzt aber auch Chris in &bdquo;Miss Saigon&ldquo; eine wundersch&ouml;ne Arbeit. Das Besondere an diesen Werken ist, das die Geschichten rund und gut erz&auml;hlt sind und die Charaktere wunderbar erarbeitet werden k&ouml;nnen. <br /> Besonders gerade liebe ich nat&uuml;rlich die Rolle des Chris, weil ich in dieser Figur an Dingen &bdquo;in mir&ldquo; arbeiten darf, an denen ich bisher in dieser Art selten arbeiten durfte. Ich hoffe einfach&nbsp; inst&auml;ndig, dass der Zuschauer von diesen Emotionen etwas mit nach Hause nehmen wird. Ein grosses Ziel von uns allen &ndash; aber ich denke: Der Weg ist das Ziel Das hat manchmal auch Konsequenzen, denn du hast am Abend keinen Computer, der einfach ausgestellt werden kann und du den Arbeitsalltag vergessen kannst. Du nimmst manche Figuren noch gedanklich mit ins Bett. Als Beispiel: Jetzt, in der Rolle des Chris,&nbsp; ist es tats&auml;chlich so, das ich manchmal in der Nacht tr&auml;ume: Seien es Bilder aus Vietnam oder Bilder von den Proben. Meistens sehr wirres Zeug.<br /><br /><strong>Ausbildungsst&auml;tten waren bei dir sowohl die Hochschule f&uuml;r Musik und Theater in Saarbr&uuml;cken, als auch die StellaAcademy&nbsp;in Hamburg. &nbsp;Welche Kurse haben dich deiner Meinung nach besonders gut auf die Musicalkarriere vorbereitet?</strong><br /><br />Ich denke nat&uuml;rlich, dass beide Schulen jeweils ihren Teil dazu beigetragen haben. <br />Auf der Schauspielschule war Musical eine ungern gesehene Kunstform &ndash; das ist ja leider bis <br />heute ein altbekanntes deutsches Ph&auml;nomen. Allerdings bekam ich dort auch das n&ouml;tige <br />schauspielerische R&uuml;stzeug f&uuml;r die Arbeit im Musical.<strong></strong><br /><br />Egal ob Schauspiel oder Musical &ndash; erst einmal versuche ich beides gleich zu behandeln. Auf der Stella Academy wurde ich dann vor allen Dingen im Bereich Gesang unter William Saetre geschult. Die n&ouml;tige Verbindung von Schauspiel zur Musik wurde mir allerdings erst sp&auml;ter in meinem ersten grossen&nbsp; und durchkomponierten Musical von Webber&acute;s &bdquo;Aspects of love&ldquo; durch den Regisseur Stefan Huber nahe gebracht. Eine Arbeit, die ich niemals vergessen werde und daf&uuml;r bin ich bis heute sehr dankbar.<br /><br /><strong>Wie schafft man als K&uuml;nstler den Sprung ganz nach oben, zu einer Hauptrolle? Geh&ouml;rt viel Disziplin und harte Arbeit auch in kleineren Rollen dazu? Reicht Talent aus, braucht man gute Beziehungen&nbsp;oder doch auch ein wenig Gl&uuml;ck?</strong><br /><br />Ich glaube, das gr&ouml;&szlig;te Geheimnis liegt erst einmal darin seine Arbeit so gut wie m&ouml;glich machen zu <em>wollen</em>. Komplett mit dem Herzen dabei zu sein. Naiv an die Rolle heranzutreten und den Mut zu haben diese zu entwickeln.&nbsp; Dazu geh&ouml;rt Disziplin, Ausdauer, harte Arbeit und vor allen Dingen viel, viel Kraft.&nbsp;<br /><br />Du musst auf vieles verzichten: Deinen Freunden oft &bdquo;Nein&ldquo; sagen, wenn sie mal wieder &bdquo;auf die Piste&ldquo; gehen.&nbsp; Deiner Familie absagen, wenn ein wichtiges Familientreffen ansteht und Du aber in den Proben oder in einer Vorarbeit zu einer Audition steckst. Das hat leider manchmal auch Folgen:<br /><br />Du verlierst Menschen aus den Augen. Das ist manchmal wirklich hart und traurig. Dennoch versuche ich immer den Spagat zwischen Beruf und Privat zu meistern&ndash; oftmals ist es mir gegl&uuml;ckt <br />und ich bin sehr dankbar dar&uuml;ber Menschen um mich zu haben, die meinen Beruf mittlerweile sehr <br />gut verstehen.<br /><br />Leider ist Talent ist nur die Spitze des Eisberges. Du musst es immer und zeitlebens weiter-<br />entwickeln und daran arbeiten.<br /><br /><strong></strong>Eines darf ein Darsteller niemals vergessen:<br /><br />Du bist Dein Produkt. Du bist das, was vom Theater/Film/Fernsehen&nbsp; &bdquo;gekauft&ldquo; wird. Dieses Produkt muss pfleglich behandelt werden.<br /><br />Ganz zum Schluss bei einer anstehenden Besetzung geh&ouml;rt immer ein F&uuml;nkchen Gl&uuml;ck dazu: Passt du zu dem Partner, passt du in das Konzept des Regisseurs, passt du in die Figur im Allgemeinen etc etc. &nbsp;<br /><br />Das Leben in diesem Beruf ist leider manchmal &bdquo;ungerecht&ldquo; &ndash; auch das ist etwas was jeder K&uuml;nstler, der diesen Weg geht, lernen muss.&nbsp;<br /><br />Und um ganz ehrlich zu sein: Ich bin bisher niemals nur durch &bdquo;Beziehungen&ldquo; an eine Rolle gekommen. Es stand immer ein Casting, eine Audition dahinter. Und davor eine gr&uuml;ndliche Vorbereitung.<br /><br /><em>&nbsp;</em><br /><br /><strong>Womit besch&auml;ftigst Du dich denn, wenn Du mal ein wenig freie Zeit hast? Wie entspannst Du am liebsten?</strong><br /><br />Wenn ich wirklich mal so richtig Zeit habe, was sehr selten vorkommt, dann versuche ich mich mit Freunden zu treffen.<br /><br />Oder ich mache einen sehr ausgiebigen Spaziergang mit meinem Hund. Regelm&auml;&szlig;ig und mehrmals w&ouml;chentlich treibe ich Sport &ndash; das entspannt mich auch sehr.<br /><br />Manchmal ist es auch einfach nur sch&ouml;n auf dem heimischen Sofa zu sitzen und den deutschen Fernsehwahnsinn oder eine gute DVD auf sich wirken zu lassen. Und wenn ich mir etwas ganz Gutes g&ouml;nnen darf, dann reise ich einfach mal zwei, drei Tage in ein sch&ouml;nes Wellnesshotel und lass es mir bei Massage und Co. gut gehen. Das kommt allerdings nur sehr selten vor. Ich versuche allerdings mindestens einmal im Jahr richtig auszuspannen - meistens in den Theaterferien, dann wenn ich auf keiner B&uuml;hne zu sehen bin oder auch als Lehrer und Coach keine Verpflichtungen habe. Dann geht es f&uuml;r 1-2 Wochen weg in die Sonne. Da bleibt dann auch das Skript f&uuml;r die n&auml;chste Produktion im Schreibtisch zu Hause und das Mobiltelefon im "Off"-Modus. <br />Die Zeit ben&ouml;tige ich zum Auftanken.<br /><br /><strong>Carsten, wir w&uuml;nschen dir eine sehr erfolgreiche Premiere, viele Zuschauer und viele <br />weitere aufregende Abende in &bdquo;Saigon&ldquo;. &nbsp;Danke f&uuml;r deine Zeit, so kurz vor der Premiere!</strong><br /><br />Das habe ich gerne getan und w&uuml;nsche Euch auch alles Gute!<br /><br />Ich hoffe wir sehen uns bei &bdquo;MISS SAIGON&ldquo;<br /><br />Sonnige Gr&uuml;sse aus dem sonnigen Klagenfurt und aus dem vietnamesischen Dschungel...<br /><br />Mehr &uuml;ber Carsten Leppert unter <a href="http://www.carstenlepper.com" target="_blank">www.carstenlepper.com</a>.&nbsp; <br /><br />Tickets und weitere Informationen &uuml;ber das Musical Miss Saigon <a href="http://www.stadttheater-klagenfurt.at/216_miss_saigon.php" target="_blank">hier</a>. <br /><br /><em>Bild 1 und 2 ?Stadttheater Klagenfurt, Bild 3 und 5 ?Frank Chmura, Bild 4 ?Christian Heredia <a href="http://www.Chrisphotographics.com" target="_blank">Chrisphotographics.com</a>. </em></p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5497/martin_schafer http://de.stagepool.com/backstage_mit/5497/martin_schafer Martin Schäfer Musiker, Komponist, Sprecher mit Tonstudio & Hörbuchverlag Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2012-10-08T15:38:29+02:00 <p><strong>Lieber Martin,</strong><br /><br /><strong>Wir freuen uns sehr, dass Du dir ein wenig Zeit nimmt, um uns von deinen vielen Erfahrungen zu erz&auml;hlen und damit vielleicht Kollegen in &auml;hnlichen Situationen inspirieren zu k&ouml;nnen...</strong><br /><br /><strong>In jungen Jahren schon bist Du mit deiner Band ins Fernsehen gekommen. Was war der entscheidende Schritt, den Ihr unternommen habt, um so viel Aufmerksamkeit zu erhalten?</strong><br /><br />Es gab gar keine andere Alternative als Musik zu machen. Wir waren damals wirklich mit Haut und Haaren dabei, das hat sich auf der B&uuml;hne widergespiegelt. Die Hingabe und das Engagement, das wir bereit waren zu geben, hat den Unterschied gemacht. Wenn ich heute ein neues Projekt habe, messe ich meine Begeisterungsf&auml;higkeit von fr&uuml;her damit und kann dann einsch&auml;tzen wie ernst es mir damit ist.<br /><br /><strong></strong><strong>Unter dem Namen &bdquo;M&amp;S music Tonstudio GmbH&ldquo; hast Du mit einem Kollegen Musik f&uuml;r Werbespots komponiert (Kunden u.a. Marlboro, Porsche, Eintracht Frankfurt etc), sp&auml;ter warst Du auch verantwortlich f&uuml;r die Vertonung von Computer Spielen. Wie w&uuml;rdest Du den Markt hierf&uuml;r in Deutschland einsch&auml;tzen? Wie schwer ist es hier an Auftr&auml;ge zu kommen? Was ist das Besondere an dieser Arbeit f&uuml;r dich?</strong><br /><br />Der Markt ist &nbsp;riesengro&szlig; und ich freue mich jedes Mal, wenn ich in einem Spiel eine Rolle sprechen darf. In dem letzten GOTHIK Game spreche in &uuml;brigens die Hauptfigur. Das Besondere an der Arbeit ist, dass es bei den Aufnahmen praktisch keinen Kontext gibt. Man muss also die Materie kennen und wissen wie &bdquo;mmh, ein roter Stein, ich denke den packe ich mal besser mit ein, au verdammt, ist der hei&szlig;&ldquo; gemeint sein k&ouml;nnte.<br /><br /><strong></strong><strong>Erst sp&auml;t hast Du begonnen, dich als Sprecher weiterzubilden, was sich aber durchaus gelohnt hat: Du hast namhaften Kunden deine Stimme geliehen, so Infinion, Rimmel London, Sat1, IBM, Siemens, Dresdner Bank, Deutsche Bahn, Fiat und und und. Was war deine Motivation dazu, auch in diesem Bereich Fu&szlig; zu fassen? </strong><br /><br />Ich begann als Regisseur hinter dem Pult zu sitzen. Die Sprecher und Schauspieler haben mich fasziniert. Ich las die Texte und bekam so ein Gef&uuml;hl f&uuml;r die Umsetzung des geschriebenen Wortes. Ohne es zu wissen spielte Norbert Langer, Synchronstimme u.a von Tom Sellack, eine gro&szlig;e Rolle: mit ihm arbeitete ich 5 Tage am St&uuml;ck und habe so viel von ihm gelernt. (Danke Norbert) <br /><br /><strong></strong><strong>Was kannst Du f&uuml;r Tipps und Hinweise aus deiner Erfahrung an alle diejenigen mitgeben, die sich ebenfalls gerne zum Sprecher ausbilden lassen m&ouml;chten? Mit welchen Schwierigkeiten sollte man rechnen?</strong><br /><br />Wenn ich einen Job habe, spreche ich mit den Ohren. Ich stelle mir vor wie es hinterher klingen soll und so spreche ich es dann. Ich habe immer eine Vorstellung davon WIE ich es machen will. Das gelingt mir, weil ich als Regisseur arbeiten durfte. Wenn Du Sprecher werden willst: nimm Dich selbst auf und korrigiere Dich selbst. Wiederhole das dann so lange bis es Dir gef&auml;llt. Wenn Du nicht wei&szlig;t wie es geht, sprich Profis nach, bis du einen Zugang dazu bekommst.<br /><br /><strong>Und was sind die gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen beim Synchronsprechen? Kann man sich einfach ans Pult stellen und den Text ein wenig vom Blatt ablesen? Was zeichnet einen guten Synchronsprecher aus? </strong><br /><br />Jeder sp&uuml;rt sofort ob die Figur lebt, oder ob etwas nicht stimmt. Emotionale Ger&auml;usche sind wichtig, also einatmen, r&auml;uspern, ausatmen etc..&nbsp; Entscheidend ist das Timing und das Talent sich auf jemanden einzulassen.<br /><br />Hier kommt mir &uuml;brigens das Bassspielen zu gute, denn dort lernte ich zu verschiedenen Drummern tight zu spielen und mich auf ihr Timing einzulassen. Eine Herausforderung ist, mit dem Stressmoment &bdquo;Text &ndash; Timing &ndash; Ausdruck&ldquo; umzugehen und locker zu bleiben. Mein Tip: Text auswendig sprechen, rechtzeitig Einatmen und darauf Vertrauen, dass Du der Richtige bist.<br /><br /><strong>Deine neuesten Projekte sind einerseits die Impro Comedy Gruppe &bdquo;Improgarage&ldquo;, mit der Du durch Deutschland tourst und andererseits ein eigener H&ouml;rbuchverlag &bdquo;Lemonbabe&ldquo;, der sich auf Erwachsenenbildung konzentriert. Erz&auml;hl uns doch auch einmal hiervon...</strong><br /><br />... dann wird das also doch ein Roman, Spa&szlig; bei Seite: <br /><br />Die Improgarage ist eine ideale Plattform f&uuml;r mich meine Talente auszuleben. Da Mein Partner David zurzeit am Kellertheater in K&ouml;ln ist und dort als Schauspieler ausgebildet wird, bleibt mir gen&uuml;gend Zeit mich um den Verlag zu k&uuml;mmern.<br /><br />Der Schwerpunkt von Lemonbabe ist der Bereich Erwachsenenbildung und Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung. Eine Themenbereich der meiner Frau Stefanie und mir besonders am Herzen liegt, denn wir f&uuml;hren dieses Projekt gemeinsam. Wir rechnen mit den ersten Ver&ouml;ffentlichungen auf allen bekannten Downloadportalen Anfang 2011. <br /><br />&bdquo;Die 10 Geheimnisse der Liebe &amp; Die 10 Geheimnisse des Gl&uuml;cks&ldquo; sind unsere ersten Produktionen vom Autor Adam Jackson, gefolgt von &bdquo;Sacret Space&ldquo;, einer indianischen Ceremony CD des charismatischen Medizinmannes &bdquo;Uqualla&ldquo;.<br /><br /><strong>Es klingt jetzt nicht unbedingt so, als ob Du besonders viel Freizeit h&auml;ttest. Wie verbringst Du denn am Liebsten die wenige Zeit, wenn Du mal wirklich nichts zu tun hast?</strong><br /><br />Ich liebe meine Frau und meine Kinder und verbringe viel Zeit mit ihnen. Ausserdem &uuml;ber ich sehr viel Gitarre. Mein neuestes Projekt ist die &bdquo;Comedy freestyle box&ldquo;. Gemeinsam mit Kerim Koshbakt, den ich gerade zum Moderator coache, wollen wir junge Leute zwischen 17 und 23 Jahren ins Theater holen. Ein k&uuml;hnes Projekt mit tollen M&ouml;glichkeiten. In Zukunft m&ouml;chte ich gerne h&auml;ufiger als Coach arbeiten. Talent Coaching k&ouml;nnte man es auch nennen &ndash; ich sehe das Ziel der Menschen und helfe ihnen ihren Weg erfolgreich zu beschreiten.<br /><br /><strong></strong><strong>Seit wann bist Du bei StagePool angemeldet und wovon profitierst Du am meisten?</strong><br /><br />Bei Stagepool bin ich seit zwei Monaten und bekomme hier einen tollen &Uuml;berblick &uuml;ber die Produktionen, die im ganzen Land stattfinden. Hier habe ich die M&ouml;glichkeit auch von Projekten zu erfahren, von denen ich sonst nie etwas geh&ouml;rt h&auml;tte. Die Site ist toll gemacht und bietet f&uuml;r Suchende und Anbietende eine grossartige Plattform. <br /><br />Man erf&auml;hrt von Kollegen und kann seine Aussendarstellung mit ihnen vergleichen. <br />Ohne meine Mitgliedschaft bei StagePool w&auml;re es nie zu diesem Interview gekommen. Da hat es sich doch schon gelohnt. J Danke f&uuml;r EURE ZEIT.<br /><br /><strong>Vielen Dank, Martin, f&uuml;r deine viele Zeit. F&uuml;r all deine Projekte w&uuml;nschen wir dir nat&uuml;rlich das Allerbeste!</strong><br /><br />Mehr &uuml;ber Martin Sch&auml;fer unter <a href="http://www.martinschaefer.org" target="_blank">www.martinschaefer.org</a>, <a href="http://www.improgarage.de" target="_blank">www.improgarage.de</a> und <a href="http://www.lemonbabe.com" target="_blank">www.lemonbabe.com</a>.</p> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5483/konstantin_tsakalidis_gutschein_fur_stagepooler http://de.stagepool.com/backstage_mit/5483/konstantin_tsakalidis_gutschein_fur_stagepooler Konstantin Tsakalidis: Gutschein für StagePooler! Der Autor und Choreograph Konstantin Tsakalidis spricht mit Stagepool über sein neustes Buch! Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:24+02:00 <strong>Lieber Konstantin,&nbsp;</strong><strong><br/></strong><strong>dein Buch &quot;Choreographie &ndash; Handwerk und Vision: Ein Fachbuch f&uuml;r Choreographen, T&auml;nzer und Performer&quot; wird Ende Dezember ver&ouml;ffentlicht. Erz&auml;hl uns mehr!</strong> <br/><br/>Ein Buch, nicht nur &uuml;ber Tanz! Es behandelt neben dem Thema Choreographie auch Dramaturgie, B&uuml;hnenbild, Technik, Schauspiel und Tanz, Beleuchtung und vieles mehr. Aber ja, geschrieben habe ich es f&uuml;r die Zielgruppe &bdquo;Tanz.&ldquo; Im Kern geht es darum, mit mehr Hintergrundwissen bessere Choreographien, bessere Tanzvorstellungen auf die B&uuml;hne zu bringen. <br/><br/><strong>Du arbeitest als freischaffender Choreograph, Regisseur, Darsteller und P&auml;dagoge im In- und Ausland. Was hat dich bewegt, dieses Buch zu schreiben?</strong> <br/><br/>Zuerst einmal habe ich &uuml;ber viele Jahre, in denen ich als T&auml;nzer gearbeitet habe, oft gedacht: Schade, dass die Choreographen oft so wenig ausgebildet sind und einfach gar nicht wissen, wie sie Spannung in eine Choreographie bringen k&ouml;nnen oder Bewegungsmaterial entwickeln k&ouml;nnen, dass mit einem Thema zusammenh&auml;ngt oder wenigstens ihr Repertoire so zu bearbeiten gelernt haben, dass es vielf&auml;ltig und Kontrastreich wirkt , dass so wenige, die mit Tanz arbeiten, &uuml;ber eine Technik verf&uuml;gen, mit der sie Ihr Repertoire an ein Thema, an dem sie gerade arbeiten, ann&auml;hern k&ouml;nnen. <br/><br/>Dann habe ich angefangen, alles was ich dar&uuml;ber wei&szlig;, alles was ich im Choreographie-Studium am Laban Center in London und auch aus 20 Jahren Praxis gelernt habe, aufzuschreiben und zu strukturieren. Mein Anliegen war, den T&auml;nzern und Choreographen aber auch Regisseuren und Performern, die mit Tanz arbeiten ,ein Handbuch anzubieten, dass es ihnen erm&ouml;glicht, tiefer in das Thema einzudringen um den Spielraum ihrer M&ouml;glichkeiten zu erweitern. <br/><br/>Letztendlich habe ich dann 12 Jahre daran gearbeitet und nun ist es da! Endlich! <br/><br/><strong>Wie k&ouml;nnen unsere StagePooler in deinem Buch die Welt des Tanzes erobern?</strong> <br/><br/>Sie k&ouml;nnen, unabh&auml;ngig vom Genre, lernen, wie sie ihre T&auml;nze interessanter gestalten. Welche Kontrastm&ouml;glichkeiten sich bieten, wie sie ihr Material erweitern k&ouml;nnen und wie sie neues Material kreieren. Zu jedem Thema sind Studien und &Uuml;bungen (insgesamt 120) mit drin, die selbst dann, wenn Du die nur im Kopf machst, Deinen Horizont und Dein Gesp&uuml;r f&uuml;r Choreographie erweitern. <br/><br/>Am Ende geht es darum: Analysieren! Verstehen! Erweitern! Choreographieren ist ganz viel Handwerk. Und das besteht aus Skills. Und es ist ganz einfach: Mehr Skills ergeben bessere St&uuml;cke. <br/><br/><strong>Wow! 120 &Uuml;bungen und Studien f&uuml;r die Praxis werden in deinem Buch aufgegriffen. Welche &Uuml;bung w&uuml;rdest du speziell unseren StagePoolern empfehlen?</strong> <br/><br/>Also die sind so verschieden und vielf&auml;ltig, dass es total drauf ankommt, wo Du gerade stehst und was Dich interessiert &ndash; insofern sind es unterschiedliche &Uuml;bungen und Studien die f&uuml;r unterschiedliche Leute zu empfehlen sind. Aber unabh&auml;ngig davon: Ganz viel Spa&szlig; hat beim letzten Kurs die letzte &Uuml;bung im Buch auf Seite 370 gemacht. Da geht es um Musical &ndash;Texte in Verbindung mit Bewegung. <br/><br/>StagePool Mitglieder k&ouml;nnen in besonderem Ma&szlig;e von deiner Buchver&ouml;ffentlichung profitieren. <br/><br/><strong>Welche Vorteile bietest du unseren StagePool Mitgliedern an?</strong> <br/><br/>Ab dem 24. Dezember bis zum 24. Januar bekommt jeder Stagepooler, der auf der Seite <a href="http://www.choreo-book.com/" target="_blank">http://www.choreo-book.com/</a> bestellt, 25% Erm&auml;&szlig;igung und die Versandkosten sind auch noch gratis. Das 3 cm dicke 380 Seiten Hardcover 2-Farbdruckbuch kostet dann nur noch 22,35 &ndash; all inklusive. <br/>So g&uuml;nstig gibt es das dann nie wieder. <br/><br/>Nutzt einfach den <strong>Gutscheincode: stagepool25 &nbsp;</strong><br/><br/><strong>Welche Vors&auml;tze m&ouml;chtest Du dir f&uuml;r das neue Jahr 2011 vornehmen? Gibt es Ziele, die Du gerne erreichen m&ouml;chtest?</strong> <br/><br/>Ja, ich m&ouml;chte gerne weniger an diesem Schreibtisch sitzen und mehr Kunst machen. Und so wird es auch sein: Ab Januar werde ich 4 Produktionen in Folge proben, Gastspiele mit der Kompanie machen und und und. Vielleicht werde ich dann wieder den Schreibtisch zur&uuml;ckw&uuml;nschen. <br/><br/><strong>Konstantin, vielen Dank im Namen aller StagePooler f&uuml;r das Interview. Wir w&uuml;nschen dir f&uuml;r deine weitere Karriere alles Gute und viel Erfolg mit deinem Buch!</strong> <br/><br/>N&auml;here Infos zum Buch findet ihr hier: <a href="http://www.choreo-book.com/" target="_blank">http://www.choreo-book.com/</a> <br/>Nat&uuml;rlich gibt es auch das passende Video zum Buch! Einfach auf unserer <a href="http://www.facebook.com/pages/StagePool-Deutschland/150439291661882?v=app_4949752878" target="_blank">Facebookseite</a> anschauen! &nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/5462/helena_sulcova http://de.stagepool.com/backstage_mit/5462/helena_sulcova Helena Sulcova Die Moderatorin für Tschechien & Deutschland Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:13+02:00 <strong>Liebe Helena,</strong><br/><br/><strong>In Tschechien hast Du lange Zeit als Radio- und TV-Moderatorin gearbeitet. Was genau hast Du dort gemacht? Und woher kam auf einmal der Wunsch nach Deutschland zu gehen?</strong><br/><br/>Ich habe in Tschechien eine dreist&uuml;ndige TV Live-Sendung genannt Studio 6 (Das Morgenmagazin) im &ouml;ffentlich-rechtlichen, landesweiten Fernsehen moderiert. Au&szlig;erdem habe ich noch t&auml;gliche &bdquo;one to one&ldquo; Interview mit Promis im Radio moderiert. Ich wollte aber noch nach Deutschland. Ich habe hier schon fr&uuml;her gelebt, habe in NRW und auch in Berlin viele Medienausbildungen absolviert. Mir macht es Spa&szlig; in Deutschland zu arbeiten und auf Deutsch zu sprechen. Es ist kein fremdes Land f&uuml;r mich. Und immerhin &ndash; vom Flughafen K&ouml;ln/Bonn dauert es nur eine Stunde nach Tschechien&hellip; dann kann ich auch noch ab und zu in Prag moderieren.<br/><br/><strong>Gerade im Bereich Moderation bist Du auf Grund deines beeindruckenden Sprachtalents nat&uuml;rlich besonders pr&auml;destiniert f&uuml;r Events mit internationalem Bezug. Erz&auml;hl doch mal davon und sag doch mal, welche F&auml;higkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten Du f&uuml;r die Moderation f&uuml;r wichtig h&auml;ltst?</strong> <br/><br/>Gutes Allgemeinwissen und Fremdsprachen sprechen. Da ich aus einem kleinen Land komme, muss ich viele Fremdsprachen sprechen, sonst h&auml;tte ich im Ausland keine Chance gehabt. Meine Muttersprache ist Tschechisch, ich verstehe dann automatisch Slowakisch und fr&uuml;her habe ich noch Polnisch und Russisch gelernt. Was andere Sprachen angeht, spreche ich nat&uuml;rlich Deutsch und Englisch und ein bisschen Spanisch. Moderation ist mein hauptberufliches Feld. Ich habe in Tschechien in TV moderiert. Ich hoffe, dass ich auch das deutsche Publikum erobere. <br/><br/>Aber nicht nur Moderation kommt in Frage. Ich habe auch einige Fotoshootings hinter mir. Ich genie&szlig;e es vor der Kamera zu sein und &uuml;ber interessante Angebote freue ich mich immer wieder. <br/><br/><strong>Du kennst ja beide Welten, die osteurop&auml;ische und die deutsche K&uuml;nstlerwelt. Wo liegen deiner Meinung nach die Unterschiede? Wo ist es einfacher, Jobs zu erhalten?</strong> <br/><br/>Ich brauche noch mehr Zeit um die deutsche K&uuml;nstlerwelt besser kennenzulernen. Ich w&uuml;rde jetzt sagen, dass es &auml;hnlich ist. In Deutschland gibt&acute;s mehreren Angeboten als in Tschechien, daf&uuml;r aber auch mehr K&uuml;nstler. Die Konkurrenz ist hier stark und genau das ist eine Herausforderung f&uuml;r mich. Man muss hier immer vorw&auml;rtsgehen. Ich werde jetzt zum Beispiel Schauspielunterricht besuchen und dazu mache ich viel Sport: Joggen, Hip Hop, Schwimmen &hellip; Man kann hier nicht zu Hause sitzen und denken, dass ein tolles Angebot an die T&uuml;r klopft. Aber wie gesagt, &auml;hnlich ist es &uuml;berall. <br/><br/><strong>Wie kamst Du auf StagePool und welche Bedeutung hat es f&uuml;r dich?</strong> <br/><br/>Ich habe StagePool noch in Tschechien entdeckt. Ich sa&szlig; in meiner Wohnung in Prag und habe nach verschiedenen Jobs in K&uuml;nstler-Bereich gesucht. Ich habe &uuml;ber Google StagePool gefunden und habe mich angemeldet. Erst als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich herausgefunden, wie wichtig hier StagePool ist und wie viele bekannte deutsche K&uuml;nstler bei StagePool registriert sind. <br/><br/>Ich bin froh, dass ich auch dabei bin und jeden Tag so viele interessante Jobangebote bekomme. <br/><br/><strong>Was w&auml;re denn mal ein absoluter Traumjob f&uuml;r dich? Wo siehst Du dich in zehn Jahren?</strong> <br/><br/>Traumjob? Eine gro&szlig;e weltweit&uuml;bertragene Preisverleihung zu moderieren oder osteurop&auml;ische Agentin zu spielen (n&auml;chster James Bond Film oder n&auml;chster Teil von Alarm f&uuml;r Cobra 11&#9786;?). <br/>Und in zehn Jahren? Das ist aber weit weg&hellip; Ich weiss genau, was ich in einem Monat machen werde (Weichnachten in Tschechien, Silvester in Deutschland), aber in zehn Jahren? Wie ich mich kenne, werde ich weiter viel pendeln und arbeiten&hellip;.<br/><br/><strong>Liebe Helena, vielen Dank f&uuml;r das Interview. Auf deinem weiteren Wege w&uuml;nschen wir dir alles Gute!</strong><br/>Mehr &uuml;ber Helena auf ihrer Webseite: <a href="http://www.helenasulcova.com" target="_blank">www.helenasulcova.com</a>.<br/> Fotos: Tomas Pekny&nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/5421/susanne_hueber http://de.stagepool.com/backstage_mit/5421/susanne_hueber Susanne Hueber Toller Job nach nur einem Monat bei StagePool... Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:24+02:00 <strong>Liebe Susanne,</strong><br/><br/><strong>Du bist erst einen Monat bei StagePool angemeldet, und schon wirst Du in Berlin einen TV- und Kinowerbespot drehen. War das in etwa, was Du dir von der Mitgliedschaft bei StagePool erwartet hattest?</strong> <br/><br/>Erwartet? Nein, das habe ich nicht. Ich dachte StagePool bringt mir eher kleinere Auftr&auml;ge ein. H&auml;tte ich gewusst, dass ich als Schweizerin nach so kurzer Zeit bereits von diversen Kinoleinw&auml;nden unsere lieben, deutschen Landesnachbarn anl&auml;cheln darf, w&auml;re ich StagePool schon viel fr&uuml;her beigetreten. <br/><br/><strong>Kannst Du uns etwas mehr &uuml;ber das Berliner Projekt verraten?</strong> <br/><br/>Es wird ein sehr langer Drehtag, mehr darf ich an dieser Stelle noch nicht verraten. <br/>Ich freue mich aber unglaublich auf die Herausforderung. Ich liebe es in Deutschland zu arbeiten. <br/><br/><strong>Begonnen hast Du deine Schauspielkarriere mit Rollen in unterschiedlichsten M&auml;rchenauff&uuml;hrungen. Ist das eine bestimmte Vorliebe von dir oder hat es sich einfach so ergeben?</strong> <br/><br/>Beides. Nachdem ich vor acht Jahren das Moderatoren-Casting f&uuml;r eine Schweizer TV-Show gewonnen hatte, f&uuml;hlte ich mich darin best&auml;tigt, Menschen zu unterhalten. Dieses Gef&uuml;hl motivierte mich in meiner Freizeit Schauspielkurse zu belegen. Dass meine Theaterkarriere jedoch mit M&auml;rchen beginnt, war reiner Zufall. Ein Zeitungsartikel hat mich darauf hingewiesen, dass ein renommiertes Theater in Basel noch jemanden f&uuml;r die Rolle der Fee im M&auml;rchen R&auml;uber Hotzenplotz sucht. Ohne gro&szlig; dar&uuml;ber nachzudenken, habe ich mich beworben. <br/><br/>Meine Eltern mussten mir fr&uuml;her immer M&auml;rchen vorlesen, welche ich dann im Wohnzimmer nachgespielt habe. Der Unterschied zu heute ist, dass mir bei den Vorstellungen nicht mehr nur meine Familie zuschaut. Die Leidenschaft und Faszination an M&auml;rchen ist jedoch noch die gleiche, die ich schon als kleines M&auml;dchen hatte.&nbsp;<br/><br/>Nach zwei M&auml;rchenproduktionen wurde ich zus&auml;tzlich f&uuml;r Kom&ouml;dien gebucht und wirke nun schon seit acht Jahren j&auml;hrlich in ein bis zwei Theaterproduktionen mit. <br/><br/><strong>Auf welche Rollen guckst Du denn besonders gerne zur&uuml;ck und was w&auml;re mal eine absolute Traumrolle f&uuml;r dich?</strong> <br/><br/>Eine gute Frage. Ich blicke auf alle Rollen gerne zur&uuml;ck. Besonders intensiv, fordernd aber unglaublich toll, war zum einen die Rolle des gestiefelten Katers, zum anderen die Rolle, an der ich zurzeit gerade arbeite &ndash; eine Stripperin. Was mich f&uuml;r die Zukunft reizen w&uuml;rde, w&auml;re eine Rolle in einem Vampirfilm. Meine erste gro&szlig;e Fernsehliebe war R&uuml;diger von Schlotterstein - der kleine Vampir. Deshalb w&uuml;rde ich mich nur zu gerne von einem Vampir bei&szlig;en lassen. Bei Twilight mitspielen w&auml;re zum Beispiel toll. Ich w&uuml;rde mich aber auch in der Rolle des Bad Girls in einem James Bond Film absolut wohl f&uuml;hlen. <br/><br/>Fr&uuml;her war das anders, da w&auml;re ich gerne Pippi Langstrumpf gewesen. In der Primarschule war Pippi mein Vorbild. Mein Dad hat mir manchmal sogar Draht in die Z&ouml;pfe geflochten, sodass sie wie bei Pippi abstanden. <br/><br/><strong>Neben deiner Schauspielkarriere bist Du vor allem als Moderatorin und Model bekannt. Wo kann man dich denn schon einmal gesehen haben?</strong> <br/><br/>In der Schweiz stehe ich regelm&auml;ssig f&uuml;r verschiedene TV-Formate vor der Kamera und bin auf mehreren Radiostationen zu h&ouml;ren. Ich darf aber auch durch viele Events f&uuml;hren, u.a. durch die grosse Gala Dinner-Show im Europa-Park in Deutschland oder dann auf der Roadshow durch ganz Europe mit der George Fischer AG, wo wir auch in Hannover, Stuttgart und Leipzig halt gemacht haben. <br/><br/>Und zum Modeln: Ich bin kein typisches Model, daf&uuml;r bin ich zu klein. Auf Grund meiner T&auml;tigkeit werde ich jedoch immer wieder f&uuml;r Werbespots und sonstige kommerzielle T&auml;tigkeiten gebucht. Zudem bin ich das Testimonial f&uuml;r zwei Schweizer Brands. Was mir ebenfalls viel Spass bereitet. <br/><br/><strong>Was waren Deine beruflichen Highlights in diesem Jahr?</strong> <br/><br/>Wow, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Ich darf mich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen, dass ich von der Moderation, der Schauspielerei und meinen Model-T&auml;tigkeiten leben kann. Dies ist nicht selbstverst&auml;ndlich, deshalb ist f&uuml;r mich jeder Auftrag eine Art Highlight. Besonders spannend war zum Beispiel mein Aufenthalt in New York. Dort durfte ich, neben einem Fotoshooting, eine Casting Direktorin treffen, welche sich sonst nur mit den A-List Hollywood Schauspielern abgibt. Ich bin gespannt, welche T&uuml;ren sich dadurch k&uuml;nftig f&uuml;r mich &ouml;ffnen. <br/><br/><strong>Welche Vors&auml;tze m&ouml;chtest Du dir f&uuml;r das neue Jahr 2011 vornehmen? Gibt es Ziele, die Du gerne erreichen m&ouml;chtest?</strong> <br/><br/>Ja, ich m&ouml;chte gerne vermehrt in Deutschland arbeiten. Eine Gastrolle in einer deutschen TV-Serie oder im Moderatorenteam einer gro&szlig;en deutschen Casting-Show zu sein, das w&auml;re super spannend. Michelle Hunziker hat es ja bereits vorgemacht. Mein Vorteil gegen&uuml;ber Michelle: Ich bin zurzeit noch zahlbar ;-) &nbsp;<br/><br/><strong>Susanne, vielen Dank f&uuml;r das Interview. Wir w&uuml;nschen dir f&uuml;r deine weitere Karriere alles Gute und noch viele spannende Jobs! &nbsp;</strong><br/><br/>Mehr &uuml;ber Susanne unter <a href="http://www.susannehueber.ch" target="_blank">www.susannehueber.ch</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/5399/sabrina_becker http://de.stagepool.com/backstage_mit/5399/sabrina_becker Sabrina Becker Über StagePool in die Tournee-produktion "Die Schöne & das Biest" Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:24+02:00 <strong>Liebe Sabrina,</strong>&nbsp;<strong>Hattest Du schon immer den Traum, Musicaldarstellerin zu werden?</strong><br/>Musicals und ihre Darsteller haben mich schon immer fasziniert. Als Jugendliche bekam ich die Chance, im Musical &ldquo;Oliver Twist&rdquo; mitzuspielen. Da wurde mir schnell klar, dass das mein absoluter Traumberuf ist. <br/><br/><strong>Wann hast Du dich dazu entschlossen, deine Ausbildung an der Stage School in Hamburg zu absolvieren? Konntest Du auf die Unterst&uuml;tzung deiner Familie z&auml;hlen?</strong> <br/><br/>Kurz nach meinem 19. Geburtstag und vielen gesammelten Erfahrungen im Bereich Gesang und Schauspielerei entschied ich mich, nach Hamburg zu gehen und meine Ausbildung an der Stage School zu beginnen. Meine Familie hat mich von Anfang an unterst&uuml;tzt und stand hinter mir bei allen Entscheidungen, die ich zu treffen hatte. Ich konnte also immer auf sie z&auml;hlen und bin sehr dankbar und gl&uuml;cklich, dass sie immer f&uuml;r mich da waren und sind! <br/><br/><strong>&Uuml;ber StagePool bekamst Du die Rolle der &ldquo;Ilse&rdquo; in der Tourneeproduktion &ldquo;Die Sch&ouml;ne und das Biest&rdquo;. Wie verlief die Bewerbung und die Audition? Hattest Du von Vornherein ein gutes Gef&uuml;hl?</strong> <br/><br/>Ich habe die Ausschreibung gesehen und schickte meine Vita sofort los. Als die Einladung zur Audition kam, habe ich mich wahnsinnig gefreut und wollte unbedingt, dass es klappt. Die Audition war aufregend, aber der Spa&szlig; hat absolut &uuml;berwogen. Nach dem Singen hatte ich das Gef&uuml;hl, dass der Funke &uuml;bergesprungen ist. <br/>Und als ich es dann in die zweite Runde und somit zur Tanzaudition geschafft hatte, habe ich nochmals alles gegeben. Mit meiner Rolle als &ldquo;Ilse&rdquo;, eine der zickigen Schwestern von Bella, bin ich sehr gl&uuml;cklich. Es macht jedes Mal aufs Neue Spa&szlig;, die Figur mit Temperament, Witz und Leben zu f&uuml;llen. <br/><br/><strong>Euer Tourneeplan ist ziemlich umfangreich: Am 8. Oktober geht es weiter in V&ouml;hringen, es gibt Zwischenstationen in Wien, Hannover, Bregenz, Salzburg, Hamm und Ende ist am 16. Januar in Z&uuml;rich. Worauf freust Du dich bei dieser Tournee am meisten? Gibt es auch etwas, das Dir Sorge bereitet?</strong> <br/><br/>Am 23. Juli hatten wir mit &ldquo;Die Sch&ouml;ne und das Biest&rdquo; Premiere in Luxemburg. Danach ging die Sommertournee durch Deutschland, &Ouml;sterreich, Italien und die Schweiz. Es war eine sehr sch&ouml;ne und erlebnisreiche Zeit, in der wir in wundersch&ouml;nen Theatern und eindrucksvollen Open-Air Spielst&auml;tten aufgetreten sind. <br/><br/>Auf den Auftakt am 8. Oktober zur Wintertournee freue ich mich schon jetzt. Ich bin sicher, dass uns allen eine spannende Zeit bevorsteht. Am meisten freue ich mich auf die vielen verschiedenen Spielst&auml;tten und vor allem auf das Publikum, welches es &uuml;berall neu zu begeistern gilt! Sorge bereitet mir nicht wirklich etwas. Ich hoffe allerdings, dass uns die Grippewelle nicht &uuml;berrollt. <br/><br/><strong>Meinst Du, Du wirst nach der Tournee auch wieder StagePool nutzen um dich &uuml;ber aktuelle Ausschreibungen zu informieren?</strong> <br/><br/>Das werde ich ganz sicher tun, schlie&szlig;lich hat es mir Gl&uuml;ck gebracht! <br/><br/><strong>Was ist Dein gr&ouml;&szlig;ter Traum? Gibt es eine Rolle, die Du unbedingt mal spielen m&ouml;chtest? Eine B&uuml;hne, auf der Du gerne mal stehen m&ouml;chtest?<br/><br/></strong>Ich kann sagen, dass ich meinem gr&ouml;&szlig;ten Traum mit dieser Rolle bereits ein ganzes St&uuml;ck n&auml;her gekommen bin, denn ich habe mir immer gew&uuml;nscht auf der B&uuml;hne zu stehen. Was ich mir aber w&uuml;nsche ist, dass es immer weitergeht und ich die M&ouml;glichkeit bekomme, Kunst zu pr&auml;sentieren, zu singen und zu spielen und auf Dauer darin zu bestehen.<br/><br/>Von Anfang an hat mich die Rolle der Sarah aus &ldquo;Tanz der Vampire&rdquo; gereizt. Das ist sicherlich eine meiner Traumrollen. Es gibt so viele unglaublich tolle St&uuml;cke, Rollen und Orte, die es zu entdecken gibt! Die darstellende Kunst bietet so viele Facetten, dass alles was man tut und womit man sich besch&auml;ftigt, eine sehr gro&szlig;e Bereicherung ist.<br/><br/><strong>Liebe Sabrina, wir w&uuml;nschen Dir weiterhin ganz viel Spa&szlig; auf der Tournee!</strong><br/><br/><strong>Genaue Tourneetermine zur &quot;Die Sch&ouml;ne und das Biest&quot; <a href="http://www.arena-show-entertainment.com/7ef605fc8dba5425d6965fbd4c8fbe1f/tourneeplan.tpl" target="_blank">hier</a>.<br/></strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5337/svenja_klein http://de.stagepool.com/backstage_mit/5337/svenja_klein Svenja Klein hat bereits einige Traumjobs über StagePool erhalten... Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Liebe Svenja,</strong><br/><br/><strong><br/>Warst Du schon immer Schauspielerin mit Herz und Seele, etwa als Kind? Wann hast Du dich das erste Mal bewusst daf&uuml;r entschieden, die Schauspielerei zu deinem Beruf zu machen?<br/></strong><br/>Von klein an habe ich mich verkleidet und meinen Eltern alles m&ouml;gliche vorgespielt. In der Grundschule spielte ich das erste Mal Theater und hatte gleich die Hauptrolle. Meiner Lehrerin war wohl meine Geschwindigkeit im Auswendiglernen aufgefallen, denn ich konnte jedes Gedicht zuerst vor der Klasse aufsagen. Nach dem Schulabschluss entschied ich mich allerdings erstmal f&uuml;r eine solide Ausbildung zur Automobilkauffrau. Letztendlich war es das Beste was ich machen konnte, denn solch eine Lehre erfordert Disziplin und bringt eine gewisse Bodenhaftung mit sich, welche im Schauspielberuf nur von Vorteil ist. <br/><br/><strong>Deine Ausbildung hast Du dreieinhalb Jahre lang an der Theaterakademie in K&ouml;ln absolviert. <br/>Aus welchen </strong><strong>Gr&uuml;nden hast Du dich f&uuml;r K&ouml;ln und die Theaterakademie entschieden? Warst Du mit deiner Entscheidung zufrieden?</strong> <br/><br/>Als ich mich f&uuml;r die Theaterakademie entschieden habe, da wusste ich gar nicht so genau was auf mich zukommt. Erst 7 Semester sp&auml;ter, als ich mein Diplom in der Hand hielt war mir klar, dass ein Schauspielstudium zu absolvieren kein Spaziergang ist. Es erfordert die st&auml;ndige Arbeit an sich selbst und man ger&auml;t immer wieder an eigene Grenzen, die man &uuml;berwinden muss. <br/><br/>Die Theaterakademie ist sehr famili&auml;r, vermittelt das Handwerk Schauspiel umfangreich und zeitgem&auml;&szlig;. Mir war eine Schule wichtig, die neben dem Theaterschauspiel auch Kameraunterricht &amp; Mikrofonsprechen gibt, um so besser f&uuml;r die Medienbranche ausger&uuml;stet zu sein. K&ouml;ln als Medienstadt ist f&uuml;r mich ein perfekter Ausgangspunkt um ein gutes Arbeitsnetzwerk zu spinnen. Klar gibt es noch Berlin, M&uuml;nchen und Co., aber K&ouml;ln ist f&uuml;r mich &uuml;bersichtlicher, nicht zu gro&szlig; und ja: ich stehe auf das &quot;k&ouml;lsche Lebensgef&uuml;hl&quot; ! ;) <br/><br/><strong>Du arbeitest ja nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Moderatorin. Welcher Job verlangt mehr Vorbereitung, Konzentration und Flexibilit&auml;t? Siehst Du dich in der Zukunft schwerpunktm&auml;&szlig;ig eher in einem Bereich?</strong> <br/><br/>Zur Zeit fordert mich die Moderation sehr, denn ich bin Quereinsteiger und gerade journalistisch gibt es f&uuml;r mich viel zu lernen. Allerdings muss ich ganz klar in beiden Bereichen ackern. <br/>In der Zukunft sehe ich mich als Schauspielerin und Moderatorin, denn ich liebe die Abwechslung<br/> und das eine schlie&szlig;t das andere nicht aus, zumindest zur Zeit noch nicht - ich bin gespannt wie sich alles entwickelt.&nbsp;<br/><br/><strong>&Uuml;ber StagePool hast Du u.a. die Hauptrolle in &bdquo;Sissi&ldquo; erhalten (Schlossschauspiel Paderborn, Tournee 2008/2011). Ist das nicht die Traumrolle einer jeden Frau? Was sind die Herausforderungen bei dieser Rolle?</strong> <br/><br/>Oh ja, Sissi zu spielen ist schon wegen der sch&ouml;nen Kleider ein Traum. Allerdings w&auml;hrend des St&uuml;ckes kann das ganz sch&ouml;n anstrengend sein, andauernd umgezogen zu werden wie eine Barbiepuppe. Aber der echten Kaiserin Elisabeth ging es da wohl nicht anders... Eine Schauspielerische Herausforderung ist die Rolle auf jeden Fall, denn ich spiele sie als junge blau&auml;ugige Prinzessin bis hin zur erwachsenen selbstbewussten Kaiserin von &Ouml;sterreich und K&ouml;nigin von Ungarn. Viele Schicksalsschl&auml;ge begleiteten Sissis Leben wie ein Schatten, und aus diesem heraus zu treten war ein stetiger Kampf der Monarchin und somit auch f&uuml;r mich auf der B&uuml;hne. <br/><br/><strong>Neben der Rolle &bdquo;Sissi&ldquo; hast Du auch Moderationsjobs &uuml;ber StagePool bekommen, aktuell bei Reuter TV (sushimedia). Was denkst Du hat deine schriftliche Bewerbung mehr herausgehoben als die der anderen Bewerber?</strong> <br/><br/>Keine Ahnung... hmmm... ich schreibe mal seri&ouml;ser und mal legerer - wie ich gerade das Inserat einsch&auml;tze. Aber ich gebe immer meine Homepage an, denn der Kunde soll gleich sehen mit wem er es zu tun hat. :) <br/><br/><strong>Was machst Du gerne in deiner Freizeit? Eher auch kulturbezogene Hobbies oder lieber etwas vollkommen anderes zur Abwechslung?</strong> <br/><br/>Meine Papageien Petie und Lilly sind ein gro&szlig;es Hobby von mir. Sie tanzen, sprechen und machen Kunstst&uuml;ckchen. Ne tolle Abwechselung zum Job! Aber ich verreise auch sehr gerne, besonders nach Asien. Mein n&auml;chstes Ziel nach Thailand ist Malaysia. Das tropische Klima sowie der Dschungel sind f&uuml;r mich sehr entspannend und energiespendend. Nat&uuml;rlich gehe ich auch gerne ins Kino, ins Theater und auf Konzerte.&nbsp;<br/><br/><strong>&Uuml;ber was f&uuml;r Projekte w&uuml;rdest Du dich in der zweiten H&auml;lfte des Jahres besonders freuen?</strong> <br/><br/>Bisher hatte ich ein tolles Jahr, habe Episodenrollen f&uuml;r RTL&#39;s &quot;Alarm f&uuml;r Cobra 11&quot; gedreht sowie f&uuml;r eine neue Actionserie (&quot;MEK 8&quot;) auf RTL2. Ausserdem habe ich in diversen Imagefilmen und Kurzfilmen mitgespielt, habe f&uuml;r viele namenhafte Firmen moderiert und dadurch viele spannende Menschen getroffen- es soll einfach bitte so weitergehen, ich bin sehr dankbar, dass ich soviel arbeiten darf! <br/><br/><strong>Liebe Svenja, herzlichen Dank f&uuml;r deine Zeit und noch viel Erfolg bei allen weiteren Projekten! &nbsp;<br/></strong><strong><br/></strong>Mehr &uuml;ber Svenja unter <a href="http://www.svenjaklein.de" target="_blank">www.svenjaklein.de</a>.<strong><br/></strong><br/><br/>Copyright der Fotos: www.andersonphotography.de, Schlossschauspiel Paderborn. http://de.stagepool.com/backstage_mit/5301/extrem_magier_steve_waite http://de.stagepool.com/backstage_mit/5301/extrem_magier_steve_waite Extrem Magier Steve Waite über seine neue Tour 2011 PHOBIA Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Lieber Steve, </strong><br/><br/><strong>Du nennst dich selbst &bdquo;Extrem Magier&ldquo;. Was kann man sich darunter vorstellen? Inwiefern unterscheidet sich ein Extrem Magier von anderen Magiern oder gar Zauberern?</strong><br/><br/>Ich w&uuml;rde es so erkl&auml;ren: Zauberk&uuml;nstler arbeiten meistens solo und mit kleinen Requisiten. Mit B&auml;llen, Kartenspielen, Seilen, T&uuml;chern usw. zeigen sie Zaubertricks (Effekte, die eigentlich nicht m&ouml;glich sind), um Ihr Publikum zu unterhalten. Magier gehen eine Stufe weiter: Ihre Shows sind meist aufw&auml;ndig mit Licht- und B&uuml;hnentechnik sowie Assistentinnen inszeniert. Sie zeigen keine Zauberticks, sondern visuelle Illusionen - ihre Shows sind meist in Freizeitparks oder in Vari&eacute;t&eacute;s zu finden. Als Extrem Magier verbindet man gef&auml;hrliche Stunts mit aufwendigen Gro&szlig;illusionen. Die Shows werden meistens f&uuml;r TV und/oder Gro&szlig;produktionen produziert und werden mehrere Wochen vorbereitet. Alle Effekte sind in ihrem Aufwand gr&ouml;&szlig;er, teurer und ben&ouml;tigen eine gro&szlig;e B&uuml;hne. <br/><br/>Zusammengefasst: Ein Zauberk&uuml;nstler l&auml;sst vor Ihren Augen in seinen H&auml;nden ein Spielzeugauto verschwinden. Ein Magier macht dieses auf der B&uuml;hne mit einem echten Auto und ein Extrem Magier wird in das Auto gefesselt und steckt es in Brand bevor es verschwindet.<br/><br/><strong>Wann hast Du zum ersten Mal bemerkt, dass Du vielleicht besonders au&szlig;ergew&ouml;hnliche Talente hast? Und wie hat dein famili&auml;res Umfeld auf deinen ungew&ouml;hnlichen Berufswunsch reagiert?</strong> <br/><br/>Ich hatte eine sehr schlechte Kindheit. Die meiste Zeit verbrachte ich eingesperrt im Keller und musste mich zwangsweise befreien...!!! <br/>Nein, nur Spa&szlig;. Ich hatte eine wunderbare Kindheit. Als ich mit 14 Jahren einen Zauberk&uuml;nstler im Fernsehen sah, hab ich auf den Bildschirm gezeigt und zu meinen Eltern gesagt: Das werde ich auch machen! Ich wusste zwar noch nicht wie, aber ich war einfach nur fasziniert davon. Kurz darauf habe ich mit einem Freund einen Kongress f&uuml;r Magier (Magic Hands Kongress) besucht. <br/>Dort fanden wir einen Stand an dem Entfesselungstricks ausgestellt wurden. Ich kam mit dem H&auml;ndler ins Gespr&auml;ch und bekniete ihn solange, bis ich die Zwangsjacke an Ort und Stelle ausprobieren durfte und stand wenige Minuten sp&auml;ter gefesselt im Foyer des Kongress. Ohne etwas &uuml;ber die Techniken der Entfesselungskunst zu wissen, schaffte ich es mich nach ca. 25 Minuten aus der Zwangsjacke zu befreien. <br/>Sofort stand f&uuml;r mich fest, dass ich das f&uuml;r den Rest meines Lebens machen wollte. Meine Familie war zun&auml;chst skeptisch und stellte in Frage, ob die Magie &uuml;berhaupt ein Beruf sei, ob man damit &uuml;berhaupt Geld verdienen k&ouml;nne und ob das nicht viel zu gef&auml;hrlich sei und ich doch auch an meine Rente denken sollte. <br/><br/>Zu meinem Gl&uuml;ck hat sich Ihre Meinung ge&auml;ndert, auch wenn Sie manchmal froh w&auml;ren, ich h&auml;tte einen weniger gef&auml;hrlichen Beruf! <br/><br/><strong>Wie w&uuml;rdest Du den Zuspruch und das Interesse in Deutschland an Stuntshows, Pyro- und Illusionstechnik bewerten? Reagiert das Publikum eher kritisch oder gebannt?</strong> <br/><br/>Zugegeben, in Sachen Magie &amp; Zauberei sind die meisten &quot;Deutschen&quot; sehr skeptisch. Es wird mehr hinterfragt. Es wird weniger &quot;ERNST&quot; genommen. Hinzu kommt, der Beruf als Illusionist in Deutschland stirbt langsam aus. Der Aufwand und der finanzielle Hintergrund ist zu enorm - die meisten ziehen ein Kartenspiel vor. Es gibt derzeit eigentlich nur zwei Magier die aktuell auf Tournee sind: David Copperfield und Hans Klok.&nbsp;<br/>Im Vergleich zu China oder der USA ist die Kunst des Magiers mehr angesehen. Der Respekt ist gr&ouml;&szlig;er. Die Zuschauer sind dort leichter zu beeindrucken. Dennoch denke ich, dass der Deutsche Markt f&uuml;r Magie noch nicht ganz ausgestorben ist. Er muss nur angekurbelt bzw. f&uuml;r die Magie wieder begeistert werden. Man denke hierbei an den maskierten Magier - er denkt nicht falsch! <br/>Das Interesse zu Action, Stunt und Feuerwerk (so meine Einsch&auml;tzung) war schon immer da. Ich glaube nicht, dass sich hierbei so schnell etwas &auml;ndern wird. <br/><br/>Zusammengefasst: Man wird kritischer - aber wer m&ouml;chte in der heutigen Zeit nicht verzaubert werden?!<br/><br/><strong>Machst Du die Stunts in deiner Show alle selbst? Welcher Stunt ist der gef&auml;hrlichste und welcher der von dir am gef&uuml;rchtetsten?</strong> <br/><br/>(grins) Ja, die Stunts mache ich alle selbst. Allerdings bin ich bei meinen Stunts nie alleine. Es gibt immer Helfer, die mir zur Seite stehen und im Notfall eingreifen. Die eigentliche Gefahr k&ouml;nnen wir im Team kontrollieren, was allerdings nicht hei&szlig;t, das nie etwas passieren kann. Das Risiko ist immer dabei: Wir m&uuml;ssen alle im Team konzentriert sein. Die Kette ist nur so stark wie das schw&auml;chste Glied. <br/>Ich kann nicht sagen, dieser oder jener Stunt ist am gef&auml;hrlichsten, da ich vor allen Respekt habe. Dennoch gibt es eine Darbietung die von mir sehr viel abverlangt: Bei Phobia zeige ich erstmals eine Unterwasserentfesselung, bei der &uuml;ber 1.000 Liter Wasser auf die B&uuml;hne st&uuml;rzen. Ich arbeite seit 2008 an dieser Aktion. Mache ich einen Fehler, komme ich alleine nicht aus dem Tank heraus. Das schlimmste daran - kein Scherz - ich leide tats&auml;chlich an einer Wasserphobie. Unter Wasser gefangen, ohne Sauerstoff, das ist f&uuml;r mich die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung! <br/><br/><strong>2011 wirst Du mit der Tour &bdquo;Phobia&ldquo; durch Deutschland reisen. Worauf freust Du dich bei der Tournee am meisten?</strong> <br/><br/>Dass es endlich losgeht! Das Projekt bereite ich seit &uuml;ber vier Jahren vor. Mit Phobia geht f&uuml;r mich ein Kindheitstraum in Erf&uuml;llung. Wenn es nach mir ginge, ich w&uuml;rde jeden Abend auf der B&uuml;hne stehen!!! <br/><br/>Du arbeitest aber nicht nur auf Tournee, sondern trittst auch auf anderen Veranstaltungen auf und bietest Shows im Feuer, unter Wasser und in der Luft an f&uuml;r Freizeitparks, Medien und Firmenveranstaltungen. Wo bist Du da bisher schon aufgetreten? <br/><br/>Hinter einer Tournee steht eine sehr gro&szlig;e finanzielle Verantwortung. Somit ist es leider nicht m&ouml;glich st&auml;ndig damit unterwegs zu sein. Somit konnte ich meine Erfahrungen in verschiedenen Freizeitparks (Heide Park Soltau; Europa Park Rust; Holiday Park Hassloch; Circus Flic Flac; Karl May Festpiele Elspe; usw.) sowie international in den Medien (Stars am Limit; Stars in der Manage; Wetten dass... (China); Kabel 1 Reportage; usw.) sammeln. <br/><br/><strong>Seit wann bist Du Mitglied bei StagePool und wie gef&auml;llt dir die Plattform?</strong> <br/><br/>Ich meine seit 2007. Ich konnte Stagepool &uuml;ber eine Agentur kennen lernen. Anfangs war ich skeptisch &quot;schon wieder eine Plattform&quot; - heute bin ich ein sehr gro&szlig;er Fan. Stagepool wurde f&uuml;r mich zu dem f&uuml;hrenden Pool f&uuml;r K&uuml;nstler und Agenturvermittlung. Weltweit arbeiten Kunden mit Stagepool zusammen. Mit Erfolg! Ich konnte inzwischen sehr viele Auftr&auml;ge &uuml;ber Stagepool bekommen (Festspiele; Vari&eacute;t&eacute;s; Shootings).&nbsp;<br/><br/>Ich kann jedem K&uuml;nstler empfehlen diese Plattform zu nutzen. Die monatliche Geb&uuml;hr sehe ich nicht als Kosten, sondern als eine sehr sinnvolle Investition. Macht weiter so! Steve, f&uuml;r deine n&auml;chsten Shows und ganz besonders f&uuml;r die Tournee w&uuml;nschen wir dir viel Erfolg und Spa&szlig;! <br/><br/>Mehr &uuml;ber Steve unter <a href="http://www.steve-waite.com" target="_blank">www.steve-waite.com</a>. Tourdaten und Tickets f&uuml;r die Phobia Show 2011 gibt es <a href="http://www.eventim.de/cgi-bin/tickets.html?affiliate=GMD&amp;fun=search&amp;action=search&amp;doc=search%2Fsearch&amp;detailadoc=erdetaila&amp;detailbdoc=evdetailb&amp;kudoc=artist&amp;sort_by=score&amp;sort_direction=desc&amp;fuzzy=yes&amp;suchbegriff=steve+waite" target="_blank">hier</a>. &nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/5252/musical_helle_nachte http://de.stagepool.com/backstage_mit/5252/musical_helle_nachte Musical "Helle Nächte" Kreativteam Stefan Wurz & Martin Doll über ihr romantisches Musical "Helle Nächte" - Aufführungen am 21. und 22. August 2010 Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Lieber Stefan,</strong><strong><br/></strong><strong>Martin und Du habt das Musical &bdquo;Helle N&auml;chte&ldquo; entworfen - dies war aber nicht Euer erstes gemeinsames Projekt. Wann und wie begann Eure Zusammenarbeit und wie verl&auml;uft sie typischerweise?</strong><br/><br/>Unsere Zusammenarbeit begann bereits Anfang der 90-er Jahre in Pforzheim. Wir haben dort das BOB&#39;SHE&#39;BOB-Musiktheater gegr&uuml;ndet und erfolgreich drei Musicals produziert, darunter auch unser erstes gemeinsames St&uuml;ck - &bdquo;Alice&ldquo; nach Lewis Carrolls &bdquo;Alice im Wunderland&ldquo;. Typischerweise setzen wir uns zusammen, diskutieren viel, entwerfen und verwerfen und einigen uns schlie&szlig;lich auf ein Konzept. Dann schreibt Martin Dialoge und Songtexte und ich komponiere anschlie&szlig;end. Dabei stehen wir in regelm&auml;&szlig;igem Austausch.<br/><br/><strong>&bdquo;Helle N&auml;chte&ldquo; ist ein romantisches Musical nach Dostojewski, das nach seiner Urauff&uuml;hrung in Pforzheim viel Begeisterung ausgel&ouml;st hat. Woher nahmt Ihr die Inspiration? Wie lange dauerte es, bis die Musicalvorlage stand?</strong><br/><br/>Die Idee ist auch schon 15 Jahre alt gewesen. Inspiriert hat uns die fantastische Novelle von Dostojewski und die unglaubliche Atmosph&auml;re der Hellen N&auml;chte in Petersburg. Nach einer l&auml;ngeren Konzeptionsphase ging es dann schnell: Im Sommer 2005 haben wir den gr&ouml;&szlig;ten Teil des St&uuml;ckes in zwei Monaten geschrieben.<br/><br/><strong>Was f&uuml;r ein Gef&uuml;hl ist es eigentlich, sein eigenes Musical bei der Premiere auf der B&uuml;hne uraufgef&uuml;hrt zu sehen? Genie&szlig;t man dann diese Stunden oder ist man durch die Gedanken an den organisatorischen Ablauf abgelenkt?</strong><br/>Da ich das Orchester geleitet habe, und Martin die Abendspielleitung hatte, war das Genie&szlig;en schwierig. Es ist uns aber bewusst gewesen, was f&uuml;r ein besonderer Moment das war. <br/><br/>Und insbesondere im anschlie&szlig;enden Applaus und der rauschenden Premierenfeier haben wir es uns gut gehen lassen.<br/><br/><strong>Als Darsteller konntet Ihr Peggy Pollow und J&ouml;rn Linnenbr&ouml;ker aus &bdquo;Mamma Mia!&ldquo; gewinnen. Wie seid Ihr auf sie aufmerksam geworden? Inwiefern sind sie die optimale Besetzung f&uuml;r die Rollen?</strong><br/>Peggy hat unsere Ausschreibung auf StagePool gelesen, sich beworben und uns mit Talent und Charme &uuml;berzeugt. J&ouml;rn hatte sich nicht beworben, sondern wurde von Peggy vorgeschlagen. Und war dann die Idealbesetzung. <br/><br/>Beide sind sehr ernsthafte K&uuml;nstler, die hervorragende schauspielerische F&auml;higkeiten und t&auml;nzerische und s&auml;ngerische Begabung mit Enthusiasmus und Disziplin verbinden. Die Arbeit mit den beiden war ein reines Vergn&uuml;gen.<br/><br/><strong>Welche Erfahrungen habt Ihr soweit mit StagePool gemacht? W&uuml;rdet Ihr StagePool auch f&uuml;r weitere Ausschreibungen nutzen?</strong><br/>Wir haben gute Erfahrungen mit StagePool gemacht &ndash; zahlreiche f&auml;hige Bewerber haben sich auf unsere Ausschreibung gemeldet. Die Auswahl fiel dann doch schwer &ndash; bis Peggy kam... <br/><br/>Gerne greifen wir bei zuk&uuml;nftigen Projekten wieder auf die Unterst&uuml;tzung von StagePool zur&uuml;ck.<br/><br/><strong>K&ouml;nnt Ihr uns vielleicht verraten, ob Ihr schon an einem neuen Projekt arbeitet?</strong><br/><br/>Wir haben gerade sehr erfolgreich das Jugendrockmusical &bdquo;Brandnacht&ldquo; in Bockenem vor 1000 Zuschauern uraufgef&uuml;hrt. Jetzt m&uuml;ssen wir dieses St&uuml;ck &uuml;berarbeiten und auf den St&uuml;ckemarkt bringen &ndash; und dann schauen wir mal, was uns als n&auml;chstes einf&auml;llt...<br/><br/><strong>Lieber Stefan und lieber Martin, herzlichen Dank f&uuml;r Eure Zeit und viel Erfolg f&uuml;r Eure Auff&uuml;hrungen!</strong><br/><br/>Mehr Informationen zu dem Musical &bdquo;Helle N&auml;chte&ldquo; unter <a href="http://www.hellenaechte.de/" target="_blank">www.hellenaechte.de.</a><br/><br/><strong>Auff&uuml;hrungen</strong>: <strong>21. und 22. August 2010</strong>, 20 Uhr im Konzertsaal der Musikschule in Hildesheim.<br/><br/>&Uuml;ber Stefan Wurz auf <a href="http://www.stefanwurz.de" target="_blank">www.stefanwurz.de</a><a href="http://www.stefanwurz.de" target="_blank">.</a><br/>&Uuml;ber Martin Doll auf <a href="http://www.martindoll.de" target="_blank">www.martindoll.de<strong>.</strong></a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5209/girlband_queensberry http://de.stagepool.com/backstage_mit/5209/girlband_queensberry Girlband "Queensberry" mit ehemaliger StagePoolerin Leo über große Veränderungen Tue, 01 Feb 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Liebe Leo, Gabby, Ronja und Selina,</strong><br/><br/><strong>In den letzten Wochen ist viel passiert und auf einmal steht &bdquo;Queensberry&ldquo; in einer v&ouml;llig neuen Konstellation dar. Die Ger&uuml;chte um den Ausstieg von Anto und Vici haben sich also bewahrheitet. Was war letztendlich der Grund f&uuml;r den kurzfristigen Ausstieg der beiden?</strong><br/><br/><strong>Leo</strong>: Beide hatten private Gr&uuml;nde, die sie dazu geleitet haben, bei Queensberry auszusteigen. Bei Anto war es krankheitsbedingt und Vici m&ouml;chte gerne wieder zur Schule gehen. Auch wenn es sehr schwierig war, akzeptieren wir diese Entscheidung und m&ouml;chten ab jetzt nur noch nach vorne schauen.<br/><br/><strong>Ronja und Selina nehmen nun die beiden leeren Pl&auml;tze in der Band ein. Woher kennt Ihr beiden denn Leo und Gabby? K&ouml;nnt ihr euch vielleicht kurz vorstellen? Welchen frischen Wind bringt ihr in die Band mit?</strong><br/><br/><strong>Ronja</strong>: Das sind bei uns beiden sehr lustige Geschichten. Ich wurde &uuml;ber Facebook entdeckt und zum Vorsingen eingeladen und Selina kannte Leo noch von fr&uuml;her.<br/><strong>Selina</strong>: Genau, ich habe Leo vor drei Jahren kennengelernt, als sie noch bei X-Cell Records unter Vertrag war. Zu dem Zeitpunkt habe ich dort ein Solo Projekt gehabt. Da war ich aber erst 14. Jetzt bin ich 17 und sehe meine riesen Chance in &bdquo;Queensberry&ldquo;.<br/><br/><strong>Ronja</strong>: So geht es mir auch, ich bin gerade 20 geworden und habe frisch mein Abi in der Tasche. Es war immer mein Traum, auf der B&uuml;hne zu stehn und jetzt erf&uuml;llt er sich von heute auf morgen.<br/><br/><strong>Gabby</strong>: Es war uns aber auch super wichtig, dass wir M&auml;dels finden, die schon Erfahrung haben. Ronja hat mit 10 Jahren schon die Nala in &bdquo;K&ouml;nig der L&ouml;wen&ldquo; gespielt und war sp&auml;ter bei den &bdquo;Lollipops&ldquo;. Sie haben beide bombastische stimmen und tolle Pers&ouml;nlichkeiten.<br/><br/><strong>Wie reagieren eure Fans auf diese Neuerung? Was macht Ihr, um sie m&ouml;glichst positiv auf diese &Auml;nderung zu stimmen?</strong><br/><br/><strong>Leo</strong>: F&uuml;r viele Fans war es anfangs, wie f&uuml;r uns auch, ein riesen Schock, den sie erstmal verarbeiten mussten. Aber sobald sie Ronja und Selina kennengelernt haben, waren sie sehr positiv gestimmt. Viele sind jetzt schon gro&szlig;e Fans von den beiden. Wir sind super dankbar, dass unsere Fans zu uns halten und wir sehen es als gemeinsamen Neustart.<br/><br/><strong>Leo und Gabby, was waren denn f&uuml;r Euch r&uuml;ckblickend die Highlights in den letzten Jahren &bdquo;Queensberry&ldquo;</strong>?&nbsp;<br/><br/><strong>Gabby</strong>: Wir hatten so viele unglaubliche Augenblicke, da kann man sich gar nicht entscheiden. Vielleicht, als wir vor 1 Millionen Menschen Silvester am Brandenburger Tor aufgetreten sind...<br/><strong>Leo</strong>: ...oder als wir erfahren haben, dass unser erstes Album &bdquo;Volume I&ldquo; Gold gemacht hat...<br/><br/><strong>Gabby</strong>: oder, der Videodreh zu &bdquo;Too young&ldquo; in Miami...<br/><br/><strong>Leo</strong>: oder mein 21. Geburtstag in LA in einer Villa in den Hollywood Hills...<br/><br/><strong>Gabby</strong>: oder oder oder... eigentlich kann man sagen, dass jeder einzelne Tag sehr wertvoll war!<br/><br/><strong>Was ist f&uuml;r Euch immer die spannendste Band-Phase? Einstudieren der Songs, Aufnahme, das Fitting oder der erste Auftritt?</strong><br/><br/><strong>Leo</strong>: Also ich glaube, jeder von uns, hat da seine eigene Spannungskurve. Ich bin sehr involviert in dem kreativen Prozess, mache unsere Choreografien und das Styling und bin somit in dieser Phase immer etwas gestresst, Ronja holt mich dann runter und klappert mit mir die L&auml;den nach neuen Klamotten ab.&nbsp;<br/><br/><strong>R</strong><strong>onja</strong>: Ja, das stimmt, ich versuche Leo zu assistieren, das klappt super. Wir erg&auml;nzen uns gut.<br/><br/><strong>Selina</strong>: Ich liebe das Tonstudio sehr, an neuen Songs zu arbeiten und den ganzen Tag zu singen ist genau mein Ding.<br/><strong>Gabby</strong>: Und ich liebe die B&uuml;hne.<br/><br/><strong>Leo</strong>: Ja, das tun wir alle!!!<br/><br/><strong>Womit besch&auml;ftigt Ihr euch denn, wenn ihr mal Zeit f&uuml;r eine kleine Pause habt? Geht es dann musikalisch weiter oder gibt es dann das totale Kontrastprogramm?</strong><br/><br/><strong>Leo</strong>: Ganz oft geht es bei uns dann tats&auml;chlich musikalisch weiter. Wir arbeiten an neuen A-capellas oder schreiben Songs. Ronja setzt sich ans Klavier und wir singen eine Runde.&nbsp;<br/><br/><strong>Ronja</strong>: Oder wir besch&auml;ftigen uns mit so sinnlosen Dingen wie Nintendo spielen... obwohl wir M&auml;dchen sind.<br/><br/><strong>Gabby</strong>: Shoppen steht bei uns aber auch ganz oben auf der Liste, oder Kino, Eis essen oder einfach nur mal in der Sauna entspannen. Also eigentlich machen wir ziemlich normale Dinge. <br/><br/><strong>Gibt es schon neue Projekte, auf die wir uns freuen d&uuml;rfen? Wo kann man Euch denn bald sehen?</strong><br/><br/><strong>Leo</strong>: Wir arbeiten in der neuen Besetzung nat&uuml;rlich gerade auf Hochtouren an neuen Songs und einer neuen B&uuml;hnenshow. Anfang September wird man uns dann wieder live auf der B&uuml;hne sehen. Nebenbei filmen wir eine Reality Show &uuml;ber uns f&uuml;r das amerikanische Fernsehn, was super aufregend ist. Da k&ouml;nnen die Leute dann mal hinter die Kulissen schauen und verfolgen, wie hart der weg nach oben sein kann.&nbsp;<br/><br/><strong>Gabby</strong>: Auf jeden Fall haben wir total viel Energie und neue Motivation und k&ouml;nnen es kaum erwarten, wieder richtig loszulegen.<br/><br/><strong>Selina</strong>: Alle Termine und News kann man nat&uuml;rlich auch auf <a href="http://www.queensberry.de" target="_blank">www.queensberry.de</a> nachlesen, dort gibt es auch bald ein Fototagebuch von mir, denn ich bin der Paparazzi unter den Queensberries, ich halte alles fest, was mir vor die Linse kommt!<br/><br/><strong>Liebes &bdquo;Queensberry&ldquo;, wir bedanken uns herzlich f&uuml;r Eure Zeit und w&uuml;nschen Euch einen grandiosen und erfolgreichen Neuanfang!</strong><br/><br/>Alles &uuml;ber die Band, viele Fotos und pers&ouml;nliche Videonachrichten gibt es auf <a href="http://www.queensberry.de" target="_blank">www.queensberry.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/1769/sandra_konig http://de.stagepool.com/backstage_mit/1769/sandra_konig Sandra König Fri, 28 Jan 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:09+02:00 <strong>Ab dem 14. September 2006 ist der lang ersehnte Film &bdquo;Das Parfum&ldquo; (nach dem Roman von Patrick S&uuml;skind) erstmalig in deutschen Kinos zu sehen.&nbsp;StagePoolerin Sandra K&ouml;nig spielt eine Kleindarstellerrolle neben Weltstars wie Dustin Hoffman und Alan Rickmann. <br/><br/></strong><strong><br/></strong><strong>Liebe Sandra, herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu deiner Rolle in diesem tollen Film &ndash; immerhin ist dieser Film der teuerste deutsche Film aller Zeiten! Kannst Du deinen Tag am Set einmal beschreiben? Wie lang haben die Schmink- und Kost&uuml;mvorbereitungen gedauert? Wie hast Du die Atmosph&auml;re am Set empfunden?<br/></strong><br/>Schon einige Wochen vorher musste ich meine genauen K&ouml;rperma&szlig;e an die Produktion durchgeben. Ein paar Tage sp&auml;ter kam ein Anruf aus einem Atelier aus Frankreich, dass sie die Ma&szlig;e nochmal aktuell brauchen. Also schnappte ich mir das Ma&szlig;band meiner Freundin und verma&szlig; mich neu.<br/>Einen Tag vor dem Dreh musste ich in die Bavaria Filmstudios zur Anprobe. Ein langes Baumwollhemd und dar&uuml;ber die Corsage, die so eng geschn&uuml;rt wurde, dass ich fast einen klaustrophobischen Anfall bekam. Erst nach einer Weile konnte ich mich daran gew&ouml;hnen und wir machten weiter mit einem schweren Unterrock und dem eigentlichen Kleid. Puhh, was f&uuml;r eine Strapaze.<br/>Am Drehtag die gleiche Prozedur und dann in den Aufenthaltsraum im dritten Stock. Ich bin fast gestorben. Ich musste mich mehrmals ausruhen und nach Luft schnappen.<br/>Eine halbe Stunde sp&auml;ter wieder einen Stock tiefer zur Maske, danach wieder ganz runter zum Anlegen von Schmuck etc..<br/>Also, alles in allem eine sehr aufwendige und professionelle Angelegenheit.<br/><br/><strong>Berichte uns von der Zusammenarbeit mit Top-Produzent Bernd Eichinger (&bdquo;Elementarteilchen&ldquo;, &bdquo;Der Untergang&ldquo;, &bdquo;Resident Evil&ldquo;) und Regisseur Tom Tykwer (&bdquo;Heaven&ldquo;, &bdquo;Der Krieger und die Kaiserin&ldquo;, &bdquo;Lola rennt&ldquo;). Hat es dich pers&ouml;nlich weiter gebracht?</strong><br/><br/>Ich hatte das Gef&uuml;hl, dass ich da gut aufgehoben war. Tom Tykwer gab die Anweisungen und achtete selbst auf jede Kleinigkeit.<br/>Er machte da nicht nur einen Job als Regisseur, sondern er war mit allen Sinnen bei diesem Film. So als wenn er das Frankreich des 18. Jh. pers&ouml;nlich kannte und dies so umsetzen wollte.<br/>Bernd Eichinger war an diesem Drehtag eher zur&uuml;ckhaltend, aber man merkte seine Souver&auml;nit&auml;t in diesem Tun.<br/><br/><strong>Wie viel konntest Du von der Arbeit von Dustin Hoffman und Alan Rickman beobachten?</strong> <br/><br/>Dustin Hoffman begr&uuml;&szlig;te uns pers&ouml;nlich in der Kulisse. Es gab die Info, dass es f&uuml;r Hoffman ein Double gibt, und w&auml;hrend er meine Hand k&uuml;sste war ich mir nicht sicher, ob es wirklich der Dustin Hoffman ist.<br/>Aber er war es, und er war ein sehr charmanter Mann.<br/>Alan Rickman durfte ich leider nicht kennen lernen.<br/><br/><strong>Die Vorlage des Films von Patrick S&uuml;skind war einer der erfolgreichsten in deutscher Sprache verfassten Romane. Wie beurteilst Du die filmische Umsetzung des Romans? Ist sie den gro&szlig;en Erwartungen gerecht geworden (&bdquo;[Das Parfum] ist eine der hochkar&auml;tigsten und vielversprechendsten Mischungen des Kinojahres 2006&ldquo;)?</strong><br/><br/>Die Aufbauten der Kulisse waren ... &ndash; so was hatte ich bis dahin noch nicht gesehen. WOW!!<br/>Es war ein ganzer Stra&szlig;enzug aufgebaut. Der Parfumladen versetze mich in eine andere Zeit. Nur der Blick nach oben, wo die Scheinwerfer waren, lie&szlig; mich wieder daran erinnern, dass ich Sandra K&ouml;nig bin und in M&uuml;nchen im 21. Jahrhundert lebe.<br/>Es wurde soviel Liebe ins Detail gesteckt. Die kleinen Parfumfl&auml;schchen, die handgesch&ouml;pften Seifen oder der Springbrunnen mit den filigranen Kranichen aus deren Schnabel ein zarter Wasserstrahl in das mit Bl&uuml;tenbl&auml;tter &uuml;bers&auml;te Becken floss.<br/>Sogar das wundersch&ouml;ne Kleid wurde den damaligen Verh&auml;ltnissen angepasst: Es wurde im unteren Drittel einfach mit Schlamm beworfen. Meine Z&auml;hne wurden gelb gemacht...<br/><br/><strong>Inwiefern ist dieser Film ein weiterer gro&szlig;er Schritt in deiner Karriere?<br/><br/></strong>Ich habe mich da sehr wohl gef&uuml;hlt. Ich habe soviel wie m&ouml;glich in mich aufgesogen.<br/>Wenn ich an die Begegnung mit Dustin Hoffman denke, hilft mir das &uuml;ber die Tiefs hinweg, die man als Schauspieler nun mal hat. Ich danke ihm daf&uuml;r.<br/><br/><strong>Ein Kommentar noch zu StagePool, bitte :)</strong><br/><br/>Nachdem ich die ganzen technischen H&uuml;rden genommen hatte um mich bei StagePool bestens zu pr&auml;sentieren, begann f&uuml;r mich eine leichte Suche nach Castings. Ich mag es, dass wenn ich online komme, mein Postfach immer neue Castings und Auditions anzeigt.<br/><br/><strong><br/><br/>Vielen Dank f&uuml;r das Interview, Sandra. Wir freuen uns sehr, dich im Kino auf gro&szlig;er Leinwand bewundern zu k&ouml;nnen! Alles Gute weiterhin!<br/><br/></strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br/>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sandra zu Besuch bei StagePool in K&ouml;ln http://de.stagepool.com/backstage_mit/1740/patrick_stanke http://de.stagepool.com/backstage_mit/1740/patrick_stanke Patrick Stanke Fri, 28 Jan 2011 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:09+02:00 <strong>StagePooler Patrick Stanke geh&ouml;rt zu den besten deutschen Nachwuchs-Musicaldarstellern. Besonders seit seiner Darstellung als &bdquo;D&rsquo;Artagnan&ldquo; in &bdquo;Die Drei Musketiere&ldquo; wird er gro&szlig; gefeiert, in der Stage Entertainment Produktion &bdquo;Best of Musical Gala 2006&ldquo; tourte er mit Uwe Kr&ouml;ger, Carolin Fortenbacher, Ana Milva Gomes und anderen durch Deutschland. Seit Ende Juli ist er nun in Tecklenburg&rsquo;s &bdquo;Kleiner Horrorladen&ldquo; zu sehen, sowohl als Zahnarzt Orin als auch als fleischfressende Pflanze.<br/><br/></strong><br/>Erst einmal m&ouml;chte ich alle StagePooler und Kollegen gr&uuml;&szlig;en. Auch auf diesem Weg m&ouml;chte ich nicht vers&auml;umen allen Fans und Freunden f&uuml;r die Vergangenen Jahre zu Danken. <br/><br/><strong>Was f&uuml;r ein Erfolg bisher! Wie f&uuml;hlt es sich an, zu Deutschlands gro&szlig;en Musicalstars zu geh&ouml;ren? Hast Du f&uuml;r dich pers&ouml;nlich alle Ziele erreicht?</strong><br/><br/>Ich freue mich sehr &uuml;ber den Erfolg in den letzten Jahren obwohl das nicht immer ganz allein mein Verdienst ist. Nat&uuml;rlich bin ich es der zum Vorsingen geht und sich die Rollen erk&auml;mpfen muss, dann in wochenlangen Proben hart an einer Rolle arbeitet. Aber ganz ohne die Unterst&uuml;tzung meiner Familie und meinen Freunden w&auml;re es nicht immer so einfach gewesen. Mein Dank an Unterst&uuml;tzung gilt auch sehr meiner Office Leitung und Fanclub Leitung Stefanie Michael und Anhang! <br/>Ach wie es sich anf&uuml;hlt? Es ist nat&uuml;rlich immer sch&ouml;n wenn man f&uuml;r seine Arbeit Anerkennung erh&auml;lt aber meine Pers&ouml;nlichen Ziele sind noch lange nicht erreicht! Hab doch grade erst angefangen! &#61514;<br/><br/><strong><br/><br/>Erz&auml;hl uns von deiner Zeit als &bdquo;D&rsquo;Artagnan&ldquo; in Berlin. Was hast Du dort f&uuml;r Erfahrungen gemacht? Wie kam das St&uuml;ck beim Publikum an?</strong><br/><br/>Das war wohl mit einer der aufregendsten Momente, die ich bis jetzt erleben durfte. Auf einmal ging alles so schnell. Nach hart erk&auml;mpften Vorsingrunden folgte eine noch anstrengendere Probenzeit, in der ich nicht nur Fechten lernte sondern Schritt f&uuml;r Schritt mich der Person D&rsquo;Artagnans n&auml;herte. Auf dem Weg dort hin habe ich immer Versucht ein bisschen &bdquo;Patrick&ldquo; zu finden und auch auf der B&uuml;hne mit einzubringen. Ich wollte so viel &bdquo;Patrick&ldquo; wie m&ouml;glich in die Rolle des D&rsquo;Artagnans einflie&szlig;en lassen um sie so Pers&ouml;nlich wie m&ouml;glich zu gestallten. <br/><br/><strong>Was ist dir aus deiner Tournee &bdquo;Best of Musical Gala 2006&ldquo; am meisten in Erinnerung geblieben? Wie war die Zusammenarbeit mit den ber&uuml;hmten Stars wie Uwe Kr&ouml;ger, Carolin Fortenbacher, Ana Milva Gomes &hellip; ?</strong><br/><br/>Mit Uwe habe ich ja das Jahr zuvor bei den Musketieren schon arbeiten d&uuml;rfen und blicke da auf ein spannendes Jahr zur&uuml;ck, in dem ich viel von Uwe lernen konnte und auch einen Freund gefunden habe mit dem man sich auch mal richtig sch&ouml;n kabbeln kann - nur um festzustellen das man sich doch eigentlich sehr mag. Von hier sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e!<br/>Die Gala war f&uuml;r mich eine sehr spezielle Erfahrung, da es mal eine ganz andere Art der Unterhaltung war. Ich kam mir in manchen St&auml;dten ( z.B. in Wien) wie ein Popstar vor, der ein Konzert gibt vor ausverkauften Stadien! Das war Mega Cool und ich freu mich sehr auf die n&auml;chste Gelegenheit so etwas erneut zu erleben. <br/><br/><strong><br/><br/>Was gef&auml;llt dir an einer Best-of-Gala im Gegensatz zu einer normalen Musical-Show? Ist sie f&uuml;r das Publikum interessanter? Oberfl&auml;chlicher? Oder begeistert sich das Publikum dadurch erst mehr f&uuml;r Musicals? Denkst Du, dass sich die Musicalshows hin zu verschiedenen Best-Off-Produktionen entwickeln werden?</strong><br/><br/>Oh das hoffe ich ich nicht. Man sieht ja hier und da immer mehr den Schwung zu Revuen der 80-er oder &bdquo;Best- Off&ldquo; Revuen aus Musical oder Pop Rock. Das alles hat durchaus seine Berechtigung aber ersetzen sollte diese Form der Unterhaltung das Musical nicht. Denn daf&uuml;r gibt es viel zu viele sch&ouml;ne noch ungespielte Musicals die es erstmal zu verbraten gilt bevor man allem den R&uuml;cken kehrt. <br/>Dennoch ist eine Musicalrevue immer ein guter Start f&uuml;r Musical Neulinge. Da sie zum einen eine reiche Abwechslung an &bdquo;Themen&ldquo; bzw. Musikalischen Stilistiken bietet als auch zum anderen der entscheidende Kostenfaktor geringer ist und man danach entscheiden kann welchem Musical man entgegen fiebern m&ouml;chte um dort dann Karten; zu manchmal Leider h&ouml;heren Preisen sich zu leisten.<br/><br/><strong>Ab Ende Juli wirst Du in Tecklenburg zu sehen sein, als Zahnarzt Orin und als fleischfressende Pflanze. Momentan sind die Proben&hellip; Auf was freust Du dich am meisten? Inwiefern unterscheidet sich die Atmosph&auml;re eines Freilichttheaters von normalen Theatern? Macht es einen gro&szlig;en Unterschied f&uuml;r die Darsteller?</strong><br/><br/>Wir sind mitten im Endproben-prozess und trotz kurzer Probenzeit haben wir was ganz spezielles zaubern k&ouml;nnen. Beide Rollen sind sehr &uuml;berzeichnet und &auml;hneln sehr Figuren aus Comic und das reizt grade so sehr, einen Zahnarzt zu spielen der alles andere als umg&auml;nglich ist. Nahe zu sadistisch und vom eigenen Lachgas nicht genug bekommt. Ein v&ouml;llig &uuml;berdrehter Selbstgef&auml;lliger Alles-Hasser mit Elvis Look! Auf der anderen Seite die Stimme der Pflanze, ein liebevolles Objekt das zum blutr&uuml;nstigem Monster mutiert und all das Freilicht, freilich ein Riesenspektakel. Es ist Open Air eine ganz andere Erfahrung, ich meine wenn man nach zwei Wochen Proben mit Sonnenbrand zu k&auml;mpfen hat, wo man doch im Theater eher einen Sonnenmangel zu verzeichnen hat merkt man sp&auml;testens dann: Sonnencreme statt Sonnenbank!!!!<br/><br/><strong>Deine Homepage ist &auml;u&szlig;erst gut besucht und mittlerweile hast Du eine gro&szlig;e Fangemeinde, die zum Teil durch ganz Deutschland f&auml;hrt um dich in verschiedenen Rollen zu sehen. Was ist das f&uuml;r ein Gef&uuml;hl? Wie oft kontaktieren dich Fans und mit welchen Absichten?</strong><br/><br/>Ich freu mich sehr &uuml;ber den regen Zuwachs im PatrickStanke-Fanclub und bin auch immer bem&uuml;ht einen guten Draht zu meinen Fans zu pflegen, nur ist das allein gar nicht mehr m&ouml;glich und dabei unterst&uuml;tzt mich Stefanie Michael, die Fanclub-Leitung, sehr. Wir organisieren mindestens einmal im Jahr ein Fanclubtreffen, das immer an ein bestimmtes Projekt gekn&uuml;pft ist. So haben wir voriges Jahr im Wuppertaler Zoo mit dem Fanclub die Patenschaft eines jungen Gibborn Affen &uuml;bernommen. Anschlie&szlig;end gab es noch ein kleines Privat-Konzert und einen netten Grill-Abend, bei dem selbst meine Familie am Grill stand.<br/><br/>Ich freu mich sehr &uuml;ber Besuche wenn ich Gastspiele habe und sehe wieder jemanden aus dem Fanclub. Die organisieren sich auch schon selber. Sie verabreden sich in Foren zu welchen Shows sie fahren und wer wo sitzt. Wahnsinn. Eine kleine Organisation f&uuml;r sich!<br/><br/><strong><br/><br/>Was hast Du bisher f&uuml;r Erfahrung mit StagePool gemacht? Hast Du schon einen Job &uuml;ber uns gefunden?</strong><br/><br/>Ich schau immer mal wieder rein und benutze Stage Pool eher f&uuml;r das Genre TV und Film, habe aber &uuml;ber StagePool leider noch kein Job bekommen. Aber ich freu mich immer sehr &uuml;ber alle Features, die es hier gibt und hab auch schon einige Interviews meiner Kollegen gelesen. <br/><br/><strong>Vielen Dank, Patrick, f&uuml;r das Interview! Wir freuen uns sehr &uuml;ber deine Erfolge und w&uuml;nschen Dir viel Spa&szlig; in Tecklenburg!</strong><br/><br/>Vielen Dank!! Alles liebe und bis bald<br/>Euer<br/>Patrick Stanke<br/><br/>Mehr von Patrick gibt es unter <a href="/docs/admin/articles/www.patrickstanke.de" target="_blank">www.patrickstanke.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/5178/sommernachts_traum_2010_das_musical http://de.stagepool.com/backstage_mit/5178/sommernachts_traum_2010_das_musical Sommernachts-traum 2010 - Das Musical Intendant Norberto Bertassi über seine Welturaufführung in Oberwaltersdorf, Österreich Thu, 19 Aug 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Lieber Herr Bertassi,<br/><br/>Sie sind zust&auml;ndig f&uuml;r die Intendanz und Regie der Welturauff&uuml;hrung &bdquo;Sommernachtstraum 2010&ldquo; in Oberwaltersdorf, &Ouml;sterreich. In diesem Musiktheater - frei nach William Shakespeare - m&ouml;chte der Verein &bdquo;teatro&ldquo; Kinder, Jugendliche und Erwachsene in eine fantastische Traum- und Elfenwelt entf&uuml;hren. Wie viel Shakespeare ist denn in diesem St&uuml;ck zu finden und in wie weit sind v&ouml;llig neue Elemente integriert worden?</strong><br/><br/>Die wunderbare Geschichte von William Shakespeare ist nat&uuml;rlich zur G&auml;nze vorhanden. Wir haben uns aber auf die Essenz der Geschichte beschr&auml;nkt, da ja noch viele Songs dazu gekommen sind und die Produktion nicht l&auml;nger als zwei Stunden werden darf. Unser Autor Norbert Holoubek hat das St&uuml;ck g&auml;nzlich &uuml;berarbeitet und teilweise neu geschrieben und in einer modernen und leicht verst&auml;ndlichen Sprache umgesetzt, jedoch mit viel Witz und Ironie.<br/><br/><strong>Seit wann probt das Ensemble f&uuml;r die Auff&uuml;hrung? Was macht diese Urauff&uuml;hrung so besonders?</strong><br/>Wir proben mit den Kindern und Jugendlichen (es spielen zus&auml;tzlich zu den SchauspielerInnen 37 Kinder und Jugendliche mit) schon seit Ostern; mit den Profis seit Mai, jedoch nicht t&auml;glich. Das Besondere dieser Urauff&uuml;hrung ist sicherlich die musikalische Bearbeitung des Stoffes durch Walter Lochmann und die Eingliederung so vieler junger Menschen, die Seite an Seite mit den Profis arbeiten k&ouml;nnen.<br/><br/><strong>Vor der Premiere am 23. Juli 2010 wird eine Benefizveranstaltung f&uuml;r rum&auml;nische Stra&szlig;enkinder stattfinden, zu der StagePool auch zwei Karten verlost. Was ist die Motivation dahinter und wie reagierte das Ensemble auf diesen Vorschlag?</strong><br/>Wir haben seit &bdquo;Sara, die kleine Prinzessin&ldquo; (die Urauff&uuml;hrung von 2009) eine Kooperation mit einem rum&auml;nischen Kinderdorf. Der Kontakt zu diesen Kindern und zu diesem wunderbaren Projekt hat uns dazu bewogen es zu unterst&uuml;tzen. Voriges Jahr konnten wir, gemeinsam mit einer kirchlichen Gemeinde 13.000,- Euro spenden. Eine tolle Summe f&uuml;r eine kleine Theaterinitiative.<br/><br/><strong>Das ist in der Tat beachtlich! Herr Bertassi, vier Hauptdarsteller (Andrea Frohn, Andrea Malek, Lisa Habermann, Frederika Faust) sind StagePooler. Dass diese vier K&uuml;nstler auch in Ihrem St&uuml;ck mitwirken ist nat&uuml;rlich auch f&uuml;r uns eine gro&szlig;e Auszeichnung. Wenn Sie f&uuml;r eine Produktion nach K&uuml;nstlern suchen, was sind dann f&uuml;r Sie die wichtigsten Kriterien f&uuml;r eine erfolgreiche Bewerbung?</strong><br/>Andrea Frohn kennen wir schon l&auml;nger, sie hat im Jahr 2005 die Hauptrolle unseres Musicals &bdquo;Das kleine Ich bin Ich&ldquo; gespielt und es auch durch ihre schauspielerische Leistung zu einem Erfolg gemacht. Es war f&uuml;r uns nahe liegend sie wieder zu engagieren, da sie als Puck eine Idealbesetzung ist. Andrea Malek geh&ouml;rt praktisch zu unserem Ensemble, so dass sie schon seit f&uuml;nf Jahren bei jeder Produktion dabei ist. Lisa Habermann wurde uns auch von Performing Arts Vienna empfohlen und die Empehlung k&ouml;nnen wir nur weitergeben. Sie hat das Zeug f&uuml;r eine gro&szlig;e Karriere und ich bin froh, dass sie diese Karriere bei uns beginnen darf. Frederike Faust kenne ich pers&ouml;nlich aus dem Raimund Theater, als ich bei Rebekka mitgespielt habe und mich hat besonders Ihre gesangliche Leistung &uuml;berzeugt.<br/>Bei einer Bewerbung schaue ich vor allem auf die Ehrlichkeit und Echtheit der k&uuml;nstlerischen Leistung. Nat&uuml;rlich sind Talent und Technik auch wichtig, aber die Pers&ouml;nlichkeit einer Darstellerin gibt dann doch den Ausschlag.<br/><br/><strong>Wie empfanden Sie die Nutzung von StagePool f&uuml;r Ihre Suche nach der optimalen Besetzung?</strong><br/>StagePool ist eine wunderbare Einrichtung, da man sich sehr schnell und direkt &uuml;ber m&ouml;gliche Arbeitsm&ouml;glichkeiten erkundigen kann bzw. bewerben kann. Bei allen unseren Castings nehmen wir sehr gerne die Dienstleistung in Anspruch. Als ich meine Karriere begonnen habe, gab es so etwas nicht und man erfuhr von vielen Jobs gar nicht. Also Gratulation.<br/><br/><strong>Herr Bertassi, wir w&uuml;nschen Ihnen und dem Team eine wunderbare Spielzeit mit vielen Besuchern. Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview!</strong><br/><br/><strong>Premiere</strong>: 23. Juli (18 Uhr), Bettfedernfabrik in Oberwaltersdorf (N&Ouml;)<br/><strong>Benefizveranstaltung</strong> f&uuml;r rum&auml;nische Stra&szlig;enkinder am 22. Juli (18 Uhr).<br/><strong>Weitere Vorstellungen</strong>: 23., 24., 25., 30., 31. Juli und 01., 06., 07. und 08. August jeweils um 18 Uhr.<br/><br/><strong>Kartenbestellung </strong>unter<br/>&Ouml;-Ticket: <a href="http://www.oeticket.com" target="_blank">www.oeticket.com</a> 01-96096<br/>wien-ticket: <a href="http://www.oeticket.com" target="_blank">www.wien-ticket.at</a> 01-58885<br/>Bettfedernfabrik: 02253-609 609 09, Frau Ulrike Manhart <a href="mailto:buero@bettfedernfabrik.com" target="_blank">buero@bettfedernfabrik.com</a>.<br/><em>Zweites Bild: Lisa Habermann</em><em>&#9426; Fotos: Matthias Leonhard</em> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5157/annette_schreiber http://de.stagepool.com/backstage_mit/5157/annette_schreiber Annette Schreiber Produzentin und Fotografin Annette über Castingstipps und Sonderkonditionen für StagePooler Thu, 01 Jul 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:25+02:00 <strong>Liebe Annette,<br/><br/>Du bist sowohl K&uuml;nstlerin, Produzentin als auch Fotografin. Als was arbeitest Du denn momentan? Woraus besteht deine allt&auml;gliche Arbeit?</strong><br/><br/>Seit zwei Jahren bin ich Produzentin von einer Agentur, die haupts&auml;chlich f&uuml;r den Zigarettenhersteller &bdquo;British American Tobacco&ldquo; t&auml;tig ist und f&uuml;r diesen Konzern Ausfl&uuml;ge, Konferenzen und auch Events anbietet und organisiert. Innerhalb dieser Arbeit besch&auml;ftige ich mich vor allem mit der Fortbildung, dem Coaching und der Ausbildung der Schauspieler und trainiere sie. Die Arbeit macht unheimlich Spa&szlig; und ist auch wirklich vielseitig. Gerade machen wir aber auch ein Projekt in vier Schweizer St&auml;dten f&uuml;r unseren neuen Kunden &bdquo;Martini&ldquo;. Aber ich muss auch sagen, dass ich dank der neuen Arbeit gelernt habe zu organisieren. Denn das muss man wirklich gut beherrschen. Castings machen ist allein eine Frage der Organisation. Leute rufen sp&auml;t an, &auml;ndern kurzfristig ihre W&uuml;nsche und man muss einfach unheimlich schnell reagieren.&nbsp;<br/>Vorher war ich Schauspielerin und Fotografin, das habe ich auch wirklich gerne gemacht. Auch wenn ich heute noch f&uuml;r&nbsp; Model-Agenturen in Paris als Fotografin arbeite, blieb die Fotografie die letzten Jahren &uuml;ber eher im Hintergrund, weil ich mich auf den neuen Kunden konzentriert habe... Das soll sich nun aber wieder &auml;ndern.&nbsp;<br/><br/><strong>Wie kann man sich denn deine Fotografie-Arbeiten vorstellen? Wo liegt deine besondere St&auml;rke?</strong><br/><br/>Als Fotografin bin ich spezialisiert auf das Fotografieren von Menschen ab 40 Jahren. Es ist wirklich eine sch&ouml;ne Arbeit, die sich sehr von der Arbeit mit jungen Modells unterscheidet. &Auml;ltere Personen muss man sehr aufbauen, pers&ouml;nlich mit ihnen sprechen und eine innere Beziehung zu ihnen aufbauen. Deswegen ist die Arbeit mit ihnen eine ganz andere Kategorie als die Arbeit mit jungen Modells, bei denen man nur ein Lachen braucht. Die jungen Modells bucht man wegen ihres L&auml;chelns, wegen ihrer Sch&ouml;nheit. &Auml;ltere Menschen m&ouml;chte man wegen ihrer Ausstrahlung, ihrer Erfahrung und vielleicht auch ihrer pers&ouml;nliche Erfahrung... Es werden sehr aussagekr&auml;ftige Bilder, die deswegen so besonders sind. Letztens habe ich mit einer 59-J&auml;hrigen fotografiert und es war so r&uuml;hrend... Sie hat oft Danke gesagt und war so &uuml;berw&auml;ltigt... Und so wurde es ein ganz eigenes und sehr pers&ouml;nliches Foto-Shooting.<br/><br/>Und ich muss sagen, das Fotografieren fehlt mir schon sehr. Deswegen werde ich zum Einen Ende Juli eine Modenschau in Paris organisieren (da suche ich &uuml;brigens auch noch Modells!) und zum Anderen auch eine Hochzeit fotografieren, worauf ich mich sehr freue! Danach w&uuml;rde ich auch sehr gerne wieder mehr Jobs im Bereich Fotografie annehmen.<br/><br/><strong>F&uuml;r welche Anl&auml;sse darf man denn bei dir als Fotografin anfragen?</strong><br/><br/>Man muss kein Modell oder Schauspieler sein. Denn man kann gerne auch mal sch&ouml;ne Bilder f&uuml;r den Freund oder die Ehefrau machen lassen.<br/>Schauspieler und Modells k&ouml;nnen aber auch immer anfragen. Wir machen einen Test an einem halben Tag f&uuml;r etwa zwei bis drei Stunden. Wir machen dann bis zu zehn Fotos mit vielen verschiedenen Lichtarten, damit man nicht merkt, dass es alles der gleiche Tag und der gleiche Fotograf ist. Wir haben einen Maskenbildner dabei, und w&auml;hrend der oder die Schauspieler/-in geschminkt wird, schaue ich mir die mitgebrachten Sachen an. Auf einem Blatt Papier male ich mir verschiedene Orte und Stilrichtungen auf (Ganzk&ouml;rper in der Natur - l&auml;ssig, cool, drau&szlig;en; Sport; Portrait; und einfach verschiedene Outfits, wie Rollkragenpulli, Sommerkleid, Kost&uuml;m, Mantel mit Hut, Beauty-Foto, Unterw&auml;sche- oder Nachtw&auml;sche...). Wenn jemand unsicher ist, nehme ich mir auch gerne drei bis vier Stunden Zeit, denn ich m&ouml;chte auf jeden Fall das richtige Foto haben. Ich war auch jahrelang Modell, von daher wei&szlig; ich, welche Fotos wichtig sind und es muss einfach etwas Gutes dabei sein.&nbsp;<br/><br/>F&uuml;r StagePooler biete ich gerne Sonderkonditionen an! Wenn Interesse besteht, komme ich gerne mal zwei bis drei Tage nach K&ouml;ln und fotografiere jeden, der m&ouml;chte. &Uuml;ber Anfragen freue ich mich daher sehr, denn neben meinem Vollzeitjob fotografiere ich wirklich in erster Linie aus Spa&szlig; und Leidenschaft!<br/><br/><strong>Vielleicht kannst Du uns als Fotografin auch sagen, worauf man beim Bewerbungsfoto besonderen Wert legen sollte? Was ist das Wichtigste am Foto? Wie sollte man sich stylen?</strong><br/><br/>Zeigt die Z&auml;hne! Wenn wir beim Casting Bilder bekommen und die Person l&auml;chelt nicht, dann wundern wir uns und fragen uns wirklich, warum man die Z&auml;hen nicht sieht. Das L&auml;cheln ist unheimlich wichtig. Zwei Fotos, ein strahlendes Foto, wo man die Z&auml;hne sieht und auf alle F&auml;lle auch ein Ganzk&ouml;rperfoto, sind einfach unerl&auml;sslich! Man l&auml;chelt eigentlich immer und es ist unheimlich wichtig, das auch bei der schriftlichen Bewerbung zu zeigen!<br/>Schwarzwei&szlig;-Fotos sind immer wundersch&ouml;n aber bitte nicht als Hauptfoto! Denn auf schwarzwei&szlig;-Bildern sieht man nicht alles. Hautprobleme oder andere Unreinheiten sind hier nicht so leicht zu bemerken. Deswegen m&ouml;chten wir auch gerne ein Naturfoto haben und sehen, wie eine Person wirklich aussieht.&nbsp;<br/>Ich bekomme auch Fotos von M&auml;dchen gegen eine Heizung oder einen Schrank gelehnt, wo man haupts&auml;chlich den R&uuml;cken sieht und nur wenig vom Gesicht. Das ist schade. Man muss sich gar nicht modellm&auml;&szlig;ig verrenken. Ein ganz sch&ouml;nes Portrait-Foto mit Lachen aber vielleicht unprofessionell aufgenommen kommt viel, viel besser an, als ein verkrampftes modellm&auml;&szlig;iges Bild.<br/><br/><strong>Wie bewertest Du StagePool aus Produzentensicht? Was gef&auml;llt dir besonders an der Plattform?</strong><br/>Ich bin begeistert von StagePool und finde es ganz, ganz prima! Ich bin ja auch schon viele Jahre dabei. Als Castingdirektorin und Produzentin kann ich sagen, dass es wirklich keine &auml;quivalente Plattform in der Schweiz gibt. Die meisten Schauspieler machen das Mund zu Ohr, deswegen ist StagePool so wichtig, nicht nur, aber auch in der Schweiz. Es ist zudem auch einfach ein gutes Portal f&uuml;r junge Schauspieler, die sich ausprobieren m&ouml;chten. Gleichzeitig kann man professionelle Talente kennenlernen. Das Team von StagePool ist hervorragend, denn wir sind immer wieder in Kontakt und sie interessieren sich wirklich f&uuml;r ihre Schauspieler und fragen nach, ob sie genommen worden sind oder nicht und was die Gr&uuml;nde daf&uuml;r waren.<br/><br/><strong>Gibt es ein aktuelles Projekt, von dem Du schon einmal etwas verraten kannst?</strong><br/><br/>F&uuml;r das Make-up-Buch von dem Maskenbildner George Demichelis &quot;Le Cours de Maquillage&quot; haben wir Fotos geschossen. Das Buch wird bald in Frankreich und in einigen osteurop&auml;ischen L&auml;ndern herauskommen. &nbsp;<br/><br/><strong>Liebe Annette, herzlichen Dank f&uuml;r das Interview!</strong><br/><br/>PS: Ich suche noch Schauspielerinnen und einen Schauspieler f&uuml;r den 21. August 2010 (halber Tag) in Lugano, 400 Euro, die auch italienisch sprechen sollten. Bei Interesse bitte bei mir melden!<br/><br/>Bilder von Annette (K&uuml;nstlername: Anne Bert) unter: <br/><br/><a href="http://www.anne-bert.book.fr" target="_blank">www.anne-bert.book.fr</a><br/><br/><a href="http://www.eventgroup.fr" target="_blank">www.eventgroup.fr</a><br/><a href="http://www.action-event.ch" target="_blank">www.action-event.ch</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5100/spotlight_musical http://de.stagepool.com/backstage_mit/5100/spotlight_musical Spotlight Musical Spotlight Musical über Castingtipps und das neue Musical "BONIFATIUS"! Wed, 02 Jun 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:23+02:00 <strong>Lieber Herr Scholz, Sie sind der Gesch&auml;ftsleiter der &bdquo;spotlight Musicalproduktion GmbH&ldquo;, die ausschlie&szlig;lich Eigenproduktionen anbietet. So haben Sie als Produktionsleiter mit den Musicals &bdquo;Bonifatius&ldquo; und &bdquo;Elisabeth &ndash; Die Legende einer Heiligen&ldquo; bereits &uuml;ber 170.000 Zuschauer begeistern k&ouml;nnen! Was ist Ihr Geheimrezept f&uuml;r diesen &uuml;berragenden Erfolg?</strong><br/><br/>Wenn man es genau nimmt, hei&szlig;t unser Geheimrezept extrem hart arbeiten und extrem hohes Risiko eingehen. Ich glaube das sind die Hauptgr&uuml;nde warum es nicht so viele Firmen wie uns gibt.<br/>Es ist sehr zeitaufw&auml;ndig, einen neuen Stoff wirklich ansprechend auf die B&uuml;hne zu bringen. Daneben muss man genau wissen, wie viele oder besser gesagt wie wenige Zuschauer man im ersten Jahr erwarten kann. Nur dann kann eine seri&ouml;se Kalkulation gelingen, die ja neben der k&uuml;nstlerischen Qualit&auml;t die Grundlage f&uuml;r langfristiges erfolgreiches Arbeiten ist. <br/>Bei der k&uuml;nstlerischen Umsetzung sind uns die Musik und die Liedtexte immer besonders wichtig. Daran arbeitet meine Kollege Dennis Martin besessen. Da darf es keine Abstriche geben. Wenn dann Musik und Buch stehen, versuchen wir, in enger Abstimmung mit unserem Kreativteam L&ouml;sungen zu finden (B&uuml;hne, Ausstattung etc...), die unseren M&ouml;glichkeiten entsprechen und den Kern des St&uuml;cks unterst&uuml;tzen. Bei der Auswahl der Hauptdarsteller sind wir ebenfalls kompromisslos. Da gibt es nur Erstklassigkeit. <br/>Am Ende z&auml;hlt ja eine gute Ausgewogenheit. Ein Musical muss heutzutage in jedem Bereich sehr gut sein, um die erste Spielzeit zu &uuml;berstehen. Dar&uuml;ber hinaus entwickeln wir unsere St&uuml;cke von Jahr zu Jahr immer weiter, um die Attraktivit&auml;t st&auml;ndig zu erh&ouml;hen.<br/><br/><strong></strong><strong>Das Musical &bdquo;Bonifatius&ldquo; wird am 23. Juli 2010 Premiere in Fulda haben und noch bis zum 8. August 2010 weiter dort spielen, danach wird es vom 19. bis zum 22. August in 2010 in Erfurt aufgef&uuml;hrt werden. Die Geschichte handelt von dem bedeutendsten Heiligen der deutschen Geschichte. Was k&ouml;nnen Sie uns noch &uuml;ber das Musical verraten? Ist es auch f&uuml;r Kinder geeignet?</strong><br/><br/>BONIFATIUS ist das erfolgreichste Historienmusical Deutschlands. Im Jahr 2005 w&auml;hlten es die Leser der Fachzeitschrift <em>Da Capo</em> zum Musical des Jahres. F&uuml;r die neue Spieltzeit 2010 haben wir wieder viele Neuerungen eingebaut. Der neue Titel &bdquo;starke Frauen&ldquo; wird sicherlich ein Showstopper werden. Bisher wurde er auf allen Promotions richtig gefeiert. Zuletzt vor 5000 Menschen auf dem Marienplatz in M&uuml;nchen. Es wird auch noch mehr neue Musik geben. <br/>Vom Thema her behandelt BONIFATIUS zwar eine wichtige Episode der Deutschen Kirchengeschichte, dennoch ist es kein Missionsst&uuml;ck. An was der Zuschauer glauben soll, kann er sich am Ende des St&uuml;cks selbst aussuchen. Die F&auml;higkeit &uuml;berhaupt an irgendetwas zu glauben steht im Mittelpunkt. Uns war wichtig, dass das St&uuml;ck in die heutige Zeit passt und f&uuml;r alle Menschen interessant ist. F&uuml;r Kinder unter 5-6 Jahren ist es vielleicht zu anstrengend, aber das h&auml;ngt von den Kindern und den Eltern ab. Mein Sohn ist vier und der wird sich den Besuch einer Vorstellung nicht entgehen lassen, ebenso wenig wie meine zweij&auml;hrige Tochter.<br/><br/><strong>K&ouml;nnen Sie uns vielleicht als Casting-Experte ein paar Tipps geben, wie eine optimale Bewerbung in Ihren Augen auszusehen hat? Vielleicht zun&auml;chst ganz allgemein: Was unterscheidet eine gute Bewerbung von einer schlechten? Wie viele Fotos, mp3s und Showreels darf und sollte man mitsenden? Ist es gut, vorher durch einen Anruf die richtige Kontaktperson herauszufinden und bei ihr nachzufragen, ob die Unterlagen angekommen sind?</strong><br/><br/>Am Besten ist sicherlich eine aktuelle Homepage auf der gut zug&auml;ngliche Informationen wichtiger sind als perfektes Grafik-Design. Hier ist auch Platz f&uuml;r Videos, nat&uuml;rlich am besten von Live-Auftritten. Das Versenden von Multimediainhalten per E-Mail ist problematisch. Wenn man von 100 K&uuml;nstlern jeweils 20MB Material bekommt, sprengt das jedes Postfach und nervt nur. Wenn man allerdings gute Inhalte hat, aber keine Homepage, kann man nach vorheriger Ansage per Telefon auch mal so ein Datenpaket versenden. Ich denke, heute darf einfach keine mp3 mehr fehlen. Auf youtube vertreten zu sein, ist auch kein Fehler. Ich beobachte, dass viele K&uuml;nstler einfach keine Energie darauf verwenden wollen, von sich ordentlich Material zu sammeln. Ich verstehe das auch, denn es nervt. Aber schlussendlich k&ouml;nnen sich nur ganz wenige K&uuml;nstler leisten, sich rein auf Mund zu Mund Kommunikation zu verlassen.<br/><br/><strong>Zum Thema Showreel... Wie aktuell sollte das Material sein? Was kann man tun, wenn man noch nicht viel Material gesammelt hat? Haben Sie einen Tipp, wie man gutes Material bekommen kann ohne viel Geld auszugeben? Ist es besser, amateurhaft gedrehte Szenen ins Showreel aufzunehmen anstatt gar keine zu haben?</strong><br/><br/>F&uuml;r mich ist die Qualit&auml;t eines Demos nicht so wichtig. Ich kann beurteilen, wie die Qualit&auml;ten eines Darstellers sind. Ich denke, dass geht den meisten Leuten so. Hauptsache es ist etwas da. <br/>Wenn man nat&uuml;rlich High-End Material hat, ist dies kein Fehler. Das h&auml;ngt auch immer von den M&ouml;glichkeiten des K&uuml;nstlers ab. Wir haben zum Beispiel ein Tonstudio und bieten K&uuml;nstlern an, Demos f&uuml;r solche Zwecke aufzunehmen.<br/><br/><strong></strong><strong>Wenn es dann geklappt hat: Wie sollte sich ein K&uuml;nstler am besten auf eine Audition vorbereiten und was sollte er mitbringen?</strong><br/><br/>Ich bin ehrlich: Wenn mit jemand sagt: &bdquo;ich kann gerade keinen Monolog&ldquo;, muss ich sagen: &bdquo;Berufsziel verfehlt&ldquo;. Ebenso verh&auml;lt es sich wenn jemand spontan nichts singen kann. Ich bin der Meinung man muss heute immer auf eine Audition vorbereitet sein. 20 Songs und dazu noch 5-10 Monologe perfekt zu beherrschen, kann einfach nicht zuviel verlangt sein f&uuml;r jemanden, der von sich behauptet, professioneller Darsteller zu sein. Dass viele Musicalschulen ihre Absolventen ohne dieses Handwerkszeug entlassen, finde ich sehr problematisch.<br/><br/><strong></strong><strong>Inwiefern ist Ihnen StagePool eine Unterst&uuml;tzung bei Ihren Musicalproduktionen?</strong><br/><br/>StagePool ist eine gro&szlig;e Hilfe und der Service stimmt.<br/><br/><strong>Lieber Herr Scholz, wir danken Ihnen sehr f&uuml;r das Interview!</strong><br/><br/>Weitere Informationen zu den Musicals unter <a href="http://www.spotlight-musical.de/" target="_blank">http://www.spotlight-musical.de/</a> <br/>Tickets f&uuml;r &bdquo;Bonifatius&ldquo;: <a href="http://www.spotlight-musical.de/musicals/bonifatius/tickets" target="_blank">http://www.spotlight-musical.de/musicals/bonifatius/tickets</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5047/prashant_prabhakar http://de.stagepool.com/backstage_mit/5047/prashant_prabhakar Prashant Prabhakar Ein Interview über Indien, "Stromberg" und den Kinofilm "Wüstenblume". Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:22+02:00 Seit fast 8&nbsp; Jahren lebst Du in Deutschland und hast bereits eine beachtliche Film- und Fernsehkarriere hinter dir. Was war der Grund f&uuml;r dich damals nach Deutschland zu kommen? Haben sich deine Erwartungen erf&uuml;llt?<br/><br/>Seit meiner Kindheit schon war ich ein gro&szlig;er Fan von dem Bollywood-Schauspieler Amitabh Bachchan. Er war immer mein gro&szlig;es Vorbild - immerhin hat er in &uuml;ber 200 Filmen mitgespielt und ist seit &uuml;ber 40 Jahren in der Branche! Als Kind habe ich dann eben auch beschlossen, Schauspieler zu werden... <br/><br/>Aber unabh&auml;ngig davon bin ich nach Deutschland gekommen: In Indien hatte ich als Reiseleiter gearbeitet. Dadurch bekam ich auch die Gelegenheit, in der Expo 2000 in Hannover mitzuarbeiten. Die Erfahrungen, die ich dort in Deutschland gemacht habe, waren total gut. Ich hatte davor ehrlich gesagt viel Negatives &uuml;ber Deutschland geh&ouml;rt - aber ich muss sagen, ich habe wirklich nur gute Erfahrungen in Deutschland gemacht! Jedenfalls &nbsp;sagte ich mir danach: &bdquo;Ab geht&#39;s nach Deutschland!&ldquo;. Nat&uuml;rlich hatte ich auch den Hintergedanken, weiter als Schauspieler zu arbeiten. Seit meiner Kindheit stand ich auf B&uuml;hnen und habe Theater gespielt... Es war ja immer mein Traum, Schauspieler zu werden! <br/><br/>Tja, dann bin ich also nach Deutschland gekommen und habe angefangen zu studieren - Schauspielunterricht hatte ich bereits in Indien genommen. Ich habe mich &uuml;berall beworben, wurde aber nicht ernst genommen. Es war ein Teufelskreis: Ich schicke meine Bewerbung hin, sie wollen ein Demoband, was ich noch nicht habe, weil mir nun einmal die Erfahrung fehlt. Irgendwann hat eine Bewerbung endlich geklappt, was mich immens motiviert hat. Alle waren sehr nett zu mir. Inder haben gl&uuml;cklicherweise einen guten Ruf in Deutschland - was auch ein klarer Vorteil f&uuml;r mich ist. Nun habe ich kleinere Rollen gespielt und viel Arbeit bekommen... Und jetzt, drei bis vier Jahre nach &bdquo;Stromberg&ldquo;, der &bdquo;Frosta&ldquo;(Bamigoreng)- und &bdquo;McDonalds&ldquo;-Werbung, brauche ich gar kein Demoband mehr zu schicken. Das war quasi so mein Durchbruch! Wenn ich jetzt irgendwo anrufe und sage, &bdquo;Hallo, ich bin der Prashant, ich interessiere mich f&uuml;r den Job&ldquo;, kennen sie mich schon!<br/><br/>Wie schwer oder einfach war es f&uuml;r dich, als indischer Schauspieler in Deutschland Fu&szlig; zu fassen? W&auml;re es in Indien wom&ouml;glich einfacher erfolgreich zu werden?<br/><br/>Ja, doch, man kann wohl schon sagen, dass ich in Deutschland einigerma&szlig;en Fu&szlig; gefasst habe... Aber mir wurde auch durchaus einige Male abgesagt! Man kann eben nicht alles haben! Ich habe nat&uuml;rlich den Vorteil, dass ich die indische Sprache und Mentalit&auml;t beherrsche... Die Gef&uuml;hle in Indien sind einfach mehr und extensiver, voll mit Temperament und Power, es werden Augen und H&auml;nde eingesetzt um Emotionen zu &uuml;bermitteln... Nat&uuml;rlich w&auml;re es daher einfacher, in Indien zu arbeiten. <br/><br/>In Deutschland ist alles ein bisschen ruhiger, langsamer... und das ist manchmal ein bisschen langweilig. In Indien h&auml;tte ich ganz bestimmt Vorteile gehabt, aber die Konkurrenz ist daf&uuml;r sehr viel gr&ouml;&szlig;er. Jeder talentierte Schauspieler in Indien zieht nach Bombay. Hier in Deutschland ist das verteilter auf viele verschiedene Gro&szlig;st&auml;dte. Kurz gesagt: Dort mehr Konkurrenz, hier daf&uuml;r anfangs weniger Kontakte... <br/><br/>Ich bin jedenfalls sehr gl&uuml;cklich, hier in Deutschland einigerma&szlig;en Fu&szlig; gefasst zu haben und w&uuml;rde es jederzeit wieder hier probieren.<br/><br/>Bekannt geworden bist Du in der Rolle des &bdquo;Prashant&ldquo; in der TV-Serie &bdquo;Stromberg&ldquo;. Mittlerweile gibt es schon die vierte Staffel... Wie bist Du damals zu &bdquo;Stromberg&ldquo; gekommen und wie empfandest Du die Dreharbeiten?<br/><br/>Als ich nach Deutschland kam und mich &uuml;berall beworben hatte, habe ich durch einen Bekannten in Berlin erfahren, dass bei &bdquo;Stromberg&ldquo; (2. Staffel) Kleindarsteller gesucht werden w&uuml;rden. &bdquo;Stromberg&ldquo; - das sagte mir ehrlich gesagt &uuml;berhaupt nichts, f&uuml;r mich klang das wie Bahnhof. Mein Bekannter sagte, es sei eine sehr gute Serie und sehr wichtig f&uuml;r mich. Ich sagte also: &bdquo;Ok, mache ich&ldquo; und habe mich beworben. <br/><br/>Ich wurde zum Casting eingeladen, habe mich ganz normal vorgestellt, dass ich Prashant bin und dann haben sie mich einfach f&uuml;r die Rolle besetzt und ich habe ein bisschen in der zweiten Staffel mitgespielt - einfach, um ein wenig Erfahrung zu sammeln. Erst nach der Ausstrahlung der zweiten Staffel habe ich wirklich verstanden, wie wichtig es f&uuml;r mich war, dabei gewesen zu sein. <br/><br/>Es war zwar leider keine gro&szlig;e Rolle - aber immerhin, dabei sein ist ja alles. Ich habe also einfach ein wenig mitgespielt, auch in der dritten und vierten Staffel, Erfahrungen und Kontakte gesammelt und tolle Schauspielkollegen kennengelernt. Man lernt einfach wahnsinnig viel, wenn man gute Schauspieler und eine gute Regie hat. Die deutsche Art zu schauspielen habe ich hier ebenfalls gelernt, was sehr wichtig f&uuml;r mich war. Das Projekt &bdquo;Stromberg&ldquo; hat mir unheimlich viel Spa&szlig; gemacht, und dass ich dadurch bekannter geworden bin, war nat&uuml;rlich ein sch&ouml;ner Nebeneffekt.<br/><br/>Zudem hast Du auch in dem bekannten Kinofilm &bdquo;W&uuml;stenblume&ldquo; mitgewirkt. &Uuml;ber 1 Million Zuschauer,&nbsp; nun auch nominiert f&uuml;r den &bdquo;Deutschen Filmpreis 2010&ldquo; als bester Film und Du wurdest zur Verleihung nach Berlin eingeladen - was f&uuml;r ein Erfolg! Erz&auml;hle uns doch ein wenig von der Produktion...<br/>Ich bin damals einfach nach K&ouml;ln gefahren und habe mich vorgestellt - das Buch &bdquo;W&uuml;stenblume&ldquo; hatte ich gar nicht gelesen. Nachdem ich genommen wurde, habe ich gedreht. Ich bin ja noch immer am Fu&szlig; fassen und darf eben nicht w&auml;hlerisch sein. Deswegen dachte ich mir, ich m&ouml;chte eben noch mehr Arbeiten und Erfahrungen sammeln. Ich hatte daher keine gro&szlig;en Erwartungen und habe mich &uuml;berraschen lassen. Habe dann gespielt, so wie es der Regisseur eben haben wollte.<br/><br/>Erst sp&auml;ter habe ich wirklich realisiert, was und mit wem ich dort eigentlich gespielt habe und wie perfekt das alles doch war!<br/><br/>Der Deutsche Filmpreis 2010 war einfach toll! Einer der sch&ouml;nsten Abende f&uuml;r mich.&nbsp; Ich habe dort viele Arbeitskollegen wieder getroffen, wie z.B. Felicitas Woll, und auch neue Freundschaften geschlossen, z.B. mit Nina Eichinger, Bully Herbig, Eva Habermann...<br/><br/>Was meinst Du, war deine bisherige Laufbahn eher Gl&uuml;ck oder Schicksal?<br/>Man sagt in Indien: &bdquo;Wenn man Gutes denkt, gibt es auch Gutes f&uuml;r dich&ldquo;. Ich denke Gutes, darum passiert mir auch Gutes. Ich w&uuml;rde also sagen, es ist Schicksal... Das Ziel als Schauspieler l&auml;sst sich erreichen, egal wo. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Ich habe mir M&uuml;he gegeben und alles klappt irgendwie... Schicksal!<br/><br/>Was bedeutet dir die Mitgliedschaft bei StagePool?<br/><br/>Ich m&ouml;chte mich ganz, ganz herzlich bei StagePool bedanken, Ich habe mich dank StagePool bei mehreren Jobs beworben und habe ein sehr gutes Gef&uuml;hl dabei! Daher m&ouml;chte ich wirklich auch anderen Schauspielkollegen empfehlen, mit StagePool zu arbeiten - ich bin sehr begeistert! Immer wenn ich nach Hause komme, muss ich mich direkt einloggen und nachgucken. Supertoll! <br/><br/>Kannst Du uns etwas &uuml;ber deine laufenden Projekte verraten?<br/><br/>Was bald ausgestrahlt wird in der Schweiz und vielleicht auch in Deutschland ist &bdquo;Liebling, lass uns scheiden&ldquo; mit Marco Rima und Esther Schweins. In Deutschland l&auml;uft ein Funkspot f&uuml;r Herlitz und Werbung f&uuml;r Uncle Ben&rsquo;s. <br/><br/>Im Fernsehen wird &bdquo;Fasten &agrave; la Carte&ldquo; im NDR ausgestrahlt. Zudem haben wir gerade drei Projekte gedreht f&uuml;r &bdquo;Adobe Acrobat&ldquo; und f&uuml;r &bdquo;Rademacher&ldquo;... Es gibt momentan also unheimlich viele Projekte und ein paar Anfrage laufen auch. Gerade habe ich auch ein Shooting f&uuml;r &bdquo;Intersolar&ldquo; gemacht - die Werbung ist weltweit zu sehen (online auf www.intersolar.de oder auf indisch: www.intersolar.in), so auch auf Plakaten auf Messen (Mumbai: 14.-16.12.2919, in USA und in M&uuml;nchen ab Juni 2010).&nbsp; Ich bin daher sehr gl&uuml;cklich.<br/><br/>Lieber Prashant, herzlichen Dank f&uuml;r das Interview. Wir freuen uns schon sehr auf die n&auml;chsten gro&szlig;en Film- und Fernseherlebnisse mit dir! Mehr &uuml;ber Prashant auf <a href="http://www.prashant.de" target="_blank">www.prashant.de</a>.<br/><br/>Prashant freut sich immer &uuml;ber Kontakte, bei Facebook, StudiVZ oder Xing!<br/><br/><em>Fotos von:&nbsp; Sven Seemeyer, Jan Sommer, Nicolei Meyer und Heiko Sohnrey.</em> http://de.stagepool.com/backstage_mit/5009/bea_nikolic http://de.stagepool.com/backstage_mit/5009/bea_nikolic Bea Nikolic Bea über Dinnertheater, Theater@Home und dem Spagat zwischen Kindern und Schauspielerei Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:25+02:00 <strong>Liebe Bea, erz&auml;hl uns doch einmal ein wenig von deinem Werdegang. Wann hast Du dich endg&uuml;ltig f&uuml;r das Tanzen und die Schauspielerei entschieden?</strong><br/><br/>Ich wollte immer schon Schauspielerin werden. Da ich gerne und viel getanzt habe, habe ich nach dem Abitur zun&auml;chst eine Tanzausbildung begonnen. Beruflich habe ich darin aber keine Perspektive f&uuml;r mich gesehen, fand Schauspiel einfach spannender und bin nach einigen Vorsprechen an die Freiburger Schauspielschule gegangen, geleitet von Andrea D. Moll. Dort hatte ich Unterricht u.a. bei Robert Linz, einem ganz gro&szlig;artigen Lehrer. Au&szlig;erdem hatte ich Unterricht in Method Acting bei John Costopoulos.<br/><br/><strong><br/>Seit kurzem bist Du Teil der Gruppe &bdquo;Theater@Home&ldquo;. Was genau kann man sich darunter vorstellen?</strong><br/><br/>Theater@home, gegr&uuml;ndet und geleitet von Anne Scherliess, ist ein ganz tolles Projekt, das Theater &uuml;berall stattfinden l&auml;sst. Z.B. kommen wir zu unserem Publikum direkt ins Haus, ins Klassenzimmer, in den Kindergarten, auf die Jubil&auml;umsfeier, auf die Hochzeit&hellip;etc. Wir spielen verschiedene St&uuml;cke u.a. &bdquo;Dracula f&uuml;r Zwei&ldquo;, &bdquo;Jekyll und Hyde&ldquo;, &bdquo;Der Gl&ouml;ckner von Notre Dame&ldquo; und f&uuml;r Kinder &bdquo;Die kleine Hexe&ldquo;. 50 &ndash; 60 min. geballte Pr&auml;senz auf der B&uuml;hne, st&auml;ndige Rollen- &nbsp;und Kost&uuml;mwechsel machen das Ganze unglaublich am&uuml;sant und spannend. Mehr Infos unter <a href="http://www.theaterathome.de" target="_blank">www.theaterathome.de</a>.<br/><br/><strong>Weiterhin bist Du auch im Dinnertheater &bdquo;Mord &agrave; la Carte&ldquo; zu sehen. Inwiefern unterscheidet sich ein Dinnertheater aus schauspielerischer Sicht von regul&auml;rem Theater? Was macht dir daran besonders viel Spa&szlig;?</strong><br/><br/>Dinnertheater ist f&uuml;r mich eine moderne Form von Amusement. Man geht einen Abend aus, wunderbar essen und wird life auf h&ouml;chst vergn&uuml;gliche Weise unterhalten. Also alles in einem. Interessant finde ich den direkten Kontakt zum Publikum, der jede Show einzigartig macht. &nbsp;<br/><br/>Weitestgehend k&ouml;nnte man Dinnertheater mit Boulevard Theater vergleichen, wenn Vergleich sein muss, denn Dinnertheater hat sich als eigene Theaterform etabliert. Bei &bdquo;Mord &agrave; la Carte&ldquo; bin ich seit der Gr&uuml;ndung 2005. Wir sind ein Ensemble aus ca. 10 Schauspielern unter der Leitung von Gerd Rustenbeck. Infos zu den St&uuml;cken unter <a href="http://www.theaterathome.de" target="_blank">www.mordalacarte.de</a>.<br/><br/><strong>Nun bist Du ja Mutter von zwei sehr kleinen Kindern. Ist es &uuml;berhaupt machbar, die eigene Karriere weiter zu verfolgen und gleichzeitig Mutter zu sein? Trittst Du karrieretechnisch momentan etwas k&uuml;rzer? Unterst&uuml;tzt dich deine Familie?</strong><br/><br/>Meine Kinder sind zwei und vier Jahre, haben beide(!!) einen Kindergartenplatz, meine Eltern wohnen auch hier in K&ouml;ln und k&uuml;mmern sich gerne und viel um die beiden. Ohne diese Unterst&uuml;tzung k&ouml;nnte ich viele Projekte wahrscheinlich nicht annehmen. Andererseits wird man auch sehr effizient mit Kindern. Was ich in meinem unregelm&auml;&szlig;igen Job mit den Kleinen zu koordinieren habe, l&auml;sst manchen Manager blass aussehen. <br/><br/>Das letzte Jahr, 2009, war eigentlich das erste nach der Babypause, in dem ich wieder richtig arbeiten konnte, und ich habe es gut genutzt um wichtige Schritte zu unternehmen: habe neue Fotos machen lassen, habe jetzt eine eigene Website <a href="http://www.beanikolic.de" target="_blank">www.beanikolic.de</a>, &nbsp;habe mich um Drehs gek&uuml;mmert, damit ich mir ein aktuelles Demo hochladen kann, habe wieder zu tanzen begonnen, diesmal Flamenco und habe nochmal intensives Stimmtraining mit einer Sprecherzieherin gemacht. War also richtig flei&szlig;ig. <br/><br/>F&uuml;r 2010 habe ich ein sehr gutes Gef&uuml;hl. Habe bereits viele Anfragen, Drehs stehen an, &nbsp;und ich m&ouml;chte wieder mehr singen.<br/><br/><strong>Gab es einmal eine besonders schwierige Herausforderung oder einen Konflikt f&uuml;r dich als Schauspielerin und gleichzeitig als Mutter? Wie hast Du diesen bew&auml;ltigt? </strong><br/><br/>Bisher musste ich mich gl&uuml;cklicherweise noch nie zwischen Familie und Beruf entscheiden. Bei einem sch&ouml;nen, interessanten Angebot stand mir schon mal der Job selbst im Weg&hellip;bekanntlich kommt ja immer alles auf einmal&hellip;Probenzeit, Auff&uuml;hrungen und dann Drehangebot&hellip;Da ich mich nicht vierteilen kann, kann ich mittlerweile auch gut Jobs loslassen, wenn es diesmal nicht klappt, dann f&auml;llt die Klappe eben beim n&auml;chsten Film. <br/><br/><strong><br/>Inwiefern hilft dir eine Plattform wie StagePool? Hast Du schon einige Castings und sogar Jobangebote &uuml;ber uns bekommen?</strong><br/><br/>StagePool ist gro&szlig;artig!! (und so bequem). Ich checke jeden Tag neue Jobs und bin informiert, was sonst gedreht oder gecastet wird, und wieviel f&uuml;r was gezahlt wird. Seit ich bei StagePool bin, habe ich mehr Castings als je zuvor und die monatlichen Kosten habe ich durch mehrere Jobs (Theater und Fernsehen) l&auml;ngst wieder raus. Au&szlig;erdem bin ich besser im Formulieren von Bewerbungen geworden, gehe lockerer zu meinen Castings und lasse mich auch gerne von anderen StagePool KollegInnen inspirieren.&nbsp;&nbsp;<br/><br/><strong>An was f&uuml;r einem Projekt arbeitest Du momentan und auf was f&uuml;r ein Projekt w&uuml;rdest Du dich in der Zukunft besonders freuen?</strong><br/><br/>Z.Zt. bin ich voll in der Probenphase mit theater@home. In der Bonner Theaternacht, am 29.05.2010 &nbsp;werden wir den ganzen Abend mit wechselnden St&uuml;cken im Lindenhof, Bonn zu sehen sein. Ich w&uuml;rde mich freuen andere Stagepooler begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen!!<br/><br/>F&uuml;r die Zukunft w&uuml;nsche ich mir &hellip;Tatort Kommissarin zu werden. <br/><br/><strong><br/>Liebe Bea, herzlichen Dank f&uuml;r das Interview! Wir w&uuml;nschen dir noch ganz viele sch&ouml;ne Jobangebote aber noch viel mehr sch&ouml;ne Momente mit deinen beiden Kleinen!</strong><br/><br/>Danke auch! Es war mir eine Ehre! ;o)<br/><br/>Mehr &uuml;ber Bea unter <a href="http://www.beanikolic.de" target="_blank">www.beanikolic.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4998/patrice_chore_blog_2 http://de.stagepool.com/backstage_mit/4998/patrice_chore_blog_2 Patricé Chore - Blog 2 Wochenbericht vom 16. - 23. März 2010: Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:22+02:00 Freitag morgen um 3 Uhr nachts ging die Fahrt nach Frankfurt los. Ab 7.00 Uhr in der fr&uuml;h kamen die Castingmodels ins <strong>Hessen Center</strong> um die n&ouml;tigen Schritte und Choreographien f&uuml;r die bevorstehende Modenshow zu lernen. Um 9.00 Uhr stie&szlig;en dann auch die Profi-Models dazu.<br/><br/>Mit gen&uuml;gend Kaffee und guter Musik konnten wir gleich mit 110% starten. Die 6 Castingmodels, die eine Woche zuvor als Sieger aus dem gro&szlig;en Casting hervor gingen, waren super motiviert und haben unter der Woche hart gearbeitet. Dazu m&ouml;chte ich erw&auml;hnen, dass der Begriff Profi-Model f&uuml;r mich eher l&auml;cherlich klingt - denn was ist ein Profi-Model? Auf jeden Fall war keines der 7 &quot;Profi-Models&quot; vor Ort auch nur ann&auml;hernd professionell.Das Verhalten mir gegen&uuml;ber, den Castingmodels und den Agenturleitern von Markenmodels war unter jeglichem Niveau. Manche kamen &uuml;ber 1 Stunde zu sp&auml;t und fanden es nicht f&uuml;r n&ouml;tig sich zu entschuldigen. Einer verschwand sogar mitten in den Proben und war &uuml;ber 40 Minuten Fr&uuml;hst&uuml;cken, nat&uuml;rlich wurde auch das Handy ausgeschaltet, damit die Ruhe nicht gest&ouml;rt wurde. Aber weiter m&ouml;chte ich dieses Thema auch nicht ausf&uuml;hren.Durch dieses Verhalten jedoch, waren die Castingmodels bei der Modenshow an beiden Tagen st&auml;rker und pr&auml;senter als die &quot;Profis&quot;, was nicht nur mich zum lachen brachte.Auch die<strong> Tanzeinlagen aus Salsa &amp;&nbsp;StreetStyle</strong> meisterten die Castingmodels einwandfrei.In den beiden Tagen fanden 8 Modenshows statt, was f&uuml;r mich pro Tag 13 Stunden B&uuml;hnenpr&auml;senz bedeutete. Am Samstag Abend wurden als Finish die beiden besten Castingmodels gew&auml;hlt und mit einem Agenturvertrag belohnt. Ausser ein paar kleinen Pannen und Fehlern, die normal sind, war das Event erfolgreich und wurde vom Hessen Center Management mit einer erneuten Buchung f&uuml;r den kommenden Winter belohnt - mit mir als Choreograph und Moderator.Es gibt auch schlechte Nachrichten.... Meine Entdeckung - die Kleine &quot;Xena&quot; (9 Jahre alt), hat &uuml;ber vier Wochen lang&nbsp;ge&uuml;bt und sich alle M&uuml;hen gegeben um f&uuml;r&nbsp;die TV-Show &quot;das Supertalent&quot; eine Performance hin zu bekommen. Leider sind die englischen Texte und der Sprachgesang noch eine&nbsp;Nummer zu schwer. Daher mussten wir das Projekt letzte Woche leider aufgeben und unsere Anmeldung zur&uuml;ck ziehen. Es ist schade, denn ich&nbsp;bin mir ganz sicher, dies w&auml;re&nbsp;ein Highlight gewesen.Weitere K&uuml;nstler die ich betreue:Der K&uuml;nstler &quot;Jesse Fischer&quot; (<strong>Das Supertalent 2009 - der beste Stripper Deutschlands</strong>) wird auch dieses Jahr wieder an den Start gehen und dieses mal mit einer noch besseren Performance. Das exclusive Management liegt bei mir und ich werde ihn auch weiterhin betreuen.Eine wichtige Erfahrung durfte mein <strong>Dance Team &quot;Sensation&quot;</strong> sammeln. Die Theorie (Training im Tanzstudio mit den idealen Bedingungen), kann in der Praxis oft f&uuml;r b&ouml;se &Uuml;berraschungen sorgen: So geschehen beim Auftritt bei dem Stadfest &quot;Selmer Woche&quot; am Sonntag, den 14. M&auml;rz 2010. Eine Open Air B&uuml;hne 5&nbsp;x 5 Meter, bei str&ouml;menden Regen ohne Dach und&nbsp;Wellblech... B&uuml;hnenelemente, die die&nbsp;Akrobatik schmerzhaft machte. Und zu guter letzt das Equipment der Band, die gerade Pause machte, mitten auf der B&uuml;hne.Also war es auch kein Wunder, das Ines bei Ihrer Flugrolle mitten im Schlagzeug landete oder die M&auml;dels bei der Windm&uuml;hle die komplette B&uuml;hne abrissen :-)Leider war auf Grund der genannten Gr&uuml;nde, eine optimale Auff&uuml;hrung nicht m&ouml;glich. Jedoch Respekt an die M&auml;dels, dass sie aufgetreten sind und ihr Bestes gegeben haben. &Uuml;bung macht den Meister!!!Zur Zeit arbeite ich mit dem<strong> Produzenten &quot;MO&quot;</strong> an einem Coversong, der &uuml;ber EMI erscheinen soll. F&uuml;r diesen Song, werden wir 2 bekannte S&auml;ngerinnen Mitte April ins Tonstudio bitten und uns die ersten Gesangsproben anh&ouml;ren. Ich hoffe, dass die richtige Stimme dabei ist und wir mit der Produktion z&uuml;gig anfangen k&ouml;nnen. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4982/patrice_chore_blog_1 http://de.stagepool.com/backstage_mit/4982/patrice_chore_blog_1 Patricé Chore - Blog 1 Wochenbericht vom 1. - 7. März 2010: Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:22+02:00 Montag bis Donnerstag:<strong> t&auml;glich 5 Kurse</strong> im HipHop / VideoclipDance und Street Style. Dazu intensives Training mit meinem Dance Team &quot;Sensation&quot;.Diese werden am kommenden Wochenende gleich zweimal im Einsatz sein: <ul><li>Am Samstag, den 13.M&auml;rz 2010 beim Tanzwettbewerb &quot;Duisburger Tanztage&quot;.</li><li>Am Sonntag, den 14.M&auml;rz 2010 beim Event &quot;Selmer Woche&quot; 1/2 Stunde auf der Live B&uuml;hne.</li></ul>&nbsp;Am Freitag &amp; Samstag war ich in Frankfurt. Als Choreograph und Moderator habe ich Hand in Hand mit der Firma <strong>MarkenModels </strong><strong>im Hessen Center Frankfurt</strong> ein Casting f&uuml;r Models begleitet. 30 Kandidaten mussten, egal ob Foto Shooting oder Laufsteg, gleich mehrere H&uuml;rden nehmen um am Schluss als Gewinner gek&uuml;rt zu werden. Am Ende gab es 6 Gewinner, die nun kommendes Wochenende die Modenschau Fr&uuml;hjahr / Sommerkollektion 2010 pr&auml;sentieren d&uuml;rfen.Es war ein schwerer Gang bis zur Siegerehrung am Samstagabend: 5 Chores und ein Abschlussbild mussten erlernt werden. Allein am Samstag stand ich von 10.00 - 22.00 Uhr ohne Pause auf der B&uuml;hne - Moderation, Models laufen beibringen, Chores, Zuschauer animieren, und vieles mehr...Das kann ganz sch&ouml;n hart sein....Am Schluss bin ich aber sehr zufrieden und die richtigen Castingmodels haben gewonnen. Diese werden sich bestimmt gut verkaufen und die Modenschau richtig pr&auml;sentieren. Weitere Infos dazu n&auml;chste WocheAm Sonntag stand ein <strong>Foto Shooting</strong> f&uuml;r und im Hotel Seehof in Haltern am See an. Ein 8 Stunden Foto Shooting mit echt hammer gelungenen Bildern. Leider dauert es noch ca. zwei Wochen bis die Bilder fertig sind, aber ich kann schon jetzt vorweg nehmen, dass ein paar richtig Gute dabei sind. Die Location war perfekt, der Fotograf war perfekt und das Model hat auch seinen Teil dazu beigetragen. Einige dieser Bilder werden f&uuml;r meine neue Internetpr&auml;senz verwendet, die Mitte des Monats fertig sein wird.F&uuml;r die kommende Woche gibt es unter anderem:<ul><li>Die Modenschau im Hessen Center Frankfurt - Choreograph und Moderator</li><li>Tanzwettbewerb und Tanzauftritt</li><li>und weitere interessante Punkte</li></ul> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4946/ein_paar_wochen_mit_choreograph_patrice http://de.stagepool.com/backstage_mit/4946/ein_paar_wochen_mit_choreograph_patrice Ein paar Wochen mit Choreograph Patricé... Wir werden ein paar Wochen lang Patricé bei seinen Projekten begleiten: Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:22+02:00 <a href="/spofthemonth.asp?id=4982" target="_blank"><strong>Woche 1</strong></a><br/><br/><a href="/spofthemonth.asp?id=4998" target="_blank">Woche 2</a><br/><br/><strong>Lieber Patric&eacute;, ob HipHop, Jazz, Musical oder Breakdance - Du bist ein Start&auml;nzer und -choreograph! Wann hast Du deine Leidenschaft und dein Talent f&uuml;r dich entdeckt?</strong><br/><br/>Es fing wie bei so vielen schon in den fr&uuml;hen Kindesjahren an. Warum auch immer, konnte ich mit der Musikrichtung Freestyle in meinem Geh&ouml;r alle Sorgen vergessen und stundenlang in meinem Zimmer auf und ab springen. Als ich anfing Kassetten - Schallplatten dieser Musiker und die dazugeh&ouml;rigen Fanartikel zu ordern, erf&uuml;llten mir meine Eltern einen gro&szlig;en Wunsch, der f&uuml;r mich Richtungsweisend war: Ich durfte mit auf eines der wenigen Deutschlandconcerten von Stevie B.! Somit erlebte ich 1989 zum ersten mal eine Live Performance von dem angesagtesten K&uuml;nstler &quot;Stevie B.&quot; und war von nun an Feuer und Flamme f&uuml;r die Musik.&nbsp;<br/><br/>Die Backgroundt&auml;nzer mit Ihrem einzigartigen Tanzstil aus &bdquo;Old-School&ldquo; &amp; &bdquo;BreakDance&ldquo; hatten es mir angetan. Ich muss hierzu sagen, dass mein Umfeld, &quot;meine Eltern&quot;, meinen Weg nicht immer bef&uuml;rwortet hat - mir jedoch jegliche M&ouml;glichkeit offen gelassen haben um mich frei entfalten und entscheiden zu k&ouml;nnen. Danke daf&uuml;r!<br/><br/>Schnell wollte ich nat&uuml;rlich wie die T&auml;nzer auf der B&uuml;hne alle Tricks erlernen. Handstand und dabei laufen? Salto? Mein Gott, wie sollte ich das lernen ohne, dass mir jemand dabei hilft!? Den richtigen Weg daf&uuml;r fanden meine Eltern, als sie mich mit zehn Jahren im Verein f&uuml;r Kunstturnen mehr oder weniger freiwillig anmeldeten. Es ist f&uuml;r mich bis heute noch ein R&auml;tsel, wie schnell man in jungen Jahren solche Tricks erlernt.&nbsp;<br/>Am Wochenende war die &bdquo;Mini Playback Show&ldquo; die TV Show f&uuml;r mich und durfte auf keinen Fall verpasst werden. Wenn Marijke Amado die Kinder durch die Zaubert&uuml;r lies und sie auf der anderen Seite als Star wieder raus kamen. Mein damaliger bester Freund und ich schauten uns die TV Show immer an und erz&auml;hlten dabei unseren Eltern, dass wir das viel besser k&ouml;nnten und alle locker schlagen w&uuml;rden.<br/>Unsere Eltern nahmen kurzerhand Kontakt mit dem Sender auf und meldeten uns an. Ihre Idee war es, uns als Wildecker Herzbuben anzumelden?!? Nein, das kam nicht in Frage. Denn zeitgem&auml;&szlig; musste es Milli Vanilli sein! Im Alter von 11 Jahren hatte ich dann also meinen ersten TV Auftritt bei der &bdquo;Mini Playback Show&ldquo; (2.Platz). - YEAH MILLI VANILLI!<br/><br/>Dieser Auftritt ist bis heute unvergesslich in meiner Erinnerung und war mit ein entscheidendes Erlebnis, dass meinen Weg begleitet. Noch im selben Jahr erlebte ich mein erstes Concert mit den Backstreet Boys, die mich mit Ihrer spektakul&auml;ren B&uuml;hnenshow verzauberten. Mein Wunsch eines Tages auf der B&uuml;hne zu stehen trieb mich an und ich stellte meine Hobbys und Freizeit in die Dienste des Tanzens.<br/><br/><strong>Du hast dich kontinuierlich verbessert und an dir gearbeitet, wurdest sogar von &bdquo;Tyrown Vincent&quot; entdeckt und nach L.A. mitgenommen, aber dein wirklicher Durchbruch gelang dir mit deiner Choreographie f&uuml;r Christina Aguilera&#39;s Video &quot;Genie in a Bottle&quot;! Wie kam es zu diesem Video? Wie war die Arbeit mit Christina und was hat das Video f&uuml;r deine Laufbahn bedeutet?</strong><br/><br/>Das n&ouml;tige Vitamin B erhielt ich eher zuf&auml;llig. Tyrown Vincent und ich waren im gleichen Fitness Gym und uns schon mehrfach &uuml;ber den Weg gelaufen - nat&uuml;rlich ohne jegliche Kenntnis &uuml;ber den anderen.<br/><br/>Er war zu dieser Zeit in Frankfurt um dort f&uuml;r ein Label den Markt zu erforschen. Gleichzeitig &uuml;bernahm er drei Szene Clubs in der Main Metropole. Aus der Tanzbranche kommend, veranstaltete er mehrere Dance Contests in seinen Clubs. Nach gewonnenen Tanzwettbewerben und dem Kopf voller Ideen und Tanzschritten wurde er aufmerksam auf mich.<br/>Eines Tages kam er im Fitness Gym auf mich zu und sprach mich an. Er hatte mich vorher mehrfach bei den Wettbewerben beobachtet und wollte sich gerne mit mir mal in Ruhe unterhalten. Er legte zu Beginn unseres Gespr&auml;ches alle Karten offen auf den Tisch und teilte mir mit, dass er von meinem Talent und meinem Ehrgeiz &uuml;berzeugt sei und mich mit in die Staaten nehmen m&ouml;chte.<br/><br/>Nat&uuml;rlich war ich wie vom Blitz getroffen, die Sicherheit, Familie, Freundin, alles liegen lassen, auf und davon?<br/>Ich glaube heute noch, ich w&auml;re nicht mit nach &Uuml;bersee, wenn meine Freundin damals nicht schon lange mit dem Gedanken gespielt h&auml;tte in die USA aus zu wandern. Somit war der Grundstein gelegt. Das Abenteuer konnte beginnen.Der Unterschied zu Deutschland wurde mir schnell klar und ohne Vitamin B und hartes Training erreichst du nichts.<br/>Durch die Kontakte von Tyrown und mein Ehrgeiz schaffte ich es schnell zu vielen Auditions und von kleinen Rollen zum Backgroundt&auml;nzer, bis hin zum Chore-Assist. Dabei genoss ich nat&uuml;rlich die Kontakte-, aber auch die harte Arbeit an Tyrowns Seite. Als ich f&uuml;r kleinere K&uuml;nstler die Chores machte, hatte ich das Gl&uuml;ck, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Der Producer David Frank war zuf&auml;llig anwesend, als ich f&uuml;r einen seiner &quot;kleineren&quot; K&uuml;nstler die Chore machte und mit den T&auml;nzern die Schritte probte. Ich gehe mal davon aus, dass es meine Art war, die ihn letztlich davon &uuml;berzeugte, dass ich der richtige f&uuml;r den Job war.<br/><br/>2 Jahre, nach dem ich hart gearbeitet hatte, kam mein Durchbruch: Producer David Frank bat mich, die Choreographie f&uuml;r Christina Aguilera&acute;s Video &ldquo;Genie in a Bottle&rdquo; zu &uuml;bernehmen. Das Video war nicht das schwierige, es war eher die Angst vor sich selbst, zu versagen.<br/>Es war vor dem Videodreh klar, dass dies ein Welthit werden wird. Somit musste alles passen. Heute w&uuml;rde ich ganz andere Schritte rein bringen, doch zu dieser Zeit passte es einfach.<br/>Die Zusammenarbeit war total einfach, da Christina Aguilera selbst und alle anderen zu sehr mit der bevorstehenden Situation besch&auml;ftigt waren. Christina oder die T&auml;nzer/innen nahmen meine Schritte auf und folgten mir blind. Wenn ich mir Bilder anschaue, wie sie damals wirkte oder Ihre Personality r&uuml;ber kam<br/>und dies mit der heutigen Pr&auml;senz vergleiche, liegen Welten dazwischen. Dies war aber auch bei anderen K&uuml;nstlern so, Britney Spears oder auch bei Justin Timberlake.<br/>Noch heute fragen mich viele, wie ich auf die Idee f&uuml;r die Schritte kam. Ich gebe immer offen zu, dass ich als kleiner Junge die Serie &quot;Bezaubernde Jeannie&ldquo; geschaut habe. Wer diese Serie kennt, kann auch den ein oder anderen Schritt davon wiedererkennen ;-)<br/><br/>Dies war nicht nur ihr Durchbruch, sondern auch f&uuml;r mich und der verdiente Lohn meiner Arbeit. Nat&uuml;rlich wurden andere Producer und Manager auf mich aufmerksam und wollten meine Schritte f&uuml;r ihre K&uuml;nstler.<br/>Seitdem kreiere ich Choreographien f&uuml;r Videos, Live-Auftritte und Konzert Tourneen f&uuml;r angesagte K&uuml;nstler.<br/>Mein innovativer, graziler Style verhalf mir, zu einem bekannten Choreographen der Branche zu werden.<br/>Meine Beweggr&uuml;nde, warum ich letztlich den Weg zur&uuml;ck nach Deutschland antrat m&ouml;chte ich gerne in die Kategorie &quot;Privat&quot; stecken. Wenn ich es so ausdr&uuml;cken darf, ES WAR EINE GEILE ZEIT!!!<br/><br/><strong>Wie w&uuml;rdest Du deinen eigenen Tanzstil beschreiben? Inwieweit hebt er sich von anderen ab?</strong><br/><br/>Eigentlich ist der Style vielseitig und umfasst mehrere Bereiche. Haupts&auml;chlich aber Videoclipdance, HipHop &amp; StreetStyle. Aber auch Break Dance Elemente werden zwischen durch geschult und erlernt.<br/>Was mich hervorhebt, ist die Tatsache, dass ich den &quot;Old School&quot; von der Picke auf gelernt habe. Viele K&uuml;nstler nehmen jede Modeerscheinung &quot;Humping / Krumping / etc.&quot; mit auf. Ich bleibe bei den Wurzeln des HipHop. Auf der Strasse erfunden, lasse ich die alten Steps &quot;Scooby Doo&quot; immer wieder neu erwachen.<br/>Ich habe zu Hause noch einen ganzen Schrank voll alter VHS Kassetten mit den ganzen Moves / Lernvideos &quot;Old School; Break da How; Street Lessons; etc&quot;.<br/><br/>Diese schaue ich mir noch heute an, wobei die Kleidung und die Looks mich schon ab und zu zum Schmunzeln bringen. Diese Steps vereine ich mit modernen Schritten und einer spektakul&auml;ren B&uuml;hnenshow. Dies ist f&uuml;r mich die perfekte Mischung. Zum Beispiel war ich der erste Choreograph, der die Schuhe &quot;Heelys&quot; mit in einen VideoClip eingebracht hat. Dort vereinte ich die Steps Old School mit einer modernen Art. Die Jungs gleiteten in der Luft &uuml;ber den Asphalt.<br/><br/><strong>Du hattest auch zahlreiche Fernsehauftritte u.a. bei David Letterman und den MTV Music Awards. An welchen Auftritt erinnerst Du dich besonders gerne zur&uuml;ck? Welcher war besonders spannend?</strong><br/><br/>Jeder Auftritt war und ist spannend! Noch heute habe ich vor jedem Auftritt Lampenfieber und eine Herzfrequenz, die au&szlig;erhalb des Erlaubten liegt:-)<br/>Aber gerade das ist doch das Besondere, was einen Auftritt ausmacht. Wom&ouml;glich hat sich das nach und nach etwas gelegt, da auch mit der Zeit eine Art Routine entsteht. Aber der Spassfaktor bleibt enorm.<br/>Es gibt so viele Auftritte an die ich mich besonders gerne zur&uuml;ck erinnere.<br/>Wenn ich heute im TV oder in einer Zeitschrift die News von Chrisi oder von Justin Timberlake lese, dann denke ich nach und sage mir: &quot;Wenn du &uuml;berlegst, mit denen hast du auf einer B&uuml;hne gestanden und in den Pausen einen Donut gefuttert, nun sind die Million&auml;re und weltber&uuml;hmt.&quot; Ich muss zugeben, ich bin schon etwas stolz auf mich selbst und meinen Werdegang.<br/>Vielleicht w&uuml;rde ich heute einiges anders machen und auch in Amerika bleiben. Aber ich bin so zufrieden wie es ist.<br/><br/>Alle Auftritte waren sch&ouml;n, nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich l&uuml;gen wenn ich nicht die besonderen Momente hervorheben w&uuml;rde, an denen ich ein Teil von Christina Aguilera oder N&lsquo;Sync sein durfte.<br/>Dies sind nun mal Weltstars und eine ganz eigene Marke. Vor Tausenden Fans und Millionen am TV auf der B&uuml;hne zu stehen - Live auf MTV, wer tr&auml;umt nicht davon?<br/><br/>Aber um ganz ehrlich zu sein, waren die Auftritte f&uuml;r Spring Break &amp; die &quot;Spontan&quot;Auftritte mit Chrisi die geilsten. Bei 40 Grad, einer frischen Prise Meeresluft, unter hunderten Menschen, TV Kameras, weit und breit nur Sand, Meer und perfekte Menschen. Und du auf der B&uuml;hne mit einem Star...<br/>Da vergisst du alle Sorgen und bist f&uuml;r kurze Zeit der Mittelpunkt des Universums.<br/>Der &quot;Spontan&quot;Auftritt in Miami war wohl der mit Abstand schr&auml;gste.<br/>Eines morgens kriegten wir bescheid, das f&uuml;r eine Spring Break Party in Miami, die Live auf MTV l&auml;uft, eine gro&szlig;e B&uuml;hne im Center gestellt wurde.<br/>Dort soll Christina Aguilera auftreten. Da dies aber leider vergessen wurde in den Kalender einzutragen, erfuhren wir dies so kurzfristig, das keinerlei Zeit f&uuml;rs Proben mehr war. Ab ins Flugzeug und hin. Auf die B&uuml;hne und los ging es.<br/><br/>Zu erw&auml;hnen w&auml;re wohl, dass einen Tag vorher Abends wir alle lange und ausgiebig gefeiert hatten.<br/>Kaum zu glauben, dass diese Performance perfekt funktionierte, ohne nur den kleinsten Fehler.<br/>Chrisi konnte nach dem Gig nicht mal ein Interview geben, sonst h&auml;tte jeder sofort gemerkt, dass sie noch in Gedanken am schlafen war. Aber diese Aktion war so lustig.<br/>Wir als Backgroundteam, sa&szlig;en im Flugzeug separat und waren noch nicht wirklich wieder von unserem Traum erwacht. Es wurde nur Mist gelabert und &uuml;ber jeden Spruch gelacht. Dies zog sich bis zum Auftritt durch und nach dem Auftritt ging es weiter bis zu Hause im Bett. Habt Ihr das schon mal erlebt, dass man am n&auml;chsten Tag Muskelkater hat vom lachen? Das hatte ich in diesem Fall und das ganz enorm.<br/><br/>Jedoch m&ouml;chte ich zu all dem sch&ouml;nen erw&auml;hnen, es ist nicht alles Gold was gl&auml;nzt.<br/>David Lettermann, habe ich nur aus dem Augenwinkel gesehen, als ich auf der B&uuml;hne, in seiner Sendung stand. Nicht vorher und nicht danach. Ebenso ist es bei vielen K&uuml;nstlern, die nicht mal &quot;Hallo&quot; oder ein Wortwechsel hin kriegen. Die kommen rein, &uuml;ben mit dir und den anderen die Steps und sind weg.<br/>Es ist eben ein Unterschied ob du der Star bist oder der, der hinter der Arbeit steht. Fragt mal die Manager oder Producer.&nbsp;<br/><br/><strong>Inwiefern hilft dir StagePool bei deiner Jobsuche - brauchst Du es &uuml;berhaupt?</strong><br/><br/>Was bedeutet Jobsuche?<br/>Es ist wie bei der Liebe, wenn du etwas suchst, findest du es eh nie! Daher lebe dein Leben und nimmt es wie es kommt!<br/>Stage Pool hat sich zu einer der wichtigsten Plattformen, wenn nicht sogar der wichtigsten Plattform f&uuml;r K&uuml;nstler entwickelt. Die Vielfalt und Auswahl an Jobs, kann dir sonst niemand anbieten, geschweige denn, das hohe Niveau der Angebote.<br/>Mein letzter Auftrag &uuml;ber Stage Pool, habe ich vor ca. zwei Wochen erhalten. Ich werde im Hessen Center in Frankfurt am Main als Choreograph eine Modenshow im M&auml;rz begleiten. Diese Aufgabe wird wieder sehr spannend und ich freue mich schon riesig.<br/>Ich nutze die Seite sehr oft - im Durchschnitt dreimal pro Woche. Jeder der als K&uuml;nstler arbeitet oder eine neue Herausforderung sucht, wird auf Stage Pool das Richtige finden.<br/><br/><strong>Neben dem Tanz findest Du sogar noch Zeit f&uuml;rs Modeln. Was machst Du denn mal, wenn Du wirklich frei hast?</strong><br/><br/>Als Selbst&auml;ndiger, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, hat man wirklich sehr wenig Freizeit. Wenn Freizeit, gibt es zu Hause vier Personen, die auf mich warten:<br/>- Meine Lebensgef&auml;hrtin Kerstin<br/>- Mein kleiner Hund Caio<br/>- Und meine 2 Zwergkaninchen Tiffy &amp; Spencer.<br/>Alle vier brauchen zwischendurch auch mal Streicheleinheiten :-)<br/>Als Hobbys kommen drei Varianten in meinem Leben dazu.<br/><br/>1. Fu&szlig;ball ist eine Leidenschaft, die ich als Sport von Kind an betreibe und die Bundesliga noch immer sehr aufmerksam verfolge.<br/>2. Wakeboard fahren habe ich vor zwei Jahren das erste Mal ausprobiert und bin seitdem jede freie Sekunde im Sommer am See.<br/>3. Adrenalin Sport, immer wieder auf der Suche nach einem neuen Kick. Ob Bungee Jumping, Fallschirmsprung, Windsurfing, etc. Dies zeigt mir immer wieder aufs Neue, dass ich noch lebe. &nbsp;&nbsp;<br/><br/>In den n&auml;chsten Wochen werden wir dich ein wenig bei deiner Arbeit und deinen Engagements begleiten. Was sind so die Etappen und auf was freust Du dich am meisten?<br/><br/>Die Etappen sind noch nicht alle fest verankert.<br/>Was schon jetzt fest steht.<br/>- T&auml;gliche Kurse im HipHop / Videoclipdance und am Wochenende Standard- und Lateinamerikanische T&auml;nze.<br/>- Montag, Mittwoch und Samstag probe ich mit meinen Backgroundt&auml;nzern und meinem eigenen Dance Team &quot;Sensation&quot;.<br/>- Am 5.03 / 6.03.2010 &amp; 12.03 / 13.03.2010 als Choreograph f&uuml;r die Modenshow im Hessen Center in Frankfurt am Main.<br/>- Als Choreograph f&uuml;r die GirlBand &nbsp;&quot;Madmoiselles&quot; werde ich aktiv sein.<br/>- Eine TV Reportage in Zusammenarbeit mit RTL f&uuml;r die K&uuml;nstlerin &quot;MissDoggyStyle&quot;.<br/>- Meine Dance Crew &quot;Sensation&quot; nimmt am Samstag, den 13.M&auml;rz am Dance Battle in Duisburg teil.<br/>- Tanztraining und Choreographie f&uuml;r &quot;Jesse Fischer&quot;, den wohl bekanntesten Stripper Deutschlands,<br/>&nbsp; nach seinem letzten TV Auftritt bei &quot;Das Supertalent&quot;, geht er auch dieses Jahr wieder an den Start.<br/>- Personal Training und erste Gesangsproben mit meinem kleinen Diamanten &quot;Xena&quot; (9 Jahre alt).<br/>&nbsp; Xena habe ich entdeckt und f&ouml;rdere sie seitdem. Ich verspreche euch, von ihr werdet ihr dieses Jahr noch vieles h&ouml;ren.&nbsp;<br/>- Besuch vom bekanntesten Teilnehmer von &quot;DSDS&quot;. &quot;Menderes&quot; war schon h&auml;ufiger bei mir zu Gast und war vor kurzem &nbsp;beim Tanztraining mit mir auf RTL Explosiv zu sehen.<br/><br/>Weitere Termine und Ereignisse... lasst euch &uuml;berraschen!!! Der M&auml;rz wird wie jeder Monat wieder komplett voll ausgelastet sein. Am meisten freue ich mich..... wenn alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle.<br/>Every Day is Yours!<br/><br/><strong>Patric&eacute;, wir freuen uns schon sehr auf deine kommenden Berichte und w&uuml;nschen dir eine aufregende und ereignisreiche Zeit!</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4898/sylvania_pen http://de.stagepool.com/backstage_mit/4898/sylvania_pen Sylvania Pen Lange Zeit über hast du sowohl dein Talent für das Klavierspielen gefördert als auch deine Tanzfähigkeiten. Irgendwann aber kam der Punkt, an dem du dich für einen der beiden Bereiche entscheiden musstest. Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:22+02:00 <strong>Wieso hast du dich gegen das Klavierspielen entschieden? Und wie schwer fiel dir diese Entscheidung?</strong><br/>Lange Zeit habe ich das Klavierspielen und das Tanzgymnasium miteinander kombinieren k&ouml;nnen. Als ich dann meine Heimat verlassen musste, um im Ausland meine Ausbildung und mein Ziel als &sbquo;B&uuml;hnenk&uuml;nstlerin&lsquo; weiter nachzugehen und zu vertiefen, wurde es immer schwieriger beide Disziplinen unter einem Dach zu bringen. Zwischen beiden Schulen lagen mehr als 300 km Entfernung. Sowohl das Tanz- als auch das Klavierstudium haben viel Zeit und &Uuml;bung von mir verlangt. Letztendlich musste ich mich entscheiden, und da ich nie l&auml;nger als 5 Minuten stillsitzen konnte, war f&uuml;r mich das Tanzstudium eine logische Konsequenz. Das Klavierspiel habe ich f&uuml;r mich nebenbei weiter entwickelt. Es ist ein Teil von mir geworden und gab mir auch die M&ouml;glichkeit zwischen harten Tanzstunden mal eine Auszeit zu nehmen und in der Welt der Harmonien meine Ruhe zu finden.&nbsp;<br/><br/><strong>Mehrere Jahre lang hast du in verschiedensten Companies mitgetanzt und mit vielen Choreographen gearbeitet. Woran erinnerst du dich heute besonders gerne zur&uuml;ck? Was hast du in diesem Abschnitt deines </strong><strong>Lebens gelernt?&nbsp;</strong><br/><br/>Oh, es gibt da einige Momente, Erlebnisse und besondere Begegnungen, die mich nicht nur k&uuml;nstlerisch sondern auch menschlich sehr gepr&auml;gt haben. Wenn ich jetzt zur&uuml;ckblicke, ist es mehr die Gesamtheit der Erfahrungen, an die ich mich gerne zur&uuml;ck erinnere. Ich bin durch meine Leidenschaft und Neugier viel herumgekommen, war beruflich u.a in der Schweiz, in &Ouml;sterreich, in S&uuml;damerika, in Spanien, in den Niederlanden und in Frankreich unterwegs. Ich hatte fast jedes Jahr einen neuen Wohnsitz und ein neues Konto. Beim Neueinzug fragte ich mich immer wieder &bdquo;Wie lange ich hier wohl bleiben werde?&ldquo; Das war alles sehr aufregend, ich wusste nie, was im n&auml;chsten Jahr sein wird und wo genau auf dem Erdball ich mich befinden werde. Hatte ich mich gerade eingelebt, musste ich mich schon wieder in einer neuen Kultur integrieren und assimilieren.&nbsp;<br/><br/>Auch das Zusammenprallen von unterschiedlichen K&uuml;nstlern aus unterschiedlichen Nationalit&auml;ten, die sich in einer Tanzkompanie zusammen finden und gemeinsam was Lebhaftes und Au&szlig;ergew&ouml;hnliches auf der B&uuml;hne zustande bringen, war ein einmaliges Erlebnis. Viele sprachen noch nicht mal ein ausreichendes English, um sich zu verst&auml;ndigen. Die Kommunikation war oft schwierig, aber Tanz ist universell und dort wo das Wort aufh&ouml;rt, f&auml;ngt die Emotion an. Wir sprachen eine Sprache, die f&uuml;r jeden begreiflich war.&nbsp;<br/>Auch die Arbeit mit unterschiedlichen Choreographen in den unterschiedlichsten Tanzrichtungen hat meine Entwicklung als K&uuml;nstler weiter voran getrieben und geformt. Es geh&ouml;rte zur Normalit&auml;t eines Abends im pink farbenen Tutu im Bournonville-St&uuml;ck leichtf&uuml;&szlig;ig &uuml;ber die B&uuml;hne zu schweben und am n&auml;chsten Abend im modernen Tanzst&uuml;ck auf dem Boden mir die Knie &bdquo;wund zu scheuern&ldquo; *lacht*.<br/><br/>Diese Begegnungen und diese Erlebnisse haben mich schon sehr fr&uuml;h gelehrt, Eigenverantwortung zu &uuml;bernehmen. Meine Ziele nie aus dem Augen zu verlieren, offen und aufrichtig zu sein und zu bleiben. Sich f&uuml;r die Menschen und das Leben zu interessieren und das Miteinander zu sch&auml;tzen.&nbsp;<br/><br/><strong>Seit einiger Zeit bist du als Freelancer unterwegs, als Choreograph, Schauspielerin, Model und auch S&auml;ngerin. Tanzt du denn auch immer noch? Welcher Arbeitsbereich bereitet dir die gr&ouml;&szlig;te Freude?</strong><br/><br/>Da ich meine Zeit sehr auf die unterschiedlichen Arbeitsbereiche aufteilen muss, tanze ich etwas weniger als noch vor ein paar Jahren. Aber ein Leben - mein Leben - ohne Tanz wird es nie geben! Es ist f&uuml;r mich wie eine Art von Lebenselixier. *lacht*<br/>Es ist schwer zu sagen, welcher Arbeitsbereich mir am meisten Spa&szlig; macht. Vom Anfang meiner Karriere an war mir klar, dass ich als Allrounder t&auml;tig sein m&ouml;chte. Ich hatte sehr fr&uuml;h erkannt, dass die verschiedenen Arbeitsbereiche im Grunde genommen gar nicht so unterschiedlich sind, sondern sich gegenseitig unterst&uuml;tzen und erg&auml;nzen. Das Verlinken der unterschiedlichen Kunstrichtungen beim Arbeiten als Model, S&auml;ngerin, Schauspielerin, oder Choreographin macht mir einfach am meisten Spa&szlig; und es funktioniert sehr gut!&nbsp;<br/><br/><strong>Durch StagePool hast du die M&ouml;glichkeit bekommen, bei &bdquo;Musical Fieber 2008-2009&ldquo; mitzuwirken. Dieses Jahr bist du als Choreographin dabei. Erz&auml;hle uns von dieser Produktion und deiner Arbeit. Wie gehst du vor, wenn du dir Choreographien &uuml;berlegst? Was brauchst du, um m&ouml;glichst kreativ arbeiten zu k&ouml;nnen?</strong><br/><br/>Musical Fieber ist eine Gala mit einer Mischung aus brandaktuellen Musicals und Highlights aus gro&szlig;en Produktionen wie z.B Mamma Mia, Sister Act, We Will Rock You, Hairspray und anderen. Die Show dauert 3 Stunden und tourt momentan mit 3 verschiedenen Casts &ndash; bestehend aus etwa 50 Darstellern -, durch ganz Deutschland.&nbsp;<br/>Ich habe die Choreographie der Show kurzfristig &uuml;bernommen und innerhalb von 2 Wochen Probenzeit mit den Darstellern fertig choreografiert.<br/><br/>Wenn ich mir Choreografien &uuml;berlege, passiert vieles recht nat&uuml;rlich. Ich bespreche mich viel mit dem Regisseur, ich h&ouml;re mir die Musik an und vertiefe mich in die Texte. Dann passiert alles meistens ganz von alleine. Ich habe Bilder im Kopf, sehe Gruppenformationen, Bewegungsabl&auml;ufe oder sogar komplette Tanzsequenzen oder bekomme spontane Einf&auml;lle f&uuml;r das gesprochene Wort. Also ein richtiges Kopfkino. *lacht*. Bevor ich in den Probenraum komme, habe ich schon die Choreographie gr&ouml;&szlig;tenteils vorbereitet, aber bei Musical Fieber ist auch vieles direkt im Raum mit den Darstellern beim Arbeiten zusammen entstanden. Ich lass mich auch gerne von den K&uuml;nstlern inspirieren. Zusammen brainstormen und ausprobieren, ich liebe es! Es kommt oft vor, dass ich mir einen K&uuml;nstler schnappe und wir gemeinsam was aus dem Stehgreif entwickeln. Oder, ich sehe auf einmal aus meinem Augenwinkel, dass ein T&auml;nzer eine sch&ouml;ne Bewegung macht und das inspiriert mich dann f&uuml;r die n&auml;chste Sequenz. Das Zusammenspiel und das Miteinander ist einfach am sch&ouml;nsten. Obwohl ich, wenn ich choreografisch t&auml;tig bin, in einer Art von k&uuml;nstlerischer Seifenblase bin, halte ich zeitgleich die Augen weit auf und bin so f&uuml;r k&uuml;nstlerische Anregungen, Ideen und Einf&auml;lle immer offen.<br/><br/>Die Arbeit bei Musical Fieber hat mir unheimlich viel Spa&szlig; gemacht und die Darsteller und das gesamte k&uuml;nstlerische sowie das gesamte Team der Produktion Aktiv Event haben mich dabei auch sehr unterst&uuml;tzt. Ich bin allen sehr dankbar f&uuml;r das Vertrauen und die 100 prozentige Unterst&uuml;tzung, die mir entgegengebracht worden ist.<br/><br/><strong>Du bist ja unheimlich flexibel einsetzbar. So hast du &uuml;ber StagePool beispielsweise auch Jobs bei &bdquo;Die Sch&ouml;ne und das </strong><strong>Biest&ldquo;, &bdquo;K&ouml;nig der L&ouml;wen&ldquo;, die Hauptrolle bei einigen Kurzfilmen oder Werbeauftr&auml;gen wie z.B der &bdquo;Toshiba Fashion Show&ldquo; bekommen. Liebst Du die Abwechslung oder m&ouml;chtest Du dich langfristig doch lieber auf eine T&auml;tigkeit festlegen?</strong><br/><br/>Die M&ouml;glichkeit zur Vielf&auml;ltigkeit bereitet mir einfach am meisten Freude, die Abwechslung bei der Arbeit, sich nicht festlegen zu m&uuml;ssen und jede M&ouml;glichkeit mit beiden H&auml;nden ergreifen zu k&ouml;nnen, das macht Spa&szlig;! Es bereichert mich als Mensch und als K&uuml;nstler<br/><br/><strong>Wie wichtig ist dir StagePool bei deiner Jobsuche?</strong><br/><br/>Stagepool ist f&uuml;r mich das A und O bei der Jobsuche! Jeden Tag besuche ich die Seite, um nachzuschauen, was aktuell ist, um mich n&auml;her zu informieren oder mich zu bewerben. Ich finde es auch sehr gut, dass Stagepool so vielseitig berichtet, f&uuml;r Allrounder ein absoluten Must!<br/><br/><strong>Was hast du dir f&uuml;r das Jahr 2010 vorgenommen? </strong><strong>Gibt es etwas, das du noch unbedingt in diesem Jahr erreichen m&ouml;chtest?</strong><br/><br/>Ich habe mich letztes Jahr wieder in die Fotographie vertieft und m&ouml;chte dieser Leidenschaft intensiver nachgehen. Ich arbeite momentan an meiner eigenen Photo-website. Auch m&ouml;chte ich als Choreographin weiterhin die Fl&uuml;gel ausbreiten und mit K&uuml;nstlern noch intensiver choreografisch t&auml;tig sein.<br/><br/><strong>Liebe Sylvania, vielen Dank f&uuml;r das Interview und alles, alles Gute auf deinem weiteren Weg!</strong><br/><br/>Mehr Informationen zu Sylvania unter <a href="http://www.sylvaniapen.com" target="_blank">www.sylvaniapen.com</a>.<br/>Tickets und Tourdaten zu &bdquo;Musical Fieber 2010&ldquo; unter <a href="http://www.aktivevent.de" target="_blank">www.aktivevent.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4824/monika_blankenberg http://de.stagepool.com/backstage_mit/4824/monika_blankenberg Monika Blankenberg Schon früh erkannte deine Familie dein Talent fürs Sprechen und Schauspielern... Erzähl uns davon... Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:21+02:00 Geboren wurde ich als &quot;Erleuchtung&quot; in eine karnevalistisch gepr&auml;gte Elektrikerfamilie. (Ich bezeichne mich daher auch gerne als leicht karnevalsgest&ouml;rt)Laufen lernte ich zum Leidwesen meiner Mutter erst mit 2 Jahren. Daf&uuml;r entdeckte ich um einiges fr&uuml;her das Sprechen f&uuml;r mich.W&auml;hrend alle gebannt auf meine ersten Schritte warteten, plauderte ich unterdessen munter vor mich hin. Meine Mutter beschloss schlie&szlig;lich mein Plaudertalent zu nutzen und &uuml;bte sehr fr&uuml;h Gedichte und Gesangstexte mit mir ein - F&uuml;r diese fr&uuml;h trainierte Gabe des &quot;Auswendiglernens&quot; bin ich ihr heute noch dankbar. Im zarten Alter von 4 Jahren stellte man mich erstmals auf eine B&uuml;hne (Ostermannsaal, Sartory-S&auml;le K&ouml;ln), wo ich anl&auml;sslich einer karnevalistischen Weihnachtsfeier&nbsp; meine ersten Weihnachtsgedichte vortrug. Es ist davon auszugehen, dass ich dies sehr inbr&uuml;nstig tat - jedenfalls hatte der Nikolaus Tr&auml;nen der R&uuml;hrung in den Augen. Ich glaube in diesem Augenblick fiel bei mir die Entscheidung f&uuml;r die &quot;Bretter, die die Welt bedeuten&quot;. Auf jeden Fall (so lautet die &Uuml;berlieferung) gab ich ungefragt Zugaben und war nur durch gutes Zureden von der B&uuml;hne zu entfernen.<br/><br/><strong>Nach einer Ausbildung (&bdquo;Lern erst mal was Anst&auml;ndiges!&ldquo;) hast Du dich ja vollkommen der </strong><strong>Schauspielerei </strong><strong>gewidmet. Erz&auml;hl uns von dieser Station in deinem Leben.... Was hat dich damals besonders gepr&auml;gt?</strong><br/><br/>Meine kaufm&auml;nnische Ausbildung hat oft genug auf dem langen Weg mein &Uuml;berleben gesichert und hatte somit auch wieder ihre positive Seite. Mangels Abitur blieb mir der gerade Weg &uuml;ber eine Schauspielschule verwehrt. Ich fing in einer Amateur- Theatergruppe an, habe meine Ausbildung &uuml;ber viele Jahre selbst finanziert und vor allen Dingen stets gespielt. Stra&szlig;entheater, Kinder- und Jugendtheater, Burlesken, Kom&ouml;dien und Improvisationstheater &ndash; also sehr viel &bdquo;Learning by doing&ldquo;. Es gab sehr viele Br&uuml;che auf meinem Weg, sehr viele Umwege, manchen Irrweg und etliche Zweifel.<br/>Diese Dinge haben mich stark gepr&auml;gt konnten aber meinen unbedingten Willen auf der B&uuml;hne zu stehen niemals brechen.<br/><br/><strong>Woher kam dann deine Faszination f&uuml;rs Kabarett? Was liebst Du so sehr daran? Inwiefern unterscheidet sich eine gute Kabarettistin von einer Schauspielerin?</strong><br/><br/>Viele Dinge in meinem Leben haben sich einfach ergeben. Auch zum Kabarett kam ich mehr oder weniger durch Zufall. Das muss 1995 gewesen sein. Bei mir herrschte gerade privat der gro&szlig;e Umbruch, meine Ehe zerbrach und alle Zeichen standen auf Neuanfang. Da fiel mir ein B&uuml;chlein mit Glossen der fr&uuml;heren taz- Redakteurin Claudia Kohlhase in die H&auml;nde. Diese Glossen gefielen mir so gut, dass ich dachte, man m&uuml;sse sie unbedingt in Szene setzen. Der Verlag gab mir die Erlaubnis und so entstand mein erstes kabarettistisches Soloprogramm. &Uuml;brigens habe ich in diesem Programm Kabarett und Schauspielerei bereits zusammengef&uuml;hrt, da ich eine Folge einzelner Szenen in unterschiedlichsten Rollen spielte. Das mache ich auch heute noch sehr gerne.<br/>Ich finde eine gute Kabarettistin sollte stets authentisch sein und den Finger in gesellschaftliche oder politische Wunden legen. Eine gute Schauspielerin schl&uuml;pft in die Haut einer anderen Person und lebt deren Leben.&nbsp;<br/><br/><strong>Bald hast Du begonnen, eigene St&uuml;cke zu schreiben. Woher nahmst Du deine Inspiration?</strong><br/><br/>Auch dies hat sich langsam aber sicher ganz allein entwickelt. Auf meinem kabarettistischen Weg bis heute, hat sich meine ganz pers&ouml;nliche Wahrnehmung gesellschaftlicher und politischer Missst&auml;nde sehr ver&auml;ndert und stark sensibilisiert. Meine Beobachtungsgabe ist meine Inspiration und wahrscheinlich auch mein Sinn f&uuml;r Gerechtigkeit. Diskriminierungen gleich welcher Art machen mich zornig &ndash; eine wunderbare Inspiration.<br/><br/><strong>Aktuell f&uuml;hrst Du dein Programm &bdquo;Altern ist nichts f&uuml;r Feiglinge&ldquo; auf. Erz&auml;hl uns von dem St&uuml;ck...</strong><br/><br/>Dieses Programm entstand ganz sicher aus den herrschenden gesellschaftlichen Zw&auml;ngen und Missst&auml;nden. Ich finde es nicht normal, dass ganz speziell wir Frauen eine st&auml;ndige 3- fach- Diskriminierung (Geschlecht &ndash; Alter &ndash; Aussehen) hinnehmen m&uuml;ssen. &bdquo;Altern&ldquo; bedeutet nichts anderes als &bdquo;leben&ldquo;. Eigentlich ein normaler Prozess. Nur hat der Jugendwahn des vergangenen Jahrzehnts sehr viel zerst&ouml;rt. Uns wird ein Barbiepuppenhaftes Sch&ouml;nheitsideal aufgezwungen. Alles dreht sich nur noch um optische Reize.<br/>Die Rolle einer 50- j&auml;hrigen Frau wird mit einer 30- j&auml;hrigen Schauspielerin besetzt und das nur aus Gr&uuml;nden der Faltenfreiheit. Sehr viele Frauen (und auch immer mehr M&auml;nner) sind durch diese werbewirksamen Oberfl&auml;chlichkeiten verunsichert, rennen zu Sch&ouml;nheitschirurgen und laufen einer Jugend nach, die nicht mehr zur&uuml;ck zu holen ist. Ein Mensch besteht aber nicht nur aus Oberfl&auml;che, sondern aus einer Menge &bdquo;unsichtbarer&ldquo; wundervoller Eigenschaften, die sehr viel bedeutender sind. Mit meinem Programm m&ouml;chte ich den Menschen einfach wieder Mut machen zu leben, zu lachen und sich aus den Zw&auml;ngen zu befreien. Jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile. Eine Falte bedeutet Lebenserfahrung und nicht H&auml;sslichkeit. Maskenhafte Sch&ouml;nheit dagegen wirkt auf mich langweilig. Was mich sehr freut ist der starke Zuschauerstrom. Das Programm verkauft sich ausgezeichnet und wird gerade von der Altersklasse der 40 &ndash; 60 j&auml;hrigen hervorragend angenommen. Aber auch viele J&uuml;ngere kommen. Und wenn die Zuschauer mir nach der Vorstellung sagen, wie gut ihnen gerade mein Programm getan hat, ist das eine wunderbare Best&auml;tigung.<br/><br/><strong>Welche Erfahrungen hast Du bisher als StagePoolerin machen k&ouml;nnen?</strong><br/><br/>Da kann ich gleich beim Thema bleiben. Leider stimmen auch hier die Altersangaben der Angebote oft nicht mit den realen W&uuml;nschen der Produzenten &uuml;berein, so dass f&uuml;r mich selten ein Job zu ergattern ist. Ich warte weiterhin darauf, dass gerade Leute aus der Werbung mehr nach Originalit&auml;t als nach Sch&ouml;nheit suchen. Moderationsjobs bekomme ich gar nicht mehr. Da ist als Frau immer noch der Typ &bdquo;Hauptsache sexy&ldquo; gefragt.<br/>Aber ich bin ein geduldiger Mensch&hellip;.<br/>Was ich mir selbst zuschreiben muss, ist das fehlende Showreel. Da brauche ich einfach mal eure Hilfe.<br/><br/><strong>Was sind deine W&uuml;nsche und Ziele f&uuml;rs neue Jahr 2010?</strong><br/><br/>Ich w&uuml;nsche mir sehr, weiterhin aktiv und gesund zu bleiben.<br/>Ende Januar gehe ich mit meinem Programm auf die Freiburger Kulturb&ouml;rse und hoffe auf weitere neue Kontakte. Mein Ziel ist es gerade mit diesem Programm vielen Zuschauern Mut zu machen.<br/><br/><strong>Liebe Monika, vielen Dank f&uuml;r das Interview. F&uuml;r das neue Jahr w&uuml;nschen wir dir alles Gute!</strong><br/><br/>Auch ich w&uuml;nsche euch allen ein tolles Jahr. Ihr seid ein supernettes Team. Bleibt so!<br/><br/>Mehr &uuml;ber Monika unter <a href="http://www.monika-blankenberg.de" target="_blank">www.monika-blankenberg.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4786/pierre_schermuly http://de.stagepool.com/backstage_mit/4786/pierre_schermuly Pierre Schermuly Ein Blick auf dein Foto und man kann die Frage eigentlich gar nicht zurückhalten: Deine wahnsinnige Ähnlichkeit mit Pierce Brosnan - ein Fluch oder Segen? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:21+02:00 <strong>Wann ist diese &Auml;hnlichkeit von Vorteil und wann von Nachteil?</strong><br/><br/>Das ist eine gute Frage, ich war schon f&uuml;r gro&szlig;e Werbekampagnen in der Endauswahl, da war es aus Vermarktungsgr&uuml;nden f&uuml;r das Produkt ein Fluch, weil die Assoziation mit Pierce Brosnan dort nicht erw&uuml;nscht war und zu sehr im Vordergrund gestanden h&auml;tte. In den meisten F&auml;llen jedoch, ergaben sich aus den Bond-Jobs immer sehr gute Kontakte, woraus sich dann oftmals eine sehr gute gesch&auml;ftliche Basis entwickelte. Gerade in letzter Zeit bringt mir &bdquo;Mister Bond&ldquo; wieder viel Segen und Vorteile. &nbsp;<br/><br/><strong>Ausgebildet wurdest Du zun&auml;chst als Schauspieler, dann als S&auml;nger. Aktiv warst Du aber doch vor allem schauspielerisch in Kurzfilmen, Serien und Spielfilmen. Auf welchen Job blickst Du besonders gern zur&uuml;ck?</strong><br/><br/>Das absolute Highlight waren nat&uuml;rlich die Dreharbeiten mit Pierce Brosnan in Monte Carlo, f&uuml;r einen Ferrero Roch&egrave;r-Werbespot... das war 2001. Seitdem begann f&uuml;r mich die Bond-Double-&Auml;ra. Sehr wichtig ist es nat&uuml;rlich auch, meine eigene Identit&auml;t als Schauspieler darzustellen, dazu habe ich die M&ouml;glichkeit seit 3 Jahren in einer Internationalen Independent Ritterkinofilm-produktion eine Hauptrolle zu spielen.<br/>Die Dreharbeiten werden voraussichtlich Anfang 2011 beendet sein und dann geht es an die Vermarktung. Das Projekt wird von Regisseur Axel Loh selbst finanziert und nimmt deshalb einige Zeit in Anspruch. Informationen gibt es hierzu schon unter: <a href="http://www.lapis-meridius.com" target="_blank">www.lapis-meridius.com</a>.<br/><br/><strong>K&uuml;rzlich hast Du &uuml;ber StagePool einen Auftrag f&uuml;r einen </strong><strong>Imagefilm f&uuml;r Red Bull als Pierce </strong><strong>Brosnan Double erhalten. Was hat dir dabei am besten gefallen?</strong><br/><br/>Da die Szenen ja original nachgespielt wurden, war das Gef&uuml;hl den &bdquo;echten Bond&ldquo; einmal<br/>zu spielen, f&uuml;r kurze Zeit einmal sehr realistisch. Die wahre Realit&auml;t hatte mich dann doch wieder sehr schnell eingeholt, als ich meine Rechnung schrieb. <br/><br/><strong>Wie lange bist Du schon bei StagePool und was hat dich von der Mitgliedschaft &uuml;berzeugt?</strong><br/><br/>Ich hatte ja Gl&uuml;ck mit meinem ersten Job... da ich ja erst knapp 2 Monate bei StagePool bin. Ich finde die Qualit&auml;t und Vielfalt der Angebote sehr gut und die M&ouml;glichkeiten sein eigenes Profil anzulegen sehr umfangreich. Euer StagePool Team ist auch in allen Fragen sehr hilfsbereit und immer erreichbar. Sehr positiv finde ich auch, dass die Hotline keine 0180er-Nummer ist, sondern eine normale Vorwahlnummer, die keine weiteren Kosten verursacht.<br/><br/><strong>Wie verbringst Du am liebsten deine freien Stunden?</strong><br/><br/>Ich versuche immer viel Sport zu machen und mich mit Freunden oder Kollegen zu treffen, um sich &uuml;ber neue Projekte auszutauschen. Gelegentlich mache ich auch Musik und unterst&uuml;tze dann als S&auml;nger spontan einige befreundete Bands, das macht einen Rie&szlig;enspa&szlig; und entspannt.<br/><br/><strong>Sind schon Projekte f&uuml;r das letzte Quartal 2009 geplant? Worauf d&uuml;rfen wir uns im n&auml;chsten Jahr freuen?</strong><br/><br/>Ja einiges... f&uuml;r das Ritterfilmprojekt sind noch einige Drehtage geplant, einige Sprecherjobs stehen an und nat&uuml;rlich auch James Bond-Events sind noch geplant. Mal schauen was sich noch so ergibt.<br/><br/><strong>Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview, Pierre.</strong><br/><br/>Sehr gerne... vielen Dank auch an euch!&nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/4730/king_kong http://de.stagepool.com/backstage_mit/4730/king_kong King Kong Ein American Dream von Paul Graham Brown & James Edward Lyons Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:21+02:00 King Kong<br/><em>Regie</em>: James Edward Lyons<br/><em>Musikalische Leitung</em>: Paul Graham Brown<br/><em>B&uuml;hne</em>: Norman Zechowski<br/><em>Kost&uuml;me</em>: Olga Lunow<br/><br/>Mit: Katharina Koch, Wolfgang H&ouml;ltzel / Daniel Chr&eacute;tien und Marc Schlapp<br/><br/>&quot;Die meisten M&auml;nner, die ich kennen gelernt habe, waren ganz gew&ouml;hnliche Affen&quot; (Ann in KING KONG)<br/><br/>In Anlehnung an Delos W. Lovelaces spektakul&auml;ren Roman entwickelte Regisseur James Edward Lyons unter der musikalischen Leitung von Paul Graham Brown das Drei-Personen-Musical &quot;King Kong&quot;. Es geht um die menschlichen Abgr&uuml;nde, um Allmachtsfantasien und um die Liebe. Drei Menschen wird durch das Zusammentreffen mit dem pr&auml;historischen Affen King Kong ein Spiegel vorgehalten, der ihre &Auml;ngste und Aggressionen widergibt. Das gigantische Musical King Kong bereitet seinen Zuschauern einen genu&szlig;vollen Abend mit drei beeindruckenden Darstellern und Browns Musik. Es tut gut, wieder ein Musical mit Melodien und Texten zu erleben, die einem auch noch nach der Vorstellung im Sinn bleiben.&nbsp;<br/><br/><strong>Interview mit dem Songwriter Paul Graham Brown</strong><br/><br/>Der Engl&auml;nder Paul Graham Brown schreibt, komponiert, inszeniert und produziert. Nach seinem Studium - Music and Dramatic Presentation- an der University of Leeds, war Paul Graham Browns f&uuml;r f&uuml;nf Jahre als Musical-Komponist in England t&auml;tig. W&auml;hrend dieser Zeit war er musikalischer Direktor der Midlands Academy of Dance and Drama in Nottingham. Auch heute arbeitet Brown, der seit 2005 in Berlin lebt, weiterhin f&uuml;r Projekte in Gro&szlig;britannien. F&uuml;r das &quot;Paul McCartney&#39;s Liverpool Institute of Performing Arts&quot;(GB) entwickelte er das Konzept, die Musik und die Inszenierung f&uuml;r &quot;Let Your Heart go Ding-a-Dong&quot;, eine Mischung aus Theater und Musical, basierend auf Liedern des Eurovision Song Contests. Das 3-Personen-Musical King Kong, wird seit August 2009 am Kleinen Theater Berlin vom Publikum und der Kritik gefeiert.<br/><br/><strong><br/>Warum King Kong?</strong><br/><br/>P.G.B.: Obwohl ich Brite bin, haben mich die Wurzeln von King Kong sehr interessiert, die in der amerikanischen Musical Tradition verankert sind. Wir erz&auml;hlen eine prototypische &bdquo;American-Dream&ldquo; Story: ein besessener Filmregisseur, eine arbeitslose Broadway-Schauspielerin mit einem Traum von Erfolg und ein Schiffskapit&auml;n, der seinem Leben davon l&auml;uft.&nbsp;<br/><br/><strong>Sind Sie zufrieden mit der Resonanz, die das St&uuml;ck erhalten hat, seit der Urauff&uuml;hrung im August 2009?</strong><br/><br/>P.G.B.: Ja, unbedingt. Die Proben waren toll, die Premiere war toll und die Kritiken sind auch toll. Am Vorabend der Generalprobe, war es f&uuml;r mich als Songwriter dieser Show faszinierend zu sehen, was alles w&auml;hrend der Entstehung des Musicals umgeschrieben oder ersetzt wurde. Durch Exploration und Diskussion sind wir organisch zu anderen Songs gekommen, die uns besser geeignet schienen als unsere ersten Ideen. Wir suchen hierbei nach der interessantesten Idee f&uuml;r einen Song. Ein Beispiel: Der Titel &bdquo;I love you&ldquo; ist wahrscheinlich weniger interessant als ein Song, der sagt: &bdquo;Ich werde vorgeben, dass ich Dich nicht liebe&ldquo;. Jetzt muss der Darsteller wirklich einen Konflikt spielen.<br/><br/><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit James E. Lyons begonnen?</strong><br/><br/>P.G.B. : Unsere erste Zusammenarbeit begann mit dem St&uuml;ck &bdquo;Der Kampf des Jahrhunderts&ldquo; an der Trib&uuml;ne. King Kong ist unsere zweite gemeinsame Arbeit f&uuml;r ein Musical. James hat das Script geschrieben, und ich die Musik. James Lyons hatte bereits Kontakt zum Kleinen Theater, und so haben wir das gr&ouml;&szlig;te Wesen auf eine, der kleinsten B&uuml;hnen, gebracht.<br/><br/><strong>F&uuml;r das Projekt &bdquo;Das Newsical!&ldquo; wurden die kurzen Musicals innerhalb von 24 Stunden geschrieben, geprobt und aufgef&uuml;hrt. Wieviel Zeit hatten Sie f&uuml;r King Kong?</strong><br/><br/>P.G.B.: Sechs Monate. In dieser Zeit war es f&uuml;r mich wichtig, eine Musik zu entwickeln, die organisch ist, sie muss zum St&uuml;ck passen.<br/><br/><strong>King Kong ist stets im St&uuml;ck anwesend, jedoch nicht zu sehen ...</strong><br/><br/>PGB: Es ist unser Anliegen gewesen, King Kong als eine Projektion auf der B&uuml;hne zu inszenieren. Es geht weniger um den gigantischen Affen, sondern vielmehr um die Protagonisten in diesem St&uuml;ck: Katharina Koch muss in der Figur der Ann spielen, dass King Kong da ist ... und das macht sie &uuml;berzeugend.&nbsp;<br/><br/>Susanne Jensen<br/><br/>Weitere Termine in 2009:&nbsp;<br/>So. 29. November, Do 03. / Fr 04. / Di 29. / Mi. 30. Dezember<br/><br/>Kleines Theater am S&uuml;dwestkorso<br/>Telefon: +49 (0)30 / 821 20 21<br/><a href="http://www.kleines-theater.de" target="_blank">www.kleines-theater.de</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4668/frederike_faust http://de.stagepool.com/backstage_mit/4668/frederike_faust Frederike Faust Du hast ja eine Ausbildung in allen drei Bereichen Gesang, Tanz und Schauspielerei genossen. War das auserkorene Ziel von Vornherein die Musicalbühne oder mochtest Du dich einfach nicht entscheiden? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:21+02:00 &nbsp;In der Schulzeit war es mein absoluter Traum auf eine Musicalschule zu gehen und zu studieren. Da ich aber auch viel Klassik gesungen habe, habe ich mich dazu entschieden Konzertfach Gesang zu studieren, um stimmlich flexibler sein zu k&ouml;nnen. Trotzdem ist meine Liebe zum Musical nie erloschen- und um mir die M&ouml;glichkeiten offen zu halten, habe ich neben dem Studium am Mozarteum in Salzburg eine Tanz(vor-)ausbildung an der &bdquo;Salzburg Experimental Acadamy of Dance&ldquo; sowie eine private Schauspielausbildung gemacht. Weiters habe ich nicht nur diverse klassische Meisterkurse besucht (u.a. bei Sebastian Vittucci und Enrico Facini), sondern auch im Bereich Musical mit Cornelia Drese und Adrienne West u.a. gearbeitet - in dem Wissen, dass mir dies alles in der Oper sicher ebenso hilfreich ist. So ist meine Ausbildung von beiden Genres gepr&auml;gt.<br/><br/><strong>Ma</strong><strong>n merkt deine Vorliebe f&uuml;r klassischen Gesang wie auch f&uuml;r Musical. Gibt es nicht einen Zeitpunkt, an dem man sich f&uuml;r eine Richtung entscheiden m&uuml;sste?</strong><br/>Da meine Ausbildung so vielseitig war, habe ich mich sehr schwer getan zu entscheiden, weil ich Oper, Musical und auch das reine Schauspiel unglaublich spannend finde. Es wird nat&uuml;rlich auch nicht einfacher wenn man in allen Bereichen arbeitet.<br/><br/>Ich glaube aber, man muss einfach auf sich und seine Stimme h&ouml;ren, ob die Dinge machbar sind - oder eben auch nicht. Und man muss seine Grenzen kennen. So zum Beispiel w&uuml;rde ich mich nie f&uuml;r irgendein Rockmusical bewerben, weil dass meine Stimme einfach nicht will (obwohl ich es unglaublich gerne tun w&uuml;rde). Beim klassischen Musical, wie z.B. My Fair Lady, oder diversen Bernsteins, Gershwins etc liegen die Dinge nat&uuml;rlich anders.<br/>Absolut perfekt f&uuml;r so eine Mischung wie ich es bin, ist Kurt Weill. Seine Songs sind nicht typisch Oper, nicht typisch Musical, nicht typisch Jazz, es ist genau &bdquo;dazwischen&ldquo;. Noch dazu verlangen sie eine unglaubliche schauspielerische Pr&auml;senz. Da f&uuml;hle ich mich unglaublich wohl!<br/><br/><strong>Seit deiner Schulzeit kannst Du auf die vielf&auml;ltigsten Rollen zur&uuml;ckblicken. Was waren die Highlights deiner bisherigen Karriere?</strong><br/><br/>Ein absolutes Highlight war in diesem Jahr die Dorabella (Mozart, Cosi fan tutte), die ich als Einspringer und gleichzeitig als Rollendebut am Konstantin Kisimov Theater in Bulgarien gesungen habe. Ich hatte sechs Wochen Zeit diese riesige Partie zu lernen, war nur eine Woche dort und hatte eine einzige szenische Probe. In der Zeit hab ich mehr gelernt als in meiner ganzen Ausbildung zusammen. Es war ein gro&szlig;er Erfolg und hat trotz des unglaublichen Stresses sehr viel Spa&szlig; gemacht.<br/><br/>Ein weiteres Highlight ist sicher mein Soloprogramm: &bdquo;Kurt Weill: Berlin-Paris-New York&ldquo;, eine szenische Revue mit Conferencier und Band, die durch s&auml;mtliche Schaffensperioden Kurt Weills f&uuml;hrt. Wir hatten nach der Premiere 2006 unglaublich sch&ouml;ne Kritiken. Dieser Musikstil ist einfach perfekt f&uuml;r mich und eine Neuauflage ist mit dem Regisseur Simon Meusburger in Arbeit, worauf ich mich schon sehr freue.<br/><br/>Ein weiterer H&ouml;hepunkt sind sicher auch die Salzburger Festspiele, wo ich bei der &bdquo;Entf&uuml;hrung aus dem Serail&ldquo; mit Stefan Herheim zusammenarbeiten durfte, eine irre Zeit und einfach toll!<br/><br/><strong>Bald wirst Du ja unheimlich viel reisen. Erz&auml;hle uns doch ein wenig von den geplanten Tourneen. Zun&auml;chst wirst Du in einer Kinderoper zu </strong><strong>sehen sein. Was ist das Besondere an dieser Tournee?&nbsp;</strong><br/>Das Besondere an dieser Tournee ist, dass sie speziell f&uuml;r Kinder zugeschnitten ist: Dabei handelt es sich um gek&uuml;rzte Opern, um so den Kindern die klassische Musik und die Oper n&auml;her zu bringen und sie so schon fr&uuml;h an die Musik heranzuf&uuml;hren.<br/><br/>Ich singe u.a. den H&auml;nsel aus Humperdincks M&auml;rchenoper &bdquo;H&auml;nsel und Gretel&ldquo;, was schon lange eine Traumrolle von mir ist und jetzt sehr gut passt. F&uuml;r Kinder zu spielen ist immer eine Herausforderung, weil man eben noch viel ehrlicher und genauer sein muss. Eine tolle Sache meiner Meinung nach, und ich freue mich schon sehr darauf.&nbsp;<br/><br/>Dies passt auch perfekt zu meiner Arbeit in Italien. Dort gibt es einen Schulwettbewerb f&uuml;r Kinder: &quot;La Rassegna-Musica della Scuola&quot; mit internationaler Jury. Dabei pr&auml;sentiert jede Schule ein Programm von ca. 30 min, es gibt Workshops mit phantastischen Lehrern und &quot;musica della strada&quot;- ein Stra&szlig;enfest, bei dem alle Sch&uuml;ler musizieren, wundervolle improvisierte Dinge entstehen und sich v&ouml;llig fremde Sch&uuml;ler durch die Musik verbinden. Ich habe beim letzten Wettbewerb beim Abschlusskonzert im traumhaften Theater Matelicas (Marken) gesungen und die leuchtenden Augen der Sch&uuml;ler auf der B&uuml;hne gesehen, was einfach einzigartig war und mich sehr an meine eigene Schulzeit erinnert hat.<br/><br/>Und jetzt h&auml;nge ich mittendrin um aus diesem italienischen nationalen einen <a href="http://www.musicadellascuola.it/" target="_blank">internationalen Wettbewerb</a> zu machen, da es f&uuml;r Kinder einfach eine unglaubliche Chance und M&ouml;glichkeit ist!<br/><br/><strong>Ab Dezember kommt zu dem Ganzen sogar noch ein neues Projekt: Du wirst als Solistin mit einer Musicalgala </strong><strong>unterwegs sein. Was steht auf dem Programm? Worauf freust Du dich am meisten in dieser Zeit und gibt es </strong><strong>auch etwas, worauf Du dich weniger freust?</strong><br/><br/>Ich singe u.a. Elisabeth, Phantom und West Side Story.<br/>Ich bin ein hoher lyrischer Mezzo, der sich immer mehr ins Zwischenfach hocharbeitet -daher sind diese Partien eine Herausforderung- jedoch zum absolut richtigen Zeitpunkt.<br/>Ich bin unglaublich gl&uuml;cklich in so einer Show und mit solchen tollen Songs auf der B&uuml;hne stehen zu k&ouml;nnen. Anstrengend werden sicher die vielen Reisen, aber das geh&ouml;rt zu einer Tour halt einfach dazu.<br/><br/><strong>Gibt es eine Lieblingsbesch&auml;ftigung in deiner Freizeit - falls Du &uuml;berhaupt einmal einige Stunden frei hast? Was tust Du, wenn die Tage </strong><strong>mal wieder sehr stressig verlaufen?</strong><br/><br/>Am liebsten sofort nach Italien fahren- ich liebe einfach das Land, die Sprache, die Menschen, die Mentalit&auml;t. Es ist ein Land, was mich immer wieder zu mir selbst bringt und in dem ich immer unglaublich viel Kraft und Energie tanke.<br/>Ansonsten bin ich nat&uuml;rlich unglaublich froh wenn ich Zeit mit meinen Freunden verbringen kann, mache Sport usw..<br/><br/><strong>Seit wann bist Du schon bei StagePool und was hat dir die Mitgliedschaft bereits gebracht?</strong><br/><br/>Ich bin bestimmt schon seit &uuml;ber 5 Jahren bei StagePool. Es haben sich schon einige erfolgreiche Castings und Auditions dadurch ergeben, aktuell habe ich auch meine kommenden Produktionen &uuml;ber StagePool bekommen.<br/><br/>Ich bin unglaublich gl&uuml;cklich dar&uuml;ber und eh schon soviel unter der Hand geht und nicht ausgeschrieben wird. Da ist StagePool einfach unabdingbar f&uuml;r eine K&uuml;nstlerin wie mich, die sich einfach alles selber organisiert. <br/><br/>Gro&szlig;es Lob und Kompliment und vielen Dank an Euch, Eure tolle Arbeit und Eure st&auml;ndige Hilfsbereitschaft!<br/><br/><strong>Vielen Dank f&uuml;r die netten Worte! Auf deinen Tourneen w&uuml;nschen wir dir viel Erfolg, viel Publikum, viele begeisterte Kinder und nat&uuml;rlich ganz viel Spa&szlig;!&nbsp;</strong><br/><br/>Mehr &uuml;ber Frederike auf<a href="http://www.frederike-faust.de" target="_blank"> www.frederike-faust.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4612/tatiana_perez http://de.stagepool.com/backstage_mit/4612/tatiana_perez Tatiana Perez Tatiana „Orientlatina“ Perez ist ein Cocktail aus dem kubanischen Rhythmus, orientalischen Grazie und slawischer Offenheit. Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:20+02:00 <strong>Als T&auml;nzerin arbeitete sie zusammen mit internationalen Gr&ouml;ssen wie TOM JONES, RICKY MARTIN, TARKAN, CHEB KHALED und vielen anderen orientalischen und lateinamerikanischen K&uuml;nstlern. </strong><strong>Als S&auml;ngerin ver&ouml;ffentlichte Tatiana Perez in Deutschland drei Singles (&bdquo;Celebration&ldquo;/ SONY Music, &bdquo;Salome&acute;s Song&ldquo;/ ZYX Music, &bdquo;Didi&ldquo;/ BMG Music). Die Single &bdquo;MATADOR&ldquo; erschien im Sommer 2007 in Spanien.</strong><strong><br/></strong><strong><br/></strong><strong>Seit 2006 geh&ouml;rt Tatiana mit ihren Shows und Tanzworkshops zu den beliebtesten Gastk&uuml;nstlern von AIDA Cruises und Hapag Lloyd Kreuzfahrten. Als einzige orientalische T&auml;nzerin aus Deutschland tritt sie vier Wochen im Jahr in Dubai auf. </strong><strong>2009 wurde Tatianas Lehr-DVD &bdquo;Bauchtanz Workshop mit Tatiana Perez&ldquo; inkl. der aktuellen Single &bdquo;Yalla Habibi&ldquo; von ZYX Music ver&ouml;ffentlicht und ist seitdem &uuml;berall erh&auml;ltlich.</strong><strong><br/></strong><strong><br/></strong>&nbsp;<br/><strong>Liebe Tatiana, wieso hast Du dich ausgerechnet f&uuml;r die beiden so unterschiedlichen Tanzarten Musikrichtungen entschieden?</strong><br/><br/>Man entscheidet sich nicht bewusst. Es ist eine starke Leidenschaft, die sich im Laufe der Jahre herauskristallisiert, ein seelisches und k&ouml;rperliches Bed&uuml;rfnis, wenn man so will ;-) Ich habe viele andere Sachen gemacht bevor ich mich spezialisiert habe. Englischsprachige Popmusik, Musical, Theater, aber die Erf&uuml;llung fand ich in der orientalische und der Latino- Musik. Orientalischer Tanz ist der Inbegriff der Weiblichkeit. Die Latin Musik- der Inbegriff des Temperaments und der Lebensfreude. Ich bin ein grosser Bef&uuml;rworter dieser Eigenschaften. Mein Herz schl&auml;gt f&uuml;r beide Richtungen gleicherma&szlig;en stark.<br/><br/><strong>Und wie reagiert das Publikum darauf?</strong><br/><br/>Ich bin immer bem&uuml;ht die Shows abwechslungsreich und spannend zu gestalten, so dass das Publikum sich keine Minute langweilt. Bis jetzt kam es sowohl bei dem deutschen Publikum, als auch international sehr gut an. Trotzdem habe ich aber vor jedem noch so kleinem Auftritt Lampenfieber ;-)<br/><br/><strong>Beschreib einmal eine typische Show: Wie lange dauert eine solche Show? Singst Du, tanzt Du? Wie viele Personen sind beteiligt?&nbsp;</strong><br/><br/>Ich bin S&auml;ngerin, T&auml;nzerin, Choreographin und konzipiere Shows im orientalischen und lateinamerikanischen Bereich.<br/>Es kommt auf die Gr&ouml;sse der Veranstaltung an. Jedes Konzept wird auf die W&uuml;nsche des jeweiligen Auftraggebers zugeschnitten. Bei gr&ouml;sseren Gala- Veranstaltungen beinhaltet die orientalische Show meine eigenen ver&ouml;ffentlichten Orient-Pop Singles &bdquo;Salome`s Song &ldquo; (ZYX Music), &bdquo; Didi&ldquo; (BMG Music, Platz 18 der deutschen Charts 2004), und den neuen Titel &bdquo;Yalla Habibi&ldquo;, welcher der Soundtrack meiner im Januar 2009 ver&ouml;ffentlichten DVD &bdquo;Bauchtanz Workshop mit Tatiana Perez&ldquo; ist. Neben der eigenen Songs performe ich live Hits von Shakira, Tarkan, Alabina und anderen Orient- Pop Stars aus dem kommerziellen Bereich. Durch 2 bis 10 T&auml;nzerinnen (je nach Wunsch des Veranstalters), beeindruckende Bauchtanzeinlagen, die von live Perkussionisten begleitet werden, Interaktion mit dem Publikum und verschiedene Show- Effekte, reisst die Show auch das Publikum mit, das bisher nicht mit der orientalischen Musik in Ber&uuml;hrung kam.<br/>Die Latin- Show mache ich bei gr&ouml;sseren Veranstaltungen mit 5 bis 10 T&auml;nzern und live Musikern. Bei diesem Programm versuche ich das Publikum durch feurige Salsa und Merengue- Tanzeinlagen, Songs von Jennifer Lopez, Ricky Martin, David Bisbal und anderen Latin Pop K&uuml;nstlern, zu beeindrucken. Auch einen interaktiven Merengue- Workshop mit dem Publikum machen wir in der Show. In beiden Programmen singe ich selbstverst&auml;ndlich selbst und live.<br/>Auch allein, ohne mein Team bin ich als orientalische T&auml;nzerin und Latino- S&auml;ngerin viel unterwegs. Man kann mich problemlos &uuml;ber meine Webseite buchen.<br/><br/><strong>In deinen Referenzen tauchen auch bekannte Unternehmensmarken, wie Porsche, Wella, Nike, Hapag Lloyd, Schw&auml;bisch Hall oder AIDA Cruises auf. Was waren das f&uuml;r Engagements und was sind Deine weiteren Pl&auml;ne?</strong><br/><br/>Es waren/sind unterschiedliche Veranstaltungen. Firmengalas, Empf&auml;nge, Konzerte u.s.w. Es w&uuml;rde glaube ich zu viel Zeit in Anspruch nehmen, jeden einzelnen Auftrag zu beschreiben. Aber Hapag Lloyd z.B. geh&ouml;rt zusammen mit AIDA Cruises zu meinen st&auml;ndigen und wichtigsten Auftraggebern. Auf meiner <a href="http://www.tatianaperez.com" target="_blank">Webseite</a> findet man viele Videos von live Shows auf den Kreuzfahrtschiffen beider Unternehmen. Ausserdem schaue ich lieber in die Zukunft als &uuml;ber die Vergangenheit zu sprechen. Der n&auml;chste Auftrag ist immer der Wichtigste.<br/>&nbsp;Am 29.10.2009 gebe ich im Rahmen der interkulturellen Wochen hier in K&ouml;ln meinen n&auml;chsten Bauchtanz Workshop in K&ouml;lner f&uuml;hrenden und hipsten Tanzschule &bdquo;MADcity&ldquo; auf der Neusser Str. Direkt am n&auml;chsten Tag, den 30.10 fliege ich nach Mallorca, wo ich auf das Kreuzfahrtschiff AIDAvita aufsteige, um &uuml;ber den Atlantik in die Karibik zu fahren. Dort bin ich meiner Latino- Show und Salsa- Workshops gebucht. Am 15.11 komme ich zur&uuml;ck nach Deutschland und am 18.12 geht es wieder los nach Dubai, zun&auml;chst auf AIDAdiva und dazwischen auch ans Land um f&uuml;r das arabische Publikum als orientalische T&auml;nzerin aufzutreten. Silvester trete ich im Al Bustan Rotana Hotel in Dubai auf und auch auf AIDAdiva. Also einmal f&uuml;r das arabische und danach direkt f&uuml;r das deutsche Publikum.&nbsp;<br/><br/>Am 8.Januar 2010 findet hier in K&ouml;ln im Maritim Hotel ein f&uuml;r mich sehr wichtiger Auftritt statt. Mit meiner Latino- Show unterschrieb ich gerade den Vertrag mit dem Veranstalter der legend&auml;ren Jummim&uuml;&uuml;s- Gala, einer der bekanntesten Charity- Veranstaltung der UNESCO mit einem grossen Auflauf der internationalen Prominenz. Dort werde ich mit 5 T&auml;nzern, live Musikern neben der &bdquo;H&ouml;hner&ldquo; und No Mercy eine 60-Min&uuml;tige Latino- Performance machen. Ich bin jetzt schon unglaublich aufgeregt, denn es ist ein Heimspiel. Ich lebe ja hier in K&ouml;ln. &nbsp;<br/><br/><strong>Stimmt das, dass Du als eine der wenigen Baucht&auml;nzerinnen aus Europa in Dubai arbeitest? Haben sie nicht genug eigene T&auml;nzerinnen? Wirst Du als Baucht&auml;nzerin auch in Deutschland oft gebucht?</strong><br/><br/>Ja, das stimmt. In Dubai nehmen sie europ&auml;ische T&auml;nzerinnen nicht so ernst. Orientalische T&auml;nzerin ist in Dubai ein offizieller Beruf und der Auftraggeber muss die T&auml;nzerin im Rathaus anmelden und eine Lizenz f&uuml;r sie kaufen. Wenn die T&auml;nzerin aus dem Ausland kommt, ist die Lizenz teurer, es sei denn sie kommt &uuml;ber eine in Dubai ans&auml;ssige Agentur. Das heisst, man muss schon sehr &uuml;berzeugend sein damit sie einen engagieren wollen. Sie finden meinen Tanzstil wohl erfrischend, unterhaltsam und einfach anders, was f&uuml;r die Abwechslung gar nicht so schlecht ist ;-)&nbsp;<br/><br/>In Deutschland trete ich sehr viel als orientalische T&auml;nzerin auf. Von grossen Gala-Veranstaltungen bis zu kleinen Geburtstagspartys, deutsches, persisches, t&uuml;rkisches, arabisches, russisches Publikum, alles ist dabei. Der Entertainment Faktor und Showeffekte spielen immer eine grosse Rolle bei meinen Auftritten. Neben den traditionellen klassisch-orientalischen Sachen lege ich auch viel Wert auf kommerzielle arabische Pop-Musik und Interaktion mit dem Publikum. Das kommt auch in Deutschland sehr gut an.<br/><br/><strong>Unterrichtest Du auch?</strong><br/><br/>Ja, seit drei Jahren. Ich unterrichte orientalischen Tanz (Bauchtanz im Volksmund), klassische und Pop Richtungen, alle Stufen. Bei Salsa und Merengue unterrichte ich nur Anf&auml;nger. Es war ein langer Weg zum Unterricht GEBEN, denn es sind zwei verschiedene Berufe, selbst ausf&uuml;hren und jemandem beibringen. Dank meiner st&auml;ndigen Workshops auf den Schiffen habe ich eine Methode entwickelt, mit der ich es jedem Menschen, Leihen oder Profi, begreiflich machen kann. Ich bin auch sehr ehrgeizige Trainerin. Nur wenn ich weiss, dass die Teilnehmer meiner Workshops ihr pers&ouml;nliches Ziel der jeweiligen Stunde erreicht haben, kann ich zufrieden nach Hause gehen. Ich &uuml;be mit Leuten so lange bis sie es drauf haben und &uuml;berziehe meine Workshops deshalb des &Ouml;fteren ;-) Nat&uuml;rlich nur wenn die Teilnehmer es selbst wollen. Im Januar 2009 ver&ouml;ffentlichte ZYX Musik meine erste Lehr- DVD &bdquo; Workshop Bauchtanz mit Tatiana Perez&ldquo;, die zurzeit &uuml;berall im Handel und &uuml;ber meine Webseite erh&auml;ltlich ist. 2 Stunden Workout und eine detailliert erkl&auml;rte orientalische Pop- Choreographie auf den neuen Titel &bdquo;Yalla Habibi&ldquo;. Die Resonanz ist fantastisch wie man im G&auml;stebuch meiner Homepage nachlesen kann und ich freue mich riesig dar&uuml;ber. Der n&auml;chste Bauchtanz Workshop, der letzte in Deutschland in diesem Jahr, findet &uuml;brigens am <strong>29 Oktober 2009</strong> um <strong>19.30-22.00 Uhr</strong> in der Tanzschule MADcity statt. Wir haben eine begrenzte Teilnehmerzahl und es sind nur noch wenige Pl&auml;tze frei. Alle sind herzlich eingeladen und das Stagepool Team nat&uuml;rlich auch ;-) Anmelden kann man sich &uuml;ber 0221/946 58 477 (MADcity) oder info@tatianaperz.com Ich freue mich auf Euch<br/><br/><strong>Wieso bewirbst Du dich gerade mit deiner Show f&uuml;r Las Vegas? Ist es ein lang gehegter Traum? Was erwartest Du dir von einer Show in Las Vegas?</strong><br/><br/>Ich neige eher dazu es als &bdquo;Ziel&ldquo; zu bezeichnen. Ein &bdquo;Traum&ldquo; ist unerreichbar, ein &bdquo;Ziel&ldquo; kann man erreichen. ;-) Die Shows in Las Vegas sind die besten der Welt. Ich war schon immer ein grosser Fan der amerikanischen Art Shows zu konzipieren und umzusetzen. Ich wollte schon immer mit meiner orientalischen Show dorthin und habe mir Gedanken gemacht wie ich die Show so spektakul&auml;r gestalten kann, dass sie sich nicht nur von allen anderen orientalischen Shows unterscheidet, sondern auch einen hochprofessionellen und bleibenden Eindruck hinterl&auml;sst. Ich habe ein tolles Konzept daf&uuml;r entwickelt, auf das ich noch nicht detailliert eingehen m&ouml;chte bevor es fertig ist. Als ich diesen Sommer als Teil einer anderen Show im MGM Hotel in Las Vegas auftreten durfte, sah ich, dass dieses Ziel mit viel Arbeit und etwas Sponsoren-Unterst&uuml;tzung erreichbar ist.&nbsp;<br/><br/><strong>Wie intensiv laufen momentan die Vorbereitungen f&uuml;r diesen Schritt?</strong><br/><br/>Der kreative Teil des Programms ist so gut wie fertig. Wir sind momentan intensiv auf der Suche nach Sponsoren, denn das notwendige Equipment ist teuer. Aber es ist eine tolle M&ouml;glichkeit f&uuml;r jedes Unternehmen so ein Projekt zu unterst&uuml;tzen und dadurch mehr Medienpr&auml;senz und internationale Kundschaft zu gewinnen. Las Vegas ist das oberste Ziel, vorher soll die Show nat&uuml;rlich auch hier in Deutschland in Russland, in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern und auf Kreuzfahrtschiffen aufgef&uuml;hrt werden.&nbsp;<br/><br/><strong>Was unternimmst Du gerne in deiner Freizeit?</strong><br/>Ich besuche gern andere Tanzkurse wie z.B. Ballett oder Dancers Workout in der Tanzschule MADcity. Wenn ich in K&ouml;ln bin, bin ich fast jeden Tag dort. Ich lese viel, treffe mich mit interessanten inspirierenden Menschen, schreibe Songs, entwickele Choreographien usw. Im Grunde ist mein Beruf meine grosse Leidenschaft, die mich auch in meiner Freizeit nicht losl&auml;sst ;-) &nbsp;<br/><br/><strong>Wie lange bist Du schon bei StagePool und welche Vorteile sch&auml;tzt Du als registriertes Mitglied ganz besonders?</strong><br/>Stagepool ist eine fantastische Plattform f&uuml;r K&uuml;nstler und Auftraggeber gleicherma&szlig;en, vor allem auch international. Es ist nicht einfach heutzutage als T&auml;nzer, S&auml;nger oder Schauspieler den Lebensunterhalt zu verdienen. K&uuml;nstler aus Leidenschaft, die aus materiellen Gr&uuml;nden gezwungen sind, andere Jobs zu machen, f&uuml;hlen sich in diesen Jobs sehr ungl&uuml;cklich und verlieren Lebensfreude. Stagepool gibt ihnen die M&ouml;glichkeit diese Lebensfreude zur&uuml;ck zu gewinnen oder gar nicht erst ungl&uuml;cklich zu werden. Das ist eine sehr ehrenwerte Sache, die Ihr da macht. Sie verdient grossen Respekt.&nbsp;<br/>Was Auftraggeber betrifft, so kann man sich kaum von Bewerbungen retten, wenn man bei Stagepool inseriert. Das spart bei einer Produktion eine Menge Zeit, die man auf der Suche nach geeigneten Darstellern verbringt und man hat freie Auswahl. Ich weiss wovon ich spreche, ich war schon mal auf beiden Seiten. Ich danke Euch f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung und weiter so!<br/><br/><strong>Liebe Tatiana, wir w&uuml;nschen dir auf deinem Weg nach Las Vegas alles Gute!<br/></strong><br/>Mehr &uuml;ber Tatiana und auch Videoclips finden sich unter <a href="http://www.tatianaperez.com" target="_blank">www.tatianaperez.com</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4598/shnit_kurzfilmfestival http://de.stagepool.com/backstage_mit/4598/shnit_kurzfilmfestival shnit Kurzfilmfestival Dieses Jahr übernimmst Du die rolle der Moderatorin auf dem shnit Kurzfilmfestival! Wir möchten dich gerne ein wenig näher kennenlernen... Erzähl mal ein wenig von dir, was hast du bisher im Bereich Moderation schon so gemacht? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:11+02:00 Eigentlich noch gar nicht soooo viel. Ich komme ja urspr&uuml;nglich aus dem Schauspielbereich und habe die Moderation f&uuml;r mich erst recht sp&auml;t entdeckt. Zum Gl&uuml;ck gab es da eine nette, blonde, schwedische Moderatorin (Charlotte Karlinder), die mich da ein wenig an die Hand nahm und dann kam eines zum anderen. Ich fand sehr schnell, sehr viel Spa&szlig; daran, mich auch moderativ vor der Kamera auszutoben und gl&uuml;cklicherweise hatten die Leute, die sich mein Zeug dann ansahen, ebenfalls Spa&szlig; dabei. ;-) Einige Highlights f&uuml;r mich waren zum Beispiel das &quot;Opel OPC Race Camp&quot;, eine Pilotproduktion im Jahr 2007, das Musikmagazin &quot;Support TV&quot; in den vergangenen zwei Jahren, &quot;BUNTElife WebTV&quot;, die Gala der &quot;Hamburg School of Entertainment&quot; und seit diesem Jahr regelm&auml;&szlig;ig &quot;Tventy.de&quot;, ein Web TB-Magazin.<br/><br/>In naher Zukunft habe ich ein paar tolle Engegements, aber das bleibt noch eine &Uuml;berraschung :)<br/><br/><strong>Wie bist du auf shnit aufmerksam geworden, bzw. verbindet dich etwas mit shnit?</strong><br/><br/>Ich habe die Ausschreibung bei Stagepool gesehen, dachte mir &quot;das ist genau mein Ding&quot; und hab mich beworben. Und dann kam irgendwann der Anruf... <br/><br/>Ich freue mich echt, dass ich das machen darf, denn ich bin ein gro&szlig;er Film- und auch Festival- Fan und mache selbst auch immer bei so vielen Festivals wie m&ouml;glich mit. Ich liebe Filme! Und ich finde es immer spannend, was viele junge Filmemacher auch mit geringen Mitteln so zaubern k&ouml;nnen. Das sollte man auf jeden Fall unterst&uuml;tzen. Es gibt so viel Talent und ich freue mich, dass dem Nachwuchs durch Festivals wie dem Shnit eine Plattform gegeben wird, ihr K&ouml;nnen unter Beweis zu stellen und ihre Filme da zu zeigen, wo sie hingeh&ouml;ren: ins Kino!&nbsp;<br/><br/><strong>Wie sind deine Erwartungen?</strong><br/><br/>Hoch! Ich freue mich auf jede Menge Spa&szlig;, tolle Filme, Events &amp; Parties, Begegnungen, Inspiration, Freudentr&auml;nen und das ein oder andere Gespr&auml;ch bei einem gek&uuml;hlten K&ouml;lsch. Besonders gespannt bin ich auf den Wettbewerb, in dem verschiedene Teams unter einem bestimmten Zeitrahmen die Aufgabe haben, einen Film zu einem vorgegebenen Thema zu drehen. Das habe ich k&uuml;rzlich auch mal wieder, im Rahmen des &quot;Cologne47elf&quot; Filmfestivals gemacht. Da gab es schon Momente, in denen ich mich f&uuml;hlte, wie in meiner Abi- Klausur, wo die Zeit auch rannte und rannte und rannte. Letztendlich kam es so, dass wir um 20:10 (um 20:11 Uhr war Abgabe) mit unserem Avid unterm Arm da mit dem ganzen Team aufliefen und der Festivalleitung unseren Computer in die Hand dr&uuml;ckten, weil wir es nicht mehr geschafft hatten den Film auf ne DVD zu brennen. Ich kann euch sagen: die haben ziemlich dumm aus der W&auml;sche geguckt! <br/><br/>Und das sind so Momente, die Spa&szlig; machen und die man so schnell nicht mehr vergisst und die auch das Team ungeheuer zusammen schwei&szlig;en- und genau solche tollen Augenblicke und Gl&uuml;cksgef&uuml;hle w&uuml;nsche ich den Teilnehmern auch! Ihr rockt das Ding schon!&nbsp;<br/><br/><strong>Wie ist dein Plan f&uuml;r die vier Festivaltage (07.-11.10)?</strong><br/><br/>Drehen, drehen, drehen... Am liebsten w&uuml;rde ich mich vierteilen, um bei jeder Veranstaltung mit dabei sein zu k&ouml;nnen! K&ouml;nnte sich in der Umsetzung schwierig gestalten, aber mal gucken... Ich lass mir was einfallen! ;-)<br/><br/><strong>Freust du dich auf die Moderation, bzw. bist du schon aufgeregt?</strong><br/><br/>Aufgeregt ist man immer! Und das ist auch gut so! Ja, ich freue mich sogar sehr. Besonders spannend ist es f&uuml;r mich, dass ich sowohl vor der Kamera, als auch auf der B&uuml;hne moderieren darf. Das sind n&auml;mlich, wie ich finde, zwei v&ouml;llig verschiedene Baustellen, &auml;hnlich wie beim Film &amp; Theater. Vor Publikum zu moderieren ist immer noch eine Spur aufregender, denn da bekommt man ja sofort Feedback- oder eben auch nicht. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus. Ich bin mir sicher, wir alle werden vier aufregende Tage haben!&nbsp;<br/><br/>Mehr &uuml;ber das Kurzfilmfestival shnit, das Programm, Festivalp&auml;sse und Tagestickets gibt es unter <a href="http://www.shnit.de" target="_blank">www.shnit.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4569/sabine_maria_schoeneich http://de.stagepool.com/backstage_mit/4569/sabine_maria_schoeneich Sabine Maria Schoeneich Wann würdest Du sagen, hat deine Liebe für die Schauspielerei begonnen? Was hast Du dann gemacht, damit dieser Wunsch wahr werden konnte? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:20+02:00 Vorher habe ich auf der Opernb&uuml;hne gestanden. Aber mir war schon immer sehr wichtig, den Menschen darzustellen den ich singe. Mit all seinen Facetten, St&auml;rken und Schw&auml;chen. Dann sang ich eines Tages die Iduna im Feuerwerk, der Regisseur Herbert M&uuml;ller kam vom Schauspiel und der hat mich dann entdeckt. Ich bin im sehr dankbar daf&uuml;r.<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong><strong>Was waren f&uuml;r Dich bisher die sch&ouml;nsten Momente als Schauspielerin?</strong><br/><br/>Wenn ich die Leute zum lachen oder auch zum weinen bringe.<br/><br/>Meine Lieblingsrolle war die Smeraldina im &ldquo;Diener zweier Herren&ldquo; von Goldoni.<br/>Den Truffaldino spielte damals &uuml;brigens der besagte Herbert M&uuml;ller.<strong><br/></strong>&nbsp;<br/><br/><strong>Du hast ja bereits mehrere Jobs &uuml;ber StagePool erhalten. Welche Vorteile siehst Du in einer Mitgliedschaft bei StagePool?<br/></strong><br/><br/>Sehr viele. Die Jobangebote sind interessant und umfassen alle Genres des Theaters und Films und Du kannst selbst bestimmen welche Richtung du deiner k&uuml;nstlerischen Laufbahn geben m&ouml;chtest.<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong>&nbsp;<br/><br/><strong>Auf der anderen Seite f&uuml;hrst Du ja inzwischen auch Regie? Inwiefern hilft dir deine schauspielerischen Erfahrungen dabei?</strong><br/><br/>Ja, ich bin k&uuml;nstlerische Leiterin der &quot;Little Amadeus Opera&quot;. Und so versuche ich mit meiner Erfahrung als Schauspielerin ein bisschen frischen Wind auf die Opernb&uuml;hne zu bringen. Denn auch Operns&auml;nger haben zwei Beine und zwei Arme die sie bewegen k&ouml;nnen. Ich versuche die jungen S&auml;nger f&uuml;r das Theaterspielen zu begeistern und m&ouml;chte ihnen die Angst nehmen das spielen und singen sich einander ausschlie&szlig;en. Denn das ist leider oft noch die landl&auml;ufige Meinung.<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong><strong>Konntest Du umgekehrt auch aus der Regie-Arbeit Erkenntnisse f&uuml;r die Schauspielerei erhalten?</strong><br/><br/>Oh,ja! Man merkt vom Regie pult aus, was man so alles falsch machen kann.<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong><strong>Seit wann besitzt Du ein eigenes Gesangsstudio? Ist dies ein Luxus um den dich Kolleginnen und Kollegen beneiden?&nbsp;</strong><br/><br/>Ich bin eine leidenschaftliche Lehrerin und unterrichte ja auch an der Stageschool in Hamburg Gesang. Es ist ein tolles Gl&uuml;cksgef&uuml;hl, junge Menschen f&uuml;r diesen sch&ouml;nen, aber auch schweren Beruf zu begeistern. <br/><br/>Aber es macht nat&uuml;rlich sehr viel Spa&szlig;, sich in seinem eigenen Studio die Stimmen raussuchen zu k&ouml;nnen, die einen besonders interessieren.<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong><strong>Was tust Du in deiner freien Zeit um etwas zu relaxen?</strong> Ich liebe es mit meinem Hund durch die Natur zu streifen. Marmelade einzukochen und mit meinen Miezekatzen auf dem Sofa zu liegen und einen sch&ouml;nen Film zu schauen.&nbsp;<strong><br/></strong><br/><br/><strong><br/></strong><strong>Auf welche Projekte mit dir d&uuml;rfen wir uns in den n&auml;chsten Monaten freuen?</strong><br/><br/>Im Oktober hat die &quot;Zauberfl&ouml;te&quot; von W.A. Mozart am Theater L&uuml;neburg Premiere. Da habe ich die Fassung geschrieben und Regie gef&uuml;hrt. Die &quot;Little Amadeus Opera&quot; kooperiert n&auml;mlich seit letzter Spielzeit mit dem Theater L&uuml;neburg.<br/><br/>Und dann gehe ich als Schauspielerin und S&auml;ngerin auf &quot;Mein Schiff&quot; von Tui.<br/>&Uuml;brigens war diese Vakanz bei Stagepool ausgeschrieben.<strong><br/><br/></strong><strong>Liebe Sabine Maria, herzlichen Dank f&uuml;r das Interview! Wir sind gespannt darauf, wo wir dich wieder sehen werden!</strong><br/>Mehr &uuml;ber Sabine Maria Schoeneich auf der Webseite <a href="http://www.sabinemariaschoeneich.com" target="_blank">www.sabinemariaschoeneich.com</a>.<br/><br/>Fotos &#9426; D. A. Steuer. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4515/stefan_nickl http://de.stagepool.com/backstage_mit/4515/stefan_nickl Stefan Nickl Auch wenn Du schon früh Interesse an Musik und Film hattest, hast Du zunächst etwas anderes studiert... Wie hat sich denn deine künstlerische Ader schon vor Beginn des Studiums geäußert? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:20+02:00 <strong>Und wann war der Augenblick, wo Du dich dazu entschlossen hast, dich voll und ganz dem Film zu widmen?</strong><br/><br/>&quot;Der freundliche und verst&auml;ndige Sch&uuml;ler musste bisweilen in seiner Erz&auml;hlfreude gebremst werden.&quot; - Zitat Zeugnis 1. Klasse.&nbsp;<br/><br/>&quot;Stefan lockerte den Unterricht auf und fand Anerkennung bei seinen Mitsch&uuml;lern durch seine Fr&ouml;hlichkeit und seinen Ideenreichtum&quot; -Zitat Zeugnis 9. Klasse Gymnasium<br/><br/>Diese aus schulischer Sicht weniger schmeichelhaften Kommentare sind in pers&ouml;nlicher Hinsicht doch schon aufschlussreich. K&uuml;nstlerischen Anspruch will ich mir nicht anma&szlig;en. Ich glaube, ich hatte einfach schon immer gro&szlig;e Freude daran, mein Umfeld - und nicht zuletzt mich selbst - zu unterhalten; und Unterhaltung braucht ein Medium. &nbsp;<br/>Ich habe fr&uuml;h das Schreiben f&uuml;r mich entdeckt, ernste Texte, aber auch beschwingte Reime in Wilhelm Busch-Manier. Parallel dazu entwickelte sich meine Leidenschaft zur Musik. Dank meiner Eltern hatte ich auch alle M&ouml;glichkeiten dieser nachzugehen.&nbsp;<br/>So schwierig es war, meine Eltern von der unbedingten Notwendigkeit eines eigenen Fernsehers oder einer Spielekonsole zu &uuml;berzeugen, so einfach war es mit Musikinstrumenten. Von Gitarren, &uuml;ber Bass, Keyboard, Orgel, Klavier, Schlagzeug, Mundharmonika und Trompete hatten wir nach und nach alles zu Hause. Mit 16 gr&uuml;ndete ich mit einigen Freunden die Band &quot;Platsch.&quot; Wir coverten bekannte Rock-/Popsongs und schrieben eigene Lieder.<br/>Mit etwa 20 begann ich mir ein kleines Tonstudio einzurichten und selbst zu komponieren. Erst dann kaufte ich mir meinen ersten Camcorder. Ich hatte zwar schon mit geliehenen Kameras kleinere Videos wie unseren Abi-Abschlussfilm gedreht, aber erst jetzt entwickelte sich Film mehr und mehr zu meiner gr&ouml;&szlig;ten Leidenschaft.<br/><br/>Dass ich anfangs nicht wie allseits beliebt &quot;irgendwas mit Medien&quot; studiert habe, lag wohl an der Angst, eines Tages keine Ideen mehr zu haben und desillusioniert vor einem leeren Blatt Papier zu sitzen. Wie sch&ouml;n w&auml;re es da, auf etwas handfest Erlerntes zur&uuml;ckgreifen zu k&ouml;nnen.<br/>So entschied ich mich f&uuml;r das Studium der Rechtswissenschaften. Zum einen dachte ich, k&ouml;nnte meine `ungebremste Erz&auml;hlfreude` und mein Faible f&uuml;r das Spiel mit Sprache auch hier von Nutzen sein. Zum anderen war es wohl auch der eitle Reiz der Aussage: &quot;Ich bin Anwalt.&quot; Seien wir doch mal ehrlich. Das hat qualitativ schon fast den Charme von &quot;Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt!&quot;&nbsp;<br/><br/>Nach einem Jahr leidenschaftlicher Film- und Musikprojekte und leidenschaftsloser Besuche juristischer Pflichtveranstaltungen beschloss ich dieses Kapitel zu beenden und mein Studium etwas n&auml;her an meinen Talenten auszurichten. Ich begann das Studium Soziologie mit Schwerpunkt PR/Marketing. Als nach dem Grundstudium immer noch kein Funke kreativer Eigenarbeit ersichtlich war, wurde f&uuml;r mich klar, dass ich eine klare Entscheidung treffen musste. Weg von den Studien mit gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Zukunftssicherheit und marginal auftretenden kreativ befriedigenden Inhalten hin zu einem klaren Bekenntnis zu kreativer Arbeit mit all ihren Risiken. Wenn ich nun davon leben kann, ist es wunderbar, wenn nicht, habe ich - wie es so sch&ouml;n heisst - es zumindest versucht.&nbsp;<br/>So zog ich nach M&uuml;nchen und studierte &quot;Digitaler Film und Animation&quot;. Ich machte mich danach selbst&auml;ndig und kann tats&auml;chlich von meiner Leidenschaft leben. Und wenn ich nicht gestorben bin, dann ... Ich sehe schon - die Erz&auml;hlfreude.&nbsp;<br/><br/><strong>Seitdem warst Du besonders im Werbebereich t&auml;tig. Wie schwer ist es selbstst&auml;ndig Kunden zu akquirieren?&nbsp;</strong><br/><br/>Es ist sehr schwer. Das ist schon wirklich eher der unangenehme Teil dieses Berufs. Besonders in Zeiten der Finanzkrise und vielleicht auch in der Stimmung eines deprimierenden Sommers scheint es vielen Unternehmen schwer zu fallen, Geld f&uuml;r Imagefilme, und sei es nur f&uuml;r das Internet, auszugeben.&nbsp;<br/>Insbesondere kleineren Unternehmungen f&auml;llt es aber auch grunds&auml;tzlich schwer, ihren pers&ouml;nlichen Nutzen aus einer solchen Investition zu erkennen.<br/>Warum ben&ouml;tige ich Bilder oder gar bewegte Bilder zur Pr&auml;sentation meines Unternehmens? Schlicht und ergreifend weil die Leute das heute erwarten.&nbsp;<br/><br/>Wenn Max Mustermann heute nach einem Fitnesscenter recherchiert - der per Internetvideo beworbene Fett-Weg-G&uuml;rtel hat leider nicht so funktioniert - erwartet er einen virtuellen Rundgang durch das Studio, eventuell die Vorf&uuml;hrung besonderer Ger&auml;te, vielleicht auch eine kurze Begr&uuml;&szlig;ung durch den Besitzer, der &uuml;ber die famili&auml;re Atmosph&auml;re in seinem Hause philosophiert.<br/>Lieschen M&uuml;ller entscheidet sich - nachdem sie sich nach der Trennung von ihrem Lebensgef&auml;hrten die Haare hat f&auml;rben lassen - der Konsequenz wegen auch Augenbrauen und Wimpern farblich anzupassen. Auf youtube findet sie schlie&szlig;lich ein Anwendungsvideo einer Dame mit scheinbar zu viel Freizeit. Genau das dort verwendete Produkt kauft sie schlie&szlig;lich. Damit scheint das F&auml;rben ja gut geklappt zu haben. Auf den Herstellerseiten der Produkte ist hingegen nichts zu finden.&nbsp;<br/><br/>Der Verbraucher gibt den Weg vor, doch die Unternehmen scheinen Probleme zu haben, Schritt zu halten. &nbsp;<br/><br/><strong>Dieses Jahr hast Du den Kurzfilm &bdquo;Oskar&ldquo; erstellt. Was hat er f&uuml;r einen Inhalt? Wie kamst Du auf diese Idee?</strong><br/><br/>Ein alter Mann l&auml;uft unsicher eine einsame Stra&szlig;e entlang. Es ist Winter und entsprechend kalt, doch der Mann ist nur leicht bekleidet. Ein Auto f&auml;hrt an ihm vorbei und bleibt einige Meter vor ihm stehen. Aus dem Auto steigt eine Frau aus, die auf ihn zukommt und ihn zum Einsteigen bewegt. Doch der Mann erkennt sie nicht.<br/>In den n&auml;chsten Tagen gew&ouml;hnt sich der alte Mann langsam an die Gegenwart der Frau und an das Haus, in das sie ihn gebracht hat. Sie k&uuml;mmert sich f&uuml;rsorglich um ihn, doch am Sichersten f&uuml;hlt er sich bei der Arbeit an seiner Briefmarkensammlung. Mit der Zeit f&auml;ngt er an sich in sein Schicksal zu f&uuml;gen und das Leben beginnt wieder Spa&szlig; zu machen.<br/>Doch als der alte Mann eines Morgens den Fu&szlig; &uuml;ber die Schwelle der K&uuml;chent&uuml;r setzt, traut er seinen Augen nicht. Der Schock &uuml;ber das Gesehene zerrei&szlig;t seine d&uuml;nne Selbstsicherheit. Die Frau, die in der K&uuml;che den morgendlichen Kaffee zubereitet, sieht ganz anders aus, als jene, die sich in den letzten Tagen so f&uuml;rsorglich um ihn gek&uuml;mmert hat. Ansonsten scheint auf den ersten Blick alles wie bisher zu sein. Ist es nur seine Einbildung, seine einsetzende Demenz, die ihm einen Streich spielt oder stimmt tats&auml;chlich etwas nicht? Und warum verschlechtert sich sein Gesundheitszustand in den folgenden Tagen so drastisch?<br/><br/>Zur Idee: Auch wenn es vielleicht seltsam klingen mag, aber ich mache solche Filme schon in erster Linie f&uuml;r mich. Ich will mich dadurch an Themen herantasten, die mich pers&ouml;nlich emotional stark bewegen, die mich faszinieren, belustigen oder auch be&auml;ngstigen.&nbsp;<br/>Gerne &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Kurzfilmthemen wie &quot;Yildirim wird in Deutschland diskriminiert&quot; oder &quot;Justin hat es schwer in der Schule, weil er aus einer sozial schwachen Familie stammt und sich keine Markenklamotten leisten kann&quot; langweilen mich. Diese h&auml;ufig einf&auml;ltig inszenierten sozialkritischen Themen sind derart verbraucht und uninspiriert - ich k&ouml;nnte so etwas nicht produzieren. Au&szlig;er vielleicht f&uuml;r Geld.<br/><br/>Der faszinierende Kern an &quot;Oskar&quot; war f&uuml;r mich die Zerbrechlichkeit seiner Realit&auml;t. Seine Ohnmacht, sein Ausgeliefertsein, Vertrauen zu fassen und mit einem Schlag wieder zu verlieren, die Selbstzweifel, die ihn qu&auml;len. Der Gedanke, so etwas erleben zu m&uuml;ssen, l&ouml;st bei mir absolut Angst aus - und das macht es f&uuml;r mich zum geeigneten Filmstoff.<br/><br/><strong>Beim Film warst Du sowohl Autor, als auch Caster, Regisseur und Produzent. Wo liegen deiner Meinung nach die gr&ouml;&szlig;ten Schwierigkeiten?</strong><br/><br/>F&uuml;r das Casting war ich nur anf&auml;nglich zust&auml;ndig. Dazu aber sp&auml;ter mehr.<br/><br/>Eine der gr&ouml;&szlig;eren Schwierigkeiten lag in der Organisation des Drehs. In M&uuml;nchen ein Haus zu finden, das grob zum Hintergrund der Personen passt, das an den richtigen Tagen genutzt werden darf und einem - nicht ganz unwesentlich - kostenlos zur Verf&uuml;gung gestellt wird, ist nicht wirklich einfach.&nbsp;<br/><br/>So habe ich es mir einfacher gemacht und nicht in M&uuml;nchen gedreht, sondern meinen Eltern im 250 km entfernten Kemnath er&ouml;ffnet, dass ihr neugebautes Eigenheim Schauplatz eines grausamen Dramas wird. Dort hatte ich auch die M&ouml;glichkeit, die Schauspieler bezahlbar unterzubringen und auch das &Auml;rztehaus &uuml;ber `Vitamin B` f&uuml;r die Krankenhausszenen zu nutzen.&nbsp;<br/>Die gro&szlig;en Filmstudios drehen schlie&szlig;lich auch in Tschechien, weil`s billiger ist. An dieser Stelle herzlich Gr&uuml;&szlig;e in die Heimat - Nichts f&uuml;r ungut!&nbsp;<br/><br/>So haben wir Crew, Schauspieler und Equipment in zwei Fahrzeuge gepackt und in die n&ouml;rdliche Oberpfalz gekarrt, mit der Vorgabe einen 15-20 Min&uuml;ter in zweieinhalb Tagen abzudrehen. Das war schon eine Mammutaufgabe. Aber Dank der tollen Schauspieler, der Crew, meinem engagierten Koproduzenten Bernd Darnst&auml;dt und nicht zuletzt meinem hervorragend organisierten Aufnahmeleiter Michael Bigontina haben wir alle Bilder geschafft, die wir uns vorgenommen haben.<br/><br/>Ein anderes Problem lag darin, dass ich darauf bestand, trotz Regie die Kamera nicht aus der Hand zu geben. Das war ein Fehler, der mir beim n&auml;chsten Projekt wohl nicht mehr passiert. Das war schon eine immense Belastung.<br/><br/><strong>Die Schauspieler wurden alle &uuml;ber StagePool rekrutiert. Wieso hast Du StagePool gew&auml;hlt und wie zufrieden warst Du mit den Bewerbungen?</strong><br/><br/>Als erste R&uuml;ckmeldung meiner Stagepoolanzeige bekam ich eine Mail von einer Dame, die vorgab, f&uuml;r alle Rollen Topbesetzungen zu haben. Gewagte Aussage. Doch zu meinem gro&szlig;en Erstaunen bewahrheitete sich das.&nbsp;<br/>Diese Dame - Margit Gruber - hatte durch ihre Agentur brain-place.com tats&auml;chlich innerhalb von zwei Tagen alle Rollen besetzt; die weibliche Hauptrolle mit sich selbst.&nbsp;<br/>Und so ganz nebenbei bot sie an, die Maske beim Dreh zu &uuml;bernehmen, da sie neben ihrer beeindruckenden Anzahl an anderen Qualifikationen auch eine Ausbildung als MakeUp-Artist vorweisen konnte.&nbsp;<br/>Seit dieser Zusammenarbeit entstehen mehr und mehr gemeinsame Projekte.<br/><br/>Ich war voll und ganz zufrieden mit den Bewerbungen - es gab zwar auch einige Ausreisser wie 18 j&auml;hrige Damen die sich auf das Spielalter 55+ beworben haben - aber ich habe dank stagepool in k&uuml;rzester Zeit alle Rollen gut besetzen und nebenbei interessante Schauspieler f&uuml;r zuk&uuml;nftige Projekte vormerken k&ouml;nnen.&nbsp;<br/><br/><strong>Wie geht es jetzt sowohl mit dem Film weiter als auch in deiner Karriere?</strong><br/><br/>Ich bin im Gro&szlig;en und Ganzen schon zufrieden, was wir mit &quot;Oskar&quot; in k&uuml;rzester Zeit und quasi ohne Budget auf die Beine gestellt haben. Aber die Kunst ist es nun - wie jedesmal - das Projekt als abgeschlossen zu betrachten und nicht mehr die Gedanken zuzulassen, was man noch h&auml;tte verbessern k&ouml;nnen, welches Bild noch intensiver gewirkt h&auml;tte, an welcher Stelle welche Brennweite besser gepasst h&auml;tte und so weiter.&nbsp;<br/><br/>Mein Aufnahmeleiter und guter Freund Michael Bigontina hat sich freundlicherweise bereit erkl&auml;rt, die Festivalkoordination f&uuml;r &quot;Oskar&quot; zu &uuml;bernehmen. Seit Juli ist der Film nun zu zahlreichen internationalen Wettbewerben unterwegs.<br/><br/>Neben meinen kommerziellen Auftragsarbeiten schreibe ich derzeit an einem neuen Drehbuch. Nachdem eher ver&auml;ngstigenden und verst&ouml;renden Thema &quot;Oskar&quot; wird das kommende Projekt ein absurd skurriler Musikfilm. Anders als bei Oskar, zu dem ich wie hier &uuml;blich die Musik zu den Bildern komponiert habe, wird hier der Bildschnitt dem Takt der bereits bestehenden Musik untergeordnet und die Erz&auml;hlung erh&auml;lt dadurch - wie ich hoffe - eine besondere Dynamik.&nbsp;<br/><br/>Mittelfristig zieht es mich aber ganz klar zum 90 Min&uuml;ter. In den letzten Jahren sind einige Ideen gewachsen und warten in der Schublade auf die Umsetzung. Solche Projekte sind aber kaum ohne Sponsoren zu realisieren. Hier ist es wie bei der Kundenakquise im Werbefilm die Kunst, Menschen mit Geld zu Menschen mit Visionen zu machen. Nicht der Vision einen wichtigen Beitrag zu Kunst und Kultur zu leisten, sondern mehr Geld daran zu verdienen, als man investiert.&nbsp;<br/><br/><strong>Vielen Dank f&uuml;r das ausf&uuml;hrliche und pers&ouml;nliche Interview, Stefan. Wir w&uuml;nschen dir noch viel Erfolg mit dem Film!</strong>&#9426; Fotos: Anette G&ouml;ttlicher - <a href="http://www.goettlicherfotografieren.de" target="_blank">www.goettlicherfotografieren.de</a>.<strong><br/></strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4461/lea_fierke http://de.stagepool.com/backstage_mit/4461/lea_fierke Lea Fierke Wann hast Du dich dazu entschieden, den Traum vom Tanzen wahr werden zu lassen? Zu welchem Zeitpunkt war dir klar, dass Tanzen mehr für dich ist, als nur ein Hobby? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:20+02:00 Angefangen habe ich ziemlich sp&auml;t, mit 16 Jahren. Mein Vorbild war Janet Jackson. Ich habe schon immer gerne in Clubs getanzt und wollte unbedingt &bdquo;richtig&ldquo; Tanzen lernen. Alle meine Tanzlehrer kamen aus Amerika und haben mich von Anfang an sehr fokussiert auf das professionelle Tanzen auf B&uuml;hnen mental vorbereitet. Das Level in diesen Tanzklassen war extrem hoch! Bis ca. 21 habe ich nur trainiert um einfach sehr gut zu werden. Bei mir lief alles ziemlich parallel bzw. flie&szlig;end ineinander. Meinen ersten Tanzjob hatte ich mit 18 Jahren und seitdem ich 23 Jahre alt bin, habe ich mich komplett vom Tanzen finanziert.<br/><br/><strong>Deine Engagements allein in den beiden vergangenen Jahren erscheinen endlos, Musikvideos, Fernsehshows, Werbespots... Beneidenswert! Planst Du sehr gut, oder laufen auch teilweise mehrere Projekte parallel?</strong><br/><br/>Im meinem Beruf als selbst&auml;ndige Person mu&szlig; man sich selber sehr gut &bdquo;managen&ldquo;!!<br/>Ich arbeite f&uuml;r Tanz-, Event-, Darstelleragenturen , Musiklabels , Choreografen und Produktionen.<br/><br/>Planen kann man eigentlich nichts aber gut vorarbeiten, deshalb laufen bei mir immer Projekte bzw. Jobanfragen parallel an. Als K&uuml;nstlerin (T&auml;nzerin, Darstellerin etc.) mu&szlig; man einfach viel Arbeit investieren, d.h. Bewerbungen schreiben, sich um die eigenen Fotos k&uuml;mmern &hellip;. Ich arbeite ja nicht nur als T&auml;nzerin, sondern auch als Darstellerin , Choreografin und Model.&nbsp;<br/><br/><strong>Unter anderem hast Du auch in dem Musikvideo von Oomph (&bdquo;Auf Kurs&ldquo;) und von Roger Cicero &bdquo;Die Liste&ldquo; dabei gewesen. Erz&auml;hl mal von beiden Drehs... Was war deine Rolle? Wie war die Atmosph&auml;re?</strong><br/><br/>Das Oomph - Musikvideo ist f&uuml;r mich schon super gelaufen, weil ich neben der Band die einzige Personin dem Video bin, und unendlich viele Close - ups habe. Schon beim Casting war der Creative - Direktor dabei gewesen und ihm hat anscheinend meine &bdquo;Sharon Stone&ldquo; Performance gefallen.<br/>Mich reizt es einen Charakter darzustellen und vor der Kamera mich dementsprechend auszuprobieren zu d&uuml;rfen!&nbsp;<br/>Dieser Job hatte nichts mit &bdquo;Tanzen&ldquo; zutun, aber im weitesten Sinne war es auch eine Performance. Die Atmosph&auml;re war ganz entspannt und ich arbeite ja gerne mit dem Regisseur Olivier Sommer zusammen.<br/>Die Jungs von Oomph sind echt sehr nette Typen und wir haben viel gelacht.<br/><br/>Das Musikvideo &bdquo;Die Liste&ldquo; war ein kurzer 2 Stunden Dreh. Roger Cicero war ganz entspannt und dort habe ich eine sehr lockere &bdquo;s&uuml;&szlig;e&ldquo; Taxifahrerin gespielt. Als ich mir sp&auml;ter das Video angeschaut habe, war ich beeindruckt, wie gut es geworden ist, obwohl der Dreh echt nicht aufwendig war. Als ich dann den Trailer des Songs auf Sat 1./ Pro 7 gesehen habe freute es mich, dass ich oft rein geschnitten worden bin.<br/>Roger Cicero hat noch mich und meine Familie zu einem Konzert in Berlin eingeladen.<br/><br/><strong>Bei StagePool nutzt Du E-Chiffre ganz phantastisch um dich zu pr&auml;sentieren. Wann nutzt Du welche Fotos f&uuml;r ein Casting? &Auml;nderst Du auch mal die Vita?</strong><br/><br/>Ich versuche schon m&ouml;glichst breit gef&auml;chert bei euch aufzutreten. Das hei&szlig;t meine Fotoauswahl ist von allem etwas.<br/>Die Vita aktualisiere ich immer wieder, weil ich ja st&auml;ndig arbeite und immer neue Referenzen dazukommen.<br/><br/><strong>Hast du schon viele Jobs &uuml;ber Stagepool bekommen?</strong><br/><br/>Durch Stagepool habe ich einige gute Jobs und Kontakte bekommen, so dass es sich f&uuml;r mich lohnt als Gold-Mitglied bei euch investiert zu haben!<br/><br/><strong>Wie besch&auml;ftigst Du dich am Liebsten in deiner Freizeit?</strong><br/><br/>Ich gehe viel Joggen um im Training zubleiben, ansonsten genie&szlig;e ich momentan den Sommer und bin einfach gerne ganz entspannt in der Natur. Mein Job nimmt mich schon sehr ein, so da&szlig; ich nicht wirklich viele Hobbys habe.<br/><br/><strong>Was f&uuml;r Projekte w&uuml;rden dich in der n&auml;chsten Zeit einmal reizen, auszuprobieren?</strong><br/><br/>Ich m&ouml;chte gerne immer mehr Richtung Film gehen, weil ich merke das es mir Spa&szlig; macht und ich anscheinend bei Regisseuren, Produzenten und Kunden gut ankomme.<br/>Eine Rolle in einem Film als T&auml;nzerin mit einem Charakter w&auml;re toll, um dann immer mehr auch als Darstellerin gesehen zu werden.&nbsp;<br/><br/><strong>Lea, vielen Dank f&uuml;r das Interview. </strong><strong>Wir w&uuml;nschen dir bei deinen weiteren Engagements viel Erfolg!</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4417/tiger http://de.stagepool.com/backstage_mit/4417/tiger Tiger Erzähle doch einmal, wie es zu deinem besonderen Spitznamen kam? Welche Bedeutung hat er für dich? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:20+02:00 Also TIGER ist f&uuml;r mich kein Spitzname! Es kommt von der Kinderserie Janosh aber eigentlich hat es heutzutage nix mehr damit zu tun. Ich bin mit diesem Namen aufgewachsen - alle meine Freunde und meine Familie haben mich so genannt und heute ist es MEIN NAME! Es hat f&uuml;r mich keinen Bezug zu einem Tiger oder sonst was... es ist einfach mein Name so wie andere auch einen Namen haben :)<br/><br/><strong>Seit wann tanzt Du bereits und woher kommt deine Leidenschaft f&uuml;rs Tanzen?</strong><br/><br/>Man k&ouml;nnte sagen, seit ich das Licht erblickt habe! Ich hab mit 4 Jahren Ballett angefangen und bin dann in eine Tanzschule gewechselt und habe mit Standard-Latein angefangen und die typischen Kindert&auml;nze! Das wurde dann immer intensiver und so kam es zum Turniertanz , vielen Erfolgen und letztendlich zu meinem Beruf und meiner Lebenseinstellung.<br/><br/><strong>Hat dich das Tanzen f&uuml;r Detlef D. Soost bei der &bdquo;Dancing Mania Show&ldquo; f&uuml;r RTL (2004) inspiriert, bei &quot;Dancestar&quot; zwei Jahre sp&auml;ter mitzumachen?&nbsp;</strong><br/><br/>Nein eigentlich gar nicht. Es war einfach nur ein Job, ein Versuch an mich selbst... Eine Gelegenheit, ob ich es schaffe auf der B&uuml;hne zu stehn.<br/><br/><strong>Konnte dich die Zeit bei &bdquo;Dancestar&ldquo; t&auml;nzerisch weiterbringen?&nbsp;</strong><br/><br/>Die Zeit bei Dancestar war eine sehr sch&ouml;ne, schwere und intensive Zeit! Ich hatte durchaus danach super viele Gelegenheiten und Jobs - dank Detlef D.Soost.&nbsp;<br/>Ich denke man lernt immer dazu wenn man auf der B&uuml;hne steht, egal was man grade tut..<br/><br/><strong>Parallel zum Tanzen arbeitest Du als Model, Designerin und Choreographin. Wie vereinbarst Du die vier unterschiedlichen Bereiche? Welcher ist dir am wichtigsten?</strong><br/><br/>F&uuml;r mich geh&ouml;rt das alles in einen Topf n&auml;mlich MEINEN TOPF.<br/>Nat&uuml;rlich ist das Tanzen an oberster Stelle, aber ich liebe es auch zu modeln, shooten, choreographieren und zu designen und nat&uuml;rlich singen... F&uuml;r mich ist alles wichtig und geh&ouml;rt zusammen. Ich konnte mich fr&uuml;her nie entscheiden in welchem Bereich ich arbeiten m&ouml;chte... T&auml;nzer, S&auml;nger, Visagist oder Stylist, Model,S&auml;nger - aber letztendlich hab ich mich f&uuml;rs Tanzenentschieden und alles drumrum nehm ich mit. Wenn eins fehlen w&uuml;rde w&auml;re ich nicht komplett. Ich liebe es in mehr Bereichen gut zu sein und nicht nur in einem... Ich tanze auch alle Stylerichtungen.<br/><br/><strong>Du unterrichtest ja auch in deiner eigenen &bdquo;Tigers Dance Company&ldquo;. Wen und was unterrichtest Du? Wie viel Arbeit bedeutet es, eine eigene Tanzschule zu gr&uuml;nden und zu f&uuml;hren?</strong><br/><br/>Genau, ich habe 2003 meine eigene Company gegr&uuml;ndet und unterrichte Jugendliche HipHop-Meisterschaftsgruppen. Wir erstellen Shows f&uuml;r Competitions und wenn wir gebucht werden. Ich versuche T&auml;nzer (Talente) zu f&ouml;rdern, indem ich sie mit mir auf die B&uuml;hne nehme und ihnen zeigen m&ouml;chte, dass aus jedem etwas werden kann, wenn er nur hart arbeitet und fest an sich glaubt.&nbsp;<br/><br/>Es ist sehr viel Arbeit ein Tanzstudio zu leiten, denn f&uuml;r mich ist mein Job meine Leidenschaft - f&uuml;r die Sch&uuml;ler jedoch nat&uuml;rlich nicht immer genauso... Das ist manchmal nicht so leicht, aber es bringt mir Freude und deshalb tu ich dies. F&uuml;r mich ist es kein gew&ouml;hnlicher Job &ndash; wo ich mich in die Kurse stelle, mein Geld bekomme und unterrichte. Ich m&ouml;chte meinen T&auml;nzern n&auml;mlich mehr als das auf den Weg geben.<br/><br/><strong>Auf was f&uuml;r Projekte h&auml;ttest Du in den n&auml;chsten Monaten besonders viel Lust?</strong><br/><br/>Ich w&uuml;rde super gern mal f&uuml;r ein Musical tanzen, am liebsten CATS! Dann w&uuml;rde ich super gerne einen Song aufnehmen, diese Chance bekommen, zu tanzen und zu singen! Eine Moderncompany w&auml;re auch super &ndash; ich liebe Moderndance!<br/>Und ein Traum von mir ist es, einmal f&uuml;r Christina Aguilera Background zu tanzen... :)<br/><br/><strong>Wie hast Du StagePool entdeckt und hat sich die Mitgliedschaft f&uuml;r dich schon gelohnt?</strong><br/><br/>Puh, Stagepool... das kennt man einfach als T&auml;nzer, hehe.. Ich habe durch die Website von Auditions erfahren, wo ich sonst nie vorgetanzt h&auml;tte.<br/><br/><strong>Welche Tipps kannst Du jungen T&auml;nzern mit auf ihren Weg geben?</strong><br/>Man sollte den Weg als Profit&auml;nzer nur w&auml;hlen, wenn man sich sicher ist, das man bis zum Schluss k&auml;mpft. Das Business ist nicht easy und man muss wirklich von ganzem Herzen lieben zu tanzen.<br/>Ansonsten: Glaubt an euch, bleibt auf dem Boden und traut euch.<br/><br/><strong>Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview und alles Gute weiterhin!</strong><br/>Gerne, ich hab zu danken.<br/><br/>Mehr &uuml;ber Tiger unter <a href="http://www.misstigger.de" target="_blank">misstigger.de</a>. &nbsp; &nbsp;&#9426; Fotos: Thomas Stefan. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4385/regina_kletinitch http://de.stagepool.com/backstage_mit/4385/regina_kletinitch Regina Kletinitch Erzähl uns ein wenig von dir... Seit wann singst Du schon und wann wusstest Du für dich, dass für dich nur der Beruf einer Musicaldarstellerin in Frage kommen würde? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:19+02:00 Ich komme aus einer Musikerfamilie. Die Musik war schon immer um mich herum,wof&uuml;r ich sehr dankbar bin. Meine Familie hat mir erz&auml;hlt, dass ich gleichzeitig, zu sprechen und zu singen begann. Als ich 4 Jahre alt war nahm meine Mutter mich zum ersten Mal mit ins Kino- der Film hie&szlig; &bdquo;Cabaret&ldquo; mit Liza Minnelli ( die am gleichen Tag mit mir Geburtstag hat ). Ich war so fasziniert, dass ich irgendwann von meinem Stuhl aufsprang und den Rest des Films mitgetanzt und mitgesungen habe. Es war f&uuml;r mich klar - DAS will ich ab jetzt f&uuml;r immer machen!!!<br/><br/><strong>Deine Ausbildung hast Du ja in K&ouml;ln, London, Hamburg und auch in New York genossen. An welcher dieser Orte </strong><strong>konntest Du das meiste lernen? An welche Zeit erinnerst Du dich besonders gerne zur&uuml;ck?</strong><br/><br/>Keine Frage, ich habe in New York am meisten gelernt. Ich hatte wunderbare Lehrer auf der Stage School wie Jonathan Guss, Stephan Drakulich und James Wood. Aber ich finde obwohl es in New York viel anstrengender ist und auch sehr viele talentierte Menschen gibt, wirst du w&auml;hrend der Ausbildung dort ganz anders als in Deutschland behandelt. Besser! Das Niveau ist dort sehr hoch. Aber man geht auf jeden einzelnen Sch&uuml;ler sehr genau ein. Denn jeder ist ein Individuum. Die Ausbildung in New York hatte mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Es wurde uns au&szlig;erdem dort beigebracht, dass dieser Beruf das ist, was wir gerne tun! Klar, es gibt viel Konkurrenz und viele Schattenseiten. Aber wenn wir uns daf&uuml;r entschieden haben, muss es vor allem eins, VOM HERZEN kommen und zwar jeden Tag!<br/><br/><strong>Vor zwei Jahren bist Du mit einem Soloprogramm &bdquo;Lullaby of Broadway&ldquo; auf Tour gegangen. Was sind die besonders sch&ouml;nen Seiten an einem Soloprogramm und welche Schwierigkeiten gibt es dabei?</strong><br/><br/>Es gibt bestimmte St&uuml;cke, wie Miss Saigon, Lion King oder Producers, die ich aufgrund meines Typs niemals spielen k&ouml;nnte. Bei einem Soloprogramm kann ich das tun! Es gibt wundersch&ouml;ne Songs die ich singen kann. Das ist zwar ziemlich anstrengend, denn du singst, sprichst und tanzt fast 90 Minuten allein auf der B&uuml;hne. Aber es ist eine tolle Erfahrung.&nbsp;<br/><br/><strong>Am 25. Juni ist die Premiere des Musicals &bdquo;City of Angels&ldquo; (Schlossfestspiele Ettlingen), bei dem Du als &bdquo;Mallory </strong><strong>Kingsley / Avril&ldquo; zu sehen sein wirst. Beschreibe uns doch</strong><strong> einmal ein wenig das St&uuml;ck und deine Rolle.</strong><strong> &nbsp;Worauf freust Du dich in dieser Zeit am meisten?&nbsp;</strong><br/><br/>Die Geschichte spielt in Hollywood, in den 40er Jahren - der Schriftsteller Stine&acute;s Krimi Roman &ldquo; City of Angels&rdquo; soll verfilmt werden. Mehr m&ouml;chte ich noch nicht verraten, es gibt aber viele &Uuml;berraschungen. Ich spiele die verw&ouml;hnte Million&auml;rs Tochter Mallory und das Set Luder Avril. Als ich die Audition-Info sah, wusste ich sofort: die Rolle will ich! Ich bin ein riesen Cy Coleman Fan, ich liebe seine Musik, deshalb freue ich mich doppelt bei dieser Produktion dabei zu sein! Wir haben ein tolles erfahrenes Ensemble, ein wahnsinns Orchester und ein&nbsp;<br/>wunderbares Creative Team, mit dem die Arbeit einfach Spa&szlig; macht!&nbsp;<br/><br/><strong>Du hast einen StagePool-Account, obwohl Du bei der &bdquo;Blanks Ehlen Ltd. &ndash; K&uuml;nstlerbetreuung&ldquo; unter Vertrag bist. Warum hast Du dich dazu entschlossen? Welche Vorteile bringt dir das?</strong><br/><br/>Die K&uuml;nstlerbetreuung Blanks Ehlen Ltd. hat vor einiger Zeit mein Management &uuml;bernommen. Bernie Blanks und Britta Ehlen sind schon sehr lange Vertragspartner bei stagepool und die meisten ihrer K&uuml;nstler sind dort mit einem eigenen Account vertreten. Auch f&uuml;r Agenturen und Managemente bietet StagePool viele Vorteile, da Bewerbungen &uuml;ber die e-chiffre-Funktion super schnell zu verschicken sind. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen sich beide Seiten (K&uuml;nstler und Betreuer) ganz schnell &uuml;ber passende Angebote austauschen &ndash; da beide Seiten den Account einsehen k&ouml;nnen. Zumindestens ist das bei uns so.<br/><br/><strong>Wie sieht f&uuml;r dich ein perfekter Tag aus?</strong><br/><br/>Wenn ich morgens keine Probe habe, gehe ich laufen oder ins Fitnessstudio.Ich freu mich auf die Probe und auf meine Kollegen. Und wenn die Probe dann erfolgreich war, ist der Tag wirklich perfekt. Ich genie&szlig;e jede Sekunde hier. Ich sch&auml;tze mich sehr gl&uuml;cklich, denn ich tue das, was mir Spa&szlig; macht.<br/><br/><strong>Welche Highlights stehen noch f&uuml;r die zweite H&auml;lfte des Jahres 2009 an? Kannst Du uns schon einmal einen kleinen Vorgeschmack der Projekte geben, in denen Du demn&auml;chst zu sehen sein wirst?</strong><br/><br/>Leider kann ich das im Moment noch nicht sagen. Aufgrund meines Sommerengagements bei &bdquo;City of Angels&ldquo; mu&szlig;te ich auf ein paar Auditions verzichten um keine Termin&uuml;berschneidungen zu riskieren. Allerdings liegt uns eine Anfrage f&uuml;r ein ganz tolles Projekt vor, bei dem ich mich vorstellen darf und auch dieses Angebot kam wieder &uuml;ber StagePool. Solange ich aber noch nicht wei&szlig; was daraus wird &ndash; m&ouml;chte ich noch nicht dar&uuml;ber sprechen&hellip; Aber Ihr werdet als Erste erfahren ob&rsquo;s geklappt hat!<br/><br/>Mehr &uuml;ber Regina auf ihrer <a href="http://freenet-homepage.de/duoappassionata/index.htm" target="_blank">Webseite</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4351/friedrichstadtpalast http://de.stagepool.com/backstage_mit/4351/friedrichstadtpalast Friedrichstadtpalast StagePool im Gespräch mit Achim Kujawa, Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros & Casting am Friedrichstadtpalast Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:19+02:00 <strong>25 JAHRE NEUER FRIEDRICHSTADTPALAST</strong><br/><br/>Europas gr&ouml;&szlig;ter und modernster Showpalast feiert in diesem Jahr sein 25. Jubil&auml;um und lud zu einer Gala ein, die, eingebettet in die aktuelle Show <strong>&sbquo;Qi &ndash; eine Palast-Phantasie</strong>&lsquo;, auch die Geschichte des &bdquo;alten&ldquo; und des &bdquo;neuen&ldquo; Friedrichstadtpalastes pr&auml;sentierte. <strong>Meret Becker</strong> f&uuml;hrte als Moderatorin durch das Programm.&nbsp;<br/><br/>Am 27. April 1984 wurde in der damaligen DDR der Neubau des Friedrichstadtpalastes er&ouml;ffnet, nachdem der Altbau &quot;Am Zirkus 1&quot; wegen Bauf&auml;lligkeit abgerissen werden musste. 25 Jahre Neuer Friedrichstadtpalast bedeutet 25 Jahre Show-Unterhaltung auf der gr&ouml;&szlig;ten Theaterb&uuml;hne der Welt. Seit diesem Jahr ist der Palast zudem auch Veranstaltungsort der Internationalen Filmfestspiele in Berlin (Berlinale).&nbsp;<br/><br/>Neben Gesang und Ballett spielt auch Akrobatik eine gro&szlig;e Rolle in den Shows des Friedrichstadtpalastes. F&uuml;r den Einsatz der K&uuml;nstler ist <strong>Achim Kujawa, Leiter des K&uuml;nstlerischen Betriebsb&uuml;ros</strong>, verantwortlich.&nbsp;<br/><br/>In einem Interview mit StagePool l&auml;sst er die vergangenen Jahre Revue passieren:&nbsp;<br/><br/><strong>Was hat sich in Ihrer Arbeit in den 25 Jahren ver&auml;ndert?</strong><br/><br/>Jede Produktion sowie jeder k&uuml;nstlerische Leiter ist stets mit Ver&auml;nderungen verbunden: Neue Leute, andere Anspr&uuml;che, das bedeutet viel Arbeit, aber auch einen enormen Erfahrungshorizont. Das Tempo erh&ouml;ht sich, der Zeitgeschmack wechselt rasanter. Unser Publikum erwartet Entertainment auf h&ouml;chstem Niveau. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, h&ouml;ren wir genau hin, welche Artistik wie viel Applaus bekommt, denn Applaus ist das Brot des K&uuml;nstlers.&nbsp;<br/><br/><strong><br/>Welche Vorteile bietet Ihnen StagePool?</strong><br/><br/>StagePool ist schon lange einer unserer Partner&ndash; insbesondere bei Gesangs-Auditions. Wir suchen immer wieder Talente, die zwar ausgebildete S&auml;nger sind, aber eben noch keine &bdquo;Stars&ldquo;. Denn wir ben&ouml;tigen S&auml;nger, die unsere Vorstellungen &uuml;berhaupt allabendlich spielen k&ouml;nnen. StagePool ist f&uuml;r uns ein wichtiger Partner, da sich hier eine Community findet, die sehr begabt ist und die Auswahl f&uuml;r unsere Angebote erleichtert.<br/><br/><strong>25 Jahre Friedrichstadtpalast - Was war Ihr sch&ouml;nstes Erlebnis in dieser Zeit?</strong><br/><br/>Vor allem die erfolgreiche Premiere der aktuellen Produktion &bdquo;Qi&ldquo;, die mit Standing Ovations gefeiert wurde. Ich war beeindruckt, wie spontan das Publikum seine Begeisterung zeigte. Auch hat mir unsere Entertainment-Show &bdquo;Elements&ldquo; sehr gut gefallen mit demselben Komponisten wie f&uuml;r die aktuelle Produktion, n&auml;mlich mit Frank Nimsgern. Aber es gab auch schwierige Phasen in der Vergangenheit, insbesondere in der Wendezeit.<br/><br/><strong><br/>Welcher Teil der Gala zum Jubil&auml;um hat Ihnen besonders gefallen?</strong><br/><br/>Die ganze Atmosph&auml;re war sehr sch&ouml;n, da viele in den Palast gekommen sind, die eine enge Verbindung zum Haus haben. Mir gefielen insbesondere die Gru&szlig;botschaften, da nicht alle Gratulanten pers&ouml;nlich zur Gala kommen konnten. Es hat einfach Spa&szlig; gemacht, Udo Lindenberg in Hamburg zu besuchen, um seinen Gru&szlig; per Video aufzunehmen.<br/><br/>* Text / Interview: Susanne Jensen<br/><br/>* Foto von Nina Mallmann<br/><br/>Weitere Informationen unter <a href="http://www.friedrichstadtpalast.de/" target="_blank">Friedrichstadtpalast</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/4218/tina_behrendt http://de.stagepool.com/backstage_mit/4218/tina_behrendt Tina Behrendt Man könnte sagen, Du bist Tänzerin und Choreografin mit Leib und Seele. Wie hast Du für dich deinen Traumberuf entdeckt und was hast Du getan, um dir diesen Traum zu erfüllen? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:19+02:00 Ja - mit Leib und Seele und vor allem mit der Liebe zum Detail. Meinen Traumberuf habe ich schon fru&#776;h in der Kindheit entdeckt. Mein Vater nahm mich oft zu Veranstaltungen (Events) mit, wo er selber als Musiker und Performer auftrat. Im Kindergarten stand ich dann das erste Mal selber auf der Bu&#776;hne, wo ich von Opus den Song &bdquo;Live ist Live&ldquo; choreographierte und tanzte. Da war mir klar das meine gro&szlig;e Leidenschaft &bdquo;Die Bu&#776;hne und das Tanzen&ldquo; ist.<br/>Angefangen habe ich mit der Rhythmischen Sportgymnastik, wo ich schnell und fru&#776;hzeitig Disziplin lernte. Dann folgte Tanzunterricht vom Ballett, Jazz, bis zum Stepptanz im Ballettstudio Erxleben in Potsdam. Da jeder wei&szlig;, dass die angesagtesten Moves und neuesten Styles aus Amerika kommen und ich zu den Besten geh&ouml;ren wollte, flog ich mehrmals nach New York ins &bdquo;Broadway Dance Center&ldquo; und nach London in die Pineapple Dancestudios um mich fortzubilden. Da ich mir ein Leben ohne &bdquo;Die Bu&#776;hne&ldquo; nicht vorstellen konnte, begann ich nach meinem Schulabschluss, eine 3 j&auml;hrige Tanzausbildung, im Ballett, Jazz, Modern, Hip Hop, Gesang und Schauspiel an der Balance 1 in Berlin, die ich im Jahr 2003 erfolgreich abschloss.<br/><br/><strong>Du hast ja bereits bei vielen bekannten Musikvideos mitgearbeitet, nicht nur als T&auml;nzerin, sondern teilweise auch als Choreographin. Ist eine Choreographie f&uuml;r ein Musikvideo anders als normale Choreographien? Was sind die Schwierigkeiten und auf was muss man achten?</strong><br/><br/>Ich wu&#776;rde nicht sagen anders, sondern eher: &hellip;jede Choreographie ist speziell auf ihre Art und Weise. Es gibt andere Schwerpunkte, diesbezu&#776;glich liegt der Hauptaugenmerk immer auf dem Musikact, man muss in der Choreographie (die Moves, sowie Aufstellung und Tanzwege des Actes sowie der T&auml;nzer) so choreographieren das der Act immer im Vordergrund ist und bleibt. Als Choreograph wei&szlig;t du, eine einfache Drehung als &bdquo;optisches Highlight&ldquo; aussehen zu lassen.<br/><br/>Beim Musikvideo hast du viel besser die M&ouml;glichkeit an kleineren Details zu arbeiten, die gezielt mit der Kamera eingefangen werden k&ouml;nnen, was bei einem gr&ouml;&szlig;eren Bu&#776;hnenauftritt, wie zb. bei einem Musical vielleicht untergeht.<br/>Ein zus&auml;tzlicher Vorteil: verpatzte Szenen k&ouml;nnen mehrmals gedreht werden bis sie perfekt sind, was live auf der Bu&#776;hne nicht m&ouml;glich ist. Als Choreograph hast du es immer in der Hand jeden gut aussehen zu lassen und das macht mich glu&#776;cklich.<br/><br/><strong>Du hast ja auch schon mit Anett Louisan, Queensberry (&bdquo;I can&lsquo;t stop feeling&ldquo;) und anderen Prominenten gearbeitet. Erz&auml;hle uns doch einmal ein wenig von ihnen... Wie war die Zusammenarbeit? Welche Eindru&#776;cke konntest Du gewinnen?</strong><br/><br/><strong></strong>Die Arbeit mit Anett Luisan und auch mit Leo (Queensberry) verlief sehr professionell, und das ist sehr wichtig. Ich habe nur gute Erfahrungen mit den meisten Stars gemacht. Mit Profis zusammenzuarbeiten macht einfach immer wieder Spa&szlig;.<br/><br/><strong>Parallel arbeitest Du ja auch als Model. Inwieweit l&auml;sst sich modeln mit dem Tanzen vereinbaren?</strong><br/><br/>Sehr gut! Heutzutage reicht es oft als Model nicht mehr aus, nur einfach den Laufsteg entlang zu gehen. Die Anspru&#776;che werden immer gr&ouml;&szlig;er. In den Bereichen Pop Musik (Acts) ,Werbung, TV und Musikvideos in denen ich arbeite, werden oft Models die sich bewegen k&ouml;nnen ben&ouml;tigt. Daher arbeiten viele T&auml;nzer auch als Model und ich fu&#776;r mich kann dies sehr gut verbinden.<br/><br/><strong>Arbeitest Du lieber auf der Bu&#776;hne oder vor der Kamera? Welcher Bereich reizt dich mehr und warum?</strong><br/><br/>Das ist unterschiedlich, ich stehe gerne fu&#776;r bzw. mit Pop Acts Live auf der Bu&#776;hne, sowie im TV fu&#776;r Shows, Musikvideos vor der Kamera, es ist ein anderes Gefu&#776;hl. Auf der Bu&#776;hne bei Konzerten oder Live Shows, spricht man die Menschen direkt an, fu&#776;hlt die Massen, die Emotionen, das ist ein gro&szlig;artiges Gefu&#776;hl. Anders vor der Kamera, wo man sich die Menschen die man erreichen will &bdquo;denken muss&ldquo; und in dem Augenblick mit der Kamera spielt. Ich brauche beides und heutige Musikacts sind zum Glu&#776;ck auch in beiden Bereichen zu finden, sie stehen auf der Bu&#776;hne und drehen Videos.<br/><br/><strong>Welche Projekte machen dir am meisten Spa&szlig;?</strong><br/><br/>Spa&szlig; machen die meisten. Ich arbeite am liebsten fu&#776;r feste und verschiedenste Projekte - Veranstaltungen, Pop Acts, Choreographen, Tv Shows und Events.<br/>Einfach: kurze Projekte mit folge Auftr&auml;gen, da ich sehr gerne reise, mich Menschen, L&auml;nder und die Natur sehr interessieren und ich immer wieder neue Herrausforderungen suche und brauche.<br/><br/><strong>Welche Projekte stehen in der n&auml;chsten Zeit an? Wo siehst Du dich langfristig?</strong><br/><br/>Verschiedene Projekte fu&#776;r TV, Musikvideos, Events, Shows z.B. fu&#776;r die Telekom oder im TV beim MDR wo ich als T&auml;nzerin, S&auml;ngerin und Model auf der Bu&#776;hne stehe. News und Projekte k&ouml;nnt ihr gerne auf <a href="http://www.tina-behrendt.de" target="_blank">www.Tina-Behrendt.de</a> nachlesen.<br/>Langfristig: m&ouml;chte ich gerne noch eine Weile selbst fu&#776;r internationale Musik Acts, Shows, Events auf der Bu&#776;hne stehen und parallel als Choreographin fu&#776;r verschiedenste Pop Musik Acts, TV und Showevents choreographieren, um dann nach und nach, gr&ouml;&szlig;tenteils als Choreographin und Coach zu arbeiten.<br/><br/><strong><br/>Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview! Wir w&uuml;nschen Dir viel Spa&szlig; und Erfolg bei deinen n&auml;chsten Jobs :)</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/4198/bonke_von_ahnen http://de.stagepool.com/backstage_mit/4198/bonke_von_ahnen Bonke von Ahnen Sie arbeiten bei TUI Cruises („Mein Schiff“) dort sind Sie zuständig für Castings. Wie kamen Sie zu TUI Cruises, was haben Sie vorher gemacht und was sind Ihre genauen Aufgaben? Tue, 04 May 2010 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:19+02:00 In einer langen Winternacht 1965 kam ich zur Welt.....;-) Nein im Ernst ich habe einen sehr bunten Lebenslauf, viele wollen das gar nicht glauben :) Angefangen habe ich mit 16 Jahren als Fleischer, dann war ich Koch (wirklich gelernt und ausge&uuml;bt), im Lebensmittelverkauf und kam &uuml;ber die Gastronomie ins Theater. Im &bdquo;Theater am Potsdamer Platz&ldquo; habe ich mich als Vorderhausleitungsassistent vor allem um die vielen Events gek&uuml;mmert, die im Theater stattfanden... Gespielt wurde unter anderem &bdquo;Die Sch&ouml;ne und das Biest&ldquo; oder auch &bdquo;Mamma Mia&ldquo;. Der Bereich wurde nach einiger Zeit allerdings outgesourct. Ich habe dann erst im Betriebsb&uuml;ro und dann im Stagemanagement gearbeitet. Ein ehemaliger Kollege hat mich dann angesprochen, und fragte ob ich nicht die&nbsp; Casting-Leitung &uuml;bernehmen m&ouml;chte. Seither arbeitete ich zun&auml;chst bei SOKO Entertainment und seit Februar 2009&nbsp; f&uuml;r TUI-Cruises.<br/><br/>Als Castingleiter bin ich zust&auml;ndig f&uuml;r das Entertainmentpersonal an Board des TUI-Schiffes &bdquo;Mein Schiff&ldquo;. Das umfasst neben der Cast und Band auch Technik, Board-Management, G&auml;ste-Betreuung, DJs, Kids&amp;Teens-Betreuer.<br/>Insgesamt sind es 50 Leute an Bord, die sich um das Entertainment k&uuml;mmern.<br/><strong>Was sind die Freuden und Leiden eines Casters? Wie professionell sind die Bewerber? F&auml;llt es schwer, negative Entscheidungen beim Casting zu treffen und zu sehen, wie entt&auml;uscht die Bewerber zum Teil dar&uuml;ber sind? </strong><br/><br/>Nein, eigentlich ist die Arbeit genau wie die eines Personalers. Ich habe mir angew&ouml;hnt keinen Bewerber mit einem schlechten Gef&uuml;hl nach Hause zu schicken. Im Gespr&auml;ch gebe ich daher auch Feedback, dass es beispielsweise eben sein kann, dass er nicht die gew&uuml;nschten Qualifikationen mitbringt. Ich denke diese ehrliche Meinung und die offene Art ist nur fair den Bewerbern gegen&uuml;ber. Ich und meine Kollegen laufen daher auch immer Gefahr uns unbeliebt zu machen. Aber eine ehrliche Aussage halte ich f&uuml;r wichtig, da auch jeder Bewerber aus einen Vorstellungsgespr&auml;ch etwas mitnehmen kann. Man hat nun einmal eine Verantwortung nicht nur gegen&uuml;ber seinem Arbeitgeber, sondern auch gegen&uuml;ber dem K&uuml;nstler, da muss man einfach eine Auswahl treffen und manchmal auch etwas entt&auml;uschen. Aber das geh&ouml;rt nun einmal dazu.&nbsp; &bdquo;Der Job ist eben keine Kreuzfahrt&ldquo; pflege ich zu sagen. Wenn man aber ehrlich ist im Gespr&auml;ch, kann das eigentlich nur f&uuml;r beide Seiten gut sein.<br/>Wir geben aber auch K&uuml;nstlern, die am Anfang Ihrer Laufbahn stehen, Hinweise und Tipps f&uuml;r weitere Auditions.<br/>Generell kann man sagen, kommen hier schon sehr professionelle Bewerber aus allen Bereichen des Showgesch&auml;fts an.<br/><br/><strong><br/>Wie machen Sie am Liebsten auf Castings aufmerksam? Spielt StagePool dabei auch eine Rolle?</strong><br/><br/>F&uuml;r die Suche nach K&uuml;nstlern ist StagePool definitiv ein gutes Werkzeug. Im Backstage-Bereich gibt es allerdings leider noch nicht so viele Mitglieder...<br/><br/>Aber neben Inseraten muss man auch einfach viel unterwegs sein. Man gibt Visitenkarten aus und sagt &bdquo;Bewirb dich doch einmal&ldquo;, man baut sich ein pers&ouml;nliches Netzwerk auf, das funktioniert auch sehr gut. Aber Casting-Angebote im Internet sind schon attraktiv - man muss einfach alle Wege und Kontakte nutzen.<br/><br/><strong>Wie beurteilen Sie das E-chiffre-System aus Sichtweise eines Produzenten? Erspart es wirklich Arbeit?</strong><br/><br/>E-Chiffre ist ein tolles System. Ich sehe, wer sich beworben hat und kann an alle interessanten Bewerber eine E-Mail schreiben. F&uuml;r mich ist es ein klasse Tool, da ich mit einem Klick &Uuml;bersicht habe.<br/>Leider bekomme ich oft keine R&uuml;ckmeldung von K&uuml;nstlern, da sie ihren Account nicht nachgucken und ihn vergessen. Ich habe da nat&uuml;rlich auch Verst&auml;ndnis f&uuml;r, man bewirbt sich nat&uuml;rlich immer auf mehrere Inserate und vergisst zwischendurch mal wieder eine Bewerbung...&nbsp; :) Dennoch sollte man, wenn man bei StagePool angemeldet ist, auch regelm&auml;&szlig;ig nachsehen, ob es nicht doch Antworten gibt.<br/>Aber ich bin auch einer der die Leute gern anruft.<br/><br/>Kein Verst&auml;ndnis habe ich allerdings f&uuml;r kurzfristige Absagen. Bei den Jobs, die ich vermittle, arbeitet man auf einem Schiff. Da ist eine andere Disziplin gefragt, man muss p&uuml;nktlich sein. Sonst ist das Schiff weg.<br/><br/><strong><br/>Wie l&auml;uft ein optimales Casting f&uuml;r Sie ab?</strong><br/><br/>Ich w&uuml;rde mal ganz bescheiden sagen, dass wir hier ein gutes Casting veranstalten!<br/><br/>Bei uns kommt man an und wird zun&auml;chst fotografiert. Der Ausdruck passiert sofort auf eine Audition-Karte, die der K&uuml;nstler ausf&uuml;llt (keine Polaroids). Der k&uuml;nstlerische und musikalische Leiter kann sich dann w&auml;hrend des Castings Notizen zu der Person machen. Mit der Choreographin wird eine Tanz&uuml;bung durchgef&uuml;hrt und danach wird vorgesungen. Allerdings sollte man den Song auch singen k&ouml;nnen. Viele K&uuml;nstler legen sich selbst die Latte zu hoch. Wir haben lieber einen Song, der die Stimme gut pr&auml;sentiert und daher bevorzugen wir lieber einen einfacheren Song, den der K&uuml;nstler auch singen kann.<br/><br/>Wichtig f&uuml;r uns ist, dass der K&uuml;nstler einen ehrlichen Eindruck vermittelt ohne eine Maske aufzusetzen. Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit z&auml;hlen bei uns viel, genauso wie auch die soziale Kompetenz. Wir achten nat&uuml;rlich darauf, ob er mit jemand anderem vier Monate lang eine Kabine teilen k&ouml;nnte. Wir versuchen nat&uuml;rlich unseren Leuten m&ouml;glichst gute Arbeits- und Reisebedingungen zu schaffen, aber es bleibt ein anderes Arbeiten! Auf dem Schiff hat man nicht seine Kontakte und man ist in einem kleinen Sozialnetz &bdquo;eingesperrt&ldquo;. Da muss auch schon das Pers&ouml;nliche stimmen.<br/><strong><br/><br/>K&ouml;nnen Sie ein wenig erz&auml;hlen, auf was f&uuml;r Projekte wir uns in der n&auml;chsten Zeit freuen d&uuml;rfen?</strong><br/><br/>Langfristig werden die Shows nat&uuml;rlich immer mal wieder ausgetauscht. An Bord gibt es acht B&uuml;hnenshows und f&uuml;nf Shows, die au&szlig;erhalb des Theaters gezeigt werden (Dinner-Shows, Comedy / Improvisation...) - die Abwechslung muss nat&uuml;rlich gegeben sein.<br/>Da es aber schade w&auml;re, die Shows nicht weiter zu nutzen, werden die Hauptshows voraussichtlich&nbsp; auch an Land vermarktet. <br/>Daher sind nat&uuml;rlich alle K&uuml;nstler, die bei uns auf den Schiffen einmal aufgetreten sind, auch in meiner Kartei f&uuml;r diese Shows vorgemerkt.<br/>Ich habe den Eindruck, dass uns die Arbeit so schnell nicht ausgeht!<br/><br/>Also immer flei&szlig;ig Stagepool checken!<br/><br/><strong>Herr von Ahnen, herzlichen Dank f&uuml;r das Interview und Ihre Zeit! Ihre Tipps sind mit Sicherheit f&uuml;r viele StagePooler unheimlich hilfreich.</strong>&nbsp;<a href="/docs/admin/articles/" target="_blank">www.tuicruises.com</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/3833/meike_gottschalk http://de.stagepool.com/backstage_mit/3833/meike_gottschalk Meike Gottschalk Thu, 04 Dec 2008 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:17+02:00 <strong>Liebe Meike,<br/><br/>durchgestartet bist Du ja in der Rolle der Sophie Lewinsky in &bdquo;Verbotene Liebe&ldquo;. Wie hast Du damals die Rolle gefunden? Wie stehst Du momentan zu solchen Soap-Operas? Meinst Du, dass sie K&uuml;nstlern einen guten Start bieten?</strong><br/><br/>Ich hatte damals das Gl&uuml;ck, in einer sehr guten Agentur aufgenommen zu werden - ohne Demoband. Die Daily Soaps (endlose Geschichten im Gegensatz zu Telenovelas, die abgeschlossene Handlungen haben) boomten und ich bekam sofort eine Rolle in &bdquo;Gute Zeiten, schlechte Zeiten&ldquo; und gleich darauf ein Casting f&uuml;r &bdquo;Verbotene Liebe&ldquo;... welches geklappt hat!<br/>Es war ein super Start ins Fernseh-Business. Man kriegt Routine und Material f&uuml;rs Demo. Allerdings erreicht man da keine schauspielerischen H&ouml;hen bzw. Tiefen. Aber zum Geld verdienen ist es nat&uuml;rlich gut!<br/><br/><strong>Anfang dieses Jahres sahen wir dich in &bdquo;Das perfekte Promi-Dinner&ldquo;. Was war deine Motivation daran teilzunehmen? Wie empfandest Du die Woche? Was nimmst Du daraus mit?</strong><br/><br/>Seit die Sendung gestartet war dachte ich, was w&auml;re, wenn die mich mal fragen? Und dann geschah es. Ich habe mich gefreut: es waren Dreharbeiten, mein Gesicht im TV f&uuml;r ein gro&szlig;es Publikum und eine gute Gage.<br/>Allerdings war die Woche gleichzeitig ein Albtraum und jeder Cent hart verdient, denn ich hatte au&szlig;er meinem lieben Kollegen Hanno Friedrich zwei harte Brocken mit am Tisch sitzen: HA Schult und Hannelore Krekel. Das war kein Zuckerschlecken und ich habe jegliche Naivit&auml;t gegen&uuml;ber solchen Formaten verloren!<br/><br/><strong>In den letzten Jahren hattest Du einige sehr feine Rollen: Rita in &bdquo;Bildung f&uuml;r Rita&ldquo; beispielsweise. Wie kamst Du zu der Rolle in der Tournee und dann im Millowitsch-Theater?</strong><br/><br/>Die Co-Autorin Barbara Sch&ouml;ller hatte mich in der Auff&uuml;hrung &bdquo;Der nackte Wahnsinn&ldquo; im Gloria-Theater gesehen und mich Peter Millowitsch empfohlen. Ich war dann zwei Jahre da am Haus mit dem H&ouml;hepunkt &bdquo;Bildung f&uuml;r Rita&ldquo; - das war sehr intensiv, da es ja ein Zwei-Personen-St&uuml;ck voller Dramatik ist.<br/><br/><strong>Wie sehen Deine aktuellen Pl&auml;ne aus?</strong><br/><strong></strong><br/>Ich arbeite gerade an meinem Solo-Programm &bdquo;Agnetha &frac14; Abba&ldquo;. Da geht es, wie der Name schon sagt, um Agnetha, die f&uuml;r mich eine besondere Rolle in meinem Leben spielt. Im St&uuml;ck geht es mit viel Humor und Herzschmerz um sie und mich und....mehr. Nat&uuml;rlich kommen auch die sch&ouml;nsten Hits von Abba darin vor.<br/>Ab Ende Februar im Atelier-Theater K&ouml;ln.<br/><strong><br/><br/>Deine Ausbildung hast Du absolviert an der Hamburger Stage School. Blickst Du gerne auf diese Zeit zur&uuml;ck? Was waren deine Erfahrungen dort? </strong><br/><br/>Angefangen habe ich damals bei on stage, d.h. ich habe s&auml;mtliche Ballett- und Jazzstunden besucht, die ich nach meiner <strong></strong>Schule noch unterkriegen konnte. Ich liebte die Stage School und wollte unbedingt die Ausbildung machen. Dann bestand ich die Aufnahmepr&uuml;fung und habe schon nebenbei bei &bdquo;Kiss me, Kate&ldquo; im St. Pauli Theater getanzt. Danach bekam ich die Hauptrolle (Sandy) in der deutschen Erstauff&uuml;hrung von &bdquo;Grease&ldquo; und habe irgendwann die Ausbildung abgebrochen und mir privat Lehrer gesucht. Heute w&uuml;nschte ich, dass ich es anders gemacht h&auml;tte, denn es hat noch lange gedauert, bis ich gute Schauspieltechniken drauf hatte - die bekam ich vor allem durch Rollenarbeit am Theater.<br/><br/><strong>Meinst Du, dass eine Ausbildung an einer solchen (Musical-) Schule unerl&auml;sslich f&uuml;r den Beruf eines K&uuml;nstlers ist? Oder ist es der &bdquo;einfachere&ldquo; Weg? </strong><br/><br/>Ich glaube, das Niveau auf der Stage School ist sehr gut. Die Stage School wird ihre Vorz&uuml;ge gegen&uuml;ber einer staatlichen Schule haben und umgekehrt. Da h&auml;ngt ja auch viel&nbsp; vom Lehrer ab, den man bekommt.<br/>Grunds&auml;tzlich halte ich eine Ausbildung f&uuml;r notwendig, denn es gibt viel Selbstvertrauen, das &bdquo;Handwerk zu beherrschen&ldquo;.<br/><br/><strong>Du hast auch einmal bei StagePool inseriert. Wie empfandest Du die Qualit&auml;t </strong><strong>der Bewerbungen? H&auml;ttest Du noch einige Tipps f&uuml;r neue StagePooler?</strong><br/><br/>Als ich mal gesucht hatte, brauchten wir einen Ersatzmann f&uuml;r unser Erfolgsmusical &bdquo;I love you, you&acute;re perfect, now change&ldquo;. Ich war sehr begeistert von den Bewerbungen, ich glaube, hier sind sehr gute Leute im Pool.<br/><br/><strong>Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview, Meike. Und weiterhin viel Erfolg bei deinen zuk&uuml;nftigen Projekten!</strong><br/>Mehr &uuml;ber Meike unter <a href="http://www.meikegottschalk.de" target="_blank">www.meikegottschalk.de</a>.&nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/3739/april_und_chris http://de.stagepool.com/backstage_mit/3739/april_und_chris April und Chris Fri, 07 Nov 2008 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:17+02:00 <strong>Liebe April, lieber Chris,<br/><br/>Wenn man sich eure Lebensl&auml;ufe ansieht, ist man echt beeindruckt. April, womit hast Du denn damals begonnen? Singen, tanzen oder modeln? Was war deine Inspiration?</strong><br/><br/>Ich habe definitiv mit dem Tanzen als erstes angefangen.<br/>Ich hatte damals im Kindesalter diverse Hobbys ausprobiert. Meine Eltern haben mich bei verschiedenen Sportvereinen angemeldet. Habe ein Keyboard und eine Gitarre geschenkt bekommen und nahm dann auch beim Keyboard- und Gitarrenunterricht teil. Aber das war alles nicht so meine Welt. Ich interessierte mich zwar sehr f&uuml;r Musik und war in der Schule auch gut, aber Bewegung hatte mich mehr in den Bann gezogen, da ich sehr gerne Musikvideos auf MTV und Viva angesehen hatte... und schon damals die tollen B&uuml;hnen auf &bdquo;The Dome&ldquo; oder &bdquo;Top Of The Pops&ldquo; sah, und diese Sendungen zu gerne verfolgt hatte.<br/><br/>Daher hatte meine Mama damals die super gute Idee mich in einer Tanzschule anzumelden. Das war gut, nur leider hatte meine Mutter mich in einen Gesellschaftstanzkurs angemeldet, anstatt zum Hip Hop Kurs oder Dj Bobo Dance Factory, das ja damals sehr Trend war. Naja nichts desto trotz hatte ich den Kurs nat&uuml;rlich besucht und den Abschlussball mitgefeiert. War eine sch&ouml;ne Erfahrung.<br/><br/>Danach ging es erst richtig los. Ich habe erfahren, dass diese Tanzschule, in der ich angemeldet war, auch einige andere Kurse anbot... Ich durfte mit dem OK meiner Eltern soviel Unterricht mitmachen, wie ich Lust hatte. Somit wurde ich dann Mitglied in diversen Clubs. Das war klasse, denn ich lernte immer neue Schritte kennen und war mit gleichaltrigen M&auml;dchen und Jungs im Tanzunterricht, durfte zu Songs tanzen, die in den Charts vertreten waren und mir pers&ouml;nlich selbst gefielen. Es hatte super viel Spa&szlig; gemacht und ab da an wurde ich dann auch schon f&uuml;r die Tanzauftritte f&uuml;r Abschlussb&auml;lle angefragt. Durfte bei Stadtfesten und anderen regionalen Feiern mit der Tanzgruppe die erlernten Choreographien vortanzen. Zudem wurde ich in Standard- und Lateinamerikanischen T&auml;nzen mehr trainiert. Ich wurde damals von Turniert&auml;nzern entdeckt und hatte das Gl&uuml;ck von Ihnen unterrichtet und mit Privattraining gef&ouml;rdert zu werden und geh&ouml;rte somit zu den T&auml;nzerinnen, die f&uuml;r die Turnierliga vorbereitet wurden. Ich habe sehr hart daf&uuml;r trainiert, sieben Mal die Woche eisernes Training auf hohen Schuhen, bis zu f&uuml;nf Stunden am Tag, da war ich gerade mal 15 Jahre alt. Nun ja. Es war mein Traum auf B&uuml;hnen zu stehen und zu tanzen, am Besten noch f&uuml;r Stars. Da reichen der Ehrgeiz und der Wille nicht alleine aus. <br/><br/>Das gab mir Mut und Kraft weiterzumachen und mehr zu lernen. Ich entschloss mich auch au&szlig;erhalb der Tanzschule in andere St&auml;dte zu reisen und von anderen Lehrern zu lernen... T&auml;nzer zu treffen, die genau das gleiche denken und f&uuml;hlen, wie ich es damals tat. Ja und so ging das alles jahrelang weiter. Mein absolut tolles Erlebnis als 15 J&auml;hriger Teenager war es damals f&uuml;r den GZSZ Star Oli P. auf der B&uuml;hne vor einem 4000 Zuschauer Publikum zu tanzen. So wurde mein Traum schlie&szlig;lich Realit&auml;t.<br/><br/>Danach stellte ich fest, dass es auf jeden Fall das ist, das ich verfolgen m&ouml;chte: Meine Ziele fokussiert zu betrachten und dem nachzugehen, was mein Herz mir sagt. Das tat ich damals vor zehn Jahren und vertrete ich bis heute.<br/><br/><strong>Chris hat ja seinen ersten Plattenvertrag mit 14 Jahren bekommen - bei Sony! Wie schafft man so etwas? Und was war es f&uuml;r ein Gef&uuml;hl, damals zum ersten Mal im Tonstudio zu stehen? Was w&uuml;rdest Du heute anders </strong><strong>machen? </strong><strong>Au&szlig;erdem hast Du &ouml;fters als Model f&uuml;r BRAVO und BRAVO Girl gearbeitet, wie kommt man an so </strong><strong>einen Job? </strong><strong>Hast Du ihn gerne gemacht oder war der Gedanke quasi f&uuml;r Tausende Teenager zu posieren doch etwas befremdlich?</strong><br/><br/>Ich w&uuml;rde sagen, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Ich war damals bei den Bravo Talents Wahlen in Leipzig als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r meinen Bruder dabei. Mein Bruder war damals ein BRAVO Talent Kandidat und ich habe ihn im Publikum anfeuern d&uuml;rfen. Ein Talentscout der BRAVO sah mich und machte kurz ein Foto von mir. Nach zwei Wochen bekam ich einen Anruf und durfte nach M&uuml;nchen fliegen, um die ersten Shootings f&uuml;r Bravo zu meistern. Eine Woche sp&auml;ter war ich zum ersten Mal in der BRAVO GIRL zu sehen. Ich bekam fast w&ouml;chentlich Auftr&auml;ge und Fotoshooting Termine. Bravo hat mich von dort an sehr gef&ouml;rdert, wor&uuml;ber ich noch heute sehr froh und dankbar bin. F&uuml;r mich war es ein super Gef&uuml;hl von vielen Teenies gesehen zu werden. Auf eine weitere Story, die damals in der BRAVO GIRL von mir erschien, bekam ich 36.000 Briefe nach Hause geschickt. F&uuml;nf Umzugkartons, mit dessen Inhalt ich mich komplett bedecken konnte. Bilder habe ich auch noch davon bewahrt. Daraufhin hatte ich auch meinen ersten Plattendeal mit SONY/EPIC. Die Plattenfirma wurde durch diese Story auf mich aufmerksam.<br/><br/>Ich nahm meinen ersten Song in einem Tonstudio auf. Alles war nat&uuml;rlich sehr aufregend f&uuml;r mich, da ich noch sehr jung und unerfahren war. F&uuml;r den Song wurde ein Video in Los Angeles (USA) gedreht und lief auch bei VIVA rauf und runter. <br/><br/>Der Druck war damals sehr hoch, da ich schon sehr hart und sehr schnell mit Neidern zu tun hatte. Dort wo ich herkomme kennt jeder jeden, 1000 Einwohner und 100 K&uuml;he. Dort ist es nat&uuml;rlich absolut ungew&ouml;hnlich, unrealistisch und unnormal, einen Jungen auf VIVA und bei der RTL Soap &quot;Unter Uns&quot;, zu sehen, der dann auch noch im gleichen Dorf lebt. Da gab es schon unglaublichen Terror und fiese Spr&uuml;che. Heute nach zehn Jahren habe ich diese Zeit in einen Song verpacken k&ouml;nnen. Er hei&szlig;t &quot;Vorbei - Die Zeit&quot;. Er erz&auml;hlt meinen Weg w&auml;hrend der Schulzeit und meinen schlechten Erlebnissen, die ich sammelte, w&auml;hrend dieser Phase meines Lebens.<br/><br/>Was w&uuml;rde ich anders machen? Ich denke einiges. Aber heutzutage l&auml;sst sich das so einfach nicht sagen. Meinem Alter entsprechend habe ich damals denke ich richtig gehandelt und erstmal meine Schule zu Ende gemacht und mich aus dem Musikgesch&auml;ft entfernt. Der Druck, der auf mir lastete war einfach zu gro&szlig;.<br/><br/>Heute w&uuml;nschte ich nat&uuml;rlich, ich h&auml;tte diese riesige Chance damals genutzt. Denn es ist jetzt umso schwieriger wieder Fu&szlig; in diese Musikindustrie zu fassen.<br/>Ich versuche es jetzt schon seit 10 Jahren. Aber ich glaube an mich und werde bestimmt meinen Weg machen. Vielleicht sieht mich ja jemand hier bei Stagepool und supportet mich ;-)<br/><br/><strong></strong><strong>April, Du bist ja das Model f&uuml;r die Kampagne von RTL Mobile und sowohl in Zeitschriften, als auch auf Plakaten und online als Banner zu sehen. Wie ist es, wenn man im Internet surft, und sich auf einmal selbst auf einer Seite sieht?<br/></strong><br/>Ja ich bin tats&auml;chlich in diversen Magazinen zu sehen. Ich werbe momentan f&uuml;r RTL Mobile. Anfangs war es echt witzig. Denn als ich davon erfahren hatte, stieg ich soeben in ein Flugzeug ein und war auf dem Weg nach Genf. Ich entdeckte die Anzeige in der &bdquo;F&uuml;rSie&ldquo;. Danach entdeckte ich die Anzeigen in fast jeder Zeitschrift und als Plakat in allen Rossmann-Filialen. Ich habe mich auch auf den Internetseiten auf Werbebannern bei Aral und bei Real gesehen. Wie es ist sich selbst zu sehen? Naja ich w&uuml;rde mal sagen, dass es ein lustiges und sch&ouml;nes Gef&uuml;hl zugleich ist :)<br/><br/><strong>Gleichzeitig bist Du nun das neue Gesicht von Puma in ihrer internationalen Werbekampagne. Wie bist Du an diesen Auftrag gekommen? Wann ist das Shooting daf&uuml;r, oder war das schon?</strong><br/><br/>Als neues Gesicht f&uuml;r die internationale Werbekampagne von Puma &quot;Urban Motion&quot; zu werben, das ab Fr&uuml;hjahr 2009 im Handel erh&auml;ltlich ist, f&uuml;hle ich mich sehr geehrt. Ich war selbst beim Casting in Hamburg, das ich &uuml;brigens durch Stagepool erfahren habe, dabei und habe mich vor Ort einer vierk&ouml;pfigen Jury gestellt. Es war nicht einfach, da wirklich viele Talente dabei waren. Der Casting Raum war brechend voll, Bewerber aus dem Ausland waren auch dabei. Nun ja.. Letzten Endes wurde ich von PUMA und einer Agentur aus New York ausgew&auml;hlt. <br/><br/>Der Videodreh zum Werbespot wurde bereits im August in Berlin gedreht. Das Fotoshooting fand auch einige Tage danach in Berlin statt. Ich habe schon einige Bilder gesehen, die f&uuml;r die Kampagne in Frage kommen. Bin schon sehr gespannt f&uuml;r welches Bild sich Puma und das Produktionsteam entscheiden werden. Das ganze k&ouml;nnen wir alle erst ab n&auml;chstem Jahr im &quot;April&quot; sehen :)<br/><br/><strong>Wie habt ihr euch beide kennen gelernt? Und seit wann unterrichtet ihr beide Tanz? Kommt der Tanz neben all den anderen Arbeiten nicht zu kurz?</strong><br/><br/>Kennen gelernt haben wir uns beide bei einem weiteren Projekt von mir (Chris). Ich hatte vor f&uuml;nf Jahren ein weiteres Musikprojekt gehabt und daf&uuml;r in Frankfurt am Main ein Video gedreht. April war damals f&uuml;r dieses Video als T&auml;nzerin engagiert. Sp&auml;ter trafen wir uns nochmal bei &bdquo;The Dome 27&ldquo; in Stuttgart. Ab dem Tag sind wir nun zusammen.<br/><br/>Ich (Chris) unterrichte nun schon seit vier Jahren. Tanze aber schon seit 11 Jahren, angefangen mit Breakdance. Ich (April) hab schon mit 15 Jahren angefangen in einer Tanzschule zu unterrichten und vertrat mit 16 Jahren schon die ersten Standard- und Lateinamerikanischen Kurse.<br/><br/>Da wir in unserer Freiberuflichkeit nicht andauernd Jobs vertreten, bleibt schon genug Zeit zum Tanzen. Wenn aber mal sehr viel zu tun ist, kann es auch mal vorkommen, dass wir nicht genug Zeit finden um mehrmals in der Woche zu trainieren <br/>Wir k&ouml;nnen aber sagen, dass das Unterrichten zu einer unserer gro&szlig;en Leidenschaften geh&ouml;rt. Deswegen nehmen wir uns zum Unterrichten schon die n&ouml;tige Zeit.<br/><br/><strong></strong><strong>Erkl&auml;rt doch einmal das Prinzip von AGC - A Good Class... </strong><br/><br/>Das K&uuml;rzel &bdquo;AGC&ldquo; steht zum einen f&uuml;r die Anfangsbuchstaben unserer beiden Vornamen : A f&uuml;r April, G f&uuml;r Grace und C f&uuml;r Chris. Die Bedeutung von A GOOD CLASS ist, wie es schon sagt, ein guter Unterricht, eine gute Tanzstunde, ein guter Kurs. Wir legen bei unseren Choreographien und in unserem Unterricht viel Wert auf Qualit&auml;t. Wir setzten uns sehr lange mit Songs auseinander und ketten nicht irgendwelche Tanzschritte aneinander.<br/><br/>Wir variieren zwischen Beats-Lyrics-Instrumenten und anderen Effekten, die in einem Musikst&uuml;ck vorkommen. Das macht unsere Choreographien anspruchsvoll und fordert Profis heraus. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen wir beide sagen, dass wir unseren eigenen Stil gefunden haben und ihn immer weiter ausarbeiten. Und das obwohl wir noch recht jung sind :)<br/><br/>Wir lassen uns gerne von anderen T&auml;nzern und Choreographen inspirieren, doch kopieren nie den Style des anderen. Eine Choreographie sieht bei uns nie gleich aus, weil wir uns bei jedem St&uuml;ck neu herausfordern. Das macht unser Prinzip AGC &ndash; A GOOD CLASS ma&szlig;gebend aus.<br/><br/><strong></strong>Unsere Unterrichtsstunden finden immer Sonntags von 16.30 - 18.00 Uhr im Fitness Studio Just Fit beim Uni-Center statt. Das ist eine New Style Open Class, f&uuml;r jedermann ob Anf&auml;nger oder Profi, ohne Altersbeschr&auml;nkungen!<br/><br/>Wir erlernen gemeinsam mit den Tanzsch&uuml;lern jeden Sonntag eine neue Choreographie, meistens 4 - 6 Achter in 90 Minuten. Kommt ganz auf den Level der Tanzsch&uuml;ler an, der sich von mal zu mal &auml;ndern kann. Wir &quot;AGC&quot; sind bislang die einzigen aus der Szene in K&ouml;ln, die die New Style Open Classes vertreten. Mehr &uuml;ber unsere Kurse und Workshops kann man &uuml;ber unsere Internetseite <a href="http://www.agc-agoodclass.com" target="_blank">www.AGC-AGOODCLASS.com</a> erfahren. Wir freuen uns demn&auml;chst einige Stagepooler bei dem einen oder anderen Workshop/Kurs pers&ouml;nlich kennen lernen zu d&uuml;rfen.<br/><br/><strong>Wie seid ihr auf StagePool gesto&szlig;en? Und nutzt ihr StagePool regelm&auml;&szlig;ig?</strong><br/><br/>Wir sind &uuml;ber das Internet auf Stagepool gesto&szlig;en. Wir hatten nach diversen Plattformen gesucht. Vor drei Jahren richteten wir schon mal einen Account bei Stagepool ein, so eine Art Testmitgliedschaft war das. Aber nun sind wir auch schon seit knapp einem Jahr fest als Mitglieder bei Stagepool. Wir nutzen Stagepool <strong></strong>tagt&auml;glich! Stagepool ist f&uuml;r K&uuml;nstler, T&auml;nzer und Schauspieler eine vorteilhafte Plattform, da man sich direkt bei den Agenturen bewerben kann. Wir freuen uns diese M&ouml;glichkeit nutzen zu k&ouml;nnen und empfehlen es nur weiter! :)<br/><br/><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Interview! Wir sind gespannt euch immer wieder in Zeitschriften und auf Plakaten zu begegnen... ! </strong><br/><br/><strong>Euer </strong><strong>StagePool-Team</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2683/margit_gruber http://de.stagepool.com/backstage_mit/2683/margit_gruber Margit Gruber Fri, 07 Nov 2008 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:13+02:00 <strong>Liebe Margit, <br/><br/>Du bist unheimlich aktiv, hast viel erreicht und wir freuen uns sehr, dass Du uns davon berichten wirst...</strong> <br/><br/><strong>Dass Du neben deinem Leben als K&uuml;nstlerin auch ein eigenes Unternehmen gegr&uuml;ndet hast und nun leitest, ist sehr beachtlich. Was ist brain-place genau? Was sind deine Aufgaben? Und f&uuml;r wen sind die Angebote von brain-place gedacht? </strong><br/><br/>brain-place ist ein Unternehmen mit den Schwerpunkten &raquo;Personality Enrichment&laquo; und &raquo;Intercultural Competence&laquo;. Wir helfen Menschen, die Attraktivit&auml;t ihrer Pers&ouml;nlichkeit zu entwickeln und sich somit auf nationalem und internationalem Parkett erfolgreich zu bewegen. brain-place bietet Einzel- und Gruppencoachings, Firmen-Inhouse-Seminare sowie offene Trainings und Workshops. Zu unseren Kunden z&auml;hlen Klein-, Mittel- und Gro&szlig;betriebe, internationale Unternehmen, Institute und zahlreiche Einzelpersonen. Wir arbeiten mit Konsulaten und globalen Organisationen zusammen und legen sehr viel Wert auf nationale und internationale Vernetzung. <br/><br/>Der Firmensitz von brain-place befindet sich in M&uuml;nchen. Weitere Gesch&auml;ftsstellen sind in Frankfurt/M., D&uuml;sseldorf, Augsburg, Klagenfurt/AUT und Dubai, V.A.E. Ich selbst bin Gr&uuml;nderin, Inhaberin und Leiterin des Unternehmens und stehe einem Team von zehn hochkar&auml;tigen Trainern und Coaches vor. <br/><br/>Unsere Trainer und Coaches k&ouml;nnen alle auf eine langj&auml;hrige, erfolgreiche T&auml;tigkeit in ihren jeweiligen Fachgebieten zur&uuml;ckblicken und sind hochqualifizierte Experten mit Breitbanderfahrung. Lebens- und Beruferfahrung sowie Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen und Empathie sind unabdingbare Voraussetzungen, um ein &raquo;brain-place&rsquo;ler&laquo; zu sein! Weiterhin muss sich jeder Trainer und Coach dem Gedanken der Ganzheitlichkeit verpflichtet f&uuml;hlen. Keiner ist ein Einzelk&auml;mpfer mit Scheuklappendenken, denn jeder Aus- und Weiterbildungsbereich ist so gestaltet, dass er wie ein Zahnrad mit allen anderen Bereichen verbunden werden kann. Dies setzt bei unseren Trainern und Coaches ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Engagement und Flexibilit&auml;t voraus. <br/><br/>Meine Aufgaben im Unternehmen sind die Leitung und F&uuml;hrung des Ganzen, dar&uuml;ber hinaus vermittle ich auch meine Trainer und Coaches. Ich selbst arbeite vorwiegend als Sprach-Trainerin und Coach f&uuml;r Au&szlig;enwirkung &ndash; gemeinsam mit meinem Gesch&auml;ftspartner Wilfried Possin, (bekannter Ged&auml;chtnis-Weltrekordler, steht im Guinnessbuch der Rekorde) haben wir die nach uns benannte &bdquo;brain-place-Methode&ldquo; im Fremdsprachen-Unterricht entwickelt. Dies ist eine neue, erweiterte Unterrichtsform f&uuml;r behaltenswirksames Fremdsprachentraining, die unter anderem mit Elementen der Mnemotechnik (Ged&auml;chtniskunst) arbeitet. Siehe hierzu auch folgenden Link. <br/><br/>Unsere Besonderheit: Wir schulen in Telefoncoachings RUND UM DIE UHR in deutscher, englischer, franz&ouml;sischer, spanischer und italienischer Sprache! Da wir global in allen Zeitzonen arbeiten, ist dies ein au&szlig;ergew&ouml;hnlicher 24-Stunden-Service und ganz besonders f&uuml;r Personen geeignet, die unregelm&auml;&szlig;ige und ausgedehnte Arbeitszeiten haben! So geh&ouml;ren zum Beispiel besonders Leute aus der Filmbranche zu unseren Kunden &ndash; Regisseure, SchauspielerInnen, Kameraleute&hellip;..die zu &bdquo;normalen&ldquo; Gesch&auml;ftszeiten niemals einen Fremdsprachenunterricht besuchen k&ouml;nnten! Diese Telefoncoachings erfreuen sich zunehmender Beliebtheit!<br/><br/>Weiterhin halte ich Vortr&auml;ge, Seminare und Workshops zu folgenden Themen: <ul><li>Besser wirken! Besser ankommen! - Pers&ouml;nlichkeit und Stil: Ein Streifzug durch die Gebiete: Aussehen - Sprache - K&ouml;rpersprache - Etikette - Darstellung - Interaktion (Der Klassiker von Margit Gruber! ) </li><li>Farb-Stil-Image-Beratung mit Schminkschulung und Garderobenberatung: Professionelles Auftreten beginnt beim Aussehen! </li><li>Verkaufen an die Gruppe 55plus - sichern Sie sich die Kaufkraft der &quot;Best Agers&quot;! </li><li>Anti-Aging, Skinfood und Pr&auml;vention - Wie k&ouml;nnen wir das &Auml;lterwerden hinausz&ouml;gern? (Einer meiner beliebtesten Vortr&auml;ge!) </li><li>K&ouml;rpersprache im Beruf / im Verkauf - nonverbale Signale richtig deuten! </li><li>Akquise - den inneren Schweinehund &uuml;berwinden! </li><li>Wie erreiche ich durch Spezial-Events neue K&auml;uferschichten? Gestaltung und Management von Aktionen und Events im Dienstleistungsbereich </li><li>Dinner-Coaching - Sicher auf internationalem Parkett! Ess- und Tischkultur von der Antike bis heute mit zauberhaften Kochgeschichten, interessantem Hintergrundwissen und lehrreichen &Uuml;bungen! </li><li>Zauberhafte Weihnachtsgeschichten - internationale Weihnachtsbr&auml;uche, verbunden mit &quot;zauberhaften Demonstrationen&quot; </li></ul>In allen diesen Veranstaltungen wird Wissen auf sehr entertainige Art vermittelt. Hier arbeite ich ab einer bestimmten Veranstaltungsgr&ouml;&szlig;e auch zusammen mit meinem Gesch&auml;ftspartner Wilfried Possin (siehe oben) und musikalisch mit dem bekannten &quot;dacapo&quot;-Orchester M&uuml;nchen. <a href="http://www.margit-gruber.de/MG/referenzen/buhne" target="_blank">Hier findet man n&auml;here Informationen</a>. Die Vortr&auml;ge k&ouml;nnen je nach Wunsch 60, 90 oder 120 Minuten dauern und beziehen in sehr interaktiver Form das Publikum mit ein. Personenanzahl: Mindestens 10 bis mehrere Hundert Personen. Die Seminare oder Workshops k&ouml;nnen Halbtages-, Ganztages- oder 2-Tages-Veranstaltungen oder After-Job-Workshops sein; je nachdem, wie tief in ein Thema eingestiegen werden soll. <br/><br/><strong>Wie genau kamst Du auf die Idee von brain-place? Es scheint ja eine wirkliche Marktl&uuml;cke gewesen zu sein, betrachtet man den gro&szlig;en Erfolg von brain-place? </strong><br/><br/>brain-place ist nicht nur ein Unternehmen, welches &bdquo;alles, au&szlig;er gew&ouml;hnlich&ldquo; ist, es hat auch eine recht ausgefallene Entstehungsgeschichte: <br/><br/>Im Jahr 2002 lernte ich den Ged&auml;chtnisk&uuml;nstler Wilfried Possin auf dem Kreuzfahrtschiff AROSA BLU kennen, da wir beide zur gleichen Zeit dort als Seminarleiter verpflichtet waren. Ich selbst war engagiert als Sprachtrainerin und Seminarleiterin f&uuml;r das Thema &raquo;Besser wirken ! Besser ankommen !&laquo; mit den Schwerpunkten &lsquo;Image &amp; Look&rsquo; und Wilfried Possin war als Ged&auml;chtnistrainer sowie als B&uuml;hnenk&uuml;nstler mit seiner eigenen Performance BRAINSHOW gebucht. Bereits an Bord wurde die Idee einer Zusammenarbeit entwickelt, woraus in der Folge das Unternehmen brain-place entstand! <br/><br/>brain-place ist letzten Endes aus der B&uuml;ndelung meiner Talente, F&auml;higkeiten und Fertigkeiten entstanden. Ich verf&uuml;ge &uuml;ber etliche Berufsabschl&uuml;sse, Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die ich alle miteinander vernetze und die ineinander greifen und sich erg&auml;nzen. <br/>Hier eine kleine Auswahl: <br/><br/>Ich bin zun&auml;chst diplomierte Auslands- und Wirtschaftskorrespondentin f&uuml;r Englisch und Franz&ouml;sisch, diplomierte Betriebs- und Simultandolmetscherin, staatlich vereidigte Polizei-, Gerichts- und Notariatsdolmetscherin sowie &Uuml;bersetzerin. Sp&auml;ter kamen die Sprachen Italienisch, Spanisch und Serbokroatisch hinzu sowie ein wenig Arabisch. Ich habe als Dolmetscherin und Managerin europaweit in internationalen Unternehmen gearbeitet und dabei vor allem die Medizin-, Rehabilitations- und Architekturbranche kennen gelernt. <br/><br/>Dies f&uuml;hrte zu weiteren Ausbildungen: Ich verf&uuml;ge &uuml;ber ein abgeschlossenes, berufsbegleitendes Innenarchitekturstudium und eine Ausbildung zur Visagistin und Farb-Stil-Consultant sowie zur zertifizierten Anti-Aging- und Pr&auml;ventionstrainerin. Dar&uuml;ber hinaus absolvierte ich eine Ausbildung zur zertifizierten Eventmanagerin, um nur die wichtigsten zu nennen. Ich habe in allen diesen Berufsfeldern gearbeitet, oft gleichzeitig in mehreren Bereichen und habe immer Teams um mich versammelt. Auf Vernetzung habe ich stets gr&ouml;&szlig;ten Wert gelegt! <br/><br/>Aus allen diesen Kenntnissen, Erfahrungen und F&auml;higkeiten heraus entwickelte sich meine Selbst&auml;ndigkeit und schlie&szlig;lich die Gr&uuml;ndung von brain-place. Hier kann ich alle meine Talente einbringen, denn die Basics von brain-place bestehen aus den Modulen &bdquo;Aussehen &ndash; Sprache &ndash; K&ouml;rpersprache &ndash; Etikette &ndash; Darstellung &ndash; Interaktion&ldquo;. Ich selbst kann alle diese Bereiche abdecken, wobei meine Schwerpunkte in den Modulen Aussehen, Sprache (auch Fremdsprachen), Etikette (auch Auslandsetikette) und Darstellung (Schauspielerei) liegen. Ich leite vor allem Sprach-, Pr&auml;sentations- und Casting-Trainings und halte Vortr&auml;ge, Seminare und Workshops. Mit der Zeit habe ich mein Team an Trainern und Coaches um mich herum versammelt und immer wieder erweitert. Dies gilt auch f&uuml;r unsere B&uuml;ros: Ab dem 1. Juli 2008 expandieren wir auch mit unseren R&auml;umlichkeiten! <br/><br/><strong>Du wurdest geehrt als Ritterin des Ordens der Palmes Acad&eacute;miques. Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung! Wie kam es dazu? Was bedeutet dir diese Ehre? </strong><br/><br/>Ja, das ist wirklich eine ganz besondere Ehre, auf die ich recht stolz bin, denn dies ist eine der &auml;ltesten und seltensten Auszeichnung, die die Franz&ouml;sische Republik verleiht. Sie wurde im Jahr 1808 von Napol&eacute;on I. geschaffen, um die pers&ouml;nlichen hervorragenden Verdienste von Frauen und M&auml;nnern zu w&uuml;rdigen, die sich durch ihr Wirken zu Gunsten der Verbreitung der franz&ouml;sischen Sprache und Kultur in der Welt ausgezeichnet haben. <br/><br/>Mir pers&ouml;nlich wurde diese Ehre zuteil aufgrund meines jahrelangen Engagements im deutsch-franz&ouml;sischen Grenzgebiet zur Verbesserung der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung. So habe ich neben meinem Sprachunterricht f&uuml;r Kinder und Erwachsene zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium ein Sprachenprogramm f&uuml;r grenznah arbeitende Polizisten und Zollbeamte entwickelt, bilinguale Kindergarten- und Schulprogramme gef&ouml;rdert, deutsch-franz&ouml;sische Literaturkreise ins Leben gerufen, zweisprachige Filme forciert und vieles andere mehr. <br/><br/>Die Tatsache, dass ich als Kind einer franz&ouml;sischen Mutter und eines deutschen Vaters an der deutsch-franz&ouml;sischen Grenze geboren wurde, brachte mir die Problematik der Sprachbarrieren sehr nahe. Ich selbst bin mit den Sprachen und Dialekten Deutsch, Franz&ouml;sisch, Pf&auml;lzisch, Els&auml;sserditsch und Saarl&auml;ndisch gro&szlig; geworden und habe von daher schon von Kindesbeinen an eine gro&szlig;e Affinit&auml;t zur Sprache, zum Sprechen und zur B&uuml;hne entwickelt, was auch bereits in meinem Elternhaus gef&ouml;rdert wurde. So stand ich schon im Kindes- und Jugendlichenalter in Schulauff&uuml;hrungen, Laientheaterspielen und im Fasching in der B&uuml;tt auf der B&uuml;hne. Meine Sprach- und Sprechausbildungen haben mir hierbei nat&uuml;rlich sehr geholfen! <br/><br/><a href="http://www.brain-place.com/das-team/ritterin-des-ordens-der-palmes-academiques/" target="_blank">Hier findet man n&auml;here Informationen &uuml;ber die Auszeichnung</a>. <br/><br/><strong>Wie kamst Du zum Film und wie schaffst Du es, neben deiner Arbeit in deinem Unternehmen auch als Schauspielerin zu arbeiten? Was sind deine aktuellen Projekte? </strong><br/><br/>Ich bin es gewohnt, zeitgleich in sehr unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten und viele Dinge parallel zu entscheiden und zu erledigen. Dies ist in erster Linie die Folge eines konsequenten Selbstmanagements. Hierzu geh&ouml;ren sehr viel Disziplin und geistige Flexibilit&auml;t, auch Verzichtbereitschaft, geistige und k&ouml;rperliche Fitness und nat&uuml;rlich auch ein hochkar&auml;tiges, zuverl&auml;ssiges Team! Nichts von dem, was ich mache, kann man &bdquo;als Job erledigen&ldquo; &ndash; zu allem geh&ouml;rt engagierte Hingabe und gro&szlig;e Leidenschaft! <br/><br/>Zum Film kam ich eher &uuml;ber einen Umweg: <br/>In meiner Eigenschaft als Eventmanagerin lie&szlig; ich von einem amerikanischen Videofilmteam die gesamte Entstehung eines gro&szlig;en Events &uuml;ber insgesamt 10 Monate filmisch begleiten. Es entstand hieraus ein Dokumentarfilm mit dem Titel: &bdquo;Wie ein Event entsteht &ndash; von der Idee zur Realisation&ldquo;, der insgesamt 14 Sendetermine in deutschen Regionalsendern hatte. Ich war f&uuml;r die Gesamtorganisation, die Realisation und den Schnitt verantwortlich und agierte auch als Sprecherin des Films. Dieser Film verschaffte mir bereits eine gewisse Popularit&auml;t. <br/><br/>Durch einen puren Zufall (?) geriet ich eines Tages in ein Massen-Casting und erhielt prompt eine Woche danach meine erste Filmrolle angeboten. Dann ging es Schlag auf Schlag: Immer mehr Filmrollen kamen zusammen und ich entschied mich, noch eine zus&auml;tzliche Weiterbildung zu machen: So absolvierte ich eine Theaterausbildung nach der ber&uuml;hmten &bdquo;Lee-Strasberg-Methode Method Acting&ldquo;. Parallel entwickelte ich zusammen mit meinem Gesch&auml;ftspartner Wilfried Possin (Mentalist, Zauberlehrer, Ged&auml;chtnisweltrekordler) die BRAINSHOW - eine rasante B&uuml;hnenshow rund ums Gehirn und dessen F&auml;higkeiten, die bevorzugt bei Firmen-Incentives gezeigt wird. In der Rolle der &bdquo;Ms Storm&ldquo; verbl&uuml;ffe ich hier das Publikum mit zauberhaften Mentaleffekten! <br/><br/>Die n&auml;chsten gro&szlig;en Projekte waren dann die &quot;Zauberhaften Kochgeschichten&quot; und die &bdquo;Zauberhaften Weihnachtsgeschichten&ldquo;: Hier agiere ich als zauberhafte Geschichten-Erz&auml;hlerin, die die G&auml;ste auf einen Streifzug durch die Kulturgeschichte des Essens und Trinkens mitnimmt und Historisches, Skurriles und Einzigartiges erz&auml;hlt. Dazwischen erleben die Zuschauer &uuml;berraschende Demonstrationen und geistvolle Experimente. <br/><br/>Die &quot;Zauberhaften Koch-Geschichten&quot; wurden mit gro&szlig;em Erfolg in der Kochschule des Starkoch Alfons Schuhbeck ur-aufgef&uuml;hrt und haben sich zu einer sehr beliebten und popul&auml;ren Event-Idee entwickelt. <br/><br/>Die &bdquo;Zauberhaften Weihnachtsgeschichten&ldquo; finden in kleinerem Rahmen bei Firmenfeiern und als szenische Lesung statt oder in gro&szlig;em Rahmen gemeinsam mit dem bekannten &bdquo;dacapo-Orchester M&uuml;nchen&ldquo;. <br/><br/>Mittlerweile gestalte ich regelm&auml;&szlig;ig eine einst&uuml;ndige Radiosendung beim BLR Radiodienst Bayern mit der Ausstrahlung &quot;Einfach perfekt - Lifestyleberaterin Margit Gruber&quot;, die stets aktuelle Themen behandelt. <br/><br/>Beim Homeshoppingsender HSE24 stellte ich als Guest Speaker und Expertin w&auml;hrend der gesamten Laufzeit der Kosmetikserie &bdquo;ELLFIORE - Kosmetik f&uuml;r die reife Haut&quot; diese Produktlinie in Live-Sendungen einem Millionenpublikum vor. Ich wurde auch in der Werbung das Gesicht von ELLFIORE und bin dem Publikum durch Gro&szlig;plakatierungen bekannt. <br/><br/>Bei den von mir ins Leben gerufenen und mittlerweile sehr popul&auml;ren monatlichen Bildungsevents agiere ich regelm&auml;&szlig;ig als Moderatorin und immer wieder stehe ich auch selbst mit eigenen Darbietungen auf der B&uuml;hne des legend&auml;ren ROY in M&uuml;nchen, wo diese Meetings regelm&auml;&szlig;ig stattfinden. <br/><br/>Etliche TV-Projekte sind ebenfalls von mir entwickelt worden f&uuml;r Dokumentarfilme und Fernsehshows. Die Schwesterfirma &bdquo;brain-place-TV&ldquo; befindet sich in Gr&uuml;ndung. Auch mein erstes Buch-Projekt ist derzeit im Entstehen. N&auml;heres in K&uuml;rze&hellip;. <br/><br/><strong>An was f&uuml;r Projekten w&uuml;rdest Du gerne in naher Zukunft arbeiten? </strong><br/><br/>Ich m&ouml;chte gerne noch mehr als Schauspielerin arbeiten, sowohl vor der Filmkamera als auch auf der B&uuml;hne. Die idealen Rollentypen w&auml;ren: <ul><li>Die Frau mit zwei Gesichtern </li><li>Die verruchte Lady aus der Szene </li><li>Die durchsetzungsstarke Gesch&auml;ftsfrau / Anw&auml;ltin / Politikerin </li><li>Die edle Gesellschaftsdame / Gr&auml;fin / K&ouml;nigin </li><li>Die vom Leben gezeichnete Verliererin </li><li>Die charakterstarke Verfechterin </li><li>Meine Traumrolle w&auml;re die einer &bdquo;Alexis&ldquo; (Denver-Clan, das &bdquo;Biest&ldquo;)! </li></ul>Weiterhin interessiert mich sehr der Bereich &bdquo;H&ouml;rbuch, H&ouml;rspiel, H&ouml;r-CDs&ldquo; und ganz generell m&ouml;chte ich gerne noch mehr als Sprecherin arbeiten. <br/><br/><strong>Eine Powerfrau wie Du muss sich auch ab und zu einmal zur&uuml;ckziehen. Wie kannst Du abschalten vom Stress - wie genie&szlig;t Du deine Freizeit, wenn Du mal welche hast? </strong><br/><br/>Meine Arbeit ist mein Leben und ich genie&szlig;e, dass ich tun kann, was meinen F&auml;higkeiten und Talenten entspricht. Ich kann sehr intensiv arbeiten, doch auch genauso intensiv faulenzen, wirklich einfach &bdquo;nichts&ldquo; tun und dies sehr gr&uuml;ndlich! <br/><br/><strong>Wie wurdest Du auf StagePool aufmerksam? Wie gef&auml;llt dir der Service von StagePool? </strong><br/><br/>Auf StagePool wurde ich durch einen Newsletter aufmerksam und bin sofort in diese Organisation eingetreten. Der Service von StagePool gef&auml;llt mir aus mehreren Gr&uuml;nden sehr gut:<ol><li>Die Website ist &uuml;bersichtlich aufgebaut und &Auml;nderungen in den Personalien sind generell kein Problem.</li><li>In keiner anderen Organisation wird man so umfassend und in so kurzen Zeitabst&auml;nden &uuml;ber neueste Anfragen informiert! </li><li>Trotz der Gr&ouml;&szlig;e der Organisation bleibt der pers&ouml;nliche Kontakt nicht auf der Strecke und man hat nie das Gef&uuml;hl, nur eine &bdquo;Nummer&ldquo; zu sein. </li><li>StagePool wird von den Anbietern/Produzenten ernst genommen &ndash; wer &uuml;ber StagePool kontaktiert wird, geh&ouml;rt bereits zu einer im positiven Sinne vor-selektierten Gruppe! </li><li>StagePool warnt auch vor dubiosen Machenschaften und unlauterem Wettbewerb, was jeden Schauspieler vor pers&ouml;nlichem Schaden bewahren kann. </li></ol>Gerade diese Woche habe ich &uuml;ber StagePool das Angebot erhalten, in einer Theatergruppe f&uuml;r Krimi-Dinners mitzuwirken &ndash; die ersten diesbez&uuml;glichen Gespr&auml;che sind schon sehr konstruktiv verlaufen! <br/><br/><strong>Herzlichen Dank f&uuml;r das Interview! Weiterhin viel Erfolg f&uuml;r deine Gesch&auml;fte und deine Karriere w&uuml;nscht dir dein StagePool-Team! </strong><br/><br/>Ich danke Euch vielmals und w&uuml;nsche Euch weiterhin gro&szlig;en nationalen und internationalen Erfolg in Eurer Organisation! <br/><br/>Eure <br/><br/>Margit Gruber <br/><br/><a href="http://www.margit-gruber.de/" target="_blank">www.margit-gruber.de</a> <br/><a href="http://www.brain-place.com/" target="_blank">www.brain-place.com</a>&nbsp; http://de.stagepool.com/backstage_mit/2291/thom_nowotny http://de.stagepool.com/backstage_mit/2291/thom_nowotny Thom Nowotny Seit vielen Jahren spielt Thom in verschiedenen Theaterstücken in Trier Hauptrollen. Über StagePool hat er bereits einige Jobs erhalten, worüber wir uns natürlich sehr freuen! Fri, 07 Nov 2008 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:25+02:00 <strong>Thom, stell dich doch einmal vor. Wie begann deine Liebe zur Schauspielerei? Was hast Du daf&uuml;r getan? Gab es Hindernisse auf dem Weg?</strong><br/><br/>Ich habe seit fr&uuml;hester Kindheit davon getr&auml;umt auf der B&uuml;hne zu stehen. So begann ich mit 7 Jahren eine Ausbildung als Gitarrist, also eine ganz typische Kinder-Musikschul-gro&szlig;er Star werden wollen-Karriere. So begann ich also mit einer kleinen Gitarre f&uuml;r 30 (Ost) Mark. Mit 14 hatte ich dann meine erste Sch&uuml;lerband und kam so zum Fernsehen. F&uuml;r den Polizeiruf 110 wurde eine Sch&uuml;lerband gesucht die im Park sitzt und &bdquo;gute Jungen&ldquo; spielt. Da begann meine Liebe zur Schauspielerei. Klar, kleine Rolle aber Polizeiruf! Es folgte ein relativ normales Weitergehen auf meinem Weg: Profiausbildung als Gitarrist und tingeln. Immer am Rande des Legalen aber mit viel Spielfreude und Rampensau. Tourneen mit erfolgreichen Kollegen folgten. Erst in der Zusammenarbeit mit Lotti Huber kam ich dann endlich zum Schauspielstudium. Kleine Rollen, wenig Geld, alles wie immer. Nach dem Tod von Lotti Huber war ich (bis dahin recht gerfragter Gitarrist und Schauspieler) auf einmal weg vom Fenster und vom Markt. Ich hatte ja 4 Jahre keine Zeit f&uuml;r irgendwelche Engagements. Nun ja durch den Beschiss verschiedenener Agenten und Manager habe ich mich auf meine eigene Kraft und Erfahrung gest&uuml;tzt und Angebote wie Stagepool gern in Anspruch genommen. So kann ich heute auf erfolge Jahre zur&uuml;ckblicken und frohen Mutes in die Zukunft...<br/><br/><strong>Wie kamst Du auf StagePool? Kanntest Du bereits &auml;hnliche Job-Portale?</strong><br/><br/>Auf Stagepool kam ich durch eine der langwierigen Internetrecherchen ,die du machst um an Jobs zu gelangen. Irgendwann kam ich auf Stagpool, kannte schon andere &bdquo;Internetagenturen&ldquo;, war also sehr skeptisch. Ich wurde eines besseren belehrt.<br/><br/><strong>Wie h&auml;ufig nutzt Du StagePool? Wie gef&auml;llt dir die Qualit&auml;t der angebotenen Jobs? Du darfst gerne kritisieren.</strong><br/><br/>Ich finde Aufmachung, Service und Qualit&auml;t der Seite wirklich einzigartig in Deutschland. Durch den E-Mail-Service nutze ich Stagepool fast t&auml;glich. Ich nutze Stagepool inzwischen auch zur eigenen Suche von K&uuml;nstlern. Die e-chiffre Bewerbungen finde ich nach wie vor nicht gut, da ich das Gef&uuml;hl habe im gleichen Sumpf der normalen Casting-Agenturen zu landen. Ich habe dadurch auch noch nicht einen Job bekommen. Auch die Kontakte zu wirklich guten Filmproduktionen finde ich absolut ausbauf&auml;hig! Ansonsten bin ich wirklich sehr zufrieden.<br/><br/><strong>Welche Jobs hast Du &uuml;ber StagePool bekommen? Wie verlief die Bewerbung? </strong><br/><br/>Ich habe, wie gesagt, ein festes und sehr gutes Engagement in Trier erhalten, daneben Theaterrollen und wirklich gute Castings. Die erfolgreichen Bewerbungen verliefen immer &uuml;ber eine angegeben e-Mailadresse und die Chance mich individuell zu bewerben und auf das Casting vorzubereiten. So wird es erfolgreich und f&uuml;r mich nachvollziehbar.<br/><br/><strong>Nachdem Du bereits so lange in Trier spielst &ndash; ist es ein Segen immer wieder neue St&uuml;cke in Trier spielen zu k&ouml;nnen oder wird es dadurch schwerer auch einmal andere Engagements anzunehmen?</strong><br/><br/>Trier ist ein Segen und ein Fluch ;-) Die St&uuml;cke in Trier sind einzigartig und anspruchsvoll. Durch ca. 200 Vorstellungen im Jahr bleibt wenig Zeit f&uuml;r anderes, aber wenig Zeit ist immer noch Zeit! Also eine Rampensau wie ich, oder wohl jeder Schau-Spieler will ja 365 Tage im Jahr spielen, und in der Nacht noch eine Sp&auml;tvorstellung...<br/><br/><strong><br/>Kannst Du uns einige neue Projekte verraten? Wo kann man dich demn&auml;chst sehen?</strong><br/><br/>&Uuml;ber ungelegte Eier spricht man ja nicht. Aber ich werde im Herbst eine Serie f&uuml;r das Fernsehen synchronisieren und habe eine Theaterproduktion, die mir seit Jahren auf&nbsp; der Seele liegt, auf meinem &bdquo;dringenden&ldquo; Spielplan. Daf&uuml;r suche ich noch Regie. Vielleicht werde ich bei Stagepool f&uuml;ndig. <br/><br/><strong>Wie empfindest Du die Joblage f&uuml;r Schauspieler in Deutschland momentan? W&uuml;rdest Du Schauspiel-Anf&auml;nger zu ihrem Traum ermutigen oder eher dazu raten, Schauspielerei als Hobby neben einem festen Beruf zu betreiben?</strong><br/><br/>Die Joblage ist seit Jahren sehr, sehr schwierig. Wie jeder wei&szlig;, sieht man im Fernsehen immer nur die gleichen Fressen. Neue Gesichter sind absolute Mangelware. Insofern ist eigentlich jedem von diesem Job abzuraten. ABER es ist nun mal der geilste Job der Welt.&nbsp; Und wer seine F&uuml;&szlig;e eben nicht von den Brettern runter bekommt ist hier immer noch genau da wo er hingeh&ouml;rt!!!<br/><br/><strong>Vielen Dank, Thom, f&uuml;r das Interview! Wir freuen uns darauf mehr von dir zu h&ouml;ren!</strong><br/><br/>Mehr von Thom auf <a href="http://www.thomnowotny.com" target="_blank">www.thomnowotny.com</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/2272/fabrizio_levita http://de.stagepool.com/backstage_mit/2272/fabrizio_levita Fabrizio Levita Lieber Fabrizio – du hast bereits eine Traumkarriere hinter dir... das macht uns neugierig und wir würden dir gerne einige Fragen stellen... Fri, 07 Nov 2008 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:12+02:00 <strong>Woher kam deine Lust auf das Singen? Du hast ja bereits als Kind &ouml;ffentlich gesungen... Hattest Du ein bestimmtes Vorbild?</strong><br/><br/>- Ich habe schon im Kindesalter gemerkt, dass mir nichts mehr Spa&szlig; macht als Musik zu h&ouml;ren und diese dann direkt mitzusingen &ndash; und da ich meine Mitmenschen dadurch nicht in die Ferne trieb, habe ich das immer weiter betrieben &ndash; ein gro&szlig;es Vorbild ist z.B. George Michael, dessen Songwriter&ndash; und Gesangsqualit&auml;ten beispiellos sind - er hat mich musikalisch sehr inspiriert.<br/><br/><strong><br/>Dann im Jahr 2003 POPSTARS- DAS DUELL von einem renommierten Privat-Sender. Was war die Motivation f&uuml;r deine Bewerbung? Wie empfandest Du die Zeit w&auml;hrend des Castings und den einzelnen Shows? Konntest Du f&uuml;r dich viel hinzulernen oder ist doch nur vieles auch Farce?</strong><br/><br/>- Zu der Zeit hatte ich zahlreiche Demos aufgenommen, diverse Tonstudios schimpften mich den schnellsten Jingles&auml;nger Hessen (sch&ouml;n auch: immergeile Jingleschlampe ;-) ), nur die Plattenindustrie wollte davon nicht so richtig Notiz nehmen - ergo beschloss ich den Castingweg zu gehen. Ich habe dort viel gelernt, nat&uuml;rlich ist das, was man am Ende in der Flimmerkiste betrachten kann nur ein kleines Mosaiksteinchen von dem was wirklich im Camp passiert - nur soviel: ich konnte t&auml;nzerisch einiges mitnehmen, gesanglich musste ich mich eher zur&uuml;ckhalten: Spr&uuml;che wie: Du bist jetzt in einer Band, Du musst Dich gesanglich zur&uuml;ckhalten&nbsp; wollten dem Dickkopf Fabrizio so gar nicht zusagen.. Vieles ist auch einfach nur &bdquo;gemacht&ldquo; , die Sendung funktioniert nach einem bestimmten Prinzip, es gibt gut und b&ouml;se, diese Rollen wollen verteilt werden. Aber ich habe zahlreiche gute Kontakte in der Zeit gemacht und wie gesagt viel gelernt.<br/><br/><strong>In die Band hast Du es ganz am Ende zwar nicht geschafft, dennoch bist Du Finalist und hast deinen eigenen Plattenvertrag bekommen. Was war das f&uuml;r ein Gef&uuml;hl? Denkst Du manchmal, dass Du gerne in der Band gewesen w&auml;rst? Wie viel hat dir der Plattenvertrag bedeutet &ndash; h&auml;ttest Du es auch ohne ihn so weit geschafft?</strong><br/><br/>- Ich war ganze 3 Wochen in der Band &ndash; und ich bin sicher, ohne die Sendung h&auml;tte ich &ndash;zumindest nicht so schnell &ndash; eine Solo-Deal bekommen. Es ist wirklich das gr&ouml;&szlig;te wenn man schon als kleiner Junge davon tr&auml;umt im TV einen selbst komponierten Song performen zu d&uuml;rfen - und dann wird es wirklich wahr!<br/>Der Major-Deal hat sich dann als nicht ganz das entpuppt, was ich mir unter ihm vorstellte- wenn man nicht das gesamte Unternehmen bis hin zur h&ouml;chsten Management-Ebene auf seiner Seite hat, dann bringt ein Major-Deal gar nichts. Man durchblickt das System eben erst dann, wenn man sich einige Zeit darin bewegt und darin auch laufen - aber eben auch stolpern &ndash; lernt. Demnach k&ouml;nnen Indie - Labels, deren Mitarbeiter Ihr ganzes Herzblut in einen Act stecken durchaus Vorz&uuml;ge aufweisen - diese genie&szlig;e ich gerade.<br/><br/><strong>Du hast nun so eine Casting - Show von Anfang bis zum Ende mitgemacht. Sollten junge K&uuml;nstler so eine Chance wirklich nutzen oder w&uuml;rdest Du ihnen eher davon abraten?</strong><br/><br/>- Dazu k&ouml;nnte ich den ganzen Abend philosophieren, ach , eigentlich ein Buch dar&uuml;ber schreiben: Es&nbsp; KANN ein Sprungbrett sein, f&uuml;r mich schlie&szlig;t aber das &bdquo;Heranz&uuml;chten&ldquo; in ganz kurzer Zeit eine langfristige Karriere aus, zumal es dem Zuschauer da drau&szlig;en prim&auml;r um die Sendung an sich geht, nicht darum, wer am Schluss&nbsp; als Sieger hervor geht, noch viel weniger darum, was dann mit ihm passiert.<br/>Bestes , aktuelles Beispiel: Monrose (Senna hat vor 3 Jahren bei mir Background gesungen) haben Ihre Tour noch nicht gestartet, da beginnen schon die Dreharbeiten zur 6. Staffel von Popstars...<br/>Man muss sich schon sehr bewusst sein, dass es nicht um einen selbst geht, nicht darum wer als Sieger der jeweiligen Show hervorgeht, sondern, dass es um die Unterhaltung innerhalb der Sendung geht, die die TV-Show dem Zuschauer bietet..)<br/><br/><strong>Seither ist eine Menge geschehen... Du hast viele CDs aufgenommen, unter anderem auch mit den No Angels, viele internationale Auftritte gehabt und viele Singles ver&ouml;ffentlicht.<br/>Erz&auml;hl uns von dieser Zeit. An welche Projekte erinnerst Du dich besonders gerne?</strong><br/><br/>- Ich habe es z.B. genossen beim Video-Dreh von &bdquo;Do they know it&acute;s Christmas&ldquo; am Fl&uuml;gel zu sitzen, die No Angels zu begleiten und mit ihnen herumzualbern - oder den Song &bdquo;Hope&ldquo; mit vielen weiteren K&uuml;nstlern f&uuml;r die Tsunami - Flutopfer zu schreiben, deren Einnahmen wir nach Sri Lanka geschickt haben um dort einen klitzekleinen Teil der Aufbauhilfe zu leisten &ndash; oder letztlich die vielen Live-Auftritte vor Tausenden von Menschen, bei Sommer - Open Airs oder die Interviews die ich als T-Mobile-Reporter in der TV-Musiksendung &bdquo;recorder&ldquo; mit den Guano Apes oder Jimmy Tenor gef&uuml;hrt habe.<br/><br/><strong>&Uuml;ber StagePool hast Du bereits zwei tolle Engagements erhalten. Was waren das f&uuml;r Jobs und wie hast Du sie bekommen?</strong><br/><br/>- Zun&auml;chst war es ein Casting f&uuml;r eine 12 St&auml;dte Europa - Roadshow f&uuml;r ein Schmuckunternehmen, eine musikalische Zeitreise bei der ein S&auml;nger gesucht wurde, der ein gro&szlig;es Repertoire hat - ich musste ganz normal durch eine Audition (ich sage immer: das ganze Leben ist ein Casting) und hatte den Job dann nach 3 Tagen in der Tasche. War eine sch&ouml;ne Erfahrung mit vielen professionellen T&auml;nzern &amp; S&auml;ngern die Show auf die Beine zu stellen und sie &ndash; auch in meiner Heimat Italien &ndash; pr&auml;sentieren zu d&uuml;rfen. Des weiteren habe ich bei der a cappella band &bdquo;yeomen&ldquo; eine Audition gemacht, die dazu f&uuml;hrte, dass wir n&auml;her zusammen arbeiten und uns bei Live-Auftritten gegenseitig live on stage featurn &ndash; z.B. in Berlin am 29.05.07 oder Braunschweig am 15.06.2007 erfolgreich geschehen.<br/><strong><br/><br/>Inwieweit ist dir StagePool bei deiner Jobsuche &ndash; sogar als sehr erfolgreicher K&uuml;nstler &ndash; eine Hilfe?</strong><br/><br/>- Nun ja, ich kenne zwar den einen oder anderen im Business, aber man kann nie jeden kennen-und um diese L&uuml;cke auszuf&uuml;llen ist stagepool wirklich eine vortreffliche Erfindung!<br/>Witzigerweise bin ich seit knapp 2 Jahren stagepool Mitglied &ndash; im ersten Jahr gab es kaum Vermittlungen, in diesem Jahr sieht es dagegen sehr gut aus. Also das Motto &bdquo;immer dran bleiben&ldquo; gilt auch f&uuml;r stagepool!<br/><br/><strong>Hast Du bei soviel Stress &uuml;berhaupt noch ein Privatleben? Wenn Du eine freie Minute hast, was tust du dann am liebsten?</strong><br/><br/>- Ja , das Privatleben ist in der Tat nicht so wirklich &uuml;ppig ges&auml;t, wenn es stattfindet entspanne ich bei Wellness oder gehe Essen / ins Kino, treffe mich mit Freunden und treibe Sport.<br/><br/><strong>Wie wird es nun weiter gehen? Welche Projekte sind geplant und worauf freust Du dich am meisten?</strong><br/><br/>- Das spannendste Projekt ist derzeit meine Arbeit am Solo-Album mit einem renommierten Frankfurter Label - V&Ouml; ist nicht vor 2008 geplant, weil wir die Songs richtig reifen lassen wollen &ndash; und die Tatsasche, dass ich in Berlin per Zufall den Caster des Friedrichstadtpalastes kennen gelernt habe (und auch das ist indirekt auf stagepool zur&uuml;ckzuf&uuml;hren!) Nach 2 Auditions darf ich jetzt die Hauptrolle f&uuml;r die kommende Spielzeit (20.9.07-07.11.07) beim St&uuml;ck &bdquo;Rhythmus Berlin&ldquo; &uuml;bernehmen, wor&uuml;ber ich wirklich sehr gl&uuml;cklich bin.<br/><br/>- Nat&uuml;rlich absolviere ich weiterhin zahlreiche Live-Auftritte mit und ohne Band, schreibe Songs f&uuml;r mich und f&uuml;r andere K&uuml;nstler (habe z.B. f&uuml;r Nevios gerade GOLD gegangenes Album einen ital. Text geschrieben) und lasse mich &uuml;berraschen was die Zukunft noch so bringt.<br/><br/>THX 2 STAGEPOOL &amp; macht weiter so! :)<br/><br/>Websites:<br/><a href="http://www.fabriziolevita.de" target="_blank">www.fabriziolevita.de</a><br/><a href="http://www.myspace.com/fabriziolevita" target="_blank">www.myspace.com/fabriziolevita</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2220/brigitte_breternitz http://de.stagepool.com/backstage_mit/2220/brigitte_breternitz Brigitte Breternitz Brigitte Breternitz, Choreographin und Tänzerin aus Köln verwirklicht ihren größten Traum... Nach Jahren harter Arbeit wird sie am 1. Juli 07 ihre eigene Schule für Tanz, Schauspiel und Musik in Köln eröffnen. Tue, 07 Aug 2007 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:11+02:00 <strong>Erz&auml;hl uns doch einmal, seit wann Du diesen Traum hast. Was war dir an ihm so wichtig?</strong> <br/><br/>- Den Traum hatte ich wohl schon immer aber irgendwann hab ich dann gedacht, es muss ja nicht nur ein Traum bleiben... und dann fing ich an ein Konzept zu schreiben und w&auml;hrend der Jahre haben sich viele Ideen geordnet und gefunden. So ist heute ein wirklich gutes und neues K&uuml;nstler- Schulsystem entstanden, von dem ich glaube, dass es frischen Wind in unsere Szene bringt. <br/><br/><strong>Wann haben die konkreten Planungen begonnen?</strong> <br/><br/>- So ein Projekt bedarf intensivster Betreuung und auch die Unterst&uuml;tzung von Familie, Freunden, Partnern, Banken... Vor ca. 1 1/2 Jahren hab ich Meike Schlegel getroffen, deren unglaublichem Organisationstalent ich es verdanke, dass unsere gemeinsam gegr&uuml;ndete Agentur PAKAMELE Productions und das dazugeh&ouml;rende Talentf&ouml;rderprojekt Hot Per Suit im letzten Jahr sehr erfolgreich war. <br/><br/>Sie war bei der Idee der MADCITY sofort dabei und so haben wir einfach angefangen an unseren Zielen zu arbeiten. Mit ihr sind wir ein super Team! Das ist das wichtigste von allem f&uuml;r mich. Ich habe nat&uuml;rlich auch sehr liebe Freunde und eine verr&uuml;ckte Familie, die mich auch mit aller Kraft unterst&uuml;tzen. Die Bank und viele helfende H&auml;nde haben an unser Konzept geglaubt und investiert... <br/><br/>Ja und dank diesem vielen guten Glauben und unserem eigenen Antrieb ist es nun endlich soweit... <br/><br/><strong>Gab es bisher schon gr&ouml;&szlig;ere Probleme, die ihr bew&auml;ltigen musstet?</strong><br/><br/>- Wahrscheinlich nur der &uuml;bliche Wahnsinn. Es ist auf jeden Fall sehr, sehr spannend! <br/><br/><strong>Was ist das Besondere an eurer Tanzschule?</strong> <br/><br/>- Das Besondere ist zum ersten die Flatrate, was bedeutet, dass unsere Mitglieder f&uuml;r einen Preis so viel trainieren k&ouml;nnen, wie sie wollen und zum zweiten haben wir dank meiner langj&auml;hrigen Erfahrung im Profi- sowie im Amateurbereich wirklich &bdquo;gute&ldquo; Dozenten, die sowohl f&uuml;r Profis als auch f&uuml;r angehende Profis interessant sind. <br/><br/><strong>&nbsp;</strong><br/><br/><strong>Das Niveau ist das Besondere, w&uuml;rde ich sagen! Ja und zum letzten... Ich liebe meinen Job!</strong> <br/><br/>- Wann werdet ihr er&ouml;ffnen? Am Sonntag, dem 1. Juli wird es einen Er&ouml;ffnungsworkshop geben. Die Dozenten werden sein - Marvin A. Smith, Eva Nitsch, David Hernandez und Camillo Lauricella-, alles gute Leute aus der Sat1 Sendung you can Dance. Der Workshop, die Party und die Show am Abend werden 29,90 kosten - Soviel wie einer der Monatsbeitr&auml;ge von uns! Die Party am Abend ist offen f&uuml;r Alle und ich hoffe, dass wir damit einen guten Start hinlegen k&ouml;nnen. <br/><br/>- Im Juli planen wir ein Er&ouml;ffnungsprogramm in Form von Projektwochen. Es wird jeden Tag an einem bestimmten St&uuml;ck geprobt und am Samstag ist die Show. Wie bei Profis eben... Die Stilrichtungen &auml;ndern sich w&ouml;chentlich und am Abend um 20.30 Uhr finden ab dem 2. Juli schon die ersten festen Kurse zum Dozentenschnuppern statt. <br/><br/>- Die eine Woche Intensiv Training kostet ebenfalls in den Er&ouml;ffnungswochen nur 29,90 pro Woche, Mitglider d&uuml;rfen allerdings schon alles frei nutzen... Ab August haben wir dann unseren regul&auml;ren Stundenplan, der in Altersstufen geteilt sein wird. Innerhalb dessen wird es offene Klassen, Profi Klassen und auch Basiskurse geben. <br/><br/><strong>An wen wird sich das Angebot richten - Anf&auml;nger, Hobbyt&auml;nzer und auch professionelle K&uuml;nstler?</strong> <br/><br/>- Es gibt einen sehr sch&ouml;nen Satz von Merce Cunningham: &bdquo;Man muss den Tanz lieben, um dabei zu bleiben. Er schenkt einem nichts &ndash; au&szlig;er jenem Augenblick, in dem man das Leben in sich sp&uuml;rt.&ldquo; So sehe ich das auch! Also, wir haben Interesse an allen T&auml;nzern und T&auml;nzerinnen mit Willen. <br/><br/><strong>Welche Tanzarten sollen unterrichtet werden?</strong> <br/><br/>- Unser Tanzstile fangen bei Jazz, Modern, Musical und Ballett an und gehen weiter &uuml;ber Hip Hop Newschool/ Oldschool und Funky Jazz bis hin zu Ladysalsa, Afro und Orientalischem Tanz, um den Sch&uuml;lern die M&ouml;glichkeit zu geben in verschiedenen Stilrichtungen ihre F&uuml;hler auszustrecken. Wir haben auch vor, Kurse anzubieten, die die k&ouml;rperliche Fitness eines T&auml;nzers trainieren, wie zum Beispiel Yoga, Dancers Workout. FloorBarre, Girotonic und reine Technikkurse. Wir sind p&auml;dagogisch sehr gut strukturiert und so, hoffe ich, trainieren bei uns bald viele &bdquo;vielseitige&ldquo; T&auml;nzer und T&auml;nzerinnen. Ich freu mich soooo darauf!!! <br/><br/><strong>Werden StagePooler Erm&auml;&szlig;igung bekommen?</strong> <br/><br/>- Als Stagepooler hat man Profistatus und zahlst auch nur die Profipreise! <br/><br/><strong>Wenn die MADCITY er&ouml;ffnet ist &ndash; hast Du dann f&uuml;r dich im Leben alles erreicht, was Du erreichen wolltest? Kannst Du dich dann beruhigt zur&uuml;cklehnen? </strong><br/><br/>- Hmmm... ich glaube wenn die MADCITY er&ouml;ffnet ist ist ein weiterer Schritt getan, dann geht es erst mal so richtig los. An Ideen mangelt es bei mir in keiner Weise und ich bin ein Mensch, der es liebt eine gute Idee dann auch zu verfolgen... Kreativit&auml;t umzusetzen ist das Gr&ouml;&szlig;te f&uuml;r mich und ich hab das Gef&uuml;hl die MADCITY ist daf&uuml;r genau der richtige Platz. Die Zukunft wird alles andere als ruhig und das ist auch gut so. Es muss was bewegt werden und das ist f&uuml;r mich ein sehr wichtiges Ziel, was wahrscheinlich nie aufh&ouml;ren wird... <br/><br/><strong>Wir hoffen sehr, dass die MADCITY erfolgreich ist &ndash; auch wirtschaftlich gesehen. Haltet uns auf dem Laufenden!</strong> <br/><br/>- Vielen Dank, wir k&ouml;nnen eure Daumen wirklich gut gebrauchen! Sehr gerne und vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch. Mehr &uuml;ber MADCITY: <a href="http://www.madcitycologne.de/" target="_blank">www.madcitycologne.de</a> oder ab 1. Juli einfach vorbeikommen: <br/><br/><em>MADCITY<br/>Neusser Str. 30-32<br/>50670 K&ouml;ln-Ebertplatz</em> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2165/marina_welsch http://de.stagepool.com/backstage_mit/2165/marina_welsch Marina Welsch Tue, 07 Aug 2007 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:25+02:00 Liebe Marina,<br/><br/>Herzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu deinem gro&szlig;en Erfolg: eine der Hauptrollen in einem internationalen Kinofilm!<br/><br/>Doch deine Schauspielkarriere hat erst etwas sp&auml;ter und auch etwas ungew&ouml;hnlicher angefangen. Gibt es ein Alter, ab dem deiner Meinung nach der Wechsel zu einem K&uuml;nstlerleben zu sp&auml;t ist?&nbsp;<br/><br/>Ich glaube, dass es kein &bdquo;Zusp&auml;t&ldquo; gibt, solange man selbst nicht denkt, es sei zu sp&auml;t und die Energie, Geduld&nbsp; und vor allem die Kraft aufbringen kann, die ein &bdquo;Fu&szlig;fassen&ldquo; im Film/TV-Bereich mit sich bringt. Sicherlich ist es leichter, wenn man j&uuml;nger ist, um mit der Schauspielerei zu beginnen. Als &bdquo; Sp&auml;tberufene&ldquo; muss man sich einerseits in einem sehr hart umk&auml;mpften Markt etablieren und andererseits auch neben Kolleginnen bestehen k&ouml;nnen, die schon langj&auml;hrige Erfahrungen vorweisen k&ouml;nnen und den Castern und Regisseuren nat&uuml;rlich auch viel pr&auml;senter in den K&ouml;pfen sind, als man es als &auml;lterer &bdquo;Neuling&ldquo; ist.<br/><br/>Aber ich glaube, dass es zu allen Regeln Ausnahmen gibt. Und genau das werde ich sein m&uuml;ssen: &bdquo;Eine Ausnahme zu den Regeln&ldquo; <br/><br/>Was hast Du vorher gemacht?<br/><br/>Ich war auch vorher schon in verschiedenen Kreativberufen t&auml;tig unter anderem als Creative Director und Creativ-Beraterin in Werbeagenturen (davon zwei Jahre in Rum&auml;nien), ich habe Marketing-Kommunikation studiert,&nbsp; ein Volontariat als Bildredakteurin gemacht und Malerei studiert, bzw. als Malerin schon einige Erfolge gehabt, um einige bisher wichtige Lebensstationen aufzuz&auml;hlen. All das f&uuml;gt sich jetzt zu einem f&uuml;r mich passenden Ganzen zusammen und hilft mir als Schauspielerin, da ich aus verschiedensten Bereichen Erfahrungen und Erlebnisse&nbsp; abrufen kann<br/><br/>Und wie hast Du dich auf deine Schauspielkarriere vorbereitet? Inwiefern haben dir die Fortbildungen auf Mallorca und in New York geholfen?<br/><br/>Am meisten hat mich mein Coach Bernard Hiller beeinflusst, weil er zum richtigen Zeitpunkt, die f&uuml;r mich entscheidenden Energie-Sch&uuml;be geliefert und Glaubens&auml;tze hinterfragt hat. Viel mehr als die richtige Technik, die sicherlich einen Teil ausmacht, glaube ich, dass Lebenserfahrungen und Menschenkenntnis die Schatzkiste bilden, aus dem ein Filmschauspieler sch&ouml;pfen kann. Ganz wichtig sind Entschlossenheit und die Bereitschaft, st&auml;ndig neues zu lernen&nbsp; und &bdquo;wachsen&ldquo; zu wollen &ndash; sowohl als Mensch, als auch als Schauspieler. Wichtiger als mit der richtigen Technik &bdquo;zu spielen&ldquo; ist&nbsp; meiner Meinung nach gelebtes Leben um &bdquo;sein zu k&ouml;nnen&ldquo;, um den Figuren Authentizit&auml;t verleihen zu k&ouml;nnen&hellip;..<br/><br/>Und &ndash; dar&uuml;ber hinaus, dass Gef&uuml;hl, nichts Anderes tun zu wollen. <br/><br/>Und nun dein Erfolg &ndash; eine der Hauptrollen in dem Kinofilm &bdquo;Breathful&ldquo;. Erz&auml;hl uns doch einmal von dem Film und wie Du die Rolle bekommen hast.<br/><br/>&bdquo;Breathful&ldquo; ist ein Film von Daryush Shokof (ein Kultregisseur, der u. a. mit Anthony Quinn &bdquo;Seven Servants&ldquo; gedreht hat)&nbsp; -&nbsp; &bdquo;Breathful&ldquo; ist eine &bdquo;verr&uuml;ckte&ldquo; Gangsterkom&ouml;die, in dem der gesamte Cast nur aus Frauen besteht. Der Film hatte im Februar in Berlin Premiere, lief dann&nbsp; auf dem independent Filmfestival in Los Angeles und&nbsp; wird im Sommer auch auf dem New Yorker independent Filmfestival zu sehen sein.<br/><br/>Durch eine sehr nette Schauspielkollegin, die ich auf der MFA in Palma kennengelernt habe, hatte ich von dem<br/><br/>gesuchten Rollenprofil erfahren und mich dem Regisseur in Berlin vorgestellt.<br/><br/>Der WDR hat sogar eine Reportage &uuml;ber dich ausgestrahlt. Wie kam das zustande und hat dir das in deiner Karriere geholfen?<br/><br/>Eine Redakteurin hat mich aufgrund eines Zeitungsartikels kontaktiert und schlug dieses Portr&auml;t vor, weil sie es spannend fand, dass ich mich relativ sp&auml;t entschieden habe, doch noch&nbsp; meiner Berufung zu folgen. Vielleicht gerade, weil es nicht der klassische Weg war, sondern einige Umwege n&ouml;tig waren, &bdquo;um meinem Ruf zu folgen&hellip;.&ldquo;.<br/><br/>Mit 24 hatte ich einen sicheren Platz an einer Schauspielschule abgesagt, um einem &bdquo;Brotberuf&ldquo; nachzugehen. Vielleicht auch, weil&nbsp; mir die Ausbildung viel zu &bdquo;theaterlastig&ldquo; war und ich immer schon f&uuml;r Filme &bdquo;gebrannt&ldquo; habe&hellip;.<br/><br/>Aber, wenn man diese Leidenschaft f&uuml;r die Schauspielerei in sich tr&auml;gt, bricht sie irgendwann wieder aus&hellip;.. Bernard Hiller &ndash; mein Coach &ndash; sagte sehr treffend&nbsp; dazu: &bdquo;You don&acute;t choose acting, it chooses you!<br/><br/>Der WDR-Beitrag ist meiner Meinung nach sehr unverf&auml;lscht und authentisch.&nbsp; In wie weit er meiner Karriere&nbsp; geholfen hat, kann ich nicht ermessen, aber mir f&auml;llt ein Zitat dazu ein:<br/><br/>&bdquo;Der h&ouml;chste Lohn f&uuml;r unsere Bem&uuml;hungen ist nicht das, war wir daf&uuml;r bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.&ldquo; John Ruskin<br/><br/>Was sind deine zuk&uuml;nftigen Projekte?<br/><br/>Ich habe gerade vor einigen Tagen f&uuml;r einen Spielfilm vor der Kamera gestanden, werde in den n&auml;chsten Wochen in einem Kurzfilm mitspielen und bereite mich auf eine der Hauptrollen in einem TV-Film vor, der im Sommer in Berlin gedreht werden wird. Weitere Projekte sind in Planung und werden sich sicherlich in der n&auml;chsten Zeit konkretisieren.<br/><br/>Mein Traum ist es, eine durchgehende Rolle als &Auml;rztin, Kommisarin oder Anw&auml;ltin in einer Serie zu spielen&hellip;.. Gerne auch der &bdquo;weibliche Dr. House&ldquo;&hellip;&hellip;.,-))<br/><br/>Was f&uuml;r Erfahrungen hast Du bisher mit StagePool sammeln k&ouml;nnen?<br/><br/>Stagepool ist auf jeden Fall eine n&uuml;tzliche, &uuml;bersichtlich und vor allem verst&auml;ndliche Informationsquelle und gut geeignet, sich selbst zu&nbsp; pr&auml;sentieren und vor allen Dingen schnell und unkompliziert auf Rollenangebote reagieren zu k&ouml;nnen. Besonders auch f&uuml;r j&uuml;ngere Schauspieler und/oder Schauspieler ohne Agentur ist es eine gute M&ouml;glichkeit Jobs zu finden.<br/><br/>Vielen Dank f&uuml;r das Interview, Marina. Genie&szlig; deinen Erfolg! <br/><br/>Mehr von Marina auf <a href="http://www.marinawelsch.de" target="_blank">www.marinawelsch.de</a>. http://de.stagepool.com/backstage_mit/2105/bernie_blanks http://de.stagepool.com/backstage_mit/2105/bernie_blanks Bernie Blanks Tue, 07 Aug 2007 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:11+02:00 <strong>Bernie Blanks, geb&uuml;rtiger Amerikaner bleibt der wohl beliebteste Rusty in Deutschland &uuml;berhaupt. Ab Ende April wird er in einer neuen deutschen Produktion &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk!&ldquo; zu sehen sein. </strong><br/><br/><strong>Wenn man sich deinen Lebenslauf ansieht, scheint ja die Rolle Rusty aus Starlight Express die Rolle f&uuml;r dich gewesen zu sein, die dir am meisten am Herzen gelegen hat. Zweimal wurdest Du sogar gebeten, wiederzukommen und in Bochum weiter zu spielen. Welchen Einfluss hatte dies auf deine Karriere? Welche Bedeutung hatte &bdquo;Starlight Express&ldquo; f&uuml;r dich pers&ouml;nlich?<br/></strong><br/>Ja, Starlight hat wirklich mein Leben ver&auml;ndert. Durch die Show habe ich Japan, Australien und Deutschland kennen lernen d&uuml;rfen. Ich habe so viel Gl&uuml;ck gehabt, &bdquo;Rusty&ldquo; spielen zu d&uuml;rfen, weil die Rolle mir so &auml;hnlich ist. Ich habe so gerne den kleinen Au&szlig;enseiter gespielt, weil ich mich genau so gef&uuml;hlt habe als Kind. &ndash; Wer denn nicht!? *lach*<br/>Aber das sch&ouml;nste war, die Hoffnung zu spielen, die St&auml;rke zu zeigen. Kindern ebenso, wie Erwachsenen zu sagen: &bdquo;Hey, das Leben kann schwer sein aber DU SELBST hast die Macht dich durchzuboxen. Komm! Du schaffst es!&ldquo; Ich liebe diese Botschaft!!<br/><br/>Viele meiner Fans haben mir schon Geschichten aus ihrem Leben erz&auml;hlt, wo es ihnen einmal nicht so gut gegangen ist und wenn sie die Show gesehen haben oder die Musik h&ouml;ren, hat das ein kleines bisschen geholfen. <br/>Ich hab es sehr gerne , wenn ich Menschen wieder Hoffnung geben kann. Das war auch der Grund warum ich zweimal zur&uuml;ck gekommen bin, obwohl die Show und speziell diese Rolle, k&ouml;rperlich unheimlich anstrengend ist.<br/><br/><strong>Du bist ja geb&uuml;rtiger Amerikaner (aufgewachsen in Virginia). Wie kommst Du als K&uuml;nstler in Deutschland zurecht? <br/></strong><br/>Nun, ich war noch ziemlich&nbsp; jung als ich hierher&nbsp; gekommen bin. Aber in Deutschland begann mein Erfolg, die Leute haben mich respektiert und mit offenen Armen aufgenommen. Das hat geholfen, sich hier sehr schnell heimisch zu f&uuml;hlen. Nach meinem ersten Engagement bei Starlight kamen dann auch Anfragen f&uuml;r weitere Rollen und nachdem ich dann die deutsche Sprache gelernt hatte, war alles sehr viel einfacher. Heute m&ouml;gen die Fans meinen Akzent ;-)&nbsp; aber eigentlich f&uuml;hle ich mich schon sehr Deutsch... *lach*<br/><br/><strong>Da Du ja viele Auftritte sowohl in den USA als auch in Deutschland vorweisen kannst &ndash; wie w&uuml;rdest Du die beiden Musicalszenen vergleichen? Sind sie &uuml;berhaupt vergleichbar?</strong><br/><br/>Nein, die Musicalszene in beiden L&auml;ndern kannst Du gar nicht vergleichen. In den USA gibt es unz&auml;hlig viele kleine Shows, die unglaublich gut sind, die hier aber nie gemacht w&uuml;rden. Man ist dort mutiger und innovativer. In Deutschland ist alles kommerzieller. Man beschr&auml;nkt sich auf die gro&szlig;en, bekannten Musicals, die in anderen L&auml;ndern bereits erfolgreich gelaufen sind. Damit ist das Risiko geringer.<br/>In Amerika ist es andererseits aber auch viel schwieriger, sich als Musicaldarsteller einen Namen zu machen, da die Konkurrenz alleine aus der Masse der Shows und der K&uuml;nstler viel gr&ouml;&szlig;er ist als in Deutschland. Dort ist alles ein bisschen anonymer.<br/>Wenn Du die Gagen der gro&szlig;en Produktionen in den USA mit den Gagen hier vergleichst --- dann ist es schon interessanter in Amerika zu arbeiten *lach*<br/><br/><strong>Du hast eine eigene Konzertreihe in denen Du auch selbst geschriebene Country Songs singst. Wie kam das zustande? <br/></strong><br/>&Uuml;ber die Jahre haben meine Fans mir gesagt, ich solle doch mal ein eigenes Programm schreiben. Mich hat es gereizt, mal etwas ganz anderes zu machen, etwas das mir total am Herzen liegt, aber mit dem mich erst einmal niemand in Verbindung gebracht hat. So ist die Show &bdquo;Another Country&ldquo; entstanden.<br/><br/><strong>Wie reagiert das Publikum auf so einen Musikstil? </strong><br/><br/>Das Publikum war begeistert und auch &uuml;berrascht, glaube ich. In der Show erz&auml;hle ich, zwischen den Liedern, Geschichten aus meinem Leben und lasse das Publikum teilhaben an Dingen die mich gerade besch&auml;ftigen und interessieren. Es ist ein ganz pers&ouml;nlicher Abend mit mir und meine Fans erfahren viele, private Dinge von mir.&nbsp; Auf der anderen Seite lernen sie meine lustige, kom&ouml;diantische Seite kennen. Es ist ein sehr facettenreicher Abend. Wir lachen viel miteinander aber manchmal weinen wir auch ein bisschen. Und alles wird begleitet von selbst geschriebenen und komponierten, aber auch einigen gecoverten Countrysongs.<br/>Mich begleitet eine f&uuml;nfk&ouml;pfige Band und ich habe drei gute Freunde als backup-S&auml;nger.<br/><br/><strong>Wieso gerade Country?</strong><br/><br/>Ich bin in Virginia aufgewachsen &ndash; also mit Countrymusic. Und da ich nun mal S&uuml;dl&auml;nder bin, ist dies auch immer meine Lieblinsart von Popmusic gewesen. Bei uns zu Hause l&auml;uft diese Musik den ganzen Tag im Radio und es gibt wundersch&ouml;ne Melodien und Texte in der Countrymusic.<br/><br/><strong>Erz&auml;hl uns von der neuen Produktion &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk!&ldquo;. Es basiert auf dem bekannten M&auml;rchen &bdquo;Das h&auml;ssliche Entlein&ldquo;, aber wieso dieser merkw&uuml;rdige Titel? Und was bedeutet es f&uuml;r dich, einmal eine &bdquo;b&ouml;se&ldquo; Hauptrolle zu spielen?</strong><br/><br/>All zuviel kann ich hier noch nicht verraten. Wir wollen dem Publikum doch die &Uuml;berraschung nicht nehmen aber, &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk! ist ein Comedy-Musical, daher der Ausspruch &bdquo;Mein lieber Schwan&ldquo;. Mit &ldquo;Honk&ldquo; bezeichnen wir in Amerika das Ger&auml;usch was ein Schwan macht. So &auml;hnlich wie hier das &bdquo;Quwak&ldquo; f&uuml;r eine Ente oder einen Frosch.<br/>Den Schurken zu spielen, ist f&uuml;r mich eine neue, sehr interessante Erfahrung. Bisher habe ich &uuml;berwiegend den Sympathietr&auml;ger gespielt. ---Wie langweilig!! Und jetzt freue ich mich, endlich mal b&ouml;se zu sein &ndash; nur auf der B&uuml;hne, nat&uuml;rlich! <br/><br/><strong>Tabaluga, &bdquo;Starlight Express&ldquo; (das wohl kindgerechteste Musical von A. L. Webber...) und jetzt &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk!&ldquo; - hast Du eine besondere Vorliebe f&uuml;r Kindermusicals? Oder sind das Zuf&auml;lle?</strong><br/><br/>Alle Drei sind nicht wirklich Kindermusicals, sonder sprechen wirklich alle Altersgruppen an. Aber, Du hast recht, alle sind aus einer Geschichte, die f&uuml;r Kinder geschrieben wurde, entstanden. Mich reizt daran, die Erwachsenen und auch die Kinder ein wenig heraus zu l&ouml;sen aus ihrem Alltag.<br/><br/><strong>Du bist daf&uuml;r bekannt, das du dir sehr viel Zeit nimmst f&uuml;r deine Fans. Das ist sicher manchmal auch anstrengend, oder?<br/></strong><br/>Ja, manchmal ist das sehr anstrengend. Wenn man selber abgespannt und m&uuml;de ist oder mal nicht so gut d&rsquo;rauf. Aber ohne seine Fans ist ein K&uuml;nstler ein &bdquo;Niemand&ldquo;. Die Fans tragen ma&szlig;geblich zu unserem Erfolg bei. <br/>Sie sind es, die uns zu dem machen was wir sind und ob wir erfolgreich sind oder nicht. Ich versuche immer meinen Fans ein wenig von der Liebe und der Bewunderung,&nbsp; die sie f&uuml;r mich empfinden und die sie mir immer durch Geschenke, durch ihre Briefe oder Eintr&auml;ge auf meiner Homepage zeigen, zur&uuml;ckzugeben. Und wenn ich sehe wie gl&uuml;cklich manche sind, wenn ich ihnen ein bisschen Zeit geschenkt habe, dann ist das auch wieder sehr sch&ouml;n f&uuml;r mich.<br/><br/><strong>Auf deiner Homepage www.bernieblanks.de habe ich gesehen, das du dich f&uuml;r einen kleinen Jungen der an Leuk&auml;mie erkrankt ist einsetzt. Bei Starlight hast du dich beim Schlussapplaus immer ganz besonders mit den Rollstuhlfahrern befasst und Briefe von einem M&auml;dchen, dessen Schwester bei einem Segelflugzeugabsturz t&ouml;dlich verungl&uuml;ckt ist, hast Du sehr pers&ouml;nlich beantwortet und ihr wieder Mut gemacht. Was bedeuten diese Dinge f&uuml;r Dich? </strong><br/><br/>Dazu muss man ein wenig mehr &uuml;ber mich und meine Familie wissen. Dann versteht man mein Engagement und mein Bed&uuml;rfnis daf&uuml;r, anderen zu helfen, die krank sind oder ein schlimmes Erlebnis hatten.<br/>Mein &auml;lterer Bruder hatte als Kind einen Unfall und ist seit dieser Zeit querschnittsgel&auml;hmt... Er war 15.<br/>Er hat uns allen gezeigt, das man nur durch St&auml;rke und Hoffnung solch einen Schicksalsschlag verkraften kann. Ich bin heute noch so stolz auf ihn. Er hat uns allen immer den Mut zur&uuml;ckgegeben wenn wir wegen ihm besonders traurig waren. <br/>Ich m&ouml;chte den Menschen gerne Kraft und Hoffnung geben &ndash; und manchmal gelingt mir das auch. Daf&uuml;r bin ich sehr dankbar.<br/><br/>Bei Patrick ist das nun so, dass er an einer sehr seltenen Art von Leuk&auml;mie erkrankt ist. Im Moment geht es ihm aufgrund einer Medikamententherapie wirklich gut. Aber fr&uuml;her oder sp&auml;ter braucht er auf jeden Fall einen geeigneten Stammzellspender. Hierf&uuml;r muss eine sogenannte Typisierung durchgef&uuml;hrt werden und die ist ziemlich teuer. Ich habe meine Fans gebeten auf die Geschenke und kleinen Aufmerksamkeiten zu versichten und dieses Geld f&uuml;r Patrick zu spenden. Anteile aus dem Verkauf meiner Country-CD&rsquo;s geht ebenfalls auf Patricks Spendenkonto und im Moment &uuml;berlegen wir uns noch eine sch&ouml;ne &Uuml;berraschung im Rahmen des Neuen Musicals &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk!&ldquo; Aber das wird noch nicht verraten.<br/><br/><strong>Hat ein Musicaldarsteller wie Du nicht schon alles erreicht? Gibt es &uuml;berhaupt noch berufliche Ziele und Tr&auml;ume? Was sind die n&auml;chsten Projekte?</strong><br/><br/>Nein, ich habe l&auml;ngst noch nicht alles erreicht. (Bernie lacht) Ich hab&rsquo; noch tausend Pl&auml;ne! Nach &uuml;ber zwanzig Jahren Musical w&uuml;rde ich sehr gerne im Fernsehen arbeiten. Eine Rolle in einer Serie w&uuml;rde mich total reizen. Schauspiel vor der Fernsehkamera ist doch v&ouml;llig anders als auf einer B&uuml;hne und ich w&uuml;rde mich dort gerne sehen. Oder aber auch in einer eigene Talk-Show.<br/><br/><strong>Was h&auml;ltst Du von StagePool? Welche Erfahrungen hast Du bisher gemacht?</strong><br/><br/>Stagepool ist eine Supereinrichtung. Es ist toll, dass Du solch eine F&uuml;lle an Angeboten bekommst, Du selber entscheiden kannst worauf Du Dich bewerben m&ouml;chtest und was f&uuml;r Dich interessant sein k&ouml;nnte um dann (sehr oft) mit nur einem Mausklick die vollst&auml;ndigen Bewerbungsunterlagen mit Bild- und Tonmaterial an den Produzenten versenden kannst. <br/>Das Engagement f&uuml;r die neue Show &bdquo;Mein lieber Schwan, Honk!&ldquo; ist &uuml;brigens auch &uuml;ber Euch gekommen, ebenso wie andere mit denen ich zur Zeit im Gespr&auml;ch bin.<br/><br/>Hey, und ohne Stagepool g&auml;be es dieses Interview nicht!<br/><br/><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Interview! Wir dr&uuml;cken die Daumen f&uuml;r eure sicherlich erfolgreiche Tournee!</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2042/karolina_petrossian http://de.stagepool.com/backstage_mit/2042/karolina_petrossian Karolina Petrossian Als Mutter Karriere zu machen, ist leider immer noch heutzutage ein sehr sensibles Thema. Gerade im Künstlerbereich trifft man nicht viele Berufstätige mit Kind. Dass es doch funktioniert, zeigt Karolina Petrossian. Mon, 26 Mar 2007 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:09+02:00 <strong>Karolina, erz&auml;hl uns doch einmal deinen Werdegang, bis zur Geburt deines Kindes.<br/><br/></strong>Bevor ich Schauspielerin wurde, habe ich Marketing studiert und bei Plattenfirmen sowie beim ROLLING STONE MAGAZIN gearbeitet. Ich habe fr&uuml;h f&uuml;r verschiedene Gesangsprojekte gearbeitet, bevor ich dann eine Tanz, Gesang und Schauspiel Ausbildung an der STAGE SCHOOL OF MUSIC DANCE AND DRAMA genoss. Damals war mir schon klar, dass es sich in Richtung Schauspiel entwickeln w&uuml;rde. Das ist ja nichts was man beeinflusst. Entweder ist es das oder nicht. Anfang des dritten Jahres der Ausbildung habe ich dann meine Tochter zur Welt gebracht.<br/><br/><strong>Kannst Du uns erz&auml;hlen, was euch zu der Entscheidung f&uuml;r ein Kind bewogen hat? Hatten viele Freunde von euch auch Kinder zu dem Zeitpunkt? Wie haben eure Familien diese Entscheidung aufgenommen?</strong><br/><br/>Oh, ich w&uuml;rde weniger von einer Entscheidung sprechen (lacht). Es war halt so, und es war klar, dass wir das Abenteuer Eltern sein, auf uns nehmen w&uuml;rden. <br/>Kinder hatten unsere Freunde keine. Es gab sicherlich auch Leute, die pl&ouml;tzlich mein &ldquo;Karrierebewusstsein&ldquo; sein wollten. Aber die echten Freunde fanden`s toll. Unsere Familien haben die Neuigkeit sehr freudig aufgenommen. Sie waren aber auch darauf bedacht, dass wir unsere Karriere beide straff weiter verfolgen! Sie wissen, dass wir Familie und Beruf vereinbaren k&ouml;nnen. Da mein Mann auch Schauspieler ist und wir beide meist freiberuflich oder nur begrenzt festangestellt arbeiten, ist die Herausforderung einfach nur gr&ouml;&szlig;er. Das hei&szlig;t aber nicht, dass Sie nicht zu bew&auml;ltigen w&auml;re.<br/><br/><strong>Beschreib uns doch einmal deinen Alltag. Was sind h&auml;ufige Probleme? Wie kommt ihr mit ihnen zurecht?</strong><br/><br/>Wir haben das Gl&uuml;ck, dass wir nicht nur eine Kitabetreuung haben, sondern auch ein gro&szlig;es &bdquo;Team&ldquo; an Freunden und der Familie. Sie unterst&uuml;tzen uns unglaublich. Es gibt einen Kreis an lieben Menschen, mit dem unsere Tochter sehr vertraut ist. Wenn es um Theater-Engagements geht, dann kann der andere halt nur f&uuml;r`s TV oder Kino f&uuml;r zwei, drei Tage drehen. Diese Zeitspanne ist gut zu &uuml;berstehen. Schwieriger ist es, wenn beide gleichzeitig zum Casting m&uuml;ssen, aber bisher hat das immer geklappt! Da wir zwei sind, hei&szlig;t das, dass einer von uns ein wenig zur&uuml;ckstecken muss wenn der andere einen Riesenjob hat. Wir wechseln uns da ganz gut ab. Grunds&auml;tzlich ist es aber ein gr&ouml;&szlig;erer Kraftakt, als wenn man nur sein eigenes Leben koordiniert. Neben der Organisation stellt auch der Punkt &bdquo;Kontinuit&auml;t&ldquo; ein gro&szlig;es Thema dar. Kinder brauchen einen festen Rhythmus. In unserem Job ist das nicht immer leicht.<br/><br/><strong>Was hast Du f&uuml;r Erfahrungen gemacht, wenn es um Jobangebote und Jobs ging und Du erz&auml;hlt hast, dass Du Mutter bist? Wie wurde darauf reagiert, wenn Du dein Kind auch einmal zu einer Probe oder zur Arbeit mitnahmst?<br/></strong><br/>Das ist auf jeden Fall eine Frage mit der ich mich besch&auml;ftigt habe. Sagt man&rsquo;s oder nicht. Aber mal ehrlich: es ist ja nun keine Krankheit, sondern eine Familie (lacht). Ich hab aufgeh&ouml;rt mich damit verr&uuml;ckt zu machen, wie das jemand findet, oder ob es als Schwierigkeit empfunden wird. Es geh&ouml;rt dazu. Punkt.<br/>Wie es aufgenommen wird? Gemischt, einige Regisseure und Produzenten behandeln das Thema Familie als Selbstverst&auml;ndlichkeit. So soll&rsquo;s ja auch sein. Produzenten, Regisseure haben ja auch Kinder. <br/>Leider habe ich auch Regisseure getroffen, die weniger Verst&auml;ndnis hatten, damit muss man klar kommen. Generell versuche ich die Kleine aber sooft wie m&ouml;glich mitzunehmen. Sie wei&szlig;, dass sie am Set oder im Theater f&uuml;r eine Weile ruhig sein muss und dann erst wieder tanzen und herumspringen kann. Wenn beide Elternteile Schauspieler sind, dann w&auml;chst das Kind ja damit auf. Aber grunds&auml;tzlich ist es mit Kind in jeder Lebenslage anspruchsvoller, da ist es egal welchen Job man hat. <br/><br/><strong>War Eure Kleine auch beim Dreh des Filmes &bdquo;Berlin Connected&ldquo; dabei?<br/></strong><br/>Ja klar, aber man darf sich das jetzt nicht so vorstellen, dass sie den ganzen Tag am Set rumrannte, (Lacht) Nein, nur in den Pausen oder nach Drehschluss. Es kommt ja auch immer auf&rsquo;s Set an. Wenn ich ne gro&szlig;e Fernsehrproduktion mache, kann ich sie nat&uuml;rlich nicht mitnehmen, aber mit Oliver Bokern (spielt J&uuml;rgen in &bdquo;Verliebt in Berlin&ldquo; Anm. d. red.), dem Regisseur von Berlin Connected, verbindet mich eine Freundschaft, in der Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Verbindung Karriere und Kind da ist! <br/><br/><strong>Du hast in dem Film die Hauptrolle gespielt?<br/></strong><br/>Ja eine der Hauptrollen. Das Buch haben wir zu dritt geschrieben. Oliver, ein weiterer Schauspielkollege und ich. Der Film befindet sich leider noch in der Postproduktion, ich habe schon einen Rohschnitt gesehen, super!<br/><br/><strong>Wie stehst Du mittlerweile zu dem Thema Kind und Karriere?</strong><br/>Es geh&ouml;rt sicherlich viel Ehrgeiz, Disziplin, Ausdauer und auch ein bisschen Hilfe dazu. Alleine w&uuml;rden wir das nur schwerlich schaffen. Aber der Wille es zu schaffen, gerade mit Kind, gibt einem so viel Kraft - das sind sicherlich auch Qualit&auml;ten, die mir im Job mehr als zugute kommen. <br/>Es geht ohne Kind einfacher, ohne Frage. Ich will damit nur sagen, es geht, wenn man bereit ist andere Herausvorderungen anzunehmen, als K&uuml;nstler ohne Kinder. Ich habe mittlerweile einige Bekannte und Freunde, die Schauspieler, Regisseure oder Drehbuchautoren sind, die Kinder haben. Es klappt.<br/>Eltern im Job, besonders in unserem, m&uuml;ssen immer ein wenig mehr bringen. Mehr Organisation, mehr Disziplin, mehr Ehrgeiz. Das einzige was zu kurz kommt, ist der Schlaf (lacht).<br/><br/><strong>Was sind deine n&auml;chsten Projekte und Engagements?<br/></strong><br/>Erstmal habe ich eine neue Agentur <a href="http://www.kleinehaie.de" target="_blank">www.KleineHaie.de</a>. Dar&uuml;ber freu ich mich sehr. Dadurch befindet sich alles im Aufbruch. Es gibt schon Anfragen, aber &uuml;ber ungelegte Eier &ndash; spricht man ja nicht (lacht).<br/>Und erst einmal bin ich froh, dass ich die Berlinale heil &uuml;berstanden habe. Ich habe sehr viele Regisseure, Caster und Produzenten getroffen, aber vornehmlich l&auml;uft man von einer Veranstaltung zur n&auml;chsten. Ich kann an alle Stagepooler f&uuml;r das n&auml;chste Jahr das BERLINACTORSMEETING empfehlen. Ein Forum f&uuml;r Schauspieler und Filmschaffende. Ein Riesengro&szlig;es Treffen, auf dem Regisseure und Schauspieler sich treffen und neue Projekte besprechen bzw. sogar gemeinsam erarbeiten. Sehr lohnenswert!<br/><br/><strong>Was h&auml;ltst Du von StagePool? Hast Du bereits einige Erfahrungen machen k&ouml;nnen?<br/></strong><br/>STAGEPOOL ist eine wunderbare M&ouml;glichkeit f&uuml;r junge K&uuml;nstler die ersten Jobs zu finden. Z.B. Schauspieler ohne feste Agentur k&ouml;nnen sich so &uuml;ber Produktionen und Jobangebote auf dem Laufenden halten. Das Angebot vergr&ouml;&szlig;ert sich merklich. Immer h&auml;ufiger sind auch mal Kinofilme und andere Grosse Produktionen dabei. Ich war auch sehr begeistert von dem Stipendium, das ihr vergeben habt. Solche Aktionen sind so wertvoll und wichtig f&uuml;r junge Talente!<br/><br/>Kontakt &uuml;ber:<br/><a href="http://www.kleinehaie.de" target="_blank">www.kleinehaie.de</a>,&nbsp; <a href="http://www.karolinapetrossian.de" target="_blank">www.KarolinaPetrossian.de</a><br/><br/><strong>Liebe Karolina, vielen Dank f&uuml;r das Interview!</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/2025/sabine_menne http://de.stagepool.com/backstage_mit/2025/sabine_menne Sabine Menne Thu, 08 Mar 2007 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:11+02:00 <strong>Liebe Sabine, Im Fernsehen warst Du in letzter Zeit in der Comedyserie &bdquo;Weibsbilder&ldquo;, freitags um 21.45 h, zu sehen. Wie kamst Du zu der Serie?<br/></strong><br/>Ich habe vor drei Jahren eine Anzeige bei StagePool gelesen. Dort wurden junge Schauspielerinnen f&uuml;r ein neues Comedyformat gesucht. Ich hab mich sofort hingesetzt und mein Demoband neu geschnitten. Hauptsache irgendwie witzig! Dann hab ich es erwartungsvoll abgeschickt und ein Jahr sp&auml;ter, als ich es eigentlich schon wieder vergessen hatte, wurde ich zum Casting eingeladen. Das kam sehr &uuml;berraschend, aber egal! Wiederum ein Jahr sp&auml;ter drehten wir die erste Staffel. Dann die Zweite, und jetzt die Dritte...sehr sch&ouml;n! <br/><br/><strong>Erz&auml;hl uns von der Atmosph&auml;re beim Dreh. Wie verstehst du dich mit deinen beiden Kolleginnen und Markus Maria Profitlich als Produzent? <br/></strong><br/>Die Atmosph&auml;re ist total sch&ouml;n. Jeden Drehtag freu ich mich auf die Arbeit, auf die Leute, das leckere Essen, die vielen Eindr&uuml;cke und f&uuml;hle mich ein St&uuml;ck weit wie zu Hause. Meine zwei Kolleginnen und ich sind sehr unterschiedlich und trotzdem verstehen wir uns super gut. Oder vielleicht genau deswegen?! Ich finde sie einfach klasse und bin froh, dass wir zusammen arbeiten. <br/><br/><strong>Du machst ja momentan sehr viel Comedy. Inwiefern gef&auml;llt es dir Sketche zu spielen?<br/><br/></strong>Ich liebe es an einem Drehtag in so viele unterschiedliche Rollen zu schl&uuml;pfen! Immer ein anderes Make up, ein neues Kost&uuml;m, eine neue Macke, eine andere kleine Geschichte, die die Menschen hoffentlich zum Lachen bringt! Die Arbeit ist sehr vielseitig und ich kann meiner Kreativit&auml;t freien Lauf lassen. <br/><br/><strong></strong><br/><br/><strong>Und hast Du dich nach deiner klassischen Ausbildung nun voll und ganz dem Fernsehen verschrieben?</strong><br/><br/>Momentan scheint der Weg in diese Richtung zu gehen. Ich w&uuml;rde jedoch sehr gerne auch wieder Theater spielen. Ich finde es sehr sch&ouml;n auf der B&uuml;hne zu stehen und ein St&uuml;ck in einem durch zu spielen. Es gibt keinen neuen Take, wenn etwas schief l&auml;uft, man hat die direkte Reaktion des Publikums...Theater hat einfach eine andere Energie! Am sch&ouml;nsten w&auml;re es, wenn ich Fernsehen und B&uuml;hne miteinander vereinen k&ouml;nnte. Mal das eine, mal das andere. Mal sehen.<br/><br/><strong>An welches Projekt bisher denkst Du besonders gerne zur&uuml;ck?</strong> <br/><br/>Ich denke sehr gern an meine erste Produktion:&ldquo; Urmel aus dem Eis&ldquo;. Wir haben es zu dritt gespielt und jeder hatte eine Doppelrolle. Tolle Kollegen, tolle Regisseurin, sehr viele Umz&uuml;ge, sehr viel Action, sehr viel Gef&uuml;hl und sehr viel Spa&szlig;! Ich spielte Urmel und Ping und habe diese Rollen geliebt... es war einfach so pf&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;n soooo Kind sein zu d&uuml;rfen...das mag ich &uuml;brigens auch sehr an der Comedy. Auch wenn die Rolle noch so ernst ist, funkeln unten drunter immer die Augen eines Kindes.... <br/><br/><strong>Was steht in den n&auml;chsten Monaten an?</strong> <br/><br/>Am Montag beginnen die Dreharbeiten f&uuml;r die dritte Staffel &bdquo;Weibsbilder&ldquo;. Ab Mitte Mai bin ich wieder zu haben. Bis jetzt gibt es noch nichts Konkretes, aber ich hoff das &auml;ndert sich noch! <br/><br/><strong></strong><br/><br/><strong>Hast Du bereits Erfahrungen mit StagePool gemacht?</strong> <br/><br/>Ich habe damals bei StagePool die Anzeige gelesen, die mich zu den Weibsbildern gebracht hat... TOLLE IDEE! <br/><br/><strong>Vielen Dank Sabine, f&uuml;r deine Antworten und alles Gute weiterhin!</strong><br/><br/>Mehr von Sabine auf <a href="http://www.patriciahorwitz.de/" target="_blank">www.patriciahorwitz.de</a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/1990/gina_workshops http://de.stagepool.com/backstage_mit/1990/gina_workshops Gina Workshops Thu, 08 Mar 2007 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:10+02:00 Regina (Gina) ist Gr&uuml;nderin und Leiterin der Gina Workshops, einem Institut der Weiterbildung f&uuml;r Tanz &amp; Tanzp&auml;dagogik in Hamburg. Sie organisiert seit 13 Jahren Tanzworkshops und Weiterbildungen mit internationalen Dozenten und so renommierten Leuten wie z. B. Julie Pecquet, CHAZZ, Marvin A. Smith, Tony Stone, GUS und Paul Haze zusammen.<br/><br/><strong>Gina, Du warst selbst viele Jahre als Tanzp&auml;dagogin und T&auml;nzerin t&auml;tig. Was hat Dich 1994 dazu veranlasst, Dein Institut zu gr&uuml;nden?<br/></strong><br/>&nbsp;Es f&uuml;hrten mehrere Dinge dazu: Da war erst einmal der Wunsch, nach der Geburt meines ersten Kindes mehr Zeit zuhause zu verbringen und trotzdem zu arbeiten. Ich liebte aber meinen Beruf und das Tanzen sehr und h&auml;tte mir nicht vorstellen k&ouml;nnen, in eine ganz andere Branche zu gehen. Dann war da noch der Frust &uuml;ber die meiner Meinung nach ungen&uuml;gende Ausbildungssituation in der deutschen Tanzszene. Ich hatte mich ja ein Jahr lang in New York weitergebildet und vermisste die tollen Lehrer und das hohe Niveau der Klassen dort.<br/><br/>Ich bin schon immer viel herumgereist, um &uuml;berall an tollen Workshops und Ferientanzwochen teilzunehmen, da mir der Unterricht in Hamburg nie gen&uuml;gte. Ich wollte m&ouml;glichst viele unterschiedliche, hochkar&auml;tige Lehrer mit ihren individuell sehr verschiedenen Stilen kennen lernen, ganz viel Input bekommen und blo&szlig; nicht in meinem eigenen Saft schmoren.<br/><br/>So habe ich die Vorz&uuml;ge von Workshops kennen gelernt.<br/><br/>Ich habe dann hin und her &uuml;berlegt, und irgendwann fiel der Groschen: Ich kann diese W&uuml;nsche alle miteinander verbinden, in dem ich mir ein B&uuml;ro zu Hause einrichte, selbst Workshops organisiere, an eigenen Fortbildungskonzepten arbeite und meine Wunschdozenten und Lieblingsstile einfach zu mir nach Hamburg hole.<br/><br/>So habe ich meine eigenen Tr&auml;ume, W&uuml;nsche und Bed&uuml;rfnisse mit, wie sich schnell herausstellte, einer echten Marktl&uuml;cke kombiniert.<br/><br/><strong>Was genau kann man sich unter einem Institut der Weiterbildung f&uuml;r Tanz &amp; Tanzp&auml;dagogik vorstellen? </strong><br/><br/>Es hie&szlig; ja nicht von Anfang an so, sondern lange Zeit nur &bdquo;Gina Workshops&ldquo; allein ohne diesen Zusatz. Gina nach meinem Spitznamen und Workshops, weil ich Tanzworkshops organisierte.<br/><br/>Der gro&szlig;e Bedarf an weiterf&uuml;hrenden Fortbildungskonzepten f&uuml;r ausgebildete Tanzp&auml;dagogen, Sport- und Gymnastiklehrer sowie T&auml;nzer wurde mir immer bewusster. <br/><br/>So fing ich erstmalig 2001 an, berufsbegleitende Weiterbildungen mit Zertifikat zu konzipieren und anzubieten. Die erste war die &bdquo;World of HipHop&ldquo;, denn HipHop als Unterrichtsstil befand sich in dieser Zeit noch total in den Kinderschuhen, und ich wollte eine M&ouml;glichkeit schaffen, diesen Stil vern&uuml;nftig und gut unterrichten zu k&ouml;nnen. Nat&uuml;rlich musste dies nebenberuflich geschehen, bezahlbar sein, nicht zu lange dauern und sofort praktisch anwendbar sein.<br/><br/>Dieses zus&auml;tzliche Fortbildungsangebot lie&szlig; Gina Workshops wachsen und immer bekannter werden. Es kamen bald Teilnehmer aus ganz Deutschland. Seit 2001 habe ich elf verschiedene solcher Weiterbildungen angeboten und durchgef&uuml;hrt, vier f&uuml;r HipHop, eine f&uuml;r Commercial HipHop, zwei f&uuml;r Kindertanz, eine f&uuml;r Fosse Musical Style und drei f&uuml;r Choreographie/Komposition. Die Zw&ouml;lfte beginnt im Mai f&uuml;r Ballettmethodik.<br/><br/>Ab und zu werde ich auch von Agenturen oder Choreographen wie z. B. CHAZZ International gebucht, Casting-Workshops zu organisieren. Mit CHAZZ, der f&uuml;r mich auch die Weiterbildung &bdquo;World of Commercial HipHop&ldquo; leitete, haben wir Leute direkt aus meinen Workshops heraus gecastet f&uuml;r die Bravo Super Show und The Dome als T&auml;nzer f&uuml;r K&uuml;nstler wie die Hot Banditoz und Samy de Luxe. <br/><br/><strong>Ist dein Angebot eher f&uuml;r professionelle K&uuml;nstler oder auch f&uuml;r Anf&auml;nger? Du unterteilst Deine Workshops in Tanzseminare und P&auml;dagogenseminare. Was bedeutet das? Was f&uuml;r Tanzstile werden bei Dir unterrichtet? <br/></strong><br/>&nbsp;F&uuml;r Anf&auml;nger ist mein Angebot grunds&auml;tzlich &uuml;berhaupt nicht geeignet! Daf&uuml;r sind die Dozenten auch viel zu hochrangig, die w&auml;ren vollkommen &uuml;berqualifiziert, wenn sie Anf&auml;nger unterrichten sollten. Das Tempo und Niveau des Unterrichts ist viel zu hoch, da w&auml;ren Anf&auml;nger total &uuml;berfordert.<br/><br/>Es kommen vier verschiedene Gruppen von Leuten zu mir: 1. fertig ausgebildete Tanzp&auml;dagogen, Gymnastik- und Sportlehrer sowie &Uuml;bungsleiter. 2. professionelle T&auml;nzer und Ex-T&auml;nzer 3. Tanz- und Tanzp&auml;dagogikstudenten und 4. sehr weit fortgeschrittene Amateurt&auml;nzer/Laien.<br/><br/>Mein Angebot ist den verschiedenen Bed&uuml;rfnissen dieser Zielgruppen genau angepasst und dementsprechend unterteilt: <br/><strong></strong>&nbsp;Die P&auml;dagogenseminare und berufsbegleitenden Weiterbildungen beinhalten in Theorie und Praxis Aspekte und Konzepte des Unterrichtens und Tanzens mit unterschiedlichsten Schwerpunkten. Das Ziel ist, sich methodisch, didaktisch und t&auml;nzerisch einen neuen Stil zu erarbeiten, den man in der eigenen Ausbildung gar nicht oder nur ungen&uuml;gend hatte. Au&szlig;erdem geht es darum, sich in einem Fach umfassende Kenntnisse und Qualifikationen anzueignen, um darin gut unterrichten zu k&ouml;nnen. Diese Kurse sind auch f&uuml;r T&auml;nzer und Ext&auml;nzer interessant, da hier ein gutes t&auml;nzerisches Niveau vorausgesetzt wird und die fehlenden p&auml;dagogischen Kenntnisse in praktischer Art und Weise vermittelt werden. <br/><br/>Die Tanzworkshops bestehen nur aus Praxis. Hier kommen alle auf die Kosten, die in kurzer Zeit viel Neues lernen, intensiv an ihrem K&ouml;nnen arbeiten und gleich gesinnte Kollegen zum Austauschen treffen wollen. T&auml;nzer, die Begeisterung daf&uuml;r haben, sich neue Stile anzueignen, ihren Horizont zu erweitern, die sich f&uuml;r 3 oder 4 Stunden auf hohem Niveau richtig die Seele aus dem Leib tanzen wollen.<br/><br/>Ich mache umfangreiche Halbjahresprogramme und mein Angebot an Dozenten, Stilen und Konzepten wechselt immer. Ich versuche es so vielseitig und interessant wie m&ouml;glich zu gestalten, so dass f&uuml;r jedes Bed&uuml;rfnis etwas dabei ist. <br/><br/>Die f&uuml;r meine Teilnehmer wichtigsten Stile HipHop, Jazz, Ballett und Kindertanz f&uuml;r P&auml;dagogen gibt es immer. Zus&auml;tzlich biete ich je nach Bedarf spezielle Seminare f&uuml;r Floor Barre, Pilates, Choreographie, Musical, Partnering, Tanzmedizin, Gyrokinesis, Yoga und vor kurzem sogar Bollywood Dance an. Seit 2006 gibt es zus&auml;tzlich zu den Wochenendangeboten auch eine Sommertanzwoche f&uuml;r Profis in Hamburg.<br/><br/><strong>Hast Du so etwas wie eine Message, die Dich leitet? Wenn ja, wie lautet sie?<br/></strong><br/>Ich finde es unglaublich wichtig, dass T&auml;nzer und Tanzp&auml;dagogen sich ein stilistisch vielf&auml;ltiges und technisch umfassendes K&ouml;nnen aneignen. Da gibt die T&auml;nzerszene in den U.S.A. eine echte Messlatte vor! Da tanzt Jane erst in der Company von Alvin Ailey, dann bei River Dance, danach im Musical Chicago und dann bei der Tour von Janet Jackson. Die rennen den ganzen Tag in die stilistisch v&ouml;llig unterschiedlichen Trainingsklassen, investieren viel Geld f&uuml;r Unterricht, k&ouml;nnen dann nat&uuml;rlich jede Audition mitmachen und auch unter jedem Choreographen bestehen. Diese Art von T&auml;nzern hat immer Arbeit! <br/><br/>Bei uns gibt es noch viele sehr spezialisierte T&auml;nzer, die nur HipHop beherrschen oder nur Musical oder nur Ballett oder nur Tanztheater. Den Ansatz von You can dance fand ich da sehr gelungen. Ein vielseitiger T&auml;nzer mit einem breiten Spektrum an Stilen wird aber nicht einfach so geboren, er f&auml;llt bewusst die Entscheidung, &uuml;berall gut werden zu wollen und ist total ambitioniert, dies zu schaffen. Ich m&ouml;chte mit meinem bewusst gro&szlig; und vielf&auml;ltig gestalteten Angebot einen Beitrag leisten, dabei unterst&uuml;tzen und helfen, dass es gelingt! Menschen neugierig machen, sich neues anzueignen, ehrgeizig und diszipliniert immer weiter an sich zu arbeiten, um viel zu erreichen. Die Investition in Fortbildungen zahlt sich immer aus.<br/><br/><strong>Das Hamburger Institut gibt es ja nun schon seit 13 Jahren. Was war die sch&ouml;nste und was war die h&auml;rteste Zeit f&uuml;r Dich?</strong><br/><br/><strong></strong><br/>Schwierig zu sagen, da vor allem die sch&ouml;nen Zeiten &uuml;berwiegen.<br/><br/>Ich erinnere mich sehr gerne an die erste Weiterbildung f&uuml;r HipHop in 2001. Die ging &uuml;ber sieben Wochenenden und &uuml;ber einen Zeitraum von einem ganzen Jahr. Da lernt man die Leute schon intensiv kennen, denn ich bin ja immer anwesend beim Unterricht und gebe mich auch mit meinen Kenntnissen ein. Da waren so klasse Teilnehmer dabei, jeder f&uuml;r sich einzigartig, speziell und sehr talentiert. Viele von ihnen konnten danach im HipHop-Business richtig durchstarten. Darauf bin ich dann so stolz wie eine Mama auf ihre Kinder. Von manchen h&ouml;re ich teilweise immer noch, was sie machen und wie es Ihnen so geht. Dieses Family-Gef&uuml;hl liebe ich besonders an meinen Gina Workshops.<br/><br/>Ja, und die vielleicht h&auml;rteste Zeit war 2000 die Umstellung von DM auf Euro. Da waren viele verunsichert und meine Teilnehmer investierten sp&uuml;rbar weniger Geld in Fortbildungen. Das hab ich dann teilweise recht extrem an den Teilnehmerzahlen gemerkt. Da hie&szlig; es f&uuml;r mich, Z&auml;hne zusammen bei&szlig;en, positiv denken und durchhalten. <br/><br/>Da ich aber grunds&auml;tzlich ein Mensch mit viel Vertrauen in die Zukunft bin, habe ich mich nie wirklich durch solche Dinge entmutigen lassen. Es geh&ouml;rt einfach dazu, dass nicht immer alles glatt l&auml;uft und manchmal sind es gerade die Schwierigkeiten, die Dich dazu bringen, Dich weiterzuentwickeln, hilfreiche Ver&auml;nderungen vorzunehmen und die Situation eigenh&auml;ndig zu verbessern.&nbsp;&nbsp;<br/><br/><strong>Es kommen ja Besucher aus ganz Deutschland zu Deinen Kursen und zum HipHop Event jetzt im Februar sogar aus der Schweiz und Estland, da kannst Du schon sehr stolz drauf sein. Hast Du Deine selbst gesteckten Ziele nun schon ganz erreicht und bist Du zufrieden damit, wie es bisher gelaufen ist? <br/></strong><br/>Ich bin ein sehr unruhiger Geist und habe den Drang, mich immer weiter zu entwickeln. Heute hab ich etwas erreicht und Erfolg damit, aber dann kommt auch sofort das n&auml;chste Ziel, das ich in Angriff nehme. Ich bin stetig auf der Suche nach etwas Neuem und gebe mich nie wirklich zufrieden. Es gibt nat&uuml;rlich eine bew&auml;hrte Basis bei Gina Workshops, die bleibt bestehen, weil diese Grundlage einfach gut durchdacht, effektiv und erfolgreich ist. Aber dar&uuml;ber wurschtel ich rum, schaue nach rechts und links, was noch interessant sein k&ouml;nnte und orientiere mich immer wieder neu. <br/><br/>Der Tanzmarkt ist ja auch sehr schnelllebig und mein Job zeichnet sich nicht zu letzt dadurch aus, kreativ, flexibel und spontan zu sein, die Zeichen der Zeit zu analysieren, zu verstehen und darauf ad&auml;quat zu reagieren. Ich stecke mir meistens ein bis zwei neue Ziele und schaue, dass ich die dann erreiche. So bleibe ich nie stehen und es geht auch immer weiter mit den Gina Workshops.<br/><br/><strong>Woher kommen Deine Kontakte zu den namhaften Dozenten? <br/></strong><br/>Ich versuche, &uuml;berall mit meinen Ohren, Augen und s&auml;mtlichen F&uuml;hlern zu sein, bin sehr neugierig, experimentier- und kontaktfreudig. Au&szlig;erdem kenne ich mich gut im Internet aus, forsche und recherchiere wie ein Detektiv solange, bis ich die Informationen habe, die ich f&uuml;r einen Kontakt brauche.<br/><br/>Ich bekomme nat&uuml;rlich auch regul&auml;re Bewerbungen von international t&auml;tigen Dozenten. Au&szlig;erdem arbeite ich mit anderen Workshoporganisatoren zusammen. Wir vermitteln uns gerne gegenseitig die guten Leute. Ganz wichtig sind hier auch die Empfehlungen! Als Beispiel daf&uuml;r: Marvin Smith arbeitet ja seit einigen Jahren regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r mich: Er hat mir erst Gus und dann Tony Stone ans Herz gelegt, zwei sehr gute Freunde und Kollegen von Marvin aus Los Angeles. So etwas sind echte T&uuml;r&ouml;ffner und Gl&uuml;cksf&auml;lle f&uuml;r mich. Vieles passiert also von selbst durch Mund zu Mund Propaganda und Weiter sagen. Auch von meinen Teilnehmern kommen oft Anregungen und W&uuml;nsche wie: &bdquo;Lade doch mal X ein&ldquo; oder &bdquo;mach doch mal den Y-stil&ldquo;.<br/><br/><strong>Am 17. und 18. Februar gibt es ein HipHop Event in Hamburg. Erz&auml;hl uns bitte davon. <br/></strong><br/>&nbsp;Ich veranstalte seit einigen Jahren regelm&auml;&szlig;ig zweimal im Jahr ein HipHop Event mit zwei bis drei international bekannten, sehr namhaften T&auml;nzern, Starchoreographen und K&uuml;nstler-Coaches. Marvin war z. B. schon f&uuml;nf Mal mit dabei, weil er einfach tierisch beliebt bei den Leuten ist.<br/><br/>In den ersten Jahren war ich als HipHop- Event-Veranstalter noch ganz allein auf Wald und Flur. In der letzten Zeit boomt und floriert das Workshopgesch&auml;ft mit dem HipHop. Es kommen oft und regelm&auml;&szlig;ig die absoluten &bdquo;Big names&ldquo; nach Deutschland. <br/><br/>Mein HipHop Event hei&szlig;t &bdquo;Bodies don&rsquo;t lie&ldquo;. Nachdem im September 2006 Marvin Smith, Tony Stone &amp; Julie Pecquet dabei waren, habe ich jetzt f&uuml;r den Februar Renick Bernadina, Atilla und erneut die wundervolle Julie, die schon seit vielen Jahren regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r mich arbeitet, eingeladen.<br/><br/>Was Bodies don&rsquo;t lie bei den Teilnehmern so beliebt macht ist nach meiner Einsch&auml;tzung die ganz besonders entspannte, herzliche Atmosph&auml;re, das professionelle Niveau und die Verbindung mit Castings von Eventagenturen, mit denen ich kooperiere. Diesmal ist es Braun Productions, Hamburg, die unter anderem T&auml;nzer, die auch Akrobatik k&ouml;nnen (da haben wir wieder die Sache mit der Vielseitigkeit) f&uuml;r die CeBit-Messe im M&auml;rz sucht. <br/><br/>Es herrscht eine professionelle Atmosph&auml;re von Gleichgesinnten, in der sich Profis wohl f&uuml;hlen, da sie sicher sein k&ouml;nnen, nicht neben kichernden Teenagern zu stehen, die gerade mal 1/2 Jahr HipHop tanzen. Eine sehr konzentrierte Arbeits-Atmosph&auml;re mit hohem Performance-Charakter umgibt die Klassen, ein Dozent macht beim anderen mit, es wird gefeiert, geklatscht und viel gelacht. Hier trifft sich die Szene! <br/><br/>Die Kurse werden in der Teilnehmerzahl von mir begrenzt und bewusst kleiner gehalten, denn ich mag keine Massenveranstaltungen, wo der Lehrer mit Mikro auf der B&uuml;hne steht. Es soll wirklich jeder genug Platz zum Tanzen haben und gut sehen k&ouml;nnen.<br/><br/>Es gibt bei mir verschiedene Ticketangebote je nach Ausdauer und Geldbeutel. Meine Klassen sind in zwei Levels unterteilt, wobei leichter-mittel schon ein sehr gutes Niveau bedeutet und auch dort schon viele Profit&auml;nzer mitmachen.<br/><br/><strong>Auf Deiner Internetseite steht, dass Du eine umfangreiche Coachingausbildung hast. Was kann man sich darunter vorstellen und was hat das mit Deinem Tanzinstitut zu tun?<br/></strong><br/><strong></strong>Ich habe seit 2002 zwei berufsbegleitende Ausbildungen f&uuml;r Coaching gemacht. Die zweite als Systemaufsteller hat insgesamt zwei Jahre gedauert und ist im M&auml;rz beendet. Danach m&ouml;chte ich mehr als bisher als Coach arbeiten und dies auch zus&auml;tzlich in mein Tanzinstitut integrieren.<br/><br/>Psychologie hat mich schon immer sehr interessiert. Es begann damit, dass ich selbst einige Probleme und viele Tanzunf&auml;lle hatte, wodurch ich nicht erreichen konnte, was ich eigentlich wollte.<br/>W&auml;hrend der Workshops und Weiterbildungen konnte ich oft beobachten, dass Teilnehmer sich selbst blockierten und ihr volles Potential dadurch einfach nicht entwickelten. Sie wollten zwar gerne, konnten aber aus oft unerfindlichem Grunde nicht. <br/><br/>Es hat mich sehr interessiert, was hinter all dem steckt. Wie kommen selbst behindernde &Uuml;berzeugungen, &Auml;ngste, Blockaden und Begrenzungen zustande und wie spiegeln sich diese negativen Vorstellungen dann im Leben wieder? Fasziniert bin ich davon, wie leicht solche Selbstsabotagen erst erkannt, dann aufgel&ouml;st und schlie&szlig;lich in etwas Hilfreiches umgewandelt werden k&ouml;nnen. Und wenn das passiert, ist pl&ouml;tzlich alles ganz leicht und geht wie von selbst.<br/><br/>Unter anderem damit besch&auml;ftige ich mich seit 5 Jahren sehr intensiv und m&ouml;chte es nun zunehmend in meine Arbeit der Gina Workshops einflie&szlig;en lassen. Am liebsten w&uuml;rde ich mit K&uuml;nstlern und Tanzp&auml;dagogen arbeiten, damit diese ihr volles Potential und all ihre Ziele erreichen k&ouml;nnen. K&uuml;nstler-Coaching wird ja bisher schwerpunktm&auml;&szlig;ig eher performancetechnisch angeboten. Ich w&uuml;rde dies gerne auf den pers&ouml;nlichen, psychologischen Bereich ausweiten, weil das eine vom anderen untrennbar ist. Wer sich daf&uuml;r interessiert, kann mich &uuml;brigens gerne pers&ouml;nlich ansprechen. <br/><br/><strong><br/>Was ist deine Meinung zu StagePool?</strong><br/><br/>Ich finde es sehr beeindruckend, was Stage Pool auf die Beine gestellt hat. Hier wird K&uuml;nstlern&nbsp;eines der&nbsp;Hauptprobleme des Business abgenommen: Wie komme ich an Arbeit, wo finde ich Auditions und Castings, die zu meinem K&ouml;nnen und Aussehen passen.&nbsp;Wenn ich einen T&auml;nzer treffe, der Stage Pool zwar kennt aber dort noch nicht&nbsp;Mitglied ist,&nbsp;kann ich das immer kaum fassen. Auf so einen tollen Service kann ein K&uuml;nstler doch nicht wirklich verzichten, denn wenn man das alles ganz alleine schaffen sollte, ojeh... Also meine Empfehlung: Jeder K&uuml;nstler sagt an alle Kollegen weiter, was Stage Pool leistet und mit wieviel Erfolg dies f&uuml;r den Einzelnen verbunden ist. Und ich werde bei meinen Events flei&szlig;ig und sehr gerne Eure Flyer verteilen, um Eure Arbeit und damit nat&uuml;rlich auch die der K&uuml;nstler zu unterst&uuml;tzen!<br/><br/><strong></strong><br/><br/><strong>Gina, vielen Dank f&uuml;r das interessante Gespr&auml;ch.</strong><br/><br/>Euch vielen Dank daf&uuml;r, dass ich zu diesem Interview eingeladen wurde.<br/><br/><strong>Detaillierte Infos zum Gesamtangebot der Workshops und Events gibt es unter </strong><a href="http://www.ginaworkshops.de/" target="_blank"><strong>www.ginaworkshops.de</strong></a> http://de.stagepool.com/backstage_mit/1819/marco_da_silva_ein_star http://de.stagepool.com/backstage_mit/1819/marco_da_silva_ein_star Marco da Silva – ein Star Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Thu, 08 Mar 2007 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:09+02:00 <strong>Bei deinem Lebenslauf kann jeder nur neidisch werden! Aber fangen wir einmal chronologisch an: Dein Leben &auml;nderte sich schlagartig, nachdem Du von einem Produzenten gebeten wurdest &quot;La Bamba&quot; von Richie Valens neu aufzunehmen. Beschreib uns einmal dein Leben davor und was diese Aufnahme f&uuml;r dich bedeutete. <br/></strong><br/>Bis zu dem Zeitpunkt wo ich gefragt worden bin ob ich singen m&ouml;chte, habe ich mich zu 100% nur auf das Tanzen konzentriert. Ich reiste durch die Weltgeschichte um Unterricht zu nehmen bei den gro&szlig;en Choreographen und T&auml;nzern um mir so ein internationales Level anzutrainieren. Ich hatte nat&uuml;rlich immer davon getr&auml;umt mal als S&auml;nger auf der B&uuml;hne zu stehen (wer tr&auml;umt davon nicht) - dass mir jemand diesen Traum mal realisieren w&uuml;rde, das h&auml;tte ich niemals gedacht&hellip; zumal ich ja einfach so bei einem Karaoke-Abend entdeckt worden bin....<br/>Mein Leben hat sich schlagartig ge&auml;ndert. Eine Woche sp&auml;ter war ich im Studio und habe den Song eingesungen, danach ging es auch direkt nach Madrid um das CD-Cover zu schie&szlig;en... Und zum kr&ouml;nenden Abschluss der Videodreh in Miami Beach...<br/>Ich habe viel in dieser Zeit lernen k&ouml;nnen wie das Business, in dem ich arbeiten wollte, so l&auml;uft....<br/><br/><strong>Du hast bei Mariah Carey&#39;s Video &quot;Thank God I found you&rdquo; getanzt. Erz&auml;hl uns von den Aufnahmen und von Mariah Carey selbst...</strong> <br/><br/>Ich habe mittlerweile zweimal mit Mariah Carey arbeiten k&ouml;nnen, das erste mal war am Anfang meiner Tanzkarriere, wo ich als Extra im Video &bdquo;Thank god i found you&ldquo; mitmachen durfte... Das war nat&uuml;rlich ein Riesending, da man ja nicht so einfach an internationale K&uuml;nstler rankommt... Das Shooting war sehr anstrengend und ging die ganze Nacht bis 7 Uhr morgens. Von Mariah selbst konnte man sich nicht so einen riesen Eindruck machen, da sie nur zu einigen Szenen erschienen ist....<br/>Letztes Jahr habe ich es dann als T&auml;nzer geschafft und wir waren in Monte Carlo, wo wir &bdquo;We Belong Together&ldquo; performt haben. Die Choreographin f&uuml;r diese Show war Tina Landon - bekannt als langj&auml;hrige Janet Jackson Choreographin.<br/>Mariah ist sehr, sehr nett. Ihr ist es total wichtig, dass ihre T&auml;nzer gut behandelt werden, allerdings ist der Kontakt zu uns sehr rar gewesen. <br/>Viel bekommt man aber nicht mit von ihr, da sie sich bei den Proben nicht blicken l&auml;sst. Nach der Show gab es dann ein Essen mit der ganzen Crew wo man sich dann mal n&auml;her unterhalten konnte....<br/><br/><strong>Du bist auch bei den Echo Awards und sogar bei den MTV Music Awards aufgetreten. Was war das f&uuml;r ein Gef&uuml;hl? Warst Du nerv&ouml;s?</strong><br/><br/>Ich bin bei beiden Shows fast gestorben vor Aufregung. Ich bin eh immer super aufgeregt vor Shows aber eher im positiven Sinne, weil ich es kaum abwarten kann auf die B&uuml;hne zu gehen und dann bei solchen gro&szlig;en Shows, wo man immer von tr&auml;umt mal zu stehen...will man besonders schnell raus.<br/><br/><strong>Du hast schon mit den ganz gro&szlig;en Stars zusammengearbeitet; Geri Halliwell, Mariah Carey, Tiziano Ferro... und warst sogar bei Kylie Minogue&#39;s Showgirl-World Tour dabei! Hast Du die Stars auch privat kennen gelernt? Was f&uuml;r Erinnerungen hast Du an die Tour mit Kylie? Ist es richtig, dass Du Kylie&rsquo;s Choreographien leitest?</strong> <br/><br/>Selten lernt man die Stars privat kennen, da manche Jobs nur einmalig sind oder f&uuml;r sehr kurze Zeit....mit Kylie allerdings habe ich einen sehr guten Draht; versuchen uns zu sehen wenn ich im London arbeite und schaffen es dann auch mal ab und an zu telefonieren... Ich habe ein sehr gute Freundschaft mit ihrer Schwester und so hat sich das ergeben, dass ich ein Freund der Minogues geworden bin... Das passiert aber wirklich eher selten.<br/><br/>Mit Kylie auf Tour zu sein ist, was meine Tanzkarriere angeht, mein H&ouml;hepunkt....<br/>So eine Erfahrung macht man nicht alle Tage. Das Privileg zu haben, jeden Tag vor 20.000 Menschen in den sch&ouml;nsten St&auml;dten der Welt zu performen ist der Wahnsinn...<br/>Es gibt Momente die ich nie wieder vergessen werde....wie zum Beispiel die V.I.P Woche in London, wo alles was Rang und Namen im Business hat, sich die Show angeschaut hat... Und jetzt versucht mal ruhig zu bleiben wenn in der ersten Reihe eine Madonna euch beim Tanzen zuschaut...<br/><br/><strong>Im Fernsehen warst Du in Werbe-Spots f&uuml;r Coca Cola oder TicTac zu sehen, gemodelt hast Du f&uuml;r Microsoft </strong><strong>und Adidas - hast Du jetzt nicht schon f&uuml;r dich alles erreicht im Leben? Welcher Bereich deiner vielseitigen </strong><strong>T&auml;tigkeit - modeln, tanzen, choreographieren - ist dir am Wichtigsten?</strong> <br/><br/>Alle drei machen mir ein riesen Spa&szlig;, doch es gibt nichts besseres, als auf der B&uuml;hne als T&auml;nzer zu stehen. Als Model allerdings ist das Geld k&ouml;rperlich leichter zu verdienen und als Choreograph kann ich meine Visionen verwirklichen... Aber das Tanzen st&ouml;&szlig;t in mir Adrenalin aus und dieses Gef&uuml;hl macht s&uuml;chtig.<br/><br/><strong>Jetzt choreographierst Du f&uuml;r deutsche Newcomer-Bands wie Hot Banditoz oder Banaroo. Wie gef&auml;llt dir diese Zusammenarbeit? Kannst Du ihnen viel von deiner Erfahrung weitergeben?</strong><br/><br/>Das Arbeiten mit den Bands ist wirklich toll. Es gibt f&uuml;r mich nichts sch&ouml;neres zu sehen, als wie K&uuml;nstler sich meine Choreographien adaptieren und sie sich in ihrem Stil umsetzen. Meine Arbeit als Choreograph besteht nicht nur aus dem Zeigen der Choreographie... Die meisten Choreographen standen selber auf der B&uuml;hne und ich bin der Meinung, dass man diese Erfahrung weitergeben muss... Und Bands wie Banaroo oder Hot Banditoz sind sehr dankbar daf&uuml;r...<br/><br/>Das gleiche ist nat&uuml;rlich wenn ich Workshops f&uuml;r T&auml;nzer gebe...man bringt ihnen Choreographie doch gleichzeitig auch die Lebenserfahrung, die man mit sich tr&auml;gt....<br/><br/><strong>Denkst Du, dass solche deutschen Girl-/Boybands auch jenseits von Kika etc Erfolg haben werden? Meinst Du, dass die deutsche Pop-Landschaft langsam auch international konkurrenzf&auml;higer wird?</strong> <br/><br/>Das ist wirklich ein schwieriges Thema... Der deutsche Markt hat sehr viel Potenzial an guten K&uuml;nstlern... Doch leider laufen im deutschen Musikmarkt nur einfache Produktionen, die jedermann mitsingen kann und nicht allzu viel Anspruch haben...<br/>Es gibt Ausnahmen, die es geschafft haben sich in Europa zu etablieren wie Sarah Connor - doch das sind wirklich Ausnahmen, weil das Produzenten Team, das dahinter steckt, sich was traut... Ich denke, dass wenn viele Plattenfirmen ein bisschen mehr Risiko eingehen w&uuml;rden, die deutsche produzierte Musik auch international erfolgreich sein k&ouml;nnte.<br/><br/><strong><br/>Wie siehst Du den deutschen T&auml;nzer Markt? Was denkst Du, sind die Probleme in der deutschen Tanz-Branche?</strong><br/><br/>Auch das ist ein langes Thema. Es gibt viel, viel Potenzial hier in Deutschland, doch leider fehlt den Leuten genug Ehrgeiz dieses Potenzial zu perfektionieren... Ein guter T&auml;nzer hat eine seht gute Basis in allen Tanzstylen - in Deutschland haben wir entweder-oder...<br/>Nat&uuml;rlich gibt es auch Ausnahmen...Der Ehrgeiz ist sicher hier nicht so gro&szlig; wie in den USA, weil einfach der Weg auf die Internationale B&uuml;hne schwieriger ist als in den Staaten.<br/>Ein gro&szlig;er Unterschied ist nat&uuml;rlich auch, dass T&auml;nzer in Deutschland nicht so angesehen sind wie in den Staaten.<br/>Die deutsche Mentalit&auml;t der Plattenfirmen ist: &bdquo;T&auml;nzer f&uuml;llen das Bild&ldquo;. In den Staaten jedoch ist es: &bdquo;T&auml;nzer erh&ouml;hen das Niveau des Videos oder der Performance&ldquo;.<br/>Wo kein Respekt ist kann auch kein Ehrgeiz sein - leider.<br/><br/><strong>Wof&uuml;r benutzt Du StagePool? Was gef&auml;llt und missf&auml;llt dir an diesem System?</strong><br/><br/>Ich benutze Stagepool um mich &uuml;ber die Jobs im T&auml;nzermarkt auf dem Laufenden zu halten...<br/>Es gibt nichts Missfallendes bei Stagepool... Die Angebote sind zahlreich und abwechselnd, der Beitrag ist zahlbar...die Seite ist &uuml;bersichtlich.....einfach gut......<br/><br/>Stagepool ist vor allem gut f&uuml;r Neulinge, die ins Business wollen, weil oft hapert es an Gr&uuml;nden wie &bdquo;ich h&ouml;re nie was von Castings&ldquo; oder &bdquo;ich wusste gar nicht, dass die jemanden suchen&hellip;&ldquo; &ndash; so, dass gute Talente untergehen.....<br/><br/><strong>Lieber Marco &ndash; <br/><br/>wir w&uuml;nschen dir weiterhin alles, alles Gute in deinem K&uuml;nstlerleben. Halt uns &uuml;ber deine Erfolge auf dem Laufenden... Wir dr&uuml;cken dir jedenfalls die Daumen!<br/>Mehr &uuml;ber Marco gibt es auf seiner Homepage unter <a href="http://www.marcodasilva.com" target="_blank">www.marcodasilva.com</a>.</strong> http://de.stagepool.com/backstage_mit/1575/jennifer_bins http://de.stagepool.com/backstage_mit/1575/jennifer_bins Jennifer Bins Fri, 20 Jan 2006 00:00:00 +0100 2011-09-22T09:16:25+02:00 <strong>StagePoolerin Jenny Bins ist demnächst in der ersten Bühnen-Sitcom "Gutes Wedding, schlechtes Wedding" im Berliner Prime Time-Theater zu sehen. Wir sprachen mit ihr über ihre Karriere und Ambitionen...<br/><br/></strong><br/><br/><strong>Du bist ja eine sehr vielseitige Künstlerin, mit welchem deiner Talente fühlst du dich denn am wohlsten auf der Bühne?<br/></strong><br/><br/>Angefangen habe ich mit dem Tanzen und wollte als Kind auch nur reine Tänzerin&nbsp; werden. Als dann später noch Gesang und Schauspiel dazu kamen hoffte ich mich nie zwischen diesen Dingen entscheiden zu müssen. Leider ist das nicht immer möglich. Ich würde sagen dass ich mich im Gesangs- und Schauspielbereich am wohlsten fühle. Ich entdecke aber auch immer wieder neue Bereiche in denen ich mich wohlfühle und gerne weiterbilden würde. So habe ich zum Beispiel auch als Moderatorin gearbeitet oder einen Stunt für Constantin Entertainment gemacht. Ausserdem habe ich vor kurzem etwas für ein Hörspiel eingesprochen und entdeckt, dass ich mich auch in diesem Bereich sehr wohl fühle. Ich hoffe eines Tages auch mal in der Synchronisation arbeiten zu dürfen. Ich bin ein sehr ehrgeiziger und rastloser Mensch, ja man kann schon fast sagen ein Workaholic. Deshalb freue ich mich über jede Möglichkeit die ich bekomme, neue Dinge auszuprobieren.<br/><br/><strong><br/>Wie war für dich die Ausbildung auf der Constantin Schule, denkst du dass eine professionelle <br/>Ausbildung für Künstler wichtig ist?<br/></strong><br/><br/>Die Ausbildung an der Constantin Schule&nbsp;war nicht immer einfach. Aber so geht es wohl fast allen. Das erste Jahr zum Beispiel war so wie im Film&nbsp; "Fame". Nachdem die Aufnahmeprüfungen bestanden waren, spürten wir die Euphorie die in jedem schlummerte, denn wir alle waren glücklich über die Chance eine Musicalausbildung machen zu dürfen. Doch mit der Zeit wurde die Klasse immer kleiner, einige Leute gingen freiwillig, anderen mußten gehen und die anfängliche Euphorie wich immer mehr dem Schulalltag und alle hatten mit ihren unterschiedlichsten Problemchen zu kämpfen. Und auch die Unterrichtsinhalte wurden mit der Zeit immer öfter hinterfragt, was häufig zu Verwirrungen führte. Manchmal war es auch insofern schwierig dass ich oft bis spät in die Nacht gearbeitet habe um Geld für die Ausbildung zu verdienen und am nächsten morgen mußte ich wieder fit im Tanzraum stehen. Manchmal war auch das Geld knapp und ich mußte mir was einfallen lassen. Aber all das hat mich erwachsener gemacht. Ich dachte auch häufig, dass ich das Gelernte im Berufsleben sowieso nicht anwenden kann und mich an das meiste sicher später nicht mehr erinnern werde. Aber jetzt merke ich dass ich doch vieles gelernt habe, mehr als ich vorher dachte. <br/><br/>Letztendlich geht es doch darum, dass die Schule einem nur ein gewisses Rüstzeug mitgeben kann. Was die Person am Ende daraus macht, liegt bei jedem selbst. Die beste Ausbildung nützt nichts, wenn der Student am Ende nicht den Ideenreichtum und die&nbsp; Persönlichkeit besitzt das gelernte sinnvoll zu gebrauchen. <br/><br/>Ich glaube schon dass man auf lange Sicht gesehen eine Ausbildung braucht. Nicht was die Fähigkeiten angeht. Es gibt viele Naturtalente die eine Schule vielleicht zerstören würde. Wenn du allerdings acht Vorstellungen in der Woche dasselbe spielst mußt du wissen wie du die Figur am Leben erhälst. Und wenn du dich und deinen Körper dann kennst weißt du einfach besser, wie du bestimmte physische Probleme vermeidest. Da kann eine Ausbildung&nbsp; sehr hilfreich sein.<br/><br/><strong><br/>Welcher Moment war für dich der bedeutendste in deiner Karriere?<br/></strong><br/><br/>Als erstes fällt mir da meine eigene Show ein die ich mit 22 Jahren mit einem Freund in Bochum auf die Beine gestellt habe. Wir wurden unterstützt von einer wunderbaren Regisseurin, aber ansonsten war die ganze Show- das Konzept, die Texte, die Songauswahl- schon "unser Baby". Damals habe ich viele wichtige Erfahrungen gemacht und gemerkt dass man alles schaffen kann wenn man sich nur dahinter klemmt. <br/><br/>Bedeutend war auch der Moment, als ich nicht mehr in der Ausbildung war und nach Berlin zog um dort mein Glück zu finden. Plötzlich waren da keine Lehrer mehr die einem Mut machten und gute Ratschläge parat hatten. Jetzt mußte ich alleine zusehen wie ich zurecht komme. Das war schon seltsam.<br/><br/>Dann war da noch der Moment als ich erfuhr, dass ich die Rolle im Kindermusical bekommen hatte. Das war irre, denn schließlich war es das erste Engagement nach der Ausbildung.<br/><br/>Das Leben als Künstler ist nicht immer einfach, machst du dir manchmal Sorgen um die Zukunft und wie gehst du damit um?<br/><br/>Zum Glück bin ich eine rheinische Frohnatur, deshalb wirft mich so schnell nichts aus der Bahn. Natürlich mache ich mir Sorgen, aber wenn ich ständig an meine Ängste denken würde dann würde mich das nur blockieren und ich könnte überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekommen. Gegen Ende eines jeden Jobs denke ich immer dass dies jetzt der letzte war und ich bestimmt so schnell keinen mehr bekomme. Zum Glück ist es bis jetzt immer anders gekommen und das weiß ich sehr zu schätzen. Mir ist klar wie schnell mich mein Glück verlassen kann und ich bin dankbar für jede Minute die ich auf der Bühne verbringen darf. Seit ich neun Jahre alt bin wollte ich Musicaldarstellerin werden. Natürlich wurde mir erst mit der Zeit bewußt was das eigentlich bedeutet und welche Opfer man unter Umständen bringen muß, aber das gehört nunmal dazu. Ich versuche mir immer wieder die schönen Seiten dieses Berufes ins Gedächtnis zu rufen, das läßt mich die Sorgen vergessen. <br/><br/><strong><br/>Woher nimmst du die Kraft, das stressige Leben eines Künstlers zu meistern?<br/></strong><br/><br/>Mein verstorbener Vater, der selber Musiker war, gibt mir ganz viel Kraft. Und meine Mama natürlich, die muß sich am Telefon immer meine privaten Sorgen anhören. Und einige meiner wundervollen Kollegen und Freunde geben mir Kraft. Manchmal hilft es mir auch, wenn diese Freunde nicht aus dem künstlerischen Bereich kommen sondern "vernünftige" Berufe haben. Wenn ich mit ihnen zusammen bin merke ich dass es auch noch andere Probleme gibt. Die holen mich nach zwei Vorstellungen am Ende des Tages schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Ausserdem gehe ich Schwimmen und mache Yoga, dabei kann ich super abschalten.<br/><br/><strong><br/>Hast du so etwas wie eine „Traumrolle“ oder jemanden mit dem du unbedingt mal zusammenarbeiten willst?</strong><br/><br/>So wie für fast alle Mädels ist meine Traumrolle "Eponine". <br/><br/>In "Oliver" würde ich auch gerne mal spielen. Das war das erste Musical das ich als neunjährige sah, damit fing alles an. Und eine Großproduktion würde mich natürlich auch sehr reizen.<br/><br/>Ausserdem würde ich gerne mal in einer Show spielen, die Dennis Callahan oder Kim Duddy choerographiert hat.<br/><br/><?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />&nbsp;<br/><br/><strong>Du stehst ja bald mit einem Kindermusical auf der Bühne, ist es etwas anderes vor einem so jungen Publikum zuspielen?<br/></strong><br/><br/>Oh ja, das ist es. Es ist etwas völlig eigenes. Man muß auf alles vorbereitet sein. Sobald den Kindern die Situation nicht gefällt oder deine Rolle etwas böses vorhat dann lassen sie dich das merken und Buh-en ganz einfach. Da war ich am Anfang überhaupt nicht drauf gefasst. Ausserdem greifen sie gerne in die Situation ein und schreien dann so laut dass du als Darsteller einige Zeit warten mußt bis du weitermachen kannst. In früheren Engagements, als ich in einem Freizeitpark eine Kindershow moderiert habe, kam es auch schonmal vor, dass die Kinder vor lauter Begeisterung einfach über die Absperrung geklettert sind um mit Tweety und Sylvester auf der Bühne zu stehen. Da muß man sich schon was einfallen lassen wenn man zehn wild- umherspringende Kinder auf der Bühne hat und auch noch eine Show vernünftig zu Ende bringen möchte. Aber Kinder sind ein wundervolles Publikum und für mich persönlich jedesmal eine Herausforderung.<br/><br/><strong><br/>Weiterhin bist du bei der weltweit ersten Theatersoap dabei, erzähl doch mal wie das abläuft und was das besondere daran ist…<br/></strong><br/><br/>Es ist in der Tat die erste "Soap on stage" und wird gespielt im Prime Time Theater in Berlin.<br/><br/>Diese Bühnensitcom heißt "Gutes Wedding-Schlechtes Wedding" und ist eine Mischung aus den "Simpsons" und "Friends" gewürzt mit viel bissigem Humor. Das besondere daran ist, dass alle zwei Wochen eine neue Folge gespielt wird. Jede Folge bildet eine abgeschlossene Episode, so dass auch neue Zuschauer schnell Zugang zur Handlung bekommen. Für uns Schauspieler heißt das natürlich: Andauernd Proben und alle zwei Wochen neuen Text lernen. Aber die (manchmal) hysterischen Lacher aus den Reihen des Publikums entschädigen uns dann wieder für alles. Es macht unglaublich Spaß und ich bin froh mit so talentierten Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen.<br/><br/><strong><br/><br/>Was hältst du von dem Konzept von StagePool und hast du schon mal einen Job über uns bekommen?</strong><br/><br/>Ja, wenn ich mich recht erinnere habe ich mein Musicalengagement über Stagepool bekommen. Ich finde das Konzept von Stagepool super und es verbessert sich ja auch andauernd. Leider haben Künstler in Deutschland nur eine geringe Auswahl an Plattformen wo sie Jobs finden oder sich austauschen können. Deshalb finde ich es unglaublich wichtig dass es Seiten wie Stagepool gibt und in Zukunft wird es hoffentlich noch mehr geben.<br/><br/><strong>Welche neuen Projekte stehen für dich in nächster Zeit an?</strong><br/><br/>Durch die Bühnensitcom im Prime Time Theater habe ich natürlich andauernd Premieren, insofern wird es mir wohl nicht langweilig werden. Ich möchte meine Homepage vollenden <u><a href="http://www.jennybins.de/" target="_blank"><strong>www.jennybins.de</strong></a></u> und meine Fühler weiterhin im Fernsehbereich ausstrecken.<br/><br/>Und mein Kollege und ich liebäugeln ausserdem noch mit einem vier Personen Musical dass in Deutschland noch nicht all zu bekannt ist und welches wir gerne in Berlin aufführen wollen.<br/><br/><em>Vielen Dank für deine Zeit und Mühe! Wir von Stagepool wünschen dir alles Gute für die Zukunft und vor allem noch mehr Glück und Erfolg!</em> http://de.stagepool.com/backstage_mit/807/kathy_renish http://de.stagepool.com/backstage_mit/807/kathy_renish Kathy Renish Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:05+02:00 <strong><em>Eine Amerikanerin in Köln - Multitalent Kathy Renish ist nicht nur Schauspielerin, Sängerin, Lehrerin und Coach, sondern hat auch den "Cologne Creative Circle" ins Leben gerufen</em></strong><br/><br/><strong>Erzähle uns etwas über dich selbst – warum wolltest du Schauspielerin werden und wo hast du deine Ausbildung gemacht?</strong> <br/><br/>Ich wollte schon Schauspielerin / Entertainer werden solange ich denken kann. Als kleines Mädchen hatte ich Ballettunterricht und träumte davon eine Ballerina zu werden, doch ich hatte nicht den richtigen Körper für eine Tänzern. <br/> In der High School habe ich in vielen Theaterstücken mitgewirkt und mit 15 oder 16 bei einem nationalen Wettbwerb einen Preis als Beste Schauspielerin gewonnen für meine Leistung als Helen Keller im Stück "The Miracle Worker". Helen Keller hat wirklich gelebt, sie lebte um die Jahrhundertwende im amerikanischen Süden und war blind, taub und stumm. Mit Hilfe ihrer Lehrerin Annie Sullivan lernte sie zunächst sich mit Zeichensprache zu verständigen und später auch zu sprechen. Sie hat studiert und wurde sehr alt. Später habe ich auch einmal ihre Lehrerin Annie Sullivan gespielt. <br/><br/>Ich habe Theater und Gesang an der Pennsylvania State University in University Park, PA studiert und daneben immer wieder privaten Unterricht im Schauspiel, Gesang, Sprechen und Tanz genommen. Seit ich vor 14 Jahren nach Deutschland gekommen bin, habe ich jedes Jahr weitre Workshops belegt, unter anderem in Camera Acting und Regie und weiterhin mit meinem Gesangslehrer Gregory Lamar aus New York gearbeitet. Die Internationale Filmschule in Köln, sowie die Hochschulen für Film und Fernsehen in Potsdam und München, bieten hervorragende Weiterbildungsmöglichen im Bereich Film-Schauspiel. Ich hatte das Glück mit Leuten wie Mark Travis, M.K. Lewis, Margie Haber, Cheryl Lynn Franklin, Petra Gallasch (HAW) und Jerry Coyle zu arbeiten. <br/><br/><strong>Was hat dich nach Deutschland geführt und brachte dich dazu zu bleiben?</strong> <br/><br/>1989 hatte ich drei Jobangebote – zwei für Tourneen in den USA und eine für Europa. Ich hatte England und Deutschland vorher schon besucht und wollte gerne mal für eine längere Zeit in Europa leben, darum entschied ich mich für die Europa-Tournee. Das Stück nannte sich "The Golden Musicals of Broadway" und wurde von der Schweizer Firma Scala produziert. Ich spielte unter anderem Christine (Phantom), Cosette (Les Miserables), Grizabella (Cats) und Maria (West Side Story) in diesem Stück. Zum Ensemble gehörten viele talentierte Künstler – die jüngste von ihnen war gerade 19 Jahre alt. Ihr Name war Jennifer Lopez. Nach der Tournee wohnte sie für einige Monate in meinem Apartment in New York, bis sie als Tänzerin in Japan auf Tournee ging. Seitdem haben wir uns nicht mehr gesehen oder gesprochen. Sie sagte immer "Ich werde ein Star!" – und sie ist es geworden. Ich selbst hatte nie Interesse an Ruhm oder Starrummel, ich wollte nur regelmäßig in interessanten Projekten mitarbeiten und für meine Arbeit respektiert werden. Außerdem lege ich Wert darauf meine Privatsphäre zu wahren. <br/><br/>Während die Darsteller der Tournee größtenteils aus den USA kamen und die Musiker aus verschiedenen Ländern, waren die Techniker hauptsächlich Deutsche. Einer von ihnen war Lutz. Wir verliebten uns und im September '90 zog ich von New York nach Köln um mit ihm zusammen zu sein. Wir heirateten 1993 in Dänemark. <br/><br/><strong>Was sind für dich die größten Unterschiede zwischen der Künstlerbranche in den USA und in Deutschland?</strong> <br/><br/>Es ist überall schwierig künstlerisch tätig zu sein. Es bedeutet immer hart an sich zu arbeiten um den eigenen Standard zu halten und zu verbessern und gleichzeitig Arbeit zu finden, die nicht nur deine Miete bezahlt sondern auch interessant ist. Außerdem muß man genug Zeit und Energie finden um kreativ zu sein und etwas zu "erschaffen", z.B. selbst neue Projekte zu entwickeln. <br/><br/>Ich habe festgestellt, dass viele Künstler (Schauspieler, Sänger, etc.) in Deutschland darauf warten, dass Dinge (neue Projekte oder Jobs) an sie herangetragen werden. Doch trotz der Schwierigkeiten als Künstler finanziell über die Runden zu kommen und dem hohen Konkurrenzdruck haben Künstler in Deutschland einige Vorteile gegenüber ihren amerikanischen Kollegen. Jeder kann hier Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld bekommen und ist gesetzlich krankenversichert. In den USA geht das nur, wenn man Mitglied in einer der großen Gewerkschaften ist (EQUITY für Theaterleute, SAG für Filmschauspieler und AFTRA für Fernsehschauspieler) und diesen kann man nicht so ohne weiteres beitreten. Die meisten meiner Freunde, die keiner Gewerkschaft angehören, haben keinerlei Krankenversicherung. Und auch die, die Mitglied in einer Gewerkschaft sind, haben oft nicht genügend Arbeit um davon zu leben. Einer meiner Freunde, der zur SAG (Screen Actors' Guild) gehört, hat z.B. keine Krankenversicherung weil er nicht genug gearbeitet hat. Die meisten amerikanischen Künstler müssen in vielen verschiedenen Jobs arbeiten um zu überleben und akzeptieren dies einfach als Teil ihres Lebens. In Deutschland gibt es ebenfalls immer mehr Leute, die dies akzeptieren. <br/><br/><strong>Was könnte aus deiner Sicht in Deutschland verbessert werden?</strong> <br/><br/>Seit ich als Lehrerin und Coach hier mit deutschen Schauspielern arbeite, die Rollen auf Englisch spielen möchten oder auch mit deutschen Geschäftsleuten, die fließend Englisch können müssen, versuche ich sie zu ermutigen nicht nur selbst aktiver nach Jobs zu suchen, sondern auch Arbeit selbst zu erschaffen. Wenn z.B. jemand seine Miete mit Hilfe des Arbeitslosengeldes bezalen kann, Krankenversicherung hat und genug zu essen kaufen kann, warum nutzt er die freie Zeit zwischen zwei Engagements nicht sinnvoll um ein eigenes künstlerisches Projekt auf die Beine zu stellen und z.B. einen Kurzfilm zu schreiben oder eine Soloshow zu kreiieren? <br/> Das schlimmste, das einem Menschen passieren kann ist, dass er stagniert und einfach nur herumsitzt, nichts tut und sich beklagt. Auch wenn viele Deutsche glauben, dass das soziale System den Bach runtergeht, gibt es im Vergleich zu anderen Ländern noch immer einige positive Aspekte, die genutzt werden können. Auch Nicht-Künstler können in Zeiten von Arbeitslosigkeit kreativ sein. <br/><br/>Ein Buch, das mich sehr inspiriert hat, ist "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron ("The Artist's Way" im Original): Es ist ein 12-Wochen-Programm, das hilft, das eigene kreative Ich wieder zu entdecken. Es hilft jedem, der seine Kreativität wiederfinden will. Am Ende des Buches spricht sie über "Heilige Zirkel" – Gruppen von gleichgesinnten Menschen, die sich regelmäßig treffen um sich gegenseitig zu unterstüzen und zusammen neue kreative Projekte zu erschaffen. Im März 2002 haben ich eine solche Gruppe in Köln ins Leben gerufen – den Cologne Creative Circle. Wir sind insgesamt ungefähr 60 Personen (darunter Schauspieler, Sänger, Tänzer, Autoren, Regisseure, Fotografen, Maler, u.a.) die sich einmal im Monat entweder in einem Restaurant oder bei jemandem zuhause treffen um über aktuelle Projekte zu sprechen oder Hilfestellung anzubieten. Manchmal haben wir auch "Gäste" wie z.B. Castingagenten, Regisseure oder Menschen von Internetseiten wie StagePool, die neue Kontakte knüpfen möchten. <br/><br/>Ich informiere mich über Weiterbildungsangebote und Workshops, die ich auf unserer Website poste, ebenso wie Termine von Theaterstücken, Konzerten oder TV-Auftritten von Mitgliedern, so dass andere ihre Arbeit ansehen können. Ich versuche auch herauszufinden, wo es Angebote für Low- und No Budget-Filme gibt: Um als Filmschauspieler in Form zu bleiben, muß man auch ständig an sich selbst arbeiten. An Workshops teilzunehmen ist ein Weg. Ein anderer Weg ist Rollen in Studenten-Kurzfilmen zu übernehmen. Es gibt eine Menge dankbarer Filmstudenten und Regisseure da draußen, die neue Talente für ihre Projekte suchen UND es ist ein hervorragender Weg um neues Material für dein Demotape zu bekommen. <br/><br/><strong>Du gehörst zum "Pool of Coaches" in Köln, einem Zusammenschluß von Lehrern und Coaches, die mit jungen Schauspielern arbeiten. Wie siehst du die Ausbildungssituation in Deutschland? </strong> <br/><br/>Der "Pool of Coaches" wurde im letzten Jahr von einigen Kollegen und mir ins Leben gerufen. Unsere Website ist <a href="http://www.pool-of-coaches.de"target="blank"><strong>www.pool-of-coaches.de</strong></a>. Jeder von uns hat ein Spezialgebiet. Meines ist z.B. die Arbeit auf Englisch – sei es, einem Schauspieler zu helfen sich auf eine Rolle oder ein Casting auf Englisch vorzubereiten oder einem Geschäftsmann eine Präsentation auf Englisch abzuhalten. Neben meiner Erfahrung im Entertainmentbereich verfüge ich ebenfalls über einen ausgebreiteten Hintergrund im Bereich Sales, Marketing und Management. <br/><br/>Seid ich vor 14 Jahren nach Deutschland kam, habe ich ein wachsendes Angebot an Kursen und Workshops für Schauspieler erlebt, obwohl nicht alles wirklich qualitativ hochwertig ist. Die bereits erwähnten Filmschulen – die HFF in Potsdam und München, sowie die IFS in Kön und das Kölner Filmhaus – bieten nicht nur hervorragende Weiterbildung für Schauspieler an, sondern auch Ausbildung und Weiterbildung für Regisseure, Kameraleute, usw. Die IFS hat z.B. nicht nur den Regisseur M.K. Lewis aus Los Angeles nach Deutschland geholt, sondern auch mit renommierten europäischen Regisseuren wie Andreas Dresen, Dominik Graf oder Paul Cox zusammengearbeitet. Diese Workshops sind nicht billig, aber ich sehe sie als gute Investition in die eigene Karriere. <br/><br/>Eine andere interessante Möglichkeit für Schauspieler und Regisseure bietet die FilmFarm im polnischen Kotla. Dies ist ein schönes Landgut ca. 300 km südöstlich von Berlin, wo sich Schauspieler und Regisseure aus aller Welt für einige Wochen treffen um über die Kunst des Filme machens zu sprechen. Es gibt auch Workshops für Dokumentarfilme, für alle, die sich für dieses Genre interessieren. Die FilmFarm nahm im letzten Jahr ihre Arbeit auf. Mehr Informationen gibt es auf ihrer Website <a href=http://www.filmfarm.co.uk"target="blank"><strong>www.filmfarm.co.uk</strong></a> Die beiden Regisseure / Coaches, die die Workshops in diesem Jahr geleitet haben, sind Mark Travis und Fred Johntz von Travis-Johntz-Productions in L.A. (<a href="http://www.travis-johntz.com"target="blank"><strong>www.travis-johntz.com</strong></a>). Ich hatte das Glück in den letzten vier Jahren mit Mark in Köln, Berlin, München und in Polen zu arbeiten. Er ist nicht nur Regisseur und Coach, sondern auch Autor und Script Consultant. Er und Fred haben gerade am Script Forum in Berlin teilgenommen. <br/><br/><strong>Was sollen junge Leute, die Schauspieler werden möchten, beachten? Empfindest du das deutsche "Schubladendenken" im Entertainmentbereich ein Problem?</strong> <br/><br/>Das Schubladendenken kann sicherlich zur Falle für viele Leute werden. In Amerika gilt die Einstellung, dass du in ALLEM, was du tust, hervorragend sein mußt. Ein "Multi-Talent" zu sein, ist dort quasi Voraussetzung und der Gedanke ein Schauspieler, Sänger UND Tänzer zu sein und Theater, Musicals, TV, Film und Werbung zu machen, ist normal. Wenn ich in Deutschland sage, dass ich Schauspielerin (Theater, Film, Fernsehen), Sprecherin (Synchron, Werbung, Industriefilme, Imagefilme und Computerspiele), Sängerin (Musicals und mein eigenes Swing-Quartett "Mellow Music" seit 1995) und Moderatorin (auf Messen) bin, schauen mich die Leute oft an als ob ich zwei Köpfe hätte. Ich arbeite hart in allen diesen Bereichen und bilde mich ständig weiter um fit zu bleiben. Ich führe auch Regie (Theater, Kindertheater und Events) und unterrichte und arbeite als Coach. Ich habe auch viele verschiedene "Looks" und sehe auf Fotos je nach Make-up und Frisur total unterschiedlich aus, was manche Caster ziemlich verwirrt. Ich sehe auch jünger aus als ich wirklich bin, was manchmal verwirrt, aber natürlich auch gut für mich ist. Das Spielalter ist wichtiger als das tatsächliche Alter. Deutsche müssen hier noch lernen, dass es sich auszahlt flexibel zu sein. <br/><br/><strong>Was denkst du über die aktuelle "Superstar" / "Fame Academy"-Hype im Fernsehen – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit? Ist es eine gute Methode um neue Talente zu entdeckten und jungen Leuten die Chance zu geben groß rauszukommen oder nur kommerzielle Hype und geschicktes Marketing ? </strong> <br/><br/>Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von diesen Shows. Was mir besonders mißfällt ist, wie die Jury manchmal die Kandiaten beleidigt und erniedrigt, nur weil der Sender glaubt, damit seine Einschaltquoten zu steigern. Es ist natürlich möglich auf diese Art das ein oder andere natürliche Talent zu entdecken, aber es degradiert die harte Arbeit vieler sehr talentierter Leute, die jahrelang hart an sich arbeiten um entdeckt zu werden und keine Chance erhalten oder nicht von den "richtigen" Personen gesehen werden, z.B. aufgrund ihres Alters. Die meisten dieser Shows sind nur an sehr jungen Leuten interessiert. Die Welt besteht aus Menschen verschiedensten Alters, Aussehens, Farben und Gestalten. Diese Unterschiede sind es, die die Welt so interessant machen. Leider ist es in vielen Ländern (auch in Deutschland und den USA) so, dass eine Frau nach ihrem 25.Geburstag aufhört zu existieren – sie wird als uninterssant, unattraktiv und unvermarktbar abgeschrieben und das ist einfach nicht richtig. Jeder Mensch, der gelebt und Lebenserfahrung gesammelt hat, wird mit der Zeit eine viel interessantere, tiefere Persönlichkeit. Das ganze "Star"-System ist aus den Fugen geraten. Wieviele Schauspieler, Regisseure, Autoren, etc. könnten an zahlreichen Projekten arbeiten, wenn es für sie Geld gäbe statt den Millionen die eine Jennifer Lopez oder ein Bruce Willis für einen einzigen Film einstreichen? Ich sage nicht, dass gute Künstler nicht gut bezahlt werden sollten, aber hier stimmt einfach die Relation nicht mehr... <br/><br/><strong>Was möchtest du jungen Leuten sagen, die eine Karriere im Showbusiness anstreben?</strong> <br/><br/>Laß dir nicht von Fernsehshows wie "Deutschland sucht den Superstar" vorgaukeln, dass du über Nacht ein Star werden kannst und es bleibst. Um dauerhaft Erfolg zu haben brauchst du eine gute Ausbildung und Erfahrung. Du fühlst dich als Person auch besser, wenn du langsam auf ein Ziel hinarbeitest und es Schritt für Schritt erreichst. Ich glaube, dass es vielen Leuten auch schwer fällt mit plötzlichem Erfolg und Reichtum fertig zu werden, egal auf welchem Weg er zustande kommt (ein Star werden, im Lotto zu gewinnen, etc.). Du kannst deine Wurzeln nicht von heute auf morgen vergessen und niemand ist vollkommen. Wir haben alle die gleichen Sorgen und Ängste, wir möchten lieben und geliebt werden, wir werden krank und irgendwann sterben wir. Wir können nicht nur von anderen nehmen, sondern müssen auch etwas zurückgeben. Ich versuche dies zu tun, indem ich unterrichte und coache und durch den Cologne Creative Circle, der Leute zusammenbringt, und durch meine Kunst. <br/><br/>Junge Leute sollten auch daran denken, dass es wichtig ist, sich selbst zu mögen und zu mögen, was man tut. Es ist okay sich Gedanken darüber zu machen, was andere von dir denken, aber laß dich davon nicht negativ beinflussen. Du solltest dich bemühne, in allem was du tust, dein Bestes zu geben – egal ob es in der Entertainment Branche ist, in der Medizin, der Wirtschaft oder Politik. Und vergiß nie dass "Showbusiness" auch BUSINESS ist – eine Geschäftswelt. Wenn du keine Erfahrung und kein Wissen über Wirtschaft und Geschäft hast, informiere dich. Du wirst es brauchen um in der Branche zu überleben. Ich glaube, dass dies eine weitere Sache ist, die gerade Künstler in Deutschland sich noch mehr aneignen müssen. <br/><br/>Was ganz besonders wichtig ist: Selbstvertrauen. Du mußt ein sehr starkes Selbstvertrauen entwickeln und fest an dich selbst glauben, um dich immer wieder selbst anzuspornen und mit all den Enttäuschungen und negativen Erfahrungen fertig zu werden, die in dieser Branche auf dich warten. Du wirst mehr negative Kommentare hören als positive. Du mußt dein eigener bester Freund sein und deine eigene moralische Stütze um im Showbusiness zu arbeiten. Unterstützung von anderen Freunden, Kollegen oder einer Gruppe wie dem Cologne Creative Circle helfen in schlechten Zeiten ebenfalls. Und vergiß auch nicht SPASS an deiner Arbeit zu haben und bei allem was du tust, mit Freude dabei zu sein. Sei dankbar für jede Chance, die sich dir bietet und genieße den Weg ans Ziel mehr als das tatsächliche Erreichen dieses Zieles (was immer es ist). Es ist eine sehr langer Weg, aber was für eine wunderbare Reise! http://de.stagepool.com/backstage_mit/802/mehdi_haris http://de.stagepool.com/backstage_mit/802/mehdi_haris Mehdi Haris Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:05+02:00 <strong>Mehdi, Du bist 1994, im Alter von 21 Jahren, Deutscher Meister im Freestyle-Dancing geworden, 1996 Europa-Meister im Freestyle-Dancing, hast seitdem zahlreiche Auftritte gehabt bei Sat 1, Viva, RTL, zu Deinen Auftraggebern als Tänzer und Choreograph gehören Joop, Jaguar und Jean Paul Gaultier: Wo fing diese Wunschkarriere an? Wie kamst Du eigentlich zum Tanzen?</strong><br/><br/>Ich bin Iraner, und im Teheran aufgewachsen, einem Land, wo diese Art von Tanz streng verboten war damals. In den 80er Jahren habe ich dann einige Breakdance Filme gesehen, die damals unter der Hand weitergereicht wurden, was sogar strafbar war. Ich war fasziniert vom Tanz, und habe meine eigenen ersten Versuche dann als Michael-Jackson Imitator auf Familienfeiern unternommen, in den Jahren darauf kam dann der Breakdance dazu. Als ich mit 14 Jahren von meinen Eltern nach Deutschland geschickt wurde, um hier bei meinem Bruder zu wohnen (damals hätte es sonst für mich geheissen, mit 15 Jahrem vom Militär eingezogen zu werden), war erst mal eine Pause mit Tanzen.<br/><br/>Doch als ich mich besser eingewöhnt hatte, fand ich in den Army-Base Discos eine Schule, wie ich sie mir gewünscht hatte: ich stellte mich neben die vorwiegend schwarzen Tänzer auf der Tanzfläche, und guckte ihnen monatelang zu, versuchte, ihre Bewegungen zu imitieren, und gewann schliesslich selber bei Tanzwettbewerben in der Disco Preise. Den ersten großen Auftritt hatte ich dann mit 16 Jahren beim Saarbrückener Stadtfest, wo ich wiederum von Leuten gesehen wurde, die mich dann für weitere Auftritte buchten.<br/><br/>Ein Freund von mir, der Geschäftsführer in einem Fitnesstudio war, bot mir dann eines Tages an, bei ihm zu unterrichten. Mit einigen Leuten, die ich dort kennenlernte, gründete ich dann 1992 die Gruppe „New Jack Kids“, die es auch heute noch gibt, wenn auch das Durchschnittsalter in der Gruppe heute bei durchschnittlich 30 Jahren liegt ( <a href="http://www.newjackkids.de"target="blank"><strong>www.newjackkids.de</strong></a>).<br/><br/>Ich agierte dabei nicht nur als Tänzer, sondern auch als Choreograph der Formation, wobei es oft schwierig war, mich durchzusetzen, ich war nämlich gleichzeitig auch das jüngste Mitglied der Gruppe. Als wir jedoch mit den New Jack Kids zwei Jahre später die Deutsche Meisterschaft im Freestyle Dance gewannen, kam damit auch der Durchbruch: Wir hatten Pressekonferenzen, Auftritte auf Messen und mit Prominenten. Das Schöne war, daß ich nun endlich auch hauptberuflich vom Tanzen leben konnte, und fortan sogar meine Familie im Iran, die meinem Beruf als Tänzer sehr kritisch gegenüberstand, finanziell unterstützen konnte. Bis heute geben meine Eltern manchmal auf die Frage, was ihr Sohn beruflich in Deutschland macht, als Bezeichnung „Gymnastiklehrer“ an. Der Rest meiner Familie besteht sonst nur aus Akademikern, und es gilt in meinem Heimatland als zu exotisch, als Beruf „freischaffender Tänzer“ anzugeben. <br/><br/><strong>Bist du zufrieden mit der Ausbildungssituation in Deutschland, findest du, das genug für junge Leute getan wird die eine Karriere als Tänzer anstreben oder könnte da noch einiges verbessert werden?</strong><br/><br/>Die Ausbildung für Tänzer im Bereich Jazz/ Ballet ist in Deutschland sehr gut, ich denke jedoch, daß die Staatstheater oft nicht genug Gage zahlen. Schade finde ich, daß es keine anerkannte Ausbildung für Hip-Hop Tänzer gibt, da sind andere Länder uns einen Schritt voruas, z.B. Frankreich oder die USA, die so eine Ausbildung anbieten. Dort gibt es sogar Hip-Hop Musicals, die dort mit großem Erfolg laufen.<br/> Aus diesem Grund habe ich selber ein aktuelles Projekt laufen, mit denen wir demnächst das Thema Hip-Hop Musical der breiten Masse vorstellen möchten. So haben wir in Köln ein Casting gemacht mit Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten, von denen wir 20 ausgewählt haben, die fortan kostenlos Gesangs-, Schauspiel- und Tanztraining erhalten. Mit diesem Musical <strong>„Die Marionetten“</strong> werden wir im März in der Kölner Philharmonie Premiere haben, und danach auf Tournee in ganz Deutschland gehen.<br/><br/><strong>Gibt es sonst Pläne für die Zukunft? Was steht bei Dir in den nächsten Monaten beruflich noch an?</strong><br/><br/>Gerade habe ich die Tanzchoreographie für dir Live Performance des neuen McDonalds Werbespot gemacht, ansonsten unterrichte ich regelmäßig beim Cologne Dance Center, Prince, und der Fitness Company in Köln. Das zweite Musical, das ich in Zukunft choreographiere, heisst <strong>Der Greif</strong>, eine aufwendige Fantasy-Show, wie es sie so noch nie gab (<a href="http://www.dergreif.de"target="blank"><strong>www.greif.de</strong></a>). Wahrscheinlich werde ich da sogar selber mittanzen. Mit der klassischen Tänzerin Vanessa Erdmann habe ich zudem das ungewöhnliche Projekt „HipHop meets Ballet“ gegründet, in dem zwei Welten aufeinandertreffen. <br/><br/><strong>Was würdest du jungen Leuten, die eine Karriere als Tänzer anstreben, raten?</strong><br/><br/>Ich sehe die großen Castingveranstaltungen, bei denen jungen Leuten teilweise vorgegaukelt wird, wie einfach der Schritt ins Showbiz ist, duraus kritisch. Man muss den Beruf auch realistisch sehen: Sogar nach einer fundierten Ausbildung schaffen es von 50 Leuten höchstens 1-2 in dem Beruf Karriere zu machen, und bis ins hohe Alter als Tänzer und Choreograph gut davon leben zu können. Es gibt nicht viele Talente, die das Ganze auch choreographisch durchziehen können, und die bleiben dann irgendwo auf der Strecke. Wie so oft im Leben, steckt hinter allem auch harte Arbeit, Selbstdiziplin und ständige Weiterentwicklung. Ich kann jedem Tänzer nur empfehlen, am besten heute in mehreren Tanzrichtungen fit sein. Ich selber habe z.B. erst vor 3 Jahren mit dem Jazz Tanz angefangen, wobei mir klar war, daß ich nicht mit 3 mal Training die Woche in 3 Monaten ein guter Jazztänzer bin. Also habe ich mich stundenlang jeden Tag hingestellt und geübt. Nach 4 Wochen hatte ich so viele Pirouetten geübt, daß ich in beiden Beinen eine Sehnenscheidenentzündung bekam. Ich wünsche jedem, der diesen schönen Beruf gewählt hat, daß er an sich glaubt.<br/><br/><strong>Mehdi Haris beim Casting Day 2003 in Berlin mit StagePool-Mitarbeiterin Carmen Hentschel und Musicaldarstellerin Melanie Haffke. <br/><br/>Nähere Informationen zu Mehdi Haris und wo er derzeit Unterricht und Workshops gibt, auf den Internetseiten: <a href="http://www.GOHIPHOP.de"target="blank"><strong>www.gohiphop.de</strong></a> und <a href="http://www.bestofdance.de"target="blank"><strong>www.bestofdance.de</strong></a><br/> http://de.stagepool.com/backstage_mit/738/astrid_golda http://de.stagepool.com/backstage_mit/738/astrid_golda Astrid Golda Erfolgreich mit "Celebration" Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:05+02:00 <strong>Schildere uns doch einmal bitte kurz deinen künstlerischen Werdegang!</strong> <br/><br/>Nach einer dreijährigen Musicalausbildung am Tanzforum Wien (der heutigen Performing Arts School) habe ich meine 1.Band gegründet und war Mitbegründerin des Trios " Three Girl Madhouse", die in Österreich in den 80ern und 90ern recht bekannt waren. Daneben habe ich weiterhin privaten Gesangs- und Schauspielunterricht genommen. Nach 10 Jahren trennte sich die Band wegen "künstlerischer Uneinigkeit" und ich hatte diverse Engagements in Theatern wie dem Ronacher, Metropol , Rabenhoftheater, WUT, Renaissance Theater, Theater im Zentrum und Theater 82er Haus, sowie in TV-Produktionen wie "Komissar Rex" und " Tohuwabohu". Seit April 2002 arbeite ich wieder hauptsächlich an musikalischen Projekten wie "Celebration". Dazu später noch mehr! <br/><br/><strong>Wer sind deine musikalischen Vorbilder?</strong> <br/><br/>Diese Frage ist immer schwer zu beantworten da sie sich laufend ändert. Ich glaub in Wirklichkeit hab ich keine Vorbilder ,denn das klingt so als würde man so sein wollen wie die. Bei mir ist das so, das es viele Künstler gibt die ich bewundere aber sie nicht kopieren will sondern immer sehr bestrebt bin meine Persönlichkeit und Kreativität weiter zu entwickeln. <br/><br/><strong>Du singst vor allem Songs aus der "Plattenspieler"-Era - was gefällt dir an den "Oldies" im Gegensatz zur aktuellen Popmusik besser?</strong> <br/><br/>Ich habe auch Songs aus den aktuellen Charts in meinem Programm...ich suche mir die Songs immer danach aus ob sie mir musikalisch und - oder inhaltlich gefallen und gar nicht danach wann sie geschrieben wurden. Prinzipiell finde ich nicht das man damals bessere Songs geschrieben hat als heute. Der Markt ist heute nur viel größer und es gibt soviele verschiedene Musikrichtungen, Stile und Bezeichnungen, das es mir manchmal schwer fällt mich da zurecht zufinden. <br/><br/><strong>Was denkst du als Profisängerin über TV-Formate wie "Deutschland sucht den Superstar" und das österreichische Pendant "Starmania"? Glaubst du, daß sich die Teilnehmer/Gewinner dauerhaft etablieren können?</strong><br/><br/>Ich finde diese Sendungen gut und vor allem glaube ich das "Starmania" für Österreich wichtig war, weil junge Künstler ja vorher überhaupt keine Chance am Plattenmarkt bekommen haben. Denn wie man sieht und vor allem hört gibt es tolle Künstler und auch Produzenten bei uns. Mir gefällt vor allem das Endergebnis von "Starmania" besser weil die Songs den Interpreten auf den Leib geschrieben wurden und nicht umgekehrt. Ich denke ob sich ein Künstler auf dauer etabliert hängt von so vielen Kriterien ab das man das nicht von seinem Talent abhängig machen kann. Wichtig ist vor allem das man sich von vornherein nicht in eine Kategorie pferchen läßt die man eigentlich nicht will. <br/><br/><strong>Viele Jugendliche singen zuhause vor dem Spiegel mit der Haarbürste in der Hand und träumen von der Karriere als Sänger/in - reicht es, sich einfach mit Demobändern zu bewerben oder sollte man in jedem Fall eine professionelle Ausbildung haben? Wie war es bei dir?</strong><br/><br/>Es gibt große Talente die keine Ausbildung haben und brauchen und welche die sich jeden Ton hart erkämpfen müssen Das Endergebnis kann oft das gleiche sein. Es kommt immer darauf an was man möchte. Eine Ballerina wird nicht umhin kommen eine Ausbildung zu machen wärend es bei Rock - Pop oder Rap etc. nicht unbedingt auf die Ausbildung ankommt. Wichtig ist zu spüren was man will und alles daran zu setzen es zu erreichen. Ich wollte unbedingt eine Ausbildung machen um alles zu lernen. Ich wollte auch zuerst Tänzerin werden und habe erst in der Schule gemerkt das meine Welt die Musik ist. <br/><br/><strong>Empfindest du die zunehmende Internet-Piraterie im Musikbereich, das CD-Kopieren und mp3-Austauschen, etc. als ernsthafte Bedrohung für die Musikindustrie, wie so oft behauptet wird oder liegen die Probleme der CD-Industrie woanders?</strong><br/><br/>Ich muß erlich zugeben das ich zuwenig Informationen habe um diese Frage wirklich gründlich zu beantworten. Die Plattenindustrie in Österreich ist mir schon lange ein Rätsel. Jahrelang hat man so getan als würden sich nur Künstler über 50 (Fendrich, Ambros, Danzer und Co) hierzulande verkaufen, als gäbe es keine jungen Talente die es Wert wären auf den Markt zu bringen, frei nach dem Motto " das können wir nicht verkaufen" und siehe da, kaum macht man die richtige Promotion (Starmania) bringt man sehr wohl auch die jungen heimischen Künstler an den Mann und erreicht gute Absatzzahlen! Ich kann nur hoffen, auch wenn sich die Hype um "Starmania" wieder gelegt hat, die Plattenindustrie nicht aufhört weiter in die österreichischen Künstler zu investieren. <br/><br/><strong>Was sind deine aktuellen Projekte / zukünftige Pläne?</strong><br/><br/>Zur Zeit arbeite ich an mehreren Projekten: Da ist zunächst meine Coverband mit dem Programm "Celebration"; ein Pop-Programm im Stil von Vonda Shepard (bekannt von Ally McBeal) für Galas, Firmenfeiern und Veranstaltungen wo getanzt und gefeiert wird. Desweiteren habe ich ein Programm, das ich nur mit einem Pianisten spiele aber von der Musikrichtung das gleiche ist wie "Celebration" und daher auch den Namen "Celebration for 2" trägt. Beide Programme kann man sich ausführlich auf meiner Homepage www.celebration.priv.at anschauen und anhören. Das dritte Programm an dem ich derzeit arbeite und das auch Projekt für die nahe Zukunft ist, ist meine eigene CD. Ich schreibe die Texte und erarbeite den Rest zusammen mit einem Produzenten. Da das Projekt erst am Beginn steht kann ich noch nicht sehr viel mehr darüber sagen außer das ich mich auf keine Stilrichtung und Sprache festlegen will. Jedes Lied soll sich der Sprache und dem Stil bedienen, die es braucht. Verraten kann ich nur das das 1. Lied deutsch ist.Aber wer weiß was da noch kommt... <br/><br/><strong>Was möchtest du jungen Leuten, die von einer Gesangskarriere träumen, mit auf den Weg geben?</strong><br/><br/>Bleibt immer in Kontakt mit dem was ihr wirklich wollt und wer ihr seid.Setzt alles daran, das zu erreichen was ihr wollt.Gebt nicht gleich bei der 1. Niederlage oder verherender Kritik auf. Und natürlich: üben, üben, üben... <br/> http://de.stagepool.com/backstage_mit/673/monika_herwig http://de.stagepool.com/backstage_mit/673/monika_herwig Monika Herwig Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:04+02:00 <strong>Die Sängerin und Schauspielerin Monika Herwig gehört zu den stilleren Stars der deutschen Musicalszene – sie war in vielen herausragenden Rollen in ganz Deutschland zu sehen, u.a. als Sally Bowles in "Cabaret", Maria Magdalena in "Jesus Christ Superstar", Aldonza in "Mann von La Mancha", Irma in "Irma La Douce" und zuletzt Lilli/Kate in "Kiss me Kate". Daneben war sie auch in zahlreichen großen Rollen im Schauspiel zu sehen und in verschiedenen Fernsehserien wie "Derrick" und "Der Alte". Derzeit ist die Allround-Künstlerin in der Rolle der Tracy Lord mit Cole Porter's Komödie "High Society" auf Tournee in Deutschland. StagePool traf sie während des Gastspiels in Witten.</strong><br/><br/><strong>Wie bist du zur Bühne gekommen?</strong><br/><br/>- Ich habe zunächst eine Schauspielausbildung in München gemacht und dort meine Bühnenreifeprüfung abgelegt. Ich bin dann auch in vielen Schauspielstücken aufgetreten, aber ich wollte vielseitiger sein und habe dann ein Musical-Aufbaustudium gemacht, das vom Arbeitsamt gefördert wurde. Dabei habe ich dann auch Gesang und Tanz studiert und habe dann später auch lieber Musiktheater gemacht. Aber ich liebe die Abwechslung und interessiere mich nach wie vor für Projekte aus allen Bereichen. <br/><br/><strong>Du bist schon viel rumgekommen in Deutschland und im Ausland, wie siehst du die aktuelle Theatersituation im Land ?</strong><br/><br/>- Theater ist nach wie vor unheimlich wichtig, gerade in kleineren Städten, da sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Man hat auch gemerkt, daß die Theaterfusionen meistens nicht soviel gebracht haben weil jedes Theater ein eigenes Publikum hat mit seinen eigenen Erwartungen. Und es sollte gerade im Musiktheater auch nicht nur Großproduktionen geben, es müßte viel mehr kleinere Stücke geben. Die Theatermacher sollten auch nicht immer nur klagen über schwindende Zuschauerzahlen sondern wirklich gute Sachen machen und das Publikum damit zurückholen. Sie sollten um jeden Zuschauer kämpfen und sich nicht nur auf ihren Lorbeeren ausruhen.<br/><br/>- Es sollte auch viel mehr im Bereich Jugend- und Kindertheater getan werden. Ich habe bei einem Projekt in Hagen mitgewirkt, wo wir für Kinder gespielt haben, die noch nie im Theater gewesen waren und total begeistert mit großen Augen alles verfolgt haben, die hatten keine Ahnung wie spannend Theater sein kann. Wir haben auch mit 10-13-jährigen Projekte gemacht, wo die Kinder gesehen haben wie vielfältig Theater ist, was alles nötig ist um eine gute Aufführung auf die Beine zu stellen. Für die war es auch unheimlich interessant zu sehen wie Träume Realität werden, wenn Geschichte auf der Bühne szenisch umgesetzt werden. <br/><br/>- Was ich auch gerne gemacht habe, war ein experimentelles Theaterstück. Wir hatten dort zur Aufgabe bekommen aus einem einzigen Wort ein Stück zu schaffen – das Wort war "Rituale". Da hatte man natürlich jedemenge Wege offen und wir haben daraus ein 2-Personen-Stück geschaffen mit den Hauptfiguren Medea und Penthesilea, zwei der großen dramatischen Frauengestalten aus den altgriechischen Epen. <br/><br/>- Mir fehlt gerade bei den Großproduktionen auch die Kreativität – wenn da ein großes Musical in Deutschland auf die Bühne gebracht wird ist das so spannend wie McDonalds. Bis zur letzten Note und Handbewegung ist alles von vorneherein festgelegt, wie kann ich mich da als Künstlerin noch einbringen? Außerdem kann ich mir auch nicht vorstellen, monatelang jeden Abend das gleiche zu spielen, ich habe lieber Abwechslung. <br/><br/>- Ich werde in der kommenden Saison weiterhin die Tracy Lord in High Society geben und außerdem in dem 2-Personen-Stück "Heute Abend: Lola Blau" von Georg Kreisler die Titelrolle spielen. Dabei werde ich ganz allein auf der Bühne stehen mit Klavierbegleitung. Es ist ein sehr dramatisches Stück über eine junge jüdische Schauspielerin aus Österreich in den 40'er Jahren. Lola flieht über die Schweiz in die USA, aber kehrt nach dem Krieg nach Wien zurück als sie einen Anruf ihres Freundes erhält, der sie damals sitzengelassen hat. Doch auch dort findet sie kein Happy End. Also auf der einen Seite dieses ernste intime Stück, auf der anderen Seite die ausgesprochen flapsige Cole Porter-Komödie, da kann ich mich wirklich entfalten. Ich habe auch eigentlich keine Traumrollen mehr, die ich unbedingt einmal spielen möchte, Hauptsache, es ist interessant und macht Spaß. <br/><br/><strong>Welche Tipps würdest Du jungen Künstlern mit auf den Weg geben?</strong><br/><br/>- Es ist vor allem wichtig, eine gute Ausbildung zu machen. Gerade wenn man zum Musical will, sollte man drauf achten, daß man in allen drei Sparten wirklich gut ausgebildet wird. In den letzten Jahren wurde das Sprechen oft sträflich vernachlässigt. Die jungen Leute lernen zwar zu singen und zu tanzen, aber wenn sie dann auf der Bühne Dialoge abliefern sollen, sieht es oft schlecht aus. Es gibt ja nicht nur die aktuell beliebten Singspiele, sondern zahlreiche Stücke in denen auch gesprochen wird – und der Trend geht ja auch wieder zu solchen Stücken. Im Fernsehbereich ist es das gleiche, da wird viel zu wenig Wert auf eine gute Sprecherziehung gelegt. Ansonsten ist es halt vor allem wichtig, daß man an sich selbst glaubt und mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Es ist der schönste Beruf der Welt und die Leute merken das auch, wenn man mit Spaß und Liebe dabei ist. http://de.stagepool.com/backstage_mit/633/daniel_amard http://de.stagepool.com/backstage_mit/633/daniel_amard Daniel Amard Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:25+02:00 <strong>Wie bist du Schauspieler geworden?</strong><br/><br/>- Meine Leidenschaft für die Bühne hat schon ganz früh angefangen: Als Kind habe ich mich bereits für Musik Tanz und Schauspiel interessiert, doch in dem kleinen Dorf in Nordfrankreich, wo ich herkomme, gab es für mich keine Möglichkeiten dies weiterzuentwickeln, außer in einer Theatergruppe, die von unserem Literaturlehrer in der Schule gegründet wurde. Wir haben dort eine Komödie von Molière einstudiert. Dadurch wurde mein Interesse an Literatur geweckt und ich machte mein Abitur mit Literatur und Sprachen als Hauptfächer. An der Universität Hamburg studierte ich dann weiter Sprachen und schloß mich einer Theatergruppe an. Endlich stand ich wieder auf der Bühne! Die Metropole Hamburg ermöglichte mir auch den Zugang zu Tanz und Gesang und ich entschied mich eine Ausbildung in allen drei Sparten zu machen – sozusagen als Allrounder, als tanzender und singender Schauspieler.<br/><br/><strong>Wie ist es in Deutschland zu arbeiten?</strong><br/><br/>- Ich kann nur über Hamburg Berlin und Köln reden, und da muß ich gleich einen Unterschied zwischen der Haupstadt und Hamburg machen: Ich glaube ich bin vom Typ her mehr für Berlin geeignet, da diese Stadt viel schriller und nicht so konservativ wie die Hansestadt ist.Das merkt man einfach bei jedem Casting. In Berlin nimmt man sich viel mehr Zeit deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit zu entdecken, in Hamburg sucht man mehr nach Stereotypen und ich passe nicht einfach in ein Raster. Naja, Berlin ist halt eine Weltstadt!<br/> In Köln passiert auch sehr viel, in dieser Stadt bin ich immer wieder gern.Es ist wie in einem riesigen Dorf, irgendwie fühle ich mich da sehr wohl. Die Leute dort sind sehr offen und das ist auch wichtig für mich.<br/><br/><strong>Was ist anders in Frankreich als in Deutschland?</strong><br/><br/>- Ich würde eher von einen Unterschied zwischen Südeuropa und Nordeuropa sprechen. Man muss sich bewußt werden dass die romanischen Länder nicht so nah an der anglo-amerikanischen Musical- und Filmwelt sein können wie die nordeuropäischen Länder. Die englische Sprache ist uns fremder als einem Deutschen oder einem Skandinavier und auch die Motivation etwas zu produzieren ist anders . Bei uns könnten sich zum Beispiel die Musicals von Andrew Lloyd Webber nicht jahrelang in einem Theater halten - ausserdem hören sich Shows wie Cats grauenhaft an, wenn sie ins Französische übersetzt werden. Es passiert in Frankreich seit 5 Jahren sehr viel im Musicalbereich, aber man kann diese Produktionen nicht mit Produktionen vergleichen, die in Deutschland oder England laufen. Die französischen Produktionen beinhalten öfter kulturellen Themen wie Literatur, Geschichte oder auch historische Filme – das Kulturbewusstsein ist in Frankreich sehr ausgeprägt. <br/><br/>Im Filmbereich ist die Motivation auch anders: es wird bei uns nicht versucht das Leben zu verschönern (oder zu verschlechtern) sondern jedem Zuschauer das Gefühl geben, dass die Geschichte und die Personen des Filmes echt sind. Es könnten mein Nachbarn, meine Schwestern oder meine Frau sein. Bei uns mag man es weniger Träume zu schenken sondern die Realität, was uns aber auch nicht daran hindert, ab und zu etwas sehr poetisches zu produzieren. <br/><br/><strong>Was ist für dich der größte Unterschied zwischen Fernsehen und Bühne?</strong><br/><br/>- Na ganz klar der Moment der gespielt wird:<br/> Auf der Bühne hast du eine einzige Chance das Gefühl eines betreffenden Momentes zu spüren (dafür probt und übt man mehrere Wochen dafür) während man beim Fernsehen eine Szene mehrmals wiederholen kann bis sie wirklich gut ist (dafür ist der Stress und der Rummel rumherum viel stärker).<br/> Das Publikum im Theater macht es möglich , Gefühle stärker zu empfinden, da immer ein Austausch zwischen Schauspieler und Publikum stattfindet. Beim Fernsehen ist es sehr wichtig, dass das ganze Team in Harmonie arbeitet, vor allem der Regisseur und der Schauspieler. Das heisst nicht, dass man sich nicht auch mal streiten soll, aber dass man sich gegenseitig inspiriert und auch inspirieren lässt. <br/><br/><strong>Du hast bei der Fersehshow “Made in Europe” in der ARD mitgemacht - wie war es bei so einer großen Produktion zu arbeiten?</strong><br/><br/>- Zuerst fühlte ich mich sehr geschmeichelt, daß ich meine Land Frankreich vertreten durfte. Es ging in dieser Show darum, den gängigen Klischees teilweise zu entsprechen, aber auch das krasse Gegenteil zu sein: Das war eine Ehre, dass ich durch meine Persönlichkeit ausgesucht worden war, nachdem die ARD in ganz Frankreich gesucht hatte.<br/> Toll war es, dass es um Improvisation ging, man hat sich mit einem wundervollen europäischen Team unterhalten und sein Land vorgestellt, wie es niemand kennt. Das ist für mich zu einer Aufgabe geworden, denn ich merke wie schwierig es ist, in beiden Länder (Frankreich und Deutschland), altmodische Vorurteile abzubauen.<br/> Schön war es zu sehen, daß ein ganzes Team dahinten steckte. Das hatte man schon beim Casting bemerkt, daß viele Leute etwas neues auf die Beine bringen wollten: Das Studio war fantastisch, die Zusammenarbeit in ganz Europa war sehr gut organisiert, und wenn Probleme aufgetaucht sind, ist man zusammengekommen und man hat darüber geredet Auch wenn die Show beim Publikum nicht so toll angekommen ist, war es eine beeindruckende Erfahrung.<br/><br/><strong>Was möchtest du in Zukunft machen? </strong><br/><br/>- Ich möchte mich als französischer Schaupieler und Moderator in Deutschland etablieren. Durch meine Aussprache könnte ich selten Rolle übernehmen die eine hochdeutsch Aussprache verlangen (obwohl man sagt, ich spreche beinah akzentfreies Deutsch), aber ich rechne immer damit, daß ich als ”der Franzose” irgendwo meinen Platz finden werde. Ich möchte auch mehr für die Zusammenarbeit im deutsch-französischen-Kulturaustausch tun. <br/><br/><strong>An welchem Projekt arbeitest du gerade..?</strong><br/><br/>- Zwischen den Aufträgen für Film, Werbung und Auftritte als Playbacksänger arbeite ich an einem Chansonprogramm mit deutschen und französischen Liedern: Es geht mir darum die Vielseitigkeit beider Länder von den 50er-Jahren bis heute zu zeigen. In beiden Ländern ist musikalisch sehr viel passiert und ich denke, dass eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu einer neuen, eigenen Musikrichtung führen könnte. Ich habe französische Lieder ins deutsche übersetzt und umgekehrt. Ich bin auch gerade mit zwei anderen Schauspielern im Gespräch um das Stück “Kunst” von Yasmina Reza in Berlin auf die Bühne zu bringen. (Wenn ein Produzent das hier liest, kann er sich jederzeit bei mir melden…) <br/><br/><strong>Was würdest du den Leute sagen, die im Ausland arbeiten wollen?</strong><br/><br/>- Ich würde sowieso jedem empfehlen, sich eine Zeit lang im Ausland aufzuhalten, denn neue Einflüsse sind immer gut. Jeder hat in diesem Beruf mal Lust für eine bestimmte Zeit abhauen. Ich finde wenn man sich so fühlt, dann sollte man es auch machen, zurück kommen kann man immer.Ich glaube , man hat als Schauspieler den Vorteil, dass man leichter an Menschen rankommt und schnell Leute kennenlernt, egal ob man die Sprache kennt oder nicht, denn die Kommunikation ist halt einfacher. Man hat seine Antennen ein bißchen überall und kriegt mehr mit was um uns herum geschieht. Europa hat außerdem den Vorteil, daß es nicht so riesig groß ist und man nie so ganz fort ist von der Heimat. <br/><br/><strong>Was würdest Anfängern in diesem Metier raten?</strong><br/><br/>- Kritik und Ratschläge annehmen aber Grenze setzen: Manchmal denkt man, dass es einem hilft wenn man alle Freunde und Bekannten nach ihrer Meinung fragt, doch wenn es zu viele unterschiedliche Ratschläge gibt, weiss man am Ende gar nicht mehr was man tun soll. Also ich rate euch ein paar Leute auszusuchen, denen ihr völlig vertraut und nur auf sie zu hören, und natürlich sein eigenes Gefühl und Bewußtsein nie zu verlieren. http://de.stagepool.com/backstage_mit/523/stefan_poslovski http://de.stagepool.com/backstage_mit/523/stefan_poslovski Stefan Poslovski Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:04+02:00 <strong>Unser neuer StagePooler des Monats ist der Musicaldarsteller Stefan Poslovski aus Berlin, der bis vor kurzem als Alfred beim Stuttgarter Hit-Musical Tanz der Vampire den untoten Beißern nachjagte und diesen Sommer so richtig durchstartet. Wir haben uns mit dem talentierten jungen Künstler über seine Karriere unterhalten und dabei festgestellt, daß der Weg zum Musical sogar über Brasilien führen kann...</strong><br/><br/><strong>Stefan, wie bist Du zum Musical gekommen?</strong><br/><br/>- Ich hatte mit klassischem Ballroom Tanzen angefangen, aber das war mir zuwenig. Irgendwann bin ich dann aufs Musical gekommen, das die perfekte Kombination von Tanz, Gesang und Schauspiel bietet. Ich wußte allerdings nicht wie ich eine Ausbildung in dem Bereich beginnen konnte, bis mich der Zufall bei einer Brasilien-Reise mit einer Musikerin zusammenbrachte, die bei Cats in Hamburg Keyboard spielte und mir einen Gesangslehrer in Hamburg empfahl. In Hamburg habe ich dann an einem Workshop teilgenommen und mir wurde dann endgültig klar, daß "Musical" absolut mein Ding war und ich nichts anderes machen wollte. Ich habe dann die Aufnahmeprüfung an der Stage School of Dance and Drama bestanden und eine Ausbildung begonnen. Nach dem ersten Jahr hat man mich dort allerdings durch die Zwischenprüfungen fallen lassen mit der Bemerkung, daß ich zwar die beste Gesangsprüfung der Schule abgelegt hatte, aber es mir in Tanz und Schauspiel an Ausdruck mangelte. Da ich zu dem Zeitpunkt schon für die Festspiele in Tecklenburg probte und es auch finanziell hart gewesen wäre das erste Jahr zu wiederholen, habe ich mich schließlich entschieden, die Stage School zu verlassen. Daß ich kurz darauf dann ein Angebot von Les Miserables in Duisburg bekommen habe, hat mir dann gewissermaßen bestätigt, daß ich das Richtige getan habe. <br/><br/><strong>Du hast sowohl auf städtischen Bühnen gestanden (u.a. als Mary Sunshine in Chicago und Tobias in Sweeney Todd) als auch in Großproduktionen wie Les Miserables mitgewirkt – worin siehst du die größten Unterschiede zwischen beiden Produktionsarten?</strong><br/><br/>- Bei den Großproduktionen gibt es natürlich viel striktere Vorgaben, was die Inszenierung betrifft. Der Regisseur weiß ganz genau, wo jede Figur in jedem Moment zu stehen hat und wie sie sich bewegen soll. Damit muß man natürlich umgehen können – viele haben ein Problem mit diesen Einschränkungen, aber ich persönlich fand, daß ich noch genug Freiheiten hatte um mich auch selbst mit einbringen zu können. Zumal ich bei Les Miserables im Ensemble zehn unterschiedliche Rollen gespielt habe und es eigentlich nie langweilig wurde. Bei den städtischen Bühnen ist es eher umgekehrt, da hat man dann gar keine Vorgaben mehr und muß sich alles selbst erarbeiten. Ich habe sehr gerne mit Matthias Davids zusammengearbeitet, der bei Sweeney Todd in Mannheim Regie führte. Er schafft es, seine Darsteller fast unmerklich zu führen – du erarbeitest deine Rolle selbst und merkt gar nicht, daß dahinter noch ein guter Regisseur steht, der dir dabei hilft und dich ein wenig steuert. <br/><br/><strong>Deine größte Rolle bisher war die des Vampirjägers Alfred im Hit-Musical "Tanz der Vampire" – eine Show, die einen unheimlichen Kultstatus genießt. Wie bist du mit dem plötzlichen Rummel umgegangen?</strong><br/><br/>- Ich habe den Alfred wahnsinnig gerne gespielt. Es ist eine sehr vielseitige Rolle, an der man immer wieder neue Seiten entdecken konnte. Allerdings war es auch konditionsmäßig eine sehr anspruchsvolle Rolle, die mich gezwungen hat, an meine Grenzen zu gehen. Ich hatte kaum Pausen, war fast ständig auf der Bühne und habe auch jeden Abend zwei Hemden durchgeschwitzt. Der Fan-Rummel um die Show war im Prinzip schon ganz spannend. Natürlich hat man auch mal schlechte Tage, wo man nur nach Hause will, aber die ganze Aufmerksamkeit hat mir natürlich auch geschmeichelt und ich habe es genossen. Nur einmal ist es mir wirklich zuviel geworden, das war bei der Fanclub-Party als ich stundenlang umlagert wurde, während ich viel lieber getanzt hätte.<br/><br/><strong>Du hast etwas erreicht, wovon die meisten Darsteller nur träumen – du spielst bei einer Welturaufführung die Hauptfigur und schaffst einen Charakter ganz neu. Am 5.August wird das Musical Caspar Hauser in Ansbach Premiere feiern. Wie fühlt man sich dabei?</strong><br/><br/>- Ich bin natürlich sehr stolz darauf – diese Rolle ist mein Baby und ich glaube, daß das Musical ein echter Meilenstein ist. Soviel für mich selbst, als auch für die Musicalszene in Deutschland. Hier hat ein junges Team ganz alleine und ohne große "Namen" ein Musical erarbeitet und auf die Bühne gebracht und schon nach unserer ersten Aufführung im Stuttgarter Studio-Theater bekamen wir unheimlich viel positives Feedback. Die Proben haben auch viel Spaß gemacht – es war in gewisser Weise auch ein Abenteuer und wir fühlen uns wie Pioniere. Wenn Caspar Hauser nach der Ansbacher Premiere eine weitere Spielstätte findet, möchte ich auch, wenn meine Verträge es irgendwie erlauben, auch auf jeden Fall wieder dabei sein!<br/><br/><strong>Wie geht es für dich weiter nach "Caspar Hauser"?</strong><br/><br/>- Direkt nach der Aufführung ins Ansbach werde ich in Tecklenburg auf der Freilichtbühne stehen und den Annas in Jesus Christ Superstar singen. Danach werde ich bei der Welt-Uraufführung des Fendrich-Musicals Wake Up im Wiener Raimund Theater dabei sein, wo ich auch 2.Besetzung für die Hauptrolle des Ronny sein werde. Am 12.September findet die erste Tryout-Vorstellung statt, am 21.09. ist dann die Premiere. Von dem, was ich bislang gehört habe, scheint es ein mitreißendes Stück zu sein und ich freue mich schon sehr darauf. <br/><br/><strong>Was möchtest Du anderen jungen Musicaldarstellern gerne mit auf den Weg geben?</strong><br/><br/>- Laßt euch nicht beirren, wenn ihr etwas unbedingt wollt. Laßt euch nichts aufzwingen oder einreden, so wie man mir auf der Schule einreden wollte, ich hätte keine Ausdruckskraft. Bleib immer du selbst und finde deinen eigenen Weg. Ich finde es auch wichtig, daß man sich immer Träume bewahrt. Träume motivieren und bauen auf und auch wenn sie nicht wahr werden, haben sie doch nicht weh getan. Mein Motto ist allerdings: Don't dream it, be it. http://de.stagepool.com/backstage_mit/472/benjamin_baumann http://de.stagepool.com/backstage_mit/472/benjamin_baumann Benjamin Baumann Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:03+02:00 <strong>Bereits seit 1995 macht das Musical Theater Hanau Furore mit kleinen, aber feinen Musical-Inszenierungen wie "Nunsense", "Little Shop of Horrors" und "Snoopy". Wir haben in Frankfurt den künstlerischen Leiter des Theaters Benjamin Baumann, getroffen und uns mit ihm über die deutsche Musicalszene unterhalten.</strong><br/><br/><strong>Wie bist du zum Theater gekommen?</strong><br/><br/>- Ich habe als Kind schon in der Grundschule Theater gespielt und wußte immer, daß ich dies zu meinem Beruf machen wollte. Meine Eltern sind auch in kreativen Berufen tätig und haben mich immer ermuntert und unterstützt. Ich wollte mich auch nie auf ein einziges Berufsfeld festlegen lassen, sondern wollte möglichst vielseitig tätig sein – als Sänger, Schauspieler und Regisseur immer neue Dinge ausprobieren. Ich habe in Frankfurt eine Musicalausbildung an einer privaten Schule gemacht und fünf Jahre Gesangsunterricht genommen. Daneben habe ich auch vier Jahre lang Theaterwissenschaften studiert – gerade wenn man auch als Regisseur, Dramaturg, u.ä. tätig sein will, ist es sehr gut, wenn man theoretisches Hintergrundwissen erwirbt.<br/><br/><strong>Was fasziniert dich an Musicals?</strong><br/><br/>- Die Vielseitigkeit. Außerdem sind Musicals einfach die modernste Form des Musiktheaters und es gibt unendlich viele Möglichkeiten in welche Richtung man mit Musicals gehen kann, von großen Megaproduktionen bis kleinsten Off-Inszenierungen. Ich finde aber nicht nur Musicals interessant, sondern auch andere Formen des Musiktheaters, z.B. Opern und modernes Musiktheater.<br/><br/><strong>Was gefällt dir an der deutschen Musicalszene?</strong><br/><br/>- Die momentane Aufbruchstimmung. Es hat Ende der 90'er eine große Marktbereinigung gegeben und die Zuschauer haben im Laufe der Jahre auch immer mehr gelernt, zwischen echter Qualität und hektisch zusammengeschusterten "Goldeseln" zu trennen, so daß die neuen Stücke, die jetzt kommen, insgesamt eine höhere Qualität haben. Seit den Pionierjahren in den 80'ern ist die Kommunikation innerhalb der deutschen Musicalszene auch viel besser geworden, man kennt sich untereinander in der Branche und arbeitet zusammen. Als wir damals angefangen haben, waren wir noch Einzelkämpfer, die wirklich aus dem Nichts heraus etwas aufbauen mußten. <br/><br/><strong>Was könnte man noch verbessern?</strong><br/><br/>- Es müßte mehr Raum für kleine, kreative Aufführungen geschaffen werden. Ich liebe die Dynamik des Off-Broadway, wo mit wenig Mitteln ganz tolle Inszenierungen erschaffen werden, die auch ohne große Bühnenbilder und Special Effects mitreißen und bewegen. In Deutschland ist natürlich das Problem, daß es kein echtes Zentrum gibt in dem die ganze Szene versammelt ist – es ist alles über Deutschland verstreut. Trotzdem sollten junge Autoren und engagierte Künstler viel mehr Möglichkeiten bekommen sich zu präsentieren und zu wachsen. Wir haben in Hanau als semi-professionelle Truppe angefangen und mittlerweile sind unsere Darsteller in den großen Musicalhäusern Deutschlands zu sehen.<br/><br/><strong>An welchen Projekten arbeitest du derzeit?</strong><br/><br/>- Ich werde für die Landesgartenschau in Hanau eine Open Air-Aufführung von "Evita" inszenieren. Es ist eine sehr aufwändige Produktion mit Orchester und Chor, die von 11.bis 14.September 2002 sieben Mal zu sehen sein wird. Die Titelrolle spielt <strong>Simone Kerchner</strong>, die schon '98 bei unserer Hanauer Aufführung von "Little Shop of Horrors" die Audrey spielte, und als Che ist <strong>Sascha Krebs</strong> dabei, der bis vor kurzem bei "Hair" in Bremen auf der Bühne stand. Ingesamt sind mehr als 60 Leute an der Aufführung beteiligt und ich bin sehr stolz auf dieses Projekt!<br/><br/>- Außerdem möchten wir mit dem Musical Theater Hanau demnächst auch mit unseren Musicalproduktionen "Nunsense" und "The Taffetas" auf Tournee gehen – Gastspiele in Münster, Gelsenkirchen, u.a. sind schon fest geplant! Daneben arbeite ich auch als Autor an einem ganz neuen Stück, das wir hoffentlich in naher Zukunft aufführen werden.<br/><br/><strong>Was würdest Du anderen Künstlern in der Branche raten, besonders Anfängern?</strong><br/><br/>- Es ist wichtig, daß man sich immer selbst treu bleibt und sein eigenes Ding macht. Es ist auch nicht unbedingt notwendig auf einer staatlichen Schule eine Ausbildung zu machen – auf autodidaktischem Weg und mit privatem Unterricht kann man mindestens genauso weit kommen, wenn man nur die nötige innere Motivation mit sich bringt und an sich selbst glaubt. Außerdem ist es wichtig, daß man sich nie auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern immer weiter an sich arbeitet um immer besser zu werden. http://de.stagepool.com/backstage_mit/352/annika_bruhns http://de.stagepool.com/backstage_mit/352/annika_bruhns Annika Bruhns Mon, 11 Oct 2004 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:02+02:00 <strong>Wie bist du zum Musical gekommen?</strong><br/><br/>Ich habe eine Ausbildung in NYC an der American Musical and Dramatic Academy gemacht. Dort bin ich nach 2 Semestern gesprungen und in deren Meisterklasse gekommen und habe somit mein Off-Off-B&#8217;way Debut gehabt.<br/><br/><strong>Was fasziniert dich an diesem Genre?</strong><br/><br/>Dieser Beruf gibt mir die Möglichkeit durch Musik, Tanz, und Schauspielkunst das Publikum zu erreichen. Wenn jemand im Publikum auch nur für ein paar Minuten nicht an den vergangenen Tag denkt, sondern sich in der Geschichte, die man erzählt, verliert, habe ich mein Ziel erreicht.<br/><br/><strong>Du spielst derzeit die Elisabeth im gleichnamigen Musical &#8211; wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet? Hast du Biografien gelesen, die berühmt-berüchtigten Sissi-Filme angeschaut oder wolltest du völlig unvoreingenommen an die Rolle rangehen und selbst erarbeiten?</strong><br/><br/>Ich habe die Hamann Biographien sowohl über Elisabeth als auch über Rudolf gelesen, mir viel Einzel Material besorgt, mit Pia Douwes sehr viel an der Rolle gearbeitet, und natürlich mit dem Regisseur. Die Sissi Filme kenne ich nicht und habe sie mir bewusst nicht angeschaut um kein süßliches 50iger Jahre Bild von dieser Frau zu bekommen, sondern habe versucht mich an die überlieferten Fakten zu halten.<br/><br/><strong>Du hast viel mit Elmar Ottenthal in Aachen und Berlin gearbeitet &#8211; was denkst du über die unschöne Entwicklung am Theater des Westens: Ist das deutsche Publikum nicht bereit, seine oft anspruchsvollen Produktionen zu akzeptieren oder hat er bei der Auswahl der Stücke wie "Schwejk it easy" oder damals in Aachen "Blood Red Roses" und "Adam & Eva" einen schlechten Riecher für gute Stücke?</strong><br/><br/>Das ist schwierig in Kürze zu beantworten. Elmar Ottenthal hat immer sein eigenes Publikum gefunden. Er sorgte mit seinen Regien immer wieder für Diskussion, aber wer will denn schon allseits gefälliges Theater machen, da gibt es noch ganz andere Regisseure, die ganze Häuser leer spielen, weil sie Theater machen, was offensichtlich keinen interessiert, Aachen ist so ein Fall im Moment.<br/><br/>Das TdW hat schon unter Baumann finanzielle Schwierigkeiten gehabt und der Intendant hat dann gesagt, das er mit diesen Mitteln kein Theater mehr machen kann, und ist gegangen. Ottenthal hat die Intendanz übernommen, Konsequenzen gezogen, die nicht angenehm waren, für niemanden und hat mit &#8222;Falco Meets Amadeus&#8220; das Haus wieder voll gemacht. Ob man es einfach weiter spielen hätte müssen, obwohl es andere Verträge zu erfüllen gab, sei dahin gestellt. &#8222;Schweijk It Easy&#8220; habe ich nicht gesehen, somit kann und werde ich mir kein Urteil darüber erlauben. Produktionen wie &#8222;Blood Red Roses&#8220; oder auch &#8222;Adam&Eva&#8220; kann man nicht miteinander vergleichen. Es hängt an so vielen Faktoren, ob ein Stück ein Erfolg ist oder wird, somit es allein von der Regie abhängig zu machen, zu einfach wäre. Schwächen waren da, aber auch hier war es wieder beeindruckend wie sich die Stücke ihr Publikum gesucht und gefunden haben.<br/><br/>Als Fazit gilt, es gibt mehrere Möglichkeiten ein Musical auf die Beine zu stellen und zu inszenieren, genauso wie in allen Genren auch. Das gilt nicht nur für das Theater sondern auch für anderen Formen des Entertainment. Man mag es oder nicht, aber eine Daseinsberechtigung hat Kunst allemal in dem Moment wo sich ein Publikum findet. Und das hat es immer bei Ottenthal.<br/><br/><strong>Wie beurteilst du allgemein die Lage in Deutschland &#8211; "Hair" in Bremen mußhnte nach fünf Wochen bereits wieder schließen, anderenorts sieht die Lage nicht viel rosiger aus. Ist der Markt für Musicals wirklich übersättigt oder liegt es an der Qualität der Stücke?</strong><br/><br/>Nein, der Markt ist nicht übersättigt, denn sonst würden ja andere Stücke nicht laufen. Musical ist ein Form des Entertainments das sich langsam aber sicher aus den Kinderschuhen hebt und sich in Deutschland zurecht findet. Ausländische Stücke zu übernehmen, und sie hier über Jahre zu zeigen hat den Anfang gemacht und es entwickelt sich ein kritisches Publikum hier, die sich ankucken was es gibt und nicht mehr automatisch alles toll finden was Ihnen vorgesetzt wird. &#8222;Hair&#8220; läuft unter derselben Inszenierung in Wien mit Riesen Erfolg, also müsste man intensiv sich mit dem Standort Bremen oder deren MarketingAbteilung auseinander setzen, warum ein Erfolg wie &#8222;Jekyll&Hyde&#8220; dort sich nicht hält oder aber eben &#8222;Hair&#8220; jetzt auch nicht. Aber ich bin kein Business Mensch, ich kann nicht beurteilen was dort für Fehler gemacht worden sind und ob überhaupt.<br/><br/><strong>Elisabeth in Essen hat sich zum Publikumsrenner entwickelt, in Stuttgart erlebte gerade "Kaspar Hauser" seine Uraufführung &#8211; glaubst du, das sich deutsche Produzenten verstärkt auf Stoffe konzentrieren sollten, die in der deutschen Kultur viel besser bekannt sind als die Importe wie Jekyll & Hyde oder Les Miserables und dem Publikum damit viel vertrauter sind?</strong><br/><br/>Sowohl &#8222;Jekyll&#8220; als auch &#8222;Les Mis&#8220; ist europäischer Stoff, ich halte das nicht für das Problem. Wenn die verschiedenen Faktoren eines Erfolges stimmen, dann ist die Relevanz zweitrangig, denke ich. Das beste Stück kann irgendwo laufen, wenn die Publicity nicht stimmt, und es keiner weiß, dann dauert es zu lange bis sich die Mundpropaganda herumgesprochen hat. Meistens langen die finanziellen Mittel nicht aus um so lange durchzuhalten. Die Qualität des Stückes, die auch durchaus durch einfaches Entertainment erreicht werden kann, siehe &#8222;Starlight&#8220;, setzt voraus, das sich das Stück hält.<br/><br/><strong>Was planst du für die Zukunft nach Elisabeth?</strong><br/><br/>Es sind zwei Stücke im Gespräch für das nächste Jahr, beide sehr schöne Rollen, nach Abschluss der Verträge weiß ich mehr. Im Sommer werde ich wieder auf meine geliebte Treppe in Schwäbisch Hall zurückkehren um da die Wiederaufnahme von &#8222;Jesus Christ Superstar&#8220; zu spielen.<br/><br/><strong>Welche Traumrollen würdest du noch gerne spielen?</strong><br/><br/>Es gibt einige Rollen die dabei sind. Sicher die Sally Bowles, die Dolly, Norma Desmond irgendwann mal, auch AIDA verlockt sehr. Und ich bin immer für neue Projekt zu haben, siehe &#8222;Peggy&#8220;. Ich suche immer neue Stücke mit aufregenden Frauenrollen.<br/><br/><strong>Was würdest du jungen Künstler/innen raten, die eine Musicalkarriere anstreben?</strong><br/><br/>Das &#8222;a-und-o&#8220; ist sicher, sich keine Illusionen zu machen. Ohne harte, sehr harte Arbeit und Disziplin geht gar nichts. Es sieht alles so einfach aus, aber man muß sich schon entscheiden für dieses Leben. Ein Zigeunerleben, denn unsereins muß zum Job gehen, nicht andersrum, wenig Freizeit und wenig Stabilität im Leben sind Begleiterscheinungen. Man muß es wollen und keine Alternative haben, sonst hält man es nicht aus auf die Dauer. Ich rede nicht von 2-3- Jahren, ich rede von Jahrzehnten. Ich liebe diesen Beruf trotz allem und finde jedes Mal, wenn ich nicht mehr kann, keine Alternative in mir, etwas anderes zu machen. Und ich denke, nur so geht es. http://de.stagepool.com/backstage_mit/762/jorg_hilger http://de.stagepool.com/backstage_mit/762/jorg_hilger Jörg Hilger Wed, 02 Jul 2003 00:00:00 +0200 2011-09-22T09:16:05+02:00 Im Frühling stand Newcomer Jörg Hilger in gleich zwei Musicalproduktionen in Hamburg auf der Bühne - beim Dauerbrenner "Mamma mia" im Operettenhaus sowie im neuen Musical "Bonnie und Clyde" im Altonaer Theater. Zeit für uns sich einmal mit ihm zu unterhalten. <br/><br/><strong>Wie bist du darauf gekommen Musical-Profi zu werden?</strong> <br/> Mit 14 habe ich zum ersten Mal ein Musical besucht (das war Phantom) und ich war total überwältigt. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen. Ich habe mir dann weitere Musicals angesehen und wußte, dass ich meinen Traumberuf gefunden hatte. Glücklicherweise hatten wir an meiner Schule eine Musical-AG in der ich dann mitgespielt habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und mich in meinem Berufswunsch bestärkt. Als ich dann nach dem Abi nach Ausbildungswegen zum Musicaldarsteller gesucht habe, bin ich auf die HdK in Berlin und die Stage School in Hamburg aufmerksam geworden. Und weil sie mich in Berlin nicht wollten und es in Hamburg geklappt hat, habe ich hier meine Ausbildung absolviert. Letztendlich ist Hamburg eine Musicalmetropole und es gibt hier immer spannende Stücke neben den Großproduktionen zu sehen, z.B. im Schmidts Tivoli oder im Imperial. <br/><br/><strong>Bist du zufrieden mit der Ausbildungssituation in Deutschland, findest du, das genug für junge Leute getan wird die eine Karriere als Musicaldarsteller anstreben oder könnte da noch einiges verbessert werden?</strong><br/> Als ich mich damals auf die Aufnahmeprüfungen vorbereiten wollte, war ich ziemlich ratlos. Ich wußte nicht wie ich mich präsentieren sollte und habe ein paar Gesangsstunden in meiner Heimatstadt am Hildesheimer Stadttheater genommen. Mitlerweile denke ich, gibt es viel mehr Möglichkeiten in Deutschland, um sich für die Bühne ausbilden zu lassen. Ich finde die verschiedenen Angebote recht gut und auch wenn es sicher immer mehr Interessenten als Ausbildungsplätze gibt, ist es letzten Endes auch so, dass es natürlich nicht unbegrenzt viele Stellen zu besetzen gibt. Ich glaube, dass jeder der genug Talent, Ehrgeiz und Einsatz für diesen Beruf mitbringt, eine Chance hat, in Deutschland eine Musicalausbildung zu machen. <br/><br/><strong>Du warst gerade in zwei Musicals in Hamburg gleichzeitig zu sehen – einmal die große kommerzielle Produktion "Mamma mia" im Operettenhaus und einmal das kleine Musical "Bonnie und Clyde" im Altonaer Theater – welche Unterschiede gibt es im Spielbetrieb, welche Art von Musical macht dir mehr Spaß?</strong><br/> "Mammia Mia!" ist ein großartiges Beispiel für eine erfolgreiche Großproduktion, die alle Generationen und darüber hinaus nicht nur Musicalliebhaber anspricht. Es ist eine sehr runde gelungene Kombination von Musik und Handlung und schafft es jeden Abend, das Publikum mitzureißen. Es ist sehr schön ein Teil des Ensembles zu sein. Man spürt die Sicherheit des Betriebs, die Cast ist sehr vertraut miteinander und es ist ein stakes Gemeinschaftsbewußtsein vorhanden. Allein weil wir an sechs Tagen der Woche zusammen sind, fühlt man sich ein Stück weit zu Hause im Operettenhaus. <br/> Bei Bonnie & Clyde ist die Atmosphäre auf der Bühne intimer, weil natürlich viel weniger Zuschauer da sind und die Bühne wesentlich kleiner ist. Für mich ist es einfach sehr schön hier eine große Rolle spielen zu dürfen, mit der ich mich darstellerisch ein ganzes Stück weiter entwickeln kann. Ich mag es auch, dass hier nur etwa drei bis vier Vorstellungen pro Woche gespielt werden, das ist angenehmer als acht Shows pro Woche. Bedauerlicherweise läuft B & C aber nur noch diesen Monat und das finde ich wiederum schade, weil ich quasi gerade erst richtig angefangen habe, die Rolle richtig genießen zu können. <br/><br/><strong>"Mamma mia" lag schon seit der Uraufführung in London unter Beschuss von Musicalliebhabern weil hier "nur" alte ABBA-Hits gesungen werden, statt eigens für ein Musical geschriebene Lieder. Mittlerweile gibt es weitere Shows, die dieses Konzept imitieren wie "We will rock you" in London mit den Hits von Queen und beide laufen sehr erfolgreich. Wie findest du als Komponist diese Entwicklung? Sind diese Shows eine gute Ergänzung oder eine Bedrohung für kreative Schaffende?</strong><br/> Ehrlich gesagt fände ich es schon bedauerlich, falls sich in Zukunft nur Shows dieser Art durchsetzen würden, nicht zuletzt weil ich auch lieber "richtige" Musicalmelodien singe. Ich bin eher Fan von Shows wie Elisabeth oder Sunset Boulevard, wo ein pulsierendes Orchester den Ton angibt und eine stimmungsvolle Partitur das Geschehen dominiert. Ich hoffe, dass sich die Zuschauer auch weiterhin für solche Musicals interessiert, denn sie bestimmen mit ihrer Kaufkraft schließlich die Spielpläne. <br/><br/><strong>Du komponierst auch selbst und stehst mit Soloprogrammen auf der Bühne –´welche Musikrichtungen bevorzugst du dabei, wovon würde ein von dir geschriebenes Musical handeln?</strong><br/> Ich mag den zeitgenössischen Musicalsound von Stephen Flaherty, Schönberg/Boubil und Sylvester Levay. In dieser Richtung schreibe ich den größten Teil meiner Musik. Ich habe aber beispielsweise mal ein Jahr in einer brasilianischen Band Keyboard und Klavier gepielt und da haben wir zusammen auch brasilianische Popsongs geschrieben. Das war eine echte musikalische Bereicherung für mich, denn in Sachen Rhythmus macht den Brasilianern keiner so schnell was vor.<br/> Ich würde gern Geschichten aus dem Leben erzählen; keine Sci-Fi Abenteuer im Weltall wie Space Dream & Co, sondern von Menschen, die das Leben in allen Facetten erleben und in denen ich mich als Zuschauer wiederfinden könnte.<br/><br/><strong>Wie sehen deine Pläne für die kommenden Monate aus? Werden wir dich mit "Bonnie und Clyde" auf Tournee erleben können? Gibt es bestimmte Rollen die du gerne einmal spielen möchtest?</strong> <br/><br/>Eventuell spiele ich im November ein paar Wochen B & C auf Tournee, da bin ich gerade am planen und verhandeln. Ansonsten wünsche ich mir für nächstes Jahr Stadt- und Staatstheaterproduktionen und mal sehen, was ich vielleicht sonst noch auf Euren StagePool Seiten entdecke. <br/><br/><strong>Was würdest du jungen Leuten, die eine Karriere im Musical anstreben, raten?</strong><br/> Erstmal eine gute Aubildung machen und alle Grundlagen schaffen und dann kontinuierlich weiterarbeiten mit Unterricht und allem, was einem hilft möglichst flexibel einsetzbar zu sein. Nicht aufgeben, nicht verzweifeln, wenns auf den Auditions nicht klappt. Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit - wie ein guter Wein, der reifen muß.